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  <title>Atlantis Wichteln</title>
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  <pubDate>Mon, 24 Dec 2007 16:42:58 GMT</pubDate>
  <title>New World Order (für aislingde von shendara)</title>
  <author>shendara</author>
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  <description>John/Rodney, Lorne, Teyla&lt;br /&gt;3.336 Worte / PG&lt;br /&gt;Für &lt;span  class=&quot;ljuser  i-ljuser  i-ljuser-type-P     &quot;  data-ljuser=&quot;aislingde&quot; lj:user=&quot;aislingde&quot; &gt;&lt;a href=&quot;https://aislingde.livejournal.com/profile/&quot;  target=&quot;_self&quot;  class=&quot;i-ljuser-profile&quot; &gt;&lt;img  class=&quot;i-ljuser-userhead&quot;  src=&quot;https://l-stat.livejournal.net/img/userinfo_v8.png?v=17080&amp;v=942&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;https://aislingde.livejournal.com/&quot; class=&quot;i-ljuser-username&quot;   target=&quot;_self&quot;   &gt;&lt;b&gt;aislingde&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;. Leider kein wirklicher Team-Gen, aber das ist die Story, die geschrieben werden wollte. Ich hoffe, es gefällt dir trotzdem. :)&lt;br /&gt;Eine nach dem Beginn von S4 angesiedelte Alternate Reality, inspiriert von John Parrs &lt;i&gt;St. Elmo&apos;s Fire&lt;/i&gt; und Kylie Minogues &lt;i&gt;White Diamond&lt;/i&gt;. (Und ja, ich &lt;i&gt;weiß&lt;/i&gt;, wie die Kombination klingt!  *g*)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;center&gt;&lt;b&gt;&lt;big&gt;New World Order&lt;/big&gt;&lt;/b&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;&quot;Du musst gehen.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;John seufzte und weigerte sich, die Augen zu öffnen. Es war das vierte Mal, dass Rodney ihn heute erinnern musste. &quot;Ich weiß.&quot; &lt;i&gt;Nur noch einen Moment&lt;/i&gt;, versprach er sich selbst. &lt;i&gt;Fang gar nicht erst damit an&lt;/i&gt;, dachte er im nächsten Augenblick. Er hatte sich noch gar nicht richtig bewegt, doch Rodney schien zu spüren, dass es ihm diesmal ernst war, denn er entließ John aus seiner Umarmung und rollte sich zur Seite. John hielt sich gar nicht mehr mit Worten und großen Gesten auf - er war &lt;i&gt;wirklich&lt;/i&gt; spät dran - sondern verabschiedete sich nur mit einem kurzen Kuss auf Rodneys Nacken, bevor er sich regelrecht aus dem Bett fallen ließ.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sein rechtes Knie danke es ihm mit einem kurzen Pochen, doch er biss die Zähne zusammen und ignorierte es. &quot;Wir sehen uns später?&quot; Vor heute Abend würde das zwar nichts werden, aber...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein leises, vage bestätigend klingendes Murren war Rodneys Antwort.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;John ließ ihm mit einem Augenrollen die fünfzehn Minuten, die er noch hatte. Eine kurzer Abstecher in sein Quartier und er war unterwegs. Halb fünf am Morgen war selbst Ronon noch zu früh um zu joggen, doch wenn John überhaupt noch etwas für seine Fitness tun wollte, blieb ihm nichts anderes übrig, als Stunden vor der Dämmerung aufzustehen - wenn es nach der gestern liegen gebliebenen Arbeit ginge, hätte er sich gleich gar nicht erst ins Bett legen dürfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Ich hätte nicht zu Rodney gehen sollen.&lt;/i&gt; Er verbannte den Gedanken so schnell wieder, wie er auch gekommen war. Ihm fehlten vielleicht zwei Stunden Schlaf, aber das war es mehr als wert gewesen und er konnte nicht auf alles verzichten, nur weil seine neuen Pflichten ihm mehr und mehr über den Kopf wuchsen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine halbe Stunde Jogging, dann eine viertel Stunde für eine heiße Dusche und den Rest der Morgentoilette - mehr war nicht drinnen. Das Frühstück nahm er sich gleich mit, anstatt auch noch Zeit damit zu verschwenden. Und trotzdem wartete Lorne schon auf ihn, als er kurz vor halb sechs endlich ins Büro kam.