Stanislav Karasi
| Stanislav Karasi | ||
| Personalia | ||
|---|---|---|
| Geburtstag | 8. November 1946 | |
| Geburtsort | Belgrad, Serbien | |
| Position | Sturm | |
| Herren | ||
| Jahre | Station | Spiele (Tore)1 |
| 1965–1966 | FK Roter Stern Belgrad | |
| 1966–1969 | HNK Borovo | 49 (24) |
| 1969–1974 | FK Roter Stern Belgrad | 150 (57) |
| 1974–1977 | OSC Lille | 109 (35) |
| 1977–1979 | Royal Antwerpen | 27 (5) |
| 1979–1980 | Buffalo Stallions | 30 (17) |
| 1981–1982 | OFK Belgrad | 19 (1) |
| 1982–1983 | FK Hajduk Beograd | |
| 1982 | New York Arrows | 16 (5) |
| auf Wikidata bearbeiten | ||
| Nationalmannschaft | ||
| Jahre | Auswahl | Spiele (Tore) |
| 1973–1974 | Jugoslawien | 10 (4) |
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| 1 Angegeben sind nur Ligaspiele. | ||
Stanislav Karasi (serbisch-kyrillisch Станислав Караси; * 8. November 1946 in Belgrad) ist ein ehemaliger jugoslawisch-serbischer Fußballspieler. Nach dem Ende der aktiven Laufbahn war der Stürmer als Fußballtrainer tätig.
Sportlicher Werdegang
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Karasi begann die Erwachsenenkarriere als Leihspieler von FK Roter Stern Belgrad bei NK Borovo in der 2. jugoslawischen Liga. Ab Sommer 1969 gehörte der Stürmer zum Kader des FK Roter Stern Belgrad in der 1. Liga. Dort avancierte er zu einem regelmäßigen Torschützen und debütierte 1973 unter Auswahltrainer Miljan Miljanić in der jugoslawischen Nationalmannschaft, mit der er auch an der WM-Endrunde 1974 teilnahm. In insgesamt zehn Länderspielen gelangen ihm vier Tore, darunter seine Endrundentreffer beim 1:1-Remis in der ersten Gruppenphase gegen Schottland sowie in der zweiten Gruppenphase bei der 1:2-Niederlage gegen Polen.
Im Anschluss an das WM-Turnier 1974 wechselte Karasi nach Erreichen der Altersgrenze für einen Wechsel in den Westen zu OSC Lille in die Division 1. Nach drei Jahren ging er zu Royal Antwerp FC, kam dort aber in den folgenden zwei Spielzeiten nicht über die Rolle als Ergänzungsspieler hinaus. 1979 wechselte er nach Nordamerika zu den Buffalo Stallions in die Major Indoor Soccer League, wo unter anderem auch Eusébio unter Vertrag stand. Anschließend kehrte er nach Jugoslawien zurück, wo er für OFK Belgrad auflief. Nach einer kurzen Rückkehr in die MISL zu den New York Arrows spielte er zum Karriereausklang erneut in Jugoslawien, wo er bei Hajduk Belgrad und FK Sinđelić Beograd in der regionalen Meisterschaft auflief.
Beim FK Spartak Subotica begann Karasi seine Trainerkarriere, die er während der Jugoslawienkriege im arabischen Raum unter anderem bei al-Yarmouk SC fortsetzte. Ab 1996 betreute er wieder jugoslawisch-serbische Klubs wie FK Radnički 1923, den FK Milicionar, den FK Radnički Belgrad und den FK Obilić. 2000 übernahm er den Trainerposten beim türkischen Klub Erzurumspor, kehrte aber später als Trainer des FK Mladost Lučani in den jugoslawisch-serbischen Fußball zurück. 2002 betreute er den FK Zvezdara Belgrad. Anschließend war er für den FK Bežanija und den FK BASK tätig, ehe er 2007 ein Engagement beim bosnischen Klub FK Borac Banja Luka in der Premijer Liga antrat.
Karasis Schwiegervater Veljko Kadijević (1925–2014) war General der Jugoslawischen Volksarmee und zwischen 1988 und 1992 der Verteidigungsminister des sozialistischen Jugoslawiens.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Stanislav Karasi in der Datenbank von transfermarkt.de
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Karasi, Stanislav |
| KURZBESCHREIBUNG | jugoslawisch-serbischer Fußballspieler und -trainer |
| GEBURTSDATUM | 8. November 1946 |
| GEBURTSORT | Belgrad, SFR Jugoslawien |