Zum Inhalt springen

Landesparlament

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Gesamtanzahl der Abgeordneten in den deutschen Landesparlamenten
(nach Parteizugehörigkeit, unabhängig von Fraktionszugehörigkeit)
CDU/CSU *)
 
 
638 (16)
SPD
 
438 (16)
AfD
 
314 (15)
Grüne
 
283 (13)
Linke
 
80 0(7)
FDP
 
40 0(6)
BSW
 
40 0(4)
Freie Wähler
 
37 0(1)
Andere +)
 
 
 
 
12 0(4)
Parteilose
 
16 0(7)
*) 
CDU 553 (15), CSU 85 (1).
+) 
BD 6 (1), SSW 4 (1), TF 1 (1), WU 1 (1).

Insgesamt 1898 Mandate, in Klammern Anzahl der Landesparlamente. Stand: 29. Juni 2026

Gesamtstimmenanteile der Parteien bei den jeweils letzten Landtagswahlen
Stand: 23. März 2026
 %
40
30
20
10
0
31,6
18,2
15,5
15,0
4,1
4,1
4,1
2,0
1,1
4,2
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
a CDU 25,2 %, CSU 6,4 %
e Freie Wähler 4,0 %, BVB/FW 0,1 %

Landesparlament ist der Sammelbegriff für die Parlamente der Länder der Bundesrepublik Deutschland. Im Grundgesetz (Art. 28, Art. 54 Abs. 3 GG) werden die Landesparlamente allgemein als Volksvertretungen der Länder bezeichnet.

In den Flächenländern heißt das Landesparlament Landtag. Die Zusammensetzung der Landtage wird in Landtagswahlen festgelegt, die Wahlperiode liegt bei fünf Jahren (im Stadtstaat Bremen bei nur vier Jahren). In den Stadtstaaten existieren statt Landtag andere Bezeichnungen: Abgeordnetenhaus in Berlin und Bürgerschaft in Bremen und Hamburg. Der gewählte Abgeordnete eines Landesparlamentes wird als Mitglied des Landtages (MdL) bzw. Mitglied des Abgeordnetenhauses (MdA), der Bremischen Bürgerschaft (MdBB) oder der Hamburgischen Bürgerschaft (MdHB) bezeichnet.

Hierarchie und Aufgaben

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Konstitutionell ist die Bundesrepublik Deutschland ein Bund der deutschen Länder, an den sie freiwillig Kompetenzen abgetreten haben. Die Landesparlamente sind daher Ausdruck des deutschen Föderalismus und bewahren die Tradition der regionalen Gesetzgebungskompetenz. Allerdings darf ein Landesparlament nicht in die Gesetzgebung des Bundes eingreifen.[1]

Hauptaufgaben des Landesparlaments sind die Kontrolle der Landesregierung, der Erlass von Landesgesetzen und die Gestaltung und Freigabe des Landeshaushaltes.[2]

Landesparlamente in Deutschland

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Bundesland Volksvertretung Letzte
Wahl
Legislatur-
periode
Nächste Wahl
(voraussichtlich)
 Baden-WürttembergLandtag von Baden-Württemberg8. März 202618.Frühjahr 2031
 BayernBayerischer Landtag8. Oktober 202319.Herbst 2028
 BerlinAbgeordnetenhaus von Berlin12. Februar 202319.20. September 2026
 BrandenburgLandtag Brandenburg22. September 20248. Herbst 2029
 BremenBremische Bürgerschaft14. Mai 202321.Frühjahr 2027
 HamburgHamburgische Bürgerschaft2. März 202523.Frühjahr 2030
 HessenHessischer Landtag8. Oktober 202321.Herbst 2028
 Mecklenburg-VorpommernLandtag Mecklenburg-Vorpommern26. September 20218.20. September 2026
 NiedersachsenNiedersächsischer Landtag9. Oktober 202219.Herbst 2027
 Nordrhein-WestfalenLandtag Nordrhein-Westfalen15. Mai 202218.25. April 2027
 Rheinland-PfalzLandtag Rheinland-Pfalz22. März 202619.Frühjahr 2031
 SaarlandLandtag des Saarlandes27. März 202217.18. April 2027
 SachsenSächsischer Landtag1. September 20248.2029
 Sachsen-AnhaltLandtag von Sachsen-Anhalt6. Juni 20218.6. September 2026
 Schleswig-HolsteinSchleswig-Holsteinischer Landtag8. Mai 202220.Frühjahr 2027
 ThüringenThüringer Landtag1. September 20248.2029

Die Dauer einer Legislaturperiode beträgt in Bremen vier Jahre, in allen anderen Landesparlamenten fünf Jahre.

