Zum Inhalt springen

Alasani-Becken

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Ebene und Alasani bei Achmeta, im Hintergrund Kaukasus

Das Alasani-Becken ist eine Ebene im Osten Georgiens und im Westen Aserbaidschans. Es wird im Norden vom Großen Kaukasus begrenzt, im Süden von der Gombori-Bergkette. Die Ebene wird durchflossen vom namensgebenden Fluss Alasani.

Zu beiden Seiten wird das Becken von steilen Hängen begrenzt, von denen sich Hügel in die Ebene hinein erstrecken. Die Hügel bestehen aus Material, das von den Flüssen in das Becken eingetragen wurde. Übrige Teile des Beckens sind eben.[1] Die Landschaft bildete sich ab dem Pliozän aus den abgelagerten Sedimenten aus den umgebenden Gebirgen.[2] Die Ebene gehört zu den fruchtbarsten Georgiens und ist ein Zentrum des Weinbaus.[3][4]

Durch den Klimawandel ist für das Becken ein Rückgang des verfügbaren Wassers zu erwarten. Zur Gewährleistung der weiteren landwirtschaftlichen Nutzung werden daher Möglichkeiten zur gezielten Wasserrückhaltung und Bewässerung untersucht.[5]

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. ↑ Proposal for rehabilita tion, renewal and optimization of irrigation systems in Kakheti region. Abgerufen am 12. Oktober 2018.
  2. ↑ M. Sosson, R.A. Stephenson, S.A. Adamia: Tectonic Evolution of the Eastern Black Sea and Caucasus. Geological Society of London, S. 182 (google.de).
  3. ↑ Längerkunde Georgien: Mtkwari, Aragwi, Rioni, Alasani, Iori und Enguri. Georgienseite, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 25. Dezember 2019; abgerufen am 12. Oktober 2018.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  4. ↑ Geography. Country of Georgia Ltd, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 29. April 2016; abgerufen am 12. Oktober 2018.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  5. ↑ Nicolas Ahouissoussi, James E. Neumann, Srivastava Jitendra, Cüneyt Okan, Peter Droogers: Reducing the Vulnerability of Georgia's Agricultural Systems to Climate Change. World Bank Publications, S. 66 f. (google.de).