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Guten Morgen, Sir.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Morgen.&quot; Dankbar dafür, dass er gleich eine ganze Thermoskanne Kaffee mitgebracht hatte, ließ er sich in den Sessel fallen. &quot;Ich wüsste nicht, was daran gut sein sollte.&quot; Lornes Antwort darauf war eine Grimasse, die in einer anderen Realität vielleicht ein Lächeln gewesen wäre und John seufzte. &quot;Womit fangen wir an?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Die Dienstpläne für nächsten Monat, gefolgt von der Einteilung für Offworld-Missionen und da sich die Ankunft der &lt;i&gt;Daedalus&lt;/i&gt; verzögert, müssen wir einige unserer Vorräte rationieren. Wir sollten vielleicht wieder dazu übergehen, mit lokalen Lebensmitteln aufstocken. Ich habe da eine Liste von Planeten, zu denen wir freundschaftliche Kontakte haben und auf denen gerade Erntezeit herrscht. Und wir haben noch immer nicht die SGC-Berichte über die Fortschritte im Labor fertig…&quot; Lorne wirkte genauso entsetzt, wie John sich auch fühlte. Doch allein die Tatsache, dass &lt;i&gt;er&lt;/i&gt; noch Offworld gehen konnte, während John auf Atlantis festsaß war eine Quelle der andauernden Frustration. John war mittlerweile soweit, dass er mit Freuden unbewaffnet und mit Kavanagh als einziges Backup zu Verhandlungen mit den Genii aufbrechen würde. Wenn es noch lange so weiterging, vielleicht sogar zu Oberoth.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Erschießt mich jetzt. Bitte.&lt;/i&gt; Er widerstand nur knapp dem Verlangen, mit dem Kopf voran gegen die nächste Wand zu rennen und dabei auf eine Gehirnerschütterung zu hoffen. Oder vielleicht gleich ein Koma.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Drang nahm auch in den nächsten Stunden nicht ab, ganz im Gegenteil. Kaum, dass das Wichtigste - teilweise Dinge, die noch von Elizabeth liegen geblieben waren - und da war er wieder, dieser ganz spezielle Kopfschmerz, der nicht nur mit Erschöpfung und Überarbeitung zu erklären war - abgearbeitet war, kam der neueste Databurst von der Erde. Die Energie reichte auf beiden Seiten schon lange nicht mehr, um ein Wurmloch länger als maximal ein paar Sekunden aufrecht zu erhalten; die ZPMs die sie der Erde nach der Übernahme der Asuraner geschickt hatten, waren in der &lt;i&gt;Daedalus&lt;/i&gt; und ihrem Schwesternschiff, der &lt;i&gt;Odyssey&lt;/i&gt;, besser aufgehoben als im neuen, internationalen SGC in der Antarktis. Er und Lorne brüteten noch zwei Stunden über der immer verzweifeltere Lage in der Milchstraße und  John wünschte sich nicht zum ersten Mal, dass sie zurück in die &quot;gute alte Zeit&quot; konnten, als Adria noch nicht aufgestiegen war und der Bürgerkrieg die Wraith noch untereinander aufspaltete.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Emmagen an Sheppard.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Funkspruch riss ihn aus den düsteren Gedanken und unwillkürlich setzte er sich etwas gerader hin, bevor er antwortete. &quot;Sheppard hier.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;John.&quot; Er lächelte automatisch, als er Teylas Stimme hörte. &quot;Ich wollte fragen, ob du Zeit für ein Mittagessen hast?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein schneller Blick auf die Uhr verriet ihm, dass es schon wieder reichlich spät war und er nicht mehr viel Zeit hatte, wenn er noch etwas Warmes haben wollte. Ein Blick auf die noch immer erst halb abgearbeiteten SGC-Berichte, die noch unbearbeiteten Anforderungsformulare für ihren Nachschub und die Papiere für die Überstellung der Leichen von Leutnant Maier und seinen zwei Kameraden und er schüttelte bedauernd den Kopf. Es dauerte einen Moment, bis er sich erinnerte, dass Teyla ihn nicht sehen konnte. &quot;Es tut mir leid, Teyla&quot;, sagte er schließlich, &quot;aber ich ersticke hier in Arbeit und…&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Dann werde ich dir etwas bringen.