Der Wahlmodus hängt im Einzelnen vom jeweiligen Land ab. Alle Landeswahlgesetze sehen jedoch (im Wesentlichen) ein Verhältniswahlsystem vor.

Das Land Bremen ist in zwei Wahlbereiche (Stadtgemeinden Bremen und Bremerhaven) aufgeteilt, auf die die Fünf-Prozent-Hürde getrennt Anwendung findet und zwischen denen kein Verhältnisausgleich stattfindet.[3] In Bayern bildet jeder Regierungsbezirk einen Wahlkreis, der seinerseits in Stimmkreise unterteilt ist; die Ergebnisse der Wahlkreise werden dabei nicht miteinander verrechnet, auch wenn die Fünf-Prozent-Hürde landesweit berechnet wird.

Jedes Land ist in Wahlkreise (nicht identisch mit den Landkreisen) eingeteilt, und diese Wahlkreise wiederum in Stimmbezirke, die über jeweils ein Wahllokal verfügen.

Außer in Bremen, Hamburg und dem Saarland wird in jedem Wahlkreis ein Abgeordneter direkt in den Landtag gewählt. Daneben gibt es noch die Landesliste einer jeden Partei, von welcher Abgeordnete in den Landtag gelangen, wenn eine Partei mehr im prozentualen Gesamtergebnis beteiligt ist als durch ihre gewonnenen Direktmandate bereits reflektiert ist (siehe auch: Überhang- und Ausgleichsmandat). In Berlin kann jede Partei entscheiden, ob sie mit einer Landesliste oder mit Bezirkslisten antritt.

Bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg entschied sich der Wähler bis 2021 mit einer Stimme sowohl für einen Kandidaten als auch dessen Landesliste, wobei die Liste nach den Stimmergebnissen der Kandidaten in ihren Wahlkreisen gebildet wurde. Zur Landtagswahl 2026 wurde ein Zwei-Stimmen-Wahlrecht nach Vorbild des Bundestagswahlrechts eingeführt. Im Saarland gibt es eine reine Listenwahl. In den anderen Bundesländern gibt es wie bei der Bundestagswahl zwei separate Stimmen für Direktmandat und Landesliste, wobei in Bayern Erst- und Zweitstimmen für die Berechnung der Sitzverteilung zusammengezählt werden.

Ein Volksentscheid vom 14. Juni 2004 in Hamburg führte in der Hansestadt zur Ablösung der reinen Listenwahl durch ein neues Wahlsystem. Es wurde erstmals bei der Bürgerschaftswahl am 24. Februar 2008 verwendet, gibt den Wählern mehr Einfluss auf die personelle Zusammensetzung der Bürgerschaft und beinhaltet eingeschränkt offene Listen in Mehrmandatswahlkreisen.

Das Wahlrecht in Bremen sieht für die beiden Wahlbereiche Bremen und Bremerhaven jeweils die Möglichkeit vor, fünf Stimmen auf die Listen für den Wahlbereich oder konkrete Kandidierende zu verteilen.

