Pomy-Tunnel
| Pomy-Tunnel | ||
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Baustelle des Pomytunnels 1969 (ETH-Bibliothek, Bildarchiv) | ||
| Nutzung | Strassentunnel | |
| Verkehrsverbindung | Autobahn A1 | |
| Ort | Kanton Waadt | |
| Länge | 3005 m, 2958 m | |
| Anzahl der Röhren | 2 | |
| Betrieb | ||
| Freigabe | 2001 | |
| Lagekarte | ||
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| Koordinaten | ||
| Westportal bei Yverdon-Sud | 539624 / 179251 | |
| Ostportal | 542318 / 178936 | |
Der Pomy-Tunnel ist ein Strassentunnel in der Schweiz. Er ist der zweitlängste Tunnel der Schweizer Autobahn A1, nach dem Gubristtunnel.
Bauwerk
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Tunnel befindet sich in der französischsprachigen Schweiz auf dem Autobahnteilstück Bern–Lausanne zwischen den Anschlüssen «Estavayer-le-Lac» und «Yverdon-Sud» im Kanton Waadt.
Der Tunnel, dessen zwei Röhren eine Länge von 2958 Meter bzw. 3005 Meter haben, unterquert die Gemeinde Pomy im sanftwelligen westschweizerischen Mittelland. Das Westportal liegt im Gebiet der Stadt Yverdon-les-Bains unter dem steilen, 60 Meter hohen Berghang bei Vermont. Das Tunnelportal ist etwas höher als das Niveau der Ebene südlich der Stadt, so dass die Autobahn mit einer Brücke, die direkt beim Tunnel beginnt, den Fluss Buron und die Hauptstrasse 5 (Kantonsstrasse 401) überqueren kann. Westlich der Hauptstrasse schliesst der Autobahnanschluss «Yverdon-Sud» an. Das Ostportal des stark ansteigenden Tunnels liegt im Gebiet der Gemeinde Cuarny, fast hundert Meter höher als das Westportal, am Berghang zwischen dem Hügel Le Signal und dem Bach Ruisseau de Gi.
Der Tunnel wurde mit dem letzten Teilstück der A1 zwischen Payerne und Yverdon-les-Bains gebaut und im Jahre 2001 nach mehrjähriger Bauzeit eröffnet. Nicht nur topografische Gründe, sondern auch der Landschaftsschutz waren für den Bau dieses relativ langen Tunnels massgeblich. Nur einen Kilometer weiter in Richtung Payerne folgt im Verlauf der Autobahn bereits der nächste kurze Tunnel, der Tunnel de Champ-Baly, der die Funktion einer Grünbrücke im Wildtierkorridor bei Cronay hat.