&quot; Eine kurze, aber eindeutig vorwurfsvolle Pause. &quot;Ronon musste das Gleiche mit Rodney machen.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lorne warf ihm einen mitleidigen Blick zu und John schnitt eine Grimasse. &quot;Einverstanden.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Ich nehme an, Major Lorne hätte auch nichts gegen etwas zu essen?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Ganz im Gegenteil.&quot; John lachte, als Lornes Miene sich bei der Aussicht auf Essen sofort aufhellte. &quot;Danke, du bist heute unsere Rettung, Teyla.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Ich weiß&quot;, erwiderte sie schlicht und unterbrach die Verbindung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Nicht nur heute, Sir.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lorne hatte Recht - was die Tatsache, dass John das Training mit ihr heute schon wieder ausfallen lassen musste auch nicht leichter machte. Zu mehr als Jogging hatte er es seit zwei Wochen nicht mehr gebracht. Und er brauchte eine Weile, bis er sich überhaupt erinnern konnte, wann er Ronon das letzte Mal &lt;i&gt;gesehen&lt;/i&gt; hatte. &lt;i&gt;Beim Meeting vor drei Tagen, als er gerade erst einen Tag aus der Krankenstation entlassen worden war&lt;/i&gt;, fiel ihm nach einiger Verzögerung ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Kurze Pause&quot;, bestimmte er und Lorne nickte dankbar. Seit Elizabeths Tod - und verdammt, selbst nach einem halben Jahr war es noch immer schwer, daran zu denken - waren Tage wie dieser die Norm. John musste sich von Tag zu Tag mehr um Diensteinteilungen und Vorräte kümmern, von dem ganzen diplomatischen Zeug und dem SGC einmal ganz zu schweigen, während Rodney das abbekommen hatte, was hier jetzt als &quot;Human Ressource mit direktem Menschenkontakt&quot; bekannt war.  Natürlich zusätzlich zu seinen Aufgaben im Labor, die sich verdreifacht hatten, nachdem das Personal nicht mehr wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wahrlich keine ideale Aufteilung, aber noch immer besser als die verkehrte; sie hatten es versucht. John war gut, was die reibungslose Organisation betraf aber sich mit seinen Untergebenen auch wirklich auseinanderzusetzen... es hatte einen Grund dafür gegeben, warum früher Lorne diesen Teil seiner Aufgaben übernommen hatte. Aber Lorne konnte nicht alles erledigen und schon gar nicht die Dinge, die mit dem Wissenschaftlern zu tun hatten. Lorne war gut, aber kein Mann vom Fach und im Gegensatz zu John hatte er auch nicht genug Zeit in den Laboren verbracht, um sich zumindest ansatzweise zurecht zu finden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es hatte keine zwei Tage gedauert, bis die Leute eingesehen hatten, dass sie mit ihren Problemen doch noch lieber zu Rodney gingen. Darüber, was genau das über Johns Art und Weise im Umgang mit seinem Mitmenschen aussagte, dachte er lieber nicht nach; Rodneys Seitenhiebe und Neckereien erledigten das schon für ihn. Aber im Großen und Ganzen funktionierte das Modell &quot;McKay und Sheppard gemeinsam für das, was Weir früher alleine erledigt hat&quot; besser als erwartet. Von den unvermeidlichen Katastrophen einmal abgesehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Arbeit vermehrte sich für alle wie Tribbles, genauso wie die Probleme mit ihrer wunderschönen aber leider auch Millionen von Jahren alten und dementsprechend desolaten Stadt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Ankunft Teylas mit einem Tablett für drei Leute riss ihn aus seinen Gedanken und er stürzte sich auf seine Portion, als ob er kurz vor dem Verhungern stand. Erst jetzt bemerkte er, wie hungrig er wirklich war und Teylas Stirnrunzeln verriet ihm, dass sie sein Verhalten bemerkt hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Du musst besser auf dich achtgeben&quot;, tadelte sie ihn und aus den Augenwinkeln sah John, dass Lorne nicht einmal versuchte, sein Grinsen zu verstecken. Der Mann war sich seiner Unersetzbarkeit nur allzu bewusst. &lt;i&gt;Verdammt.