Wahlmodi in den deutschen Ländern[4]
LandWahl­periode in JahrenWahl­alter
aktiv/
passiv
WahlsystemListenformStim­men­zahlMandate
(davon in Wahl­kreisen)
Sperr­klauselGrund­mandats­klauselAus­gleichs­mandateSitz­zuteilungs­verfahren
 Baden-Württemberg516/18Personalisierte Verhältniswahlgeschlossen2120 (70)landesweitneinjaSainte-Laguë
 Bayern518/18Personalisierte Verhältniswahloffen2180 (91)landesweitneingetrennt nach Regierungs­bezirkenSainte-Laguë[5]
 Berlin516/18Personalisierte Verhältniswahlgeschlossen2130 (78)landesweit inkl. ungültigeein MandatjaHare/Niemeyer
 Brandenburg516/18Personalisierte Verhältniswahlgeschlossen288 (44)landesweit; nicht für Sorbenein MandatjaHare/Niemeyer
 Bremen416/18Verhältniswahl m. offenen Listenoffen583 (0)getrennt in Bremen und BremerhavenSainte-Laguë
 Hamburg516/18Verhältniswahl m. offenen Listenoffen10121 (71)landesweitneinjaSainte-Laguë
 Hessen518/18Personalisierte Verhältniswahlgeschlossen2110 (55)landesweitneinjaHare/Niemeyer
 Mecklenburg-Vorpommern516/18Personalisierte Verhältniswahlgeschlossen271 (36)landesweitneinjaHare/Niemeyer
 Niedersachsen518/18Personalisierte Verhältniswahlgeschlossen2135 (87)landesweitneinjad’Hondt
 Nordrhein-Westfalen516/18Personalisierte Verhältniswahlgeschlossen2181 (128)landesweitneinjaSainte-Laguë
 Rheinland-Pfalz518/18Personalisierte Verhältniswahlgeschlossen2101 (51)landesweitneinjaSainte-Laguë
 Saarland518/18Verhältniswahlgeschlossen151 (0)landesweitd’Hondt
 Sachsen518/18Personalisierte Verhältniswahlgeschlossen2120 (60)landesweitzwei MandatejaSainte-Laguë[6]
 Sachsen-Anhalt518/18Personalisierte Verhältniswahlgeschlossen291 (45)landesweitneinjaHare/Niemeyer
 Schleswig-Holstein516/18Personalisierte Verhältniswahlgeschlossen269 (35)landesweit; nicht für SSWein MandatjaSainte-Laguë
 Thüringen518/18Personalisierte Verhältniswahlgeschlossen288 (44)landesweitneinjaHare/Niemeyer
Stärkste und zweitstärkste Parteien in den Landesparlamenten. Die Farbe des Landes entspricht jeweils der Farbe der stärksten Partei der letzten Wahl, die Farbe des Punktes der zweitstärksten (Stand September 2024).
  • CDU
  • CSU
  • SPD
  • Grüne
  • FW
  • AfD
  • Letzte Landtagswahlergebnisse

    [Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Die Tabelle listet die prozentualen Anteile an den gültigen Stimmen, die für die landesweite proportionale Verteilung der Mandate ausschlaggebend sind (z. B. Landesstimmen oder Zweitstimmen). Gelistet sind alle Ergebnisse, die 1 Prozent überschreiten, sowie alle Ergebnisse von Parteien, die im Bundesdurchschnitt mindestens 0,5 Prozent oder in mindestens vier Ländern 1 Prozent erreichten. Wahlergebnisse, die zum Überschreiten einer Sperrklausel führten, sind fettgedruckt.

