Luke Skywalker schaut nachdenklich in den Untergang der zwei Sonnen des Wüstenplaneten Tatooine. Eine ikonische, doch fiktive Szene aus den Star-Wars-Filmen. Aber könnte das auch Wirklichkeit sein? Die Astrophysikerin Elke Pilat-Lohinger erforscht mittels Simulationen, wie sich erdähnliche Planeten in Doppelsternsystemen bilden können.
Markus Holzner will Strömungen in unterschiedlichsten Systemen besser verstehen: im Fluss, im Ozean, bei Mikroplastik, bei Fischen, sogar im Blutfluss. Was Leonardo da Vinci damit zu tun hat, erzählt der Forscher im Video-Porträt.
Die Biotechnologin Gabriele Berg ist eine Pionierin in der Mikrobiomforschung. In ihrer Forschung richtet sie den Fokus auf das gesamte Ökosystem der Kleinstlebewesen.
Stefan Giljum, Forscher an der WU Wien, untersucht den weltweiten Ressourcenverbrauch von Rohstoffen. Da globale Lieferketten komplex und oft intransparent sind, ermittelt er die Hotspots großer Umweltbelastungen.
Wenn das Herz zu lange unter Stress und hohem Blutdruck steht, verliert es seine Leistungsfähigkeit. Grundlagenforscherin Senka Holzer untersucht, welche Prozesse in der Zelle zum Herzversagen führen.
Michael Lang ist auf dem Gebiet des internationalen Steuerrechts ein weltweit anerkannte Experte. Im Videoporträt spricht der Professor der WU Wien über die Bedeutung von Regeln und Gesetzesauslegungen.
Dem Physiker Thorsten Schumm von der TU Wien ist es gelungen, einen Atomkern mit Laserlicht anzuregen. Damit können Atomkernuhren die präziseste Zeitmessung der Welt liefern – viel genauer als bisherige Atomuhren.
Der Informatiker Matteo Maffei ist ein Pionier der IT-Sicherheit. An der TU Wien entwickelt er innovative Lösungen, die sowohl User:innen und ihre Privatsphäre als auch Softwareentwickler:innen vor Hackerangriffen schützen.
Warum Algorithmen nicht neutral sind, Europa eigene digitale Infrastrukturen braucht und Künstliche Intelligenz neue Fragen für Bildung und Demokratie aufwirft – Antworten darauf weiß die Technikforscherin Astrid Mager.
Warum können Krebszellen mehr Schaden anrichten, wenn sie als Gruppe unterwegs sind? Angelika Manhart untersucht mit Mathematik, Computersimulation und Experimenten, wie sich Zellen koordinieren und gemeinsam bewegen.
Soziale Medien beeinflussen Selbstbild, Gesundheitswissen und psychische Stabilität. Kommunikationswissenschaftlerin Kathrin Karsay erklärt, warum ein differenzierter Blick auf diese digitale Lebenswelt nötig ist.
Biogasanlagen könnten ein Schlüssel zur Klimaneutralität sein. Die Mikrobiologin Eva Maria Prem untersucht die komplexen Mikrobengemeinschaften in Reaktoren, um die Biogasproduktion zu optimieren.
Das Start-up NovoArc wurde für die Entwicklung erleichterter Medikamenteneinnahme mit dem Phönix-Preis ausgezeichnet. Mitgründer Oliver Spadiut träumt von Tabletten und Tropfen statt Spritzen.
Die Migrationsforscherin Lea Müller-Funk erforscht persönliche Lebenswege und -ziele syrischer Flüchtlinge und bringt so erstaunliche Fakten zutage, die oft zitierte Mythen klar widerlegen.
Der Mathematiker und Informatiker Jan Maly möchte durch seine wissenschaftliche Arbeit zu weniger Polarisierung und mehr Fairness in Onlineplattformen beitragen.
Das Vermittlungsprojekt SOUNDS WILD klärt Kinder und Jugendliche über das Verhalten von Vögeln und Fledermäusen auf. Und will damit mehr Bewusstsein für Naturschutz schaffen.
Der Ökonom Christoph Kuzmics untersucht das Zusammenspiel von Politik, Wahlbeteiligung und Unsicherheit über den Wahlausgang. Mithilfe eines Modells der US-Präsidentschaftswahlen will er erklären, was sich daraus über die Dynamik politischer Polarisierung lernen lässt.
Wie lassen sich Gravitation und Quantenwelt vereinen? Der Physiker und FWF-Wittgenstein-Preisträger Markus Aspelmeyer arbeitet erfolgreich an aufwendigen Experimenten, die dieses ungelöste Rätsel der Physik beantworten sollen.