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Wer selbst im Glashaus sitzt&quot;, zischte er trotzdem in Lornes Richtung, bevor er Teyla mit einem Seufzen Recht gab. &quot;Ich weiß.&quot; Er und auch Rodney konnten mit diesen siebzehn plus Stundentagen nicht mehr lange weitermachen und sie wussten es auch beide nur allzu gut. Was aber auch nichts daran änderte, dass die Arbeit erledigt gehörte und es von Stunde zu Stunde mehr und mehr wurde. Erst vor zwei Wochen war das erste Orii-Schiff in Pegasus gesichtet worden und auch wenn die &lt;i&gt;Odyssey&lt;/i&gt; es mit Hilfe zweier Mutterschiffe der Jaffa vernichtet hatte, bevor sie sich wieder denen in der Milchstraße zugewandt hatte, war es nur eine Frage der Zeit, bis noch mehr kamen. Von den Wraith, die aktiver denn je waren, einmal ganz zu Schweigen. Wenn die IOA nicht noch immer hoffen würde, hier noch wichtige Informationen zur Bekämpfung der Orii zu finden, hätten sie das Experiment &quot;Atlantis&quot; schon längst abgeblasen, aber auch so gab es fast keinen Nachschub mehr von der Erde, von zusätzlichem Personal einmal ganz zu schweigen. &lt;i&gt;Alles, was uns jetzt noch fehlt, sind die Asuraner. Ich hoffe, sie halten sich noch weiterhin zurück.&lt;/i&gt; Die Hoffnung wurde von Tag zu Tag geringer, die Ergebnisse ihrer Langstrecken-Scans immer alarmierender.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war zum Verzweifeln und es fehlte nicht mehr viel und John würde auch genau das tun.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Ich nehme an, dass unser Training auch heute wieder ausfallen muss?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das wirklich Schlimme daran war, dass Teyla auch noch so verdammt &lt;i&gt;verständnisvoll&lt;/i&gt; war, und es so John noch schwerer fiel, sie immer wieder aufs neue zu enttäuschen. &quot;Es tut mir leid&quot;, begann er, doch sie hob eine Hand und er brach ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Ich verstehe&quot;, sagte sie ruhig. &quot;Aber es muss sich etwas ändern. Weder du noch Rodney können noch lange so weitermachen und gerade du brauchst den Ausgleich, den das Training dir bietet.&quot; Ihr war es diesmal wirklich ernst und John, der nur zu genau wusste, dass seine untypische Ungeduld und seine immer schlimmer werdenden Konzentrationsprobleme mit zuviel Papierkram und zuwenig physischer Anstrengung zu tun hatten, senkte den Kopf und schenkte seiner Mahlzeit seine volle Aufmerksamkeit. Doch nicht für lange, denn Teyla war noch nicht fertig mit ihm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;John. Ich bin mir sicher, dass Major Lorne und Dr. Zelenka auch einmal einen Tag auf dich und Rodney verzichten können, nicht wahr?&quot; Der Blick, den sie Lorne dabei zuwarf, machte klar, was für eine Antwort sie erwartete, daran änderte auch ihr Lächeln nichts. Es verstärkte den Effekt nur noch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Natürlich nicht&quot;, sagte Lorne - der Verräter - sofort und klang dabei nicht einmal überrascht. &lt;i&gt;Das ist von langer Hand geplant, was auch immer &lt;b&gt;es&lt;/b&gt; ist&lt;/i&gt;, erkannte John und es zeigte ihm deutlich, wie schlimm es um ihn stand, dass er das erst jetzt realisiert hatte. &quot;Ganz im Gegenteil, Teyla. Sir.&quot; Er grinste John ungeniert an. &quot;Ich halte das für eine ausgezeichnete Idee.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Gut.&quot; Ein Blick von Teyla und Lorne und John verfrachteten ihr Geschirr auf das Tablett. Sie belohnte die Geste mit einem leichten Nicken. &quot;Dr. Zelenka hat ähnlich reagiert, als Ronon mit ihm gesprochen hat.&quot; &lt;i&gt;Das kann ich mir denken.