    Bundesland letzte
    Wahl
    Wahl-
    beteili­gung
    CDU/
    CSU a
    SPD Grüne AfD Freie
    Wähler
    /
    BVB/FW b
    Linke FDP BSW Tier-
    schutz-
    partei
    PARTEI Basis Volt weitere Parteien e Sonst.
    Baden-Württemberg Baden-Württemberg 2026 69,6 29,7 05,5 30,2 18,8 01,9 04,4 4,4 1,4 0,9 0,4 0,3 0,9 1,2
    Bayern Bayern 2023 73,1 a37,0 a 08,4 14,4 14,6 15,8 01,5 3,0 0,5 0,5 0,9 0,3 ÖDP 1,8 1,3
    Berlin Berlin 2023 62,9 28,2 18,4 18,4 09,1 00,3 12,2 4,6 2,4 1,4 0,5 0,9 3,5
    Brandenburg Brandenburg 2024 72,9 12,1 30,9 04,1 29,2 0b2,6 b 03,0 0,8 13,5 2,0 c0,9 c 0,9
    Bremen Bremen 2023 56,8 26,2 29,8 11,9 0 10,9 5,1 1,1 1,0 0,8 2,0 BIW 9,4 1,9
    Hamburg Hamburg 2025 67,7 19,8 33,5 18,5 07,5 00,3 11,2 2,3 1,8 0,6 0,4 3,2 0,9
    Hessen Hessen 2023 66,0 34,6 15,1 14,8 18,4 03,5 03,1 5,0 1,5 0,8 0,5 1,0 4,2
    Mecklenburg-Vorpommern Mecklenburg-Vorpommern 2021 70,8 13,3 39,6 06,3 16,7 01,1 09,9 5,8 1,7 0,8 1,7 3,
    Niedersachsen Niedersachsen 2022 60,3 28,1 33,4 14,5 11,0 00,8 02,7 4,7 1,5 0,9 1,0 0,5 0,9
    Nordrhein-Westfalen Nordrhein-Westfalen 2022 55,5 35,7 26,7 18,2 05,4 00,7 02,1 5,9 1,1 1,1 0,8 0,6 1,6
    Rheinland-Pfalz Rheinland-Pfalz 2026 68,5 31,0 25,9 07,9 19,5 04,2 4,4 2,1 1,9 1,6 1,1 0,6
    Saarland Saarland 2022 61,4 28,5 43,5 05,0 05,7 01,7 02,6 4,8 2,3 1,0 1,4 0,6 bunt.saar 1,4 1,3
    Sachsen Sachsen 2024 74,4 31,9 07,3 05,1 30,6 02,3 04,5 0,9 11,8 0,8 0,2 Freie Sachsen 2,2; Tierschutz hier 1,0 1,5
    Sachsen-Anhalt Sachsen-Anhalt 2021 60,3 37,1 08,4 05,9 20,8 03,1 11,0 6,4 1,4 0,7 1,5 3,7
    Schleswig-Holstein Schleswig-Holstein 2022 60,3 43,4 16,0 18,3 04,4 00,6 01,7 6,4 0,7 0,7 1,1 0,3 SSW 5,7 0,6
    Thüringen Thüringen 2024 73,6 23,6 06,1 03,2 32,8 01,3 13,1 1,1 15,8 Tierschutz hier 1,0 2,4
    Gesamt d f31,6 f 18,2 15,5 15,0 0g4,1 g 4,10 04,1 02,0 1,1 0,7 0,6 0,6 2,1
    a 
    CSU nur in Bayern
    b 
    BVB/FW nur in Brandenburg
    c 
    Plus Brandenburg, gemeinsame Liste von Volt, ÖDP und Piraten
    d 
    Stand: 23. März 2026. Anteil in Prozent an erhaltenen Wählerstimmen von allen gültig abgegebenen Stimmen der letzten 16 Wahlen zu Landtagen, Bürgerschaften oder Abgeordnetenhäusern; vorläufige Endergebnis der Wahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz 2026. Bei Zwei-Stimmen-System wurde die Landes- bzw. Zweitstimme der Wählers gezählt; in Bayern werden beide Stimmen für die proportionale Sitzverteilung zusammengezählt, die Summe wurde durch zwei geteilt; in Bremen und Hamburg hat jeder Wähler fünf Stimmen für die Landesliste, hier wurde die Zahl der gültigen Wahlzettel proportional nach der Anzahl der Stimmen aufgeteilt.[7]
    e 
    Andere Parteien mit mindestens 1 % bei der Wahl.
    f 
    CDU 25,2 %, CSU 6,4 %
    g 
    Freie Wähler 4,0 %, BVB/FW 0,1 %

    Die Wahltermine werden vom Landtag oder vom Landesinnenministerium festgelegt. Dafür gibt es bei regulären Neuwahlen ein vorgegebenes Zeitfenster. Für vorgezogene Neuwahlen wird ein Beschluss des Landtages, des Landtagspräsidenten oder des Ministerpräsidenten auf Auflösung des Landtages bzw. vorzeitige Beendigung der Wahlperiode benötigt. Gewählt wird regelmäßig an einem Sonntag; häufig sehen die Wahlgesetze auch allgemeine Feiertage als Möglichkeit vor.