Wissenschaftsjournalistin und Moderatorin Mai Thi Nguyen-Kim erreicht ein Millionenpublikum. Im Gespräch erklärt sie, warum gute Kommunikation bei der Verpackung beginnt.
Millionen sowjetischer Soldat:innen gerieten im Zweiten Weltkrieg in deutsche Gefangenschaft. Die Historikerin Alexandra Pulvermacher erforscht ihr Schicksal in der besetzten Ukraine.
Die Drogenpolitik braucht neue Strategien, sagt Soziologin Meropi Tzanetakis im Interview. Sie erforscht, wie Wirtschaft, Politik und soziale Ungleichheiten illegale Märkte befördern.
Wie reagiert Europa auf die Entwicklungen in den USA und was brauchen junge Forschende? Die Leiterin des Europäischen Forschungsrats, Maria Leptin, über die Rolle von Forschung in krisenhaften Zeiten und worauf sich Europa einstellen muss.
Die Biochemikerin Elly Tanaka wird mit dem FWF-Wittgenstein-Preis 2025 ausgezeichnet: Sie erforscht, wie es möglich ist, dass mexikanische Schwanzlurche (Axolotl) neue Gliedmaßen bilden und Organe, etwa das Gehirn, regenerieren können.
Die Politikwissenschaftlerin Alina Brad berichtet im Interview, wie die Erwartung zukünftiger CO2-Abscheidetechniken bereits jetzt die EU-Klimapolitik beeinflusst.
Bei dem chronischen Erschöpfungssyndrom (ME/CFS) verschlechtern selbst minimale Anstrengungen den Zustand. Seit dem Anstieg von Long-Covid-Fällen ist ME/CFS ein virulentes Thema, doch es fehlen klare Diagnosen. Der Biochemiker Francisco Westermeier will das ändern.
Edin Muratspahić, Schrödinger-Stipendiat und Postdoc im Labor von Chemienobelpreisträger David Baker über seine Erfahrungen und die Fortschritte für die Medizin.
Schrödinger-Stipendiat Georg Csukovich treibt im Ebisuya Lab in Dresden seine Forschung an Stammzellen voran, um ein besseres Verständnis von der Evolution des Hundes zu erlangen.
Was macht das Lachen mit uns und wie kann es beim Lernen helfen? Filmwissenschaftler Joachim Schätz erforscht die internationale Kulturgeschichte von Komik im Lehrfilm.
Die Wildnis im Westen Kanadas hat die Schrödinger-Stipendiatin Teresa Seifried dazu inspiriert, ihrer Forschung eine neue Richtung zu geben. Als Spezialistin für Atmosphärenchemie forscht sie in Vancouver daran, wie sich Mikroplastik in der Atmosphäre ausbreitet.
Können Staaten als eigenständige Akteure verstanden werden und wie funktionieren sie? Der Philosoph Silva Renan geht in seinem Schrödinger-Projekt an der University of Edinburgh dieser ungewöhnlichen, aber grundlegenden Frage nach.
Schrödinger-Stipendiat Jakob Möller berichtet von seiner Zeit an der Pariser École Polytechnique, von Netzwerken zwischen Wien und Paris und von seiner Arbeit, die ihren Ursprung in den Errungenschaften von Erwin Schrödinger selbst haben.
Von den Tiroler Alpen in den Big Apple. David Klingler zögerte nicht, als er das Angebot erhielt, mit einem Schrödinger-Stipendium am Institut für Chemie an der New York University zu forschen. Aus den Kulturunterschieden lernen, lautet sein Credo.
In der frühen Neuzeit wurden die Grundlagen unseres heutigen Selbstverständnisses als Mensch und Individuum gelegt. Anhand dieses historischen Wendepunkts geht Sarah Tropper wichtigen philosophischen Fragen zu Individualität, Vernunft und Menschsein nach.
Am Donders Institut in den Niederlanden trägt Postdoc und Schrödinger-Stipendiat Elie El Rassi zur Weiterentwicklung des Wissens über das Gehirn und unser Verhalten bei, indem er die Funktionen von Gehirnwellen erforscht.
Miriam Gassner geht an der UC Berkeley der Frage nach, wie sich die Migration österreichischer Rechtswissenschaftler:innen in der Zeit von 1933 bis 1945 auf ihr Rechtsdenken im US-amerikanischem Exil auswirkte.
Am renommierten Kennedy-Institut für Rheumatologie der Universität Oxford, erforscht der Zellbiologe Alexander Leithner, wie Immunzellen untereinander kommunizieren.