&lt;/i&gt; John konnte ein amüsiertes Schnauben nicht unterdrücken. &quot;Morgen werdet ihr beide mit Ronon und mir nach Neu Athos fliegen. Halling braucht meine Hilfe bei den Gesprächen mit den Manarianern&quot;, John empfand es noch immer als Wahnsinn, dass die Athosianer mit diesem Volk noch immer verhandelten, aber solange sie es von ihrem neuen Planeten aus machten und Atlantis nicht mit hineinzogen… bitteschön. &quot;Wir sehen uns morgen um neun in der Jumperbay. Ich freue mich darauf.&quot; Mit diesem Worten und einem strahlenden Lächeln verabschiedete Teyla sich, schnappte sich das Tablett und ließ einen amüsierten Lorne und einen total überrumpelten John zurück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Sieht so aus, als ob Sie morgen einen Urlaubstag nehmen, Sir&quot;, sagte Lorne schließlich. &quot;Mit Respekt: Es ist an der Zeit.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Ich weiß&quot;, gab John nach einem Moment widerwillig zu, nachdem ihm einfach keine bessere Antwort eingefallen war. &lt;i&gt;Ich weiß nur nicht, wer es dringender braucht: Rodney oder ich.&lt;/i&gt; Wenn er ehrlich mit sich selbst war, wusste er aber genau, dass er einen freien Tag noch dringender brauchte. Oder gleich eine ganze Woche. Einen Monat. Im Moment klang Pension auf dem Planeten mit dem Super-Wraith auch sehr verführerisch... Er spürte, dass er knapp vor einem Zusammenbruch stand, während Rodney noch nicht ganz zu fertig war. Betonung auf &lt;i&gt;noch&lt;/i&gt; und &lt;i&gt;noch nicht &lt;b&gt;ganz&lt;/b&gt;.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Tatsache, mit der er noch immer nicht wirklich fertig geworden war. Aber Rodney hatte jahrelange Erfahrung mit lange andauerndem Stress in einer Führungsposition, während John erst in den letzten Jahren mehr und mehr davon abbekommen hatte. Rodney &lt;i&gt;brauchte&lt;/i&gt; einen gewissen Druck, um Top-Leistungen zu bringen und während John das auch tat war er es einfach nicht gewohnt, sich konstant um die wirklich wichtigen Dinge sorgen zu müssen. &lt;i&gt;In McMurdo war alles viel einfacher.&lt;/i&gt; Er hätte nie gedacht, dass er sich noch einmal in die schlechte alte Zeit zurücksehnen würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Sir?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Ich sollte es ihm wirklich abgewöhnen.&lt;/i&gt; Er versuchte Lorne seit Wochen beizubringen, mit ihm etwas weniger förmlich umzugehen - bisher ohne Erfolg. &quot;Was?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Sollten wir vielleicht…&quot; Lorne schien es fast peinlich zu sein, ihn wieder an die Arbeit erinnern zu müssen, doch John schüttelte nur den Kopf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Schon gut.&quot; Er seufzte. &quot;Bringen wir es hinter uns. Ich will ja schließlich und endlich nicht, dass Sie morgen vor Verzweiflung einen Schreikrampf kriegen, wenn Sie sich mit dem ganzen Zeug alleine rumschlagen müssen.&quot; Er konnte - und wollte -  zum ersten mal seit Ewigkeiten ein Grinsen nicht verkneifen, als er Lornes Gesichtsausdruck sah. &quot;Verdrängung?&quot;, schlug er unschuldig vor, als Lorne sich wieder auf seinen Laptop konzentrierte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lorne seufzte, zensierte seinen Blick nicht im geringsten und nickte schließlich ergeben. &quot;Verdrängung ist alles, was mich an manchen Tagen noch aus dem Bett bringt.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Ich kenne das Gefühl&quot;, stimmte John geistesabwesend zu, während er durch die von Rodney geschickten Personalberichte scrollte. Drei fixe Leute zurück zur Erde, dafür hatten fünf, die nur einen Turnus hier hatten, um Aufenthaltsverlängerung angesucht. Er registrierte die Namen derer, die zurückwollten, und vergaß die Gründe dafür sofort wieder. Er hatte dafür keine Zeit. Wer weg wollte, sollte gehen, wer bleiben wollte, sollte bleiben. Er vertraute voll und ganz darauf, dass Rodney die richtige Auswahl traf. &quot;Sie werden es schon schaffen&quot;, versuchte er schließlich, Lorne aufzumuntern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Bestimmt.