Moju
| Município de Moju Moju | |||
|---|---|---|---|
Zentrum von Moju | |||
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| Koordinaten | 1° 53′ S, 48° 47′ W | ||
| Symbole | |||
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| Gründung | 6. Oktober 1870 (Munizip)[1] | ||
| Basisdaten | |||
| Staat | Brasilien | ||
| Bundesstaat | Pará | ||
| ISO 3166-2 | BR-PA | ||
| Região intermediária | Belém (seit 2017) | ||
| Região imediata | Abaetetuba (seit 2017) | ||
| Höhe | 16 m | ||
| Gewässer | Rio Moju | ||
| Klima | tropisches Regenwaldklima | ||
| Fläche | 9.094,1 km² | ||
| Einwohner | 91.760 (2025[2]) | ||
| Dichte | 10,1 Ew./km² | ||
| Zeitzone | UTC−3 | ||
| Website | www.moju.pa.gov.br (brasilianisches Portugiesisch) | ||
| Wirtschaft | |||
| BIP | 2.156.273 Tsd. R$ 25.641 R$ pro Kopf (2023) | ||
| HDI | 0,586 (2010) | ||
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Moju ist eine brasilianische Gemeinde im Bundesstaat Pará im Norden des Landes. Sie liegt südlich der Hauptstadt Belém im Amazonasbecken und ist durch Flüsse und tropische Vegetation geprägt. Die Einwohnerzahl wurde vom Instituto Brasileiro de Geografia e Estatística (IBGE) im Jahr 2025 auf rund 92.000 geschätzt.[3]
Name
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Geografie und Klima
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Moju liegt im Nordosten des Bundesstaates Pará auf einer Höhe von etwa 16 Metern über dem Meeresspiegel. Die Gemeinde befindet sich im Einzugsgebiet des Rio Moju, eines Nebenflusses des Amazonas-Systems, und ist von ausgedehnten Regenwaldgebieten umgeben.
Das Klima ist tropisch-feucht mit hohen Temperaturen und ganzjährig starken Niederschlägen. Die Durchschnittstemperaturen liegen meist zwischen 23 und 33 °C.[5]
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Region des heutigen Moju wurde im 18. und 19. Jahrhundert im Zuge der portugiesischen Expansion entlang der Flüsse erschlossen. Die Besiedlung erfolgte vor allem entlang des Rio Moju, der als wichtiger Verkehrsweg diente. Eine Pfarrei wurde bereits 1754 gegründet, die Siedlung jedoch später wieder aufgegeben.[4]
1870 wurde Moju offiziell zur eigenständigen Gemeinde erhoben. Danach verlor und erhielt die Ortschaft noch mehrfach den Gemeindestatus. Durch Staatsgesetz Nr. 8 vom 31. Oktober 1935 wurde Moju schließlich endgültig zur Gemeinde erhoben.[6][4]
Demografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Einwohnerzahl wurde 2025 auf etwa 92.000 Personen geschätzt.[3] Die Bevölkerung ist zu 40 Prozent urban geprägt, wobei auch zahlreiche ländliche Gemeinden existieren. Ethisch sind knapp drei Viertel der Einwohner Farbige (Pardos) gemischter Abstammung. Indigene Völker machen knapp 0,3 Prozent der Bevölkerung aus (Volkszählung 2022).[7]
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1991 | 40.383 |
| 2000 | 52.941 |
| 2010 | 70.018 |
| 2022 | 84.094 |
| Volkszählungen | |
Wirtschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Wirtschaft von Moju basiert auf Landwirtschaft, insbesondere dem Anbau von Palmöl, der allerdings negative ökologische Folgen hat.[8]
Religion
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Moju gehört zum römisch-katholischen Erzbistum Belém do Pará. Neben der katholischen Kirche sind auch protestantisch-freikirchliche Gemeinden vertreten.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Moju – Histórico. In: IBGE. Abgerufen am 22. April 2026 (brasilianisches Portugiesisch).
- ↑ Moju – Panorama. IBGE, abgerufen am 22. April 2026 (brasilianisches Portugiesisch).
- 1 2 Moju – Panorama. In: IBGE. Abgerufen am 22. April 2026 (brasilianisches Portugiesisch).
- 1 2 3 História. In: Prefeitura Municipal de Moju - PA | Gestão 2025-2028. Abgerufen am 22. April 2026 (brasilianisches Portugiesisch).
- ↑ Moju Climate, Weather By Month. In: WeatherSpark. Abgerufen am 22. April 2026 (englisch).
- ↑ Moju – Histórico. In: IBGE. Abgerufen am 22. April 2026.
- ↑ City Population: Moju. Abgerufen am 22. April 2026.
- ↑ Frederico Brandão, Fabio de Castro, Célia Futemma: Between structural change and local agency in the palm oil sector: Interactions, heterogeneities and landscape transformations in the Brazilian Amazon. In: Journal of Rural Studies. Band 71, 1. Oktober 2019, ISSN 0743-0167, S. 156–168, doi:10.1016/j.jrurstud.2018.09.007 (sciencedirect.com [abgerufen am 22. April 2026]).

