Fischzüge
| Fischzüge | |
| Produktionsland | DDR |
|---|---|
| Erscheinungsjahr | 1975 |
| Länge |
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| Altersfreigabe | |
| Produktionsunternehmen | DEFA-Studio für Spielfilme im Auftrag des Fernsehens der DDR |
| Stab | |
| Regie | Günter Stahnke |
| Drehbuch | Günter Stahnke |
| Musik | Gerhard Honig |
| Kamera | Jürgen Lenz |
| Schnitt | Thea Richter |
| Besetzung | |
In der Oper:
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Fischzüge ist eine zweiteiliger Fernsehfilm von Günter Stahnke von 1975. Er basiert auf Motiven des gleichnamigen Romans von Lothar Höricke.
Handlung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Kapitän Nipmerow kehrt mit seinem Hochseeschiff und einem reichen Fischfang nach Rostock zurück. Doch trotz der guten Heuer und der guten Verpflegung an Bord wollen 22 Seeleute, das ist ein Viertel der Besatzung, die Arbeit verlassen, darunter wichtige Mechaniker. Er sucht nach Lösungen und schreibt einen langen Brief an die Parteileitung.
Außerdem hat sich während der langen Abwesenheit seine Frau von ihm getrennt, auch andere Seeleute haben ähnliche Probleme...[2][3]
Hintergründe
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Günter Stahnke hatte nach drei DEFA-Filmverboten der 1960er Jahre ab 1969 Unterhaltungsfilme für den Deutschen Fernsehfunk drehen dürfen. Die Dreharbeiten für Fischzüge fanden in Zusammenarbeit mit dem Fischkombinat Rostock statt.
Seine frischvermählte Ehefrau Helga Piur spielte die Renate und war außerdem die Synchronstimme der polnischen Hauptdarstellerin Ewa Borowik. Der Kammersänger Siegfried Vogel sang die Arie des Figaro im zweiten Teil, wurde aber durch den Schauspieler Klaus Ellinger dargestellt. An der Produktion waren weiterhin beteiligt: Szenarium: Lothar Höricke, Dramaturg: Manfred Petzold, Szenenbild: Georg Kranz, Bauausführung: Willi Schäfer, Werner Henseler, Kostüme: Lydia Fiege, Masken: Gerhard Petri, Margot Raatzke, Anita Hering, Ton: Edgar Nitzsche, Mischton: Gerhard Ribbeck, Kamera-Assistenz: Alexander Kühn, Dieter Lück, Regie-Assistenz: Gunter Scholz, Rosemarie Remlinger, Aufnahmeleitung: Werner Langer, Eberhard Schulze, Produktionsleitung: Willi Teichmann.
Der Film wurde nach der Fertigstellung durch andere Verantwortliche bis zur Unkenntlichkeit verschnitten.[4] Die Erstausstrahlung fand am 13. Juli 1975 im DDR-Fernsehen mit beiden Teilen statt, eine Wiederholung gab es 1984.[5] Der Film ist auf einer DVD der Reihe: DDR TV-Archiv erhältlich.[6]
Der Filmdienst charakterisierte ihn als Heiterer zweiteiliger Fernsehfilm über Sorgen und Freuden eines Seemanns.[7]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Fischzüge Fernsehen der DDR (Memento)
- Fischzüge bei IMDb
- Fischzüge bei filmportal.de
- Fischzüge bei Fernsehserien.de
- Fischzüge im Lexikon des internationalen Films
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Freigabebescheinigung für Fischzüge. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK-Nummer: 141646/V; abgerufen am 17. April 2026).
- ↑ Fischzüge Fernsehen der DDR (Memento), mit Inhaltsangabe
- ↑ Fischzüge bei filmportal.de, mit detaillierter Inhaltsangabe von Pitt Herrmann
- ↑ Günter Stahnke DEFA-Stiftung (Memento), von Ines Walk, letzter Abschnitt, diese Angabe stammte wahrscheinlich von Günter Stahnke oder dessen Witwe Helga Piur, die auch in dem Film mitspielte
- ↑ Fischzüge Fernsehen der DDR (Memento), mit allen bekannten Sendeterminen, weitere gab es wahrscheinlich nicht
- ↑ Icestorm Distribution GmbH, FSK 0, 144 Minuten, 17. Februar 2014, EAN 4028951490530
- ↑ Fischzüge im Lexikon des internationalen Films