&quot; Der Tonfall war zu bemüht und John hob nicht einmal den Kopf - er konnte sich den Ausdruck auf Lornes Gesicht auch so nur allzu gut vorstellen. &lt;i&gt;Eiserne Entschlossenheit. Ich krieg meinen freien Tag und wenn es ihn umbringt.&lt;/i&gt; Galgenhumor war schon immer einer seiner besten Freunde gewesen doch John war sich dessen bewusst, dass er ihn in letzter Zeit überstrapazierte. &lt;i&gt;Reiß dich zusammen, John&lt;/i&gt;, ermahnte er sich selbst und entschied im nächsten Moment, dass er genug hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Lorne?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Sir?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;John verdrehte die Augen, kommentierte aber nicht. &quot;Sobald wir die Transferpapiere ausgestellt haben und die Anforderungslisten komplett sind, machen wir Schluss.&quot; Das würde noch mindestens dreieinhalb Stunden dauern, schätzte er, aber es würde trotzdem auf einen relativ frühen Feierabend hinauslaufen. Mit einem Blick verhinderte er jeden Einwand. Es war spät, aber nicht so spät wie sonst. &quot;Sie brauchen auch ein paar Stunden Freizeit, bevor Sie halbtot ins Bett fallen, wenn Sie den morgigen Tag halbwegs überstehen wollen.&quot; Er zwang sich zu einem leichten Lächeln. Es fühlte sich falsch auf seinem Gesicht an. &quot;Das ist ein Befehl, Major.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lorne seufzte schicksalsergeben. &quot;Ja, Sir.&quot; Der Ausdruck in seinen Augen verriet jedoch seine Dankbarkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Gut, dann ran an die Arbeit.&quot; Der Eifer war zwar gespielt, aber John wollte den Tag endlich hinter sich bringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stunden später hatte er zwar schon den nächsten Stapel an Berichten - diesmal aus der Botanik - in seiner Inbox, doch er ignorierte sie. Er hatte genug für heute. Was ihn daran erinnerte... Mit einer Hand bestätigte er die letzten der eingereichten Missionsberichte, während er mit der anderen sein Headset aktivierte. &quot;Rodney?&quot; Er liebte den privaten Kanal, der Rodney nur für das Team eingerichtet hatte - er ersparte ihnen das ganze offizielle &lt;i&gt;Sheppard an McKay&lt;/i&gt; mit darauf folgenden Umschalten durch den Kontrollraum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Seufzen begrüßte ihn, gefolgt von einem müden: &quot;Was ist?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;John seufzte lautlos mit, während Lorne sich plötzlich demonstrativ auf seinen Laptop konzentrierte. &quot;Lorne und ich machen gleich Schluss - wie sieht&apos;s bei dir aus?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein abfälliges Schnauben war Rodneys Antwort. &quot;Radek hat - mit Ronons Hilfe - einen Staatsstreich angezettelt und mich bis übermorgen früh aus dem Büro und dem Labor verbannt. Ich bin gerade auf dem Weg zu dir, um dich einzusammeln.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;John lächelte bei den Worten. &quot;Gut. Erst Abendessen, dann Schlaf, dann ein Trip nach Neu Athos?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wieder ein Seufzen. &quot;Von mir aus&quot;, sagte Rodney. Die Vorfreude war ihm deutlich anzuhören, aber es wäre atypisch für ihn gewesen, sie auch so offen zu zeigen. &quot;Ich weiß gar nicht mehr, wann ich das letzte Mal durch das Gate gegangen bin...&quot; Das Radio deaktivierte sich abrupt und im nächsten Moment stand Rodney auch schon in der Tür. &quot;Fertig?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Gerade in diesem Moment.&quot; Ein kurzer Befehl und die Missionsberichte wanderten in den Cache, um später in den Databurst eingespeist zu werden. &quot;Lorne?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;So gut wie, Sir.