    Kritik an Wahlterminen

    [Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Vereinzelt wird Kritik an der Anzahl der Wahltermine in Deutschland und der Dauer der Wahlperioden laut, da der Bundesrat in einem hohen Maß auch an der Gestaltung der Bundespolitik beteiligt ist. Häufige Wahlen führen in den Augen der Kritiker zu einem Dauerwahlkampf, der die Politik lahmlege. Als Lösung wurde häufig gefordert, die Wahlperioden zu verlängern. Inzwischen gibt es in allen Bundesländern mit Ausnahme Bremens eine fünfjährige Wahlperiode, lediglich dort wird alle vier Jahre gewählt. Ein anderer Vorschlag ist die Gleichtaktung der Wahltermine aller deutschen Länder mit außerplanmäßigen Wahlterminen nur bei Koalitionsbrüchen. Dies würde zu verkürzten Wahlperioden in den betroffenen Ländern führen, die nur bis zum nächsten Takt reichen würden. Dazu müsste der verfassungsmäßige Status der Länder geändert werden. Man spricht hier von der horizontal simultanen Variante der Wahlterminierung innerhalb eines Mehrebenensystems, während derzeit auf beiden Ebenen konsekutiv gewählt wird.

    Derzeit wird in folgenden Ländern zumindest annähernd gleichzeitig gewählt:

    • Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt (März der durch fünf mit Rest eins teilbaren Jahre: 2021, 2026, …)
    • Berlin und Mecklenburg-Vorpommern (September der durch fünf mit Rest eins teilbaren Jahre: 2021, 2026, …)
    • Bayern und Hessen (September der durch fünf mit Rest drei teilbaren Jahre: 2023, 2028, …)
    • Brandenburg, Sachsen und Thüringen (August bzw. September der durch fünf mit Rest vier teilbaren Jahre: 2019, 2024, …)
    • Nordrhein-Westfalen, Saarland und Schleswig-Holstein (Frühjahr der durch fünf mit Rest zwei teilbaren Jahre: 2022, 2027, …)

    Statistiken deutscher Landesparlamente

    [Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Aktuelle Sitzverteilungen

    [Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Folgende Übersicht listet die Anzahl der Abgeordneten pro Fraktion bzw. Gruppe und die fraktionslosen Abgeordneten nach Partei auf.

    Parlament von Wahl Sitze gesamt
    (abs. Mehrheit)
    Regierungs­fraktionen CDU/
    CSU
    SPD AfD Grüne Linke FDP BSW Andere Fraktions­lose
    Sitze%
    Landtag von Baden-Württemberg Landtag von Baden-Württemberg[8][9] 2026 157 0(79) 112 71,356103556
    Bayerischer Landtag Bayerischer Landtag[10][11] 2023 203 (102) 122 60,1CSU
    85
    173232FW 37
    Abgeordnetenhaus von Berlin Abgeordnetenhaus von Berlin[12] 2023 159 0(80) 088 55,352361633 20  (FL) 2 (BSW 1, parteilos 1)
    Landtag Brandenburg Landtag Brandenburg[13] 2024 088 0(45) 046 52,312343009WfB 3 # G
    Bremische Bürgerschaft Bremische Bürgerschaft[14][15] 2023 087 0(44) 048 55,22428 (FL)101005BD 6
    BBB 3 # G
    1 (AfD)
    Hamburgische Bürgerschaft Hamburgische Bürgerschaft[16] 2025 121 0(61) 070 57,92645925151 (AfD)
    Hessischer Landtag Hessischer Landtag[17] 2023 133 0(67) 075 56,452232522083 (parteilos)
    Landtag Mecklenburg-Vorpommern Landtag Mecklenburg-Vorpommern[18] 2021 079 0(40) 043 54,41234 &14 &0409 G03 G3 (TF 1, AfD 1, Grüne 1)
    Niedersächsischer Landtag Niedersächsischer Landtag[19] 2022 146 0(74) 081 55,5475717241 (WU)
    Landtag Nordrhein-Westfalen Landtag Nordrhein-Westfalen[20][21] 2022 195 0(98) 115 59,07656123912
    Landtag Rheinland-Pfalz Landtag Rheinland-Pfalz[22] 2026 105 0(53) 071 67,639322410
    Landtag des Saarlandes Landtag des Saarlandes[23] 2022 051 0(26) 029 56,9192903
    Sächsischer Landtag Sächsischer Landtag[24] 2024 120 0(61) 051 42,54110400706151 (parteilos)
    Landtag von Sachsen-Anhalt Landtag von Sachsen-Anhalt[25] 2021 097 0(49) 056 57,74009220611072 (AfD 1, parteilos 1)
    Schleswig-Holsteinischer Landtag Schleswig-Holsteinischer Landtag[26] 2022 069 0(35) 048 69,634121405SSW 4
    Thüringer Landtag Thüringer Landtag[27] 2024 088 0(45) 044 50,02306321215
    Gesamt1.898 638
    (553+85)
    438 311 282 83 40 39 53 14 +
    Gesamt pro Partei einschließlich Fraktionslosen 638
    (553+85)
    438 314 283 80 40 40 49 * Parteilos
    16 
    Anteil in %100,033,6 %23,1 %16,5 %14,9 %4,2 %2,1 %2,1 %2,6 %0,8 %
    Fraktionen (Gruppen) in Landesparlamenten15+116141375 (1)33 (1)
    Regierungsbeteiligungen9+11262111
    Ministerpräsidenten8+161

