Llwyn-celyn Farmhouse
| Llwyn-celyn Farmhouse | ||
|---|---|---|
| Daten | ||
| Ort | Llanvihangel Crucorney, Monmouthshire, Wales | |
| Baujahr | 1420 | |
| Koordinaten | 51° 53′ 25,8″ N, 3° 0′ 16,9″ W | |
Llwyn-celyn Farmhouse in Llanvihangel Crucorney, Monmouthshire (Wales) ist ein Farmhaus aus dem späten Mittelalter. Es ist als ein Baudenkmal der Klasse I klassifiziert.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das ursprüngliche Bauernhaus ist ein spätmittelalterliches Hallenhaus, dendrochronologisch datiert aus der Zeit um 1420.[1] Im späten 17. Jahrhundert wurden sowohl das Hallenhaus als auch der angrenzende Privat-Trakt (Solar) horizontal geteilt, um ein zweistöckiges Gebäude zu schaffen.[2] Ein Nebengebäude, das ursprünglich eine freistehende Küche war, wurde im 19. Jahrhundert mit dem Hauptgebäude verbunden, als der Hof Teil des Anwesens Llanthony Abbey war und dem Dichter Walter Savage Landor gehörte.[3]
In den folgenden über 100 Jahren wurden fast keine Veränderungen am Gebäude vorgenommen. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts befand sich das Haus in einem Zustand des Verfalls und ging 2014 in den Besitz des Landmark Trust über. Der Landmark Trust begann mit einer 4,5 Millionen Pfund teuren Restaurierung, die im November 2018 weitgehend abgeschlossen war.[1] Am 20. und 21. September 2025 war das heute als Urlaubsdomizil zu mietende ehemalige Farmhaus im Rahmen eines Tags der offenen Tür zu besichtigen.[4]
Architektur und Beschreibung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Architekturhistoriker John Newman beschreibt das Bauernhaus als „ganz außergewöhnlich, ein vollständiges spätmittelalterliches Hallenhaus, komplett aus Stein gebaut.“[5] Sir Cyril Fox und Lord Raglan geben in ihrem ersten Band ihrer dreibändigen Studie Monmouthshire Houses ein Baujahr um 1500 an, etwas später als von Cadw und dem Landmark Trust auf Basis von Dendrochronologie angenommen.[1] Die Dächer der heute zweistöckigen Halle und des Salons weisen Spuren von Rauchschwärzung auf, was darauf hindeutet, dass sie ursprünglich über die gesamte Höhe offen waren. Peter Smith weist in seiner Studie Houses of the Welsh Countryside auf die innovative Gestaltung der Halle und des Quergangs hin. Die Außenfassade besteht aus Bruchsteinen von Old-Red-Sandstein.[3]
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Cyril Fox, Lord Raglan: Medieval Houses. Monmouthshire Houses. Vol. 1. Cardiff. Merton Priory Press Ltd & The National Museum of Wales, 1994. ISBN 978-0-720-00396-3 (englisch).
- John Newman: Gwent/Monmouthshire. The Buildings of Wales. London: Penguin, 2000. ISBN 0-14-071053-1 (englisch).
- Peter Smith: Houses of the Welsh Countryside. London: Her Majesty's Stationery Office, 1975. ISBN 0-11-700475-8 (englisch).
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 3 The site at Llwyn Celyn. In: The Landmark Trust. Abgerufen am 22. Dezember 2025 (englisch).
- ↑ Llwyn-celyn Farmhouse, Crucorney, Monmouthshire. British Listed Buildings Online, abgerufen am 22. Dezember 2025 (englisch).
- 1 2 Llwyn-celyn Farmhouse. In: Listed Buildings - Full Report - Heritage Bill Cadw Assets. Abgerufen am 22. Dezember 2025 (englisch).
- ↑ Discover Llwyn Celyn's medieval charm this weekend. In: Abergavenny Chronicle. 8. September 2025 (englisch, abergavennychronicle.com [abgerufen am 22. Dezember 2025]).
- ↑ John Newman: Gwent/Monmouthshire. 2000, S. 209 (englisch, "quite exceptional, a complete late medieval hall house, all of stone").