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Gut. Ich mache Schluss. Sehen Sie zu, dass Sie in spätestens einer halben Stunde auch hier raus sind, okay?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lorne sah auf und bedachte ihn mit amüsierten Blick. &quot;Darauf können Sie sich verlassen. Ich bleibe keine Sekunde länger hier, als unbedingt notwendig. Erst recht nicht, wenn ich keine Gesellschaft habe.&quot; Er nickte Rodney grüßend zu, bevor er sich wieder dem Bildschirm zuwandte und John schüttelte amüsiert den Kopf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Gute Nacht, Major.&quot; Rodney brummte etwas ähnliches und Lorne antwortete mit einem geistesabwesenden Winken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Täuscht es mich, oder entspannt er sich langsam aber sich etwas?&quot;, fragte Rodney, nachdem sich die Tür hinter ihnen geschlossen hatte. John warf noch einen prüfenden Blick Richtung Gatekontrolle - alles in Ordnung und er hoffte nur, dass Rodney nicht auffiel, dass Sergeant Campbell wieder einmal Kaffee für alle mitgebracht hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Mit Betonung auf langsam und etwas&quot;, stimmte John schließlich zu und dirigierte Rodney sanft aber bestimmt Richtung Transporter. Er wollte keine &quot;kleinen Checks&quot;, die dann in mehrstündige Überprüfungen der gesamten Systeme ausarteten. Nicht heute. &quot;Wenn ich ihm noch ein paar Jahre gebe, wird es vielleicht noch etwas.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Vielleicht.&quot; Rodney klang skeptisch und nicht sonderlich interessiert. Stattdessen gab er als Ziel ihren Korridor ein und warf nicht einmal mehr einen Blick zurück. &quot;Ich hab genug für heute&quot;, verkündete er, als hätte er Johns verwunderte Gedanken gelesen. &quot;Verdammt, ich hab genug für &lt;i&gt;immer&lt;/i&gt;. Aber in Ermangelung etwas besseren nehme ich heute und morgen.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Ich weiß genau, was du meinst.&quot; John unterdrückte nur mit Mühe ein Gähnen und bog automatisch nach links, in Richtung seines Quartiers, ab. Rodney hielt ihn auf, in dem er seinen Ärmel schnappte und ihn in die entgegengesetzte Richtung zog.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Wenn du glaubst, dass ich dich heute Nacht alleine lasse, täuscht du dich gewaltig. Es ist noch relativ früh und wir haben morgen frei und können ausschlafen - du kommst mit mir!&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Wer bin ich, dass ich mich einem derartigen Befehl widersetzen könnte?&quot;, fragte John amüsiert, während er sich in die Richtung von Rodneys Unterkunft führen ließ.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rodney grinste ihn an. &quot;Du bist zu intelligent, um dich mir zu widersetzen. Komm schon, es ist schon spät, und wir haben noch ein paar Sachen zu erledigen, bevor wir schlafen können...&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Johns müdes Hirn war noch damit beschäftigt, herauszufinden, ob er gerade ein Kompliment erhalten hatte oder nicht, als Rodney ihn durch die Tür und in Richtung Bett schubste. &quot;Klamotten weg und rein da.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Ja, Rodney&quot;, erwiderte er automatisch und schickte sein Hirn in Standby-Modus. Er war schon immer gut darin gewesen, Befehle zu befolgen, solange sie ihm sinnvoll erschienen. Und Rodney war erklärtermaßen der intelligenteste Mensch in zwei Galaxien. John hatte absolut kein Problem damit, ihm zu gehorchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier und jetzt und in diesem Moment zumindest.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;center&gt;&lt;b&gt;= Ende =&lt;/b&gt;&lt;/center&gt;&lt;a name=&apos;cutid1-end&apos;&gt;&lt;/a&gt;</description>
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  <pubDate>Mon, 24 Dec 2007 15:53:39 GMT</pubDate>
