Mareverlag
| mareverlag eG | |
|---|---|
| Rechtsform | Genossenschaft |
| Gründung | 2008 (davor ab 2001 als marebuchverlag) |
| Sitz | Hamburg, Deutschland |
| Branche | Verlag |
| Website | www.mare.de |
Der mareverlag ist ein von Nikolaus Gelpke gegründeter Verlag, der mare – Die Zeitschrift der Meere und Bücher aus den Bereichen Belletristik und Sachbuch verlegt.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]1997 erschien mit der ersten Ausgabe der Zeitschrift mare das erste Verlagsprodukt. Seither erscheint die Zeitschrift alle zwei Monate in deutscher Sprache. 2002 wurde das erste Belletristik- und Sachbuchprogramm publiziert. Der Verlag hat seit Gründung seinen Sitz in der Hamburger Speicherstadt. Am 2. Januar 2026 wurde der Verlag von einer GmbH & Co. oHG in eine Genossenschaft umgewandelt. Die Chefredaktion übernahmen Karl Spurzem und Dimitri Ladischensky, der Buchverlag wird allein von Judith Weber geleitet.[1][2]
Die Genossenschaft hat nahezu 300 Mitglieder, darunter unter anderem[3] Arezu Weitholz, Jens Rosteck[4], Isabel Bogdan[5], Mathias Bothor[6] und Zora del Buono.[7]
Von 2004 bis 2025 erschienen im Verlag auch 22 Bildbände, zuletzt Hamburg von Dimitrij Leltschuk. Diese Reihe wurde eingestellt, da der Aufwand, insbesondere die Kosten für Reisen und Produktion, mit den stetig sinkenden Verkaufszahlen nicht mehr tragbar ist[8].
mareTV und mareRadio
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Konzept von mare gibt es seit 2001 auch als Fernsehformat und seit 2004 als Radiosendung. In Zusammenarbeit mit dem Norddeutschen Rundfunk und der Produktionsfirma nonfictionplanet sind seither über 250 Sendungen entstanden. Bremen 2, ein Programm von Radio Bremen und dem Norddeutschen Rundfunk, hat das Konzept von mare aufgegriffen und entwickelt ein inhaltlich an das Heft angelehntes, aber eigenständiges Format für den Hörfunk.
mare Künstlerhaus
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]2017 wurde die Roger-Willemsen-Stiftung ins Leben gerufen. Vom mareverlag und seinem Verleger Nikolaus Gelpke gegründet, vergibt die Stiftung Stipendien an Kulturschaffende in den Bereichen bildende Kunst, Komposition und Musik, Literatur, Film oder Performance und ermöglicht den Stipendiaten Projektaufenthalte im mare-Künstlerhaus, Roger Willemsens letztem Wohnhaus, in Wentorf bei Hamburg.
Auszeichnungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 2019: Deutscher Verlagspreis
- 2020: Deutscher Verlagspreis
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Nikolaus Gelpke, Logbuch, in Mare, Nr. 170, 06/2025, S. 5
- ↑ Genossenschaftsregister des Amtsgerichts Hamburg, GnR1192, Abruf vom 28. Januar 2026
- ↑ Newsletter der mare-Genossenschaft, März 2026
- ↑ Seit wenigen Tagen bin ich mare-Genosse! Und auch sehr stolz darauf. In: Facebook-Account von Jens Rosteck. Abgerufen am 11. Mai 2026.
- ↑ mare - Heute zu Besuch: Isabel Bogdan, Autorin unseres wunderbaren „Mein Helgoland“ und Genossin der ersten Stunde. Es wurde geklönt über Genossenschaften, Bücher und die kleinen wie großen Herausforderungen unserer Branche. Danke für den schönen Austausch und den Kuchen, liebe Isabel! ♥️ #isabelbogdan #maregenossenschaft #meinhelgoland | Facebook. Abgerufen am 4. Juni 2026.
- ↑ mare Genossenschaft. In: mare Geno. Abgerufen am 4. Juni 2026.
- ↑ @zoradelbuono ist mare-Genossin. In: Facebook-Reel von Mare. Abgerufen am 20. April 2026.
- ↑ Nikolaus Gelpke in: Hamburg, Mare, Hamburg, 2026, ISBN 978-3-86648-764-2, S. 5