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Charité-Filmstudio

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Das Film- und Fernsehstudio Charité war ein Filmstudio in Ost-Berlin von etwa 1960 bis etwa 1990.

Zwischen 1923 und 1931 gab es ein Medizinisch-kinematographisches Institut für Unterricht und Forschung an der Charité, das etwa 350 medizinische Fachfilme herstellte. In den 1950er Jahren wurde dessen Tradition wiederbelebt, seit den frühen 1960er Jahren entstanden dort zahlreiche Lehr- und Wissenschaftsfilme zu medizinischen und pädagogischen Themen. Sie wurden im Auftrag der Akademie für Ärztliche Fortbildung (AfÄF) und anderer wissenschaftlicher und öffentlicher Einrichtungen gedreht, einige in Kooperation mit den DEFA-Studios für Dokumentarfilme und weiteren Partnern.[1]

Um 1990 endeten diese Tätigkeiten. Es sind etwa 430 Filme in über 2000 Filmrollen erhalten, die seit 2025 in einem DFG-Forschungsprojekt beim Institut für Geschichte der Medizin an der Charité erschlossen werden.[2] 2026 wurden einzelne Filme im Zeughauskino und im Medizinhistorischen Museum der Charité wieder gezeigt.[3]

Filme (Auswahl)

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(alle erwähnten Filme wurden ab 2026 wieder öffentlich gezeigt)

  • 1966 Das Klimaschiff 65, von Jürgen Schweinitz (45 Minuten)
  • 1977 Röntgenkinematographische Analysen der Artikulationsbewegungen beim Singen und Sprechen (10 Minuten, Farbe)
  • 1980 Musikerziehung in der Kinderkrippe, von Jürgen Schweinitz (22 Minuten)[4]
  • 1982 Die 3. Zähne (Seniorenfassung) (für Akademie für Ärztliche Fortbildung der DDR, 14 Minuten)[5]
  • 1983 Der Anästhesist im Operationssaal, von Jürgen Schweinitz
  • 1985 Vom Wachsen und Werden der Berliner Charité, von Jürgen Schweinitz (45 Minuten)
  • 1990 Nierentransplantation, von Jürgen Schweinitz (13 Minuten)

Einzelnachweise

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  1. ↑ Die Filmsammlung des Charité-Filmstudios Charité Medizingeschichte
  2. ↑ Die Filmsammlung des Charité-Filmstudios DFG
  3. ↑ Sammelt Filme, DHM, 2026
  4. ↑ Vom Keller zum Kinosaal Humboldt-Universität, Institut für Kulturgeschichte
  5. ↑ Medizinische Lehrfilme aus Ost und West Berlin, zum 3. Oktober 2026, mit den Kurzfilmen von 1977 und 1982