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Adrienne West

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Adrienne West (* 17. November 1951 in Brooklyn, New York City) ist eine amerikanische Jazzsängerin, die in Nordholland lebt.

Leben und Wirken

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West, die zunächst in der Baptistenkirche sang, erhielt ab dem Alter von neun Jahren klassischen Gesangs- und Klavierunterricht. Als Jugendliche begann sie Jazz zu singen. Während ihres ersten Studienjahres am Morris Brown College in Atlanta gewann sie eine Audition, um die Nationalhymne beim Finale der Playoffs der Atlanta Braves gegen die New York Mets in Atlanta (1969) zu singen. Dann kehrte sie nach New York City zurück und arbeitete vier Jahre lang für die Metropolitan Transportation Authority, bevor sie sich für eine Karriere als Sängerin entschied.[1]

Nach fünf Jahren als Sängerin am Broadway, wo West insbesondere zwischen 1979 und 1981 mit dem Musical „Ain't Misbehavin'“ erfolgreich war, entschied sie sich für ein ruhigeres Leben in Europa und zog nach Amsterdam.[2]

West nahm mehrere Alben mit Dado Moroni auf. In Europa arbeitete sie zudem mit Musikern wie Johnny Griffin, Buddy Tate, Scott Hamilton, Al Cohn, Clark Terry, Harry Sweets Edison, Billy Cobham und Jack van Poll. Außerdem trat sie in Produktionen mit der WDR Big Band Köln, der hr-Bigband und der NDR-Bigband auf. Als Mitglied des Sextetts von Alvin Queen tourte sie mehrfach durch Afrika, wo sie auch Meisterklassen im Gesang leitete.[3] Viele Jahre lang war sie Mitglied der Vokalformation „Four Ladies of Swing“, mit der sie 2000 auch in Kapstadt konzertierte.[2] 1991 trat sie auf dem North Sea Jazz Festival auf.[4] Im Folgejahr wirkte sie im Fernsehfilm Het contract mit.[5] Sie ist auch auf Tonträgern von Fire & Desire, der John Clayton Big Band und mit Red Mitchell And Friends zu hören.

Mit ihrem Ehemann David Cameron betrieb West verschiedene Theaterprojekte: Mit ihm schrieb und produzierte sie das Stück „Royal Court“, eine Musical-Revue über das Leben und Werk von Duke Ellington und Nat King Cole. Ein weiteres Stück heißt „Evolution“, ein Tanztheater- und Gesangsprojekt, das den Musikgenres Spiritual und Gospel gewidmet ist.[2]

Weiterhin gab West Masterkurse an der Swiss Jazz School in Bern, an der Universität Mozarteum in Salzburg und an den Conservatorien in Enschede und Zwolle, wo sie auch unterrichtete.[1][2]

Diskographische Hinweise

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  • Adrienne West / Dado Moroni: Time Will Tell (Dire 1987)
  • Dado Moroni, Adrienne West: Dear Nat: Tribute to Nat King Cole (Dire 1995)
  • Dado Moroni Trio, Adrienne West: Live at the Bird's Eye Jazz Club (Labe 2001)
  • The View (Timeless Records 2002, mit George Robert, Sandro Gibellini, Luciano Milanese, Stefano Bagnoli sowie Dado Moroni)
  • Adrienne West, Alessio Menconi: With Love to Ella and Joe (Dot Time Records 2014)

Einzelnachweise

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  1. 1 2 Amsterdam News: Adrienne West: From Queens to Europe. In: New York Amsterdam News. 6. August 2015 (amsterdamnews.com).
  2. 1 2 3 4 Adrienne West Biographie. In: jazzfritz.com. Abgerufen am 19. April 2026 (englisch).
  3. ↑ Adrienne West. In: dottimerecords. Abgerufen am 19. April 2026 (englisch).
  4. ↑ Adrienne West / Dolf de Vries Trio featuring Allard Buwalda. In: North Sea Jazz Festival. 1991, abgerufen am 19. April 2026.
  5. ↑ Adrienne West bei IMDb