Internationale Formel-3000-Meisterschaft 1988
| Meister | |
|---|---|
| Fahrer: | |
| Saisondaten | |
| Anzahl Rennen: | 11 |
| < Saison 1987 | Saison 1989 > |
Die Internationale Formel-3000-Meisterschaft 1988 war die vierte Saison der Internationalen Formel-3000-Meisterschaft. Sie startete am 17. April 1988 in Jerez und endete am 23. Oktober 1988 in Dijon. Es wurden elf Rennen in fünf Ländern gefahren. Den Titel sicherte sich der Brasilianer Roberto Moreno.
Überblick
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In der europäischen Formel-3000-Meisterschaft des Jahres 1988 meldeten sich 25 Teams und insgesamt 69 Fahrer.
Chassis
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Chassishersteller waren wie in den Jahren zuvor die britischen Unternehmen Lola Cars, March Engineering und Ralt sowie Dallara aus Italien. 1988 kam mit Reynard ein weiterer britischer Hersteller hinzu. Ralt und Lola unterhielten Werksteams, bei March Engineering hatte wie bisher der unabhängige Rennstall Onyx Racing Quasi-Werksstatus.
Motoren
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Antriebsseitig waren weiterhin nur Saugmotoren mit einem Hubraum von bis zu 3000 cm³ zugelassen. Abgesehen von Ralts Werksteam und den italienischen Rennställen First und Pavesi, die jeweils auf Judd-Motoren setzten, fuhren alle Teams mit Cosworth-DFV-Achtzylindern. Die Cosworth-Motoren wurden überwiegend von Mader in der Schweiz und Nicholson in Großbritannien vorbereitet, kleinere Tuner, die nur wenige Teams belieferten, waren Langford & Peck und Smith. Eine Besonderheit war der von dem japanischen Spezialbetrieb Matsuura vorbereitete DFV des Footwork-Teams.
Fahrer
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Insgesamt meldeten sich 69 Fahrer zu den Meisterschaftsrennen der Saison 1988. Die wenigsten von ihnen waren bei jedem Meisterschaftslauf gemeldet. Jean Alesi, Giovanna Amati, Marco Apicella, Fabrizio Barbazza, Éric Bernard, Paul Belmondo, Enrico Bertaggia, Mark Blundell, Andrea Chiesa, Jean-Denis Delétraz, Martin Donnelly, Gregor Foitek, Bertrand Gachot, Olivier Grouillard, Johnny Herbert, Damon Hill, Claudio Langes, Pierluigi Martini, Perry McCarthy, Pierre-Henri Raphanel, Aguri Suzuki und Volker Weidler erhielten im Laufe der Saison 1988 oder später ein Cockpit in einem Formel-1-Team; Bernard de Dryver, Johnny Dumfries, Roberto Moreno und Mike Thackwell hatten bereits Formel-1-Erfahrung, als sie in der Formel-3000-Meisterschaft 1988 antraten.
Teams und Fahrer
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Rennkalender
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Endstand
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Internationale Formel-3000-Meisterschaft wurde 1988 wie schon in den Jahren zuvor und wie in den folgenden Jahren als reine Fahrermeisterschaft ausgetragen. Eine eigenständige Teamwertung kam erst 1992 hinzu.
Die Punktevergabe richtete sich nach folgendem Schema:
| Punkteverteilung | ||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Platz | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | ||||
| Punkte | 9 | 6 | 4 | 3 | 2 | 1 | ||||
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Japanische Formel-3000-Meisterschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]1988 wurde zum zweiten Mal die Japanische Formel-3000-Meisterschaft ausgetragen. Die acht Meisterschaftsläufe fanden ausschließlich auf japanischen Strecken statt. Den Titel gewann Aguri Suzuki, der für Footwork F3000 antrat.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- gp2-series-formula-3000/1988 speedsport-magazine.com
- Statistiken zur Internationalen Formel-3000-Meisterschaft 1988