    Die Sitzanzahlen der Parteien mit den jeweils meisten Sitzen sind fett geschrieben. Parteien, die an der Landesregierung beteiligt sind, sind durch grauen Hintergrund hervorgehoben. Die Sitzanzahlen geschäftsführender Regierungsparteien sind kursiv geschrieben.

    (FL) 
    Nur fraktionslose Abgeordnete, siehe Spalte Fraktionslose.
     
    Drei Abgeordnete der Fraktion sind parteilos
    § 
    Drei Abgeordnete der Fraktion sind parteilos
    # 
    Die Gruppen „Bürgerallianz Bremen/Bremerhaven“ und „Wir für Brandenburg“ bestehen jeweils aus drei parteilosen Abgeordneten
    + 
    Davon parteilos 6, AfD 4, BSW 1, Team Freiheit 1, Grüne 1, Werteunion 1
    * 
    FW 37, BD 6, SSW 4, Team Freiheit 1, Werteunion 1
     
    Fraktionslose 6, BBB-Gruppe 3, WfB-Gruppe 3, Linke-Fraktion 3, AfD-Fraktion 1

    Die folgende Liste zeigt die Anteile der weiblichen Landtagsabgeordneten in den einzelnen Landesparlamenten (vergleiche Entwicklung ab 2015):

    Land Stand Anteil siehe auch:
    Abschnitt im Hauptartikel des Parlaments
     Baden-WürttembergMai 202329,9 %[28]
     BayernMai 202327,3 %[29]Frauenanteil im Bayerischen Landtag
     BerlinMai 202337,7 %[29]
     BrandenburgMai 202331,8 %[29]
     BremenJuli 202337,9 %[30]
     HamburgMai 202343,9 %[29]
     HessenMai 202334,3 %[29]
     Mecklenburg-VorpommernMai 202336,7 %[29]
     NiedersachsenMai 202334,2 %[29]
     Nordrhein-WestfalenMai 202333,8 %[31]Frauenanteil im Landtag Nordrhein-Westfalen
     Rheinland-PfalzMai 202331,7 %[29]
     SaarlandMai 202337,3 %[29]
     SachsenOkt. 202427,5 %[29]
     Sachsen-AnhaltMai 202327,8 %[29]
     Schleswig-HolsteinMai 202337,7 %[29]
     ThüringenOkt. 202431,8 %[29]

    Alterspräsident

    [Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Der Alterspräsident ist der in der Regel an Lebensjahren älteste Teilnehmer einer Versammlung, insbesondere eines Parlaments. Seine hauptsächliche Funktion besteht darin, die erste Sitzung (Konstituierende Sitzung) des Gremiums so lange zu leiten, bis ein Vorsitzender oder Präsident gewählt worden ist. Abweichend vom lebensältesten Mitglied kann der Alterspräsident auch das dienstälteste Mitglied sein, also das Mitglied mit der längsten (ununterbrochenen) Mitgliedschaft; dies ist beispielsweise in den Landtagen von Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein.

     Wikinews: Deutsche Landtagswahl – in den Nachrichten

    Einzelnachweise

    [Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
    1. Roland Sturm: Demokratie als „Leitgedanke“ des deutschen Föderalismus. Bundeszentrale für politische Bildung, 3. Mai 2013, abgerufen am 13. Januar 2022.
    2. Landesparlamente. Abgerufen am 30. November 2020.
    3. Philipp Guttmann: Wahllexikon zur Bundestagswahl und zu Landtagswahlen. Abgerufen am 4. Mai 2026.
    4. Wilko Zicht: Das Wahlrecht bei Landtagswahlen. In: Wahlen, Wahlrecht und Wahlsysteme. 27. Oktober 2019, abgerufen am 4. März 2020.
    5. Bürgerservice - LWG: Art. 42 Feststellung des Wahlergebnisses für den Wahlkreis. Abgerufen am 1. September 2023.
    6. REVOSax Landesrecht Sachsen - Sächsisches Wahlgesetz – SächsWahlG. Abgerufen am 1. September 2023.
    7. siehe: Deutscher Bundestag – Summe der Wählerstimmen der Länder (Wählerstimmenkonto) in Festsetzung der staatlichen Mittel für das Jahr 2016 (PDF; 132 kB); siehe auch Quelle: Komplette Liste der Wählerstimmen bei Landtagswahlen in Deutschland
    8. landtag-bw.de: Abgeordnetenprofile. Abgerufen am 7. Juni 2025.
    9. landtag-bw.de: Sitzplan. Abgerufen am 7. Juni 2025.
    10. bayern.landtag.de: Abgeordnete von A-Z. Abgerufen am 7. Juni 2025.
    11. bayern.landtag.de: Fraktionen. Abgerufen am 7. Juni 2025.
    12. parlament-berlin.de: Fraktionen. Abgerufen am 7. Juni 2025.
    13. landtag.brandenburg.de: Plenarsitzordnung. Abgerufen am 7. Juni 2025.
    14. bremische-buergerschaft.de: Mitglieder. Abgerufen am 7. Juni 2025.
    15. bremische-buergerschaft.de: Sitzplan. (PDF) Abgerufen am 7. Juni 2025.
    16. hamburgische-buergerschaft.de: Abgeordneten-Übersicht. Abgerufen am 7. Juni 2025.
    17. hessischer-landtag.de: Abgeordnete. Abgerufen am 7. Juni 2025.
    18. landtag-mv.de: Die Abgeordneten des Landtages. Abgerufen am 7. Juni 2025.
    19. landtag-niedersachsen.de: Statistiken - Landtag Niedersachsen. Abgerufen am 7. Juni 2025.
    20. landtag.nrw.de: Landtag NRW: Die Fraktionen. Abgerufen am 7. Juni 2025.
    21. landtag.nrw.de: Landtag NRW: Sitzplan. Abgerufen am 7. Juni 2025.
    22. landtag.rlp.de: Sitzordnung Plenum in der 19. Wahlperiode. Abgerufen am 18. Mai 2026.
    23. landtag-saar.de: Plenarsaal. Abgerufen am 7. Juni 2025.
    24. landtag.sachsen.de: Sitzordnung. Abgerufen am 7. Juni 2025.
    25. landtag.sachsen-anhalt.de: Sitzordnung. Abgerufen am 7. Juni 2025.
    26. landtag.ltsh.de: Sitzordnung. Abgerufen am 7. Juni 2025.
    27. thueringer-landtag.de: Abgeordnete & Fraktionen, Sitzordnung. Abgerufen am 7. Juni 2025.
    28. Auswertung Stand 2023-05-01.pdf Landtag von Baden-Württemberg, 17. Wahlperiode: Altersstruktur und Geschlecht der Abgeordneten., landtag-bw.de. Abgerufen am 10. Mai 2023.
    29. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 Frauenanteil in den Länderparlamenten, lpd-bw.de, abgerufen am 11. Mai 2023.
    30. Bremische Bürgerschaft: Frauenanteil in der Bremischen Bürgerschaft stagniert
    31. Landtag Nordrhein-Westfalen: Landtag NRW: Verteilung der Geschlechter im 18. Landtag NRW. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 22. Juni 2022; abgerufen am 7. April 2023.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.