  <title>Wichtelgeschenk für Nadia: Michaelmas</title>
  <author>magnifica7</author>
  <link>https://sga-wichteln.livejournal.com/7235.html</link>
  <description>&lt;br&gt;&lt;br /&gt;Alle guten Wünsche zu Weihnachten, Nadia!&lt;br /&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Titel:&lt;/b&gt; Michaelmas&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Autor:&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;mailto:magnifica@gmx.net&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Birgitt Schuknecht&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Fandom:&lt;/b&gt; &lt;i&gt;Stargate Atlantis&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Charaktere:&lt;/b&gt; John Sheppard, Michael Kenmore, Rodney McKay, OC; McKay/Sheppard&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Kategorie:&lt;/b&gt; AU, Weihnachten&lt;br /&gt;&lt;b&gt;zeitliche Einordnung:&lt;/b&gt; irgendwann nach &lt;i&gt;McKay and Mrs. Miller&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Spoiler:&lt;/b&gt; für &lt;i&gt;Michael&lt;/i&gt; und für &lt;i&gt;McKay and Mrs. Miller&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Zusammenfassung/Appetithappen:&lt;/b&gt; Ein geglücktes Experiment?&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Anzahl der Worte:&lt;/b&gt; 2.338 (ohne Titel und Header)&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Datum:&lt;/b&gt; 24.12.2007&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Disclaimer:&lt;/b&gt; Ich besitze keinerlei Rechte an den Charakteren und den Ereignissen aus &lt;i&gt;Stargate Atlantis&lt;/i&gt;. Diese Rechte gehören &lt;i&gt;MGM Television&lt;/i&gt;. Ich beabsichtige in keiner Weise, diese Rechte zu beschneiden. Zwar besitze ich die Rechte an dieser Geschichte, habe aber keine Intention, durch sie materielle Vorteile zu erlangen.&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Anmerkung:&lt;/b&gt; Dies ist mein Geschenk für &lt;span  class=&quot;ljuser  i-ljuser  i-ljuser-type-P     &quot;  data-ljuser=&quot;artphilia&quot; lj:user=&quot;artphilia&quot; &gt;&lt;a href=&quot;https://artphilia.livejournal.com/profile/&quot;  target=&quot;_self&quot;  class=&quot;i-ljuser-profile&quot; &gt;&lt;img  class=&quot;i-ljuser-userhead&quot;  src=&quot;https://l-stat.livejournal.net/img/userinfo_v8.png?v=17080&amp;v=942&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;https://artphilia.livejournal.com/&quot; class=&quot;i-ljuser-username&quot;   target=&quot;_self&quot;   &gt;&lt;b&gt;artphilia&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt; für das &lt;span  class=&quot;ljuser  i-ljuser  i-ljuser-type-C     &quot;  data-ljuser=&quot;sga_wichteln&quot; lj:user=&quot;sga_wichteln&quot; &gt;&lt;a href=&quot;https://sga-wichteln.livejournal.com/profile/&quot;  target=&quot;_self&quot;  class=&quot;i-ljuser-profile&quot; &gt;&lt;img  class=&quot;i-ljuser-userhead&quot;  src=&quot;https://l-stat.livejournal.net/img/community.png?v=556&amp;v=942&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;https://sga-wichteln.livejournal.com/&quot; class=&quot;i-ljuser-username&quot;   target=&quot;_self&quot;   &gt;&lt;b&gt;sga_wichteln&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;-Weihnachtswichteln. Sie hat sich Folgendes gewünscht: &lt;i&gt;Slash: McKay/Sheppard oder Sheppard/Michael, Kategorie und Rating egal. Nur kein Drabble. / Gen: eine AU fic oder eine post-ep in der Michael Kenmore eine tragende Rolle hat wäre super&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;AU und Michael - dazu hat mich in den letzten Tagen ein Plotbunny angefallen: Was wäre, wenn das Experiment Michael gelungen wäre? Natürlich hat die Geschichte ein Eigenleben entwickelt, und ich hoffe, Nadia, das Ergebnis gefällt dir!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;center&gt;&lt;table bgcolor=&quot;#ffffff&quot; width=&quot;75%&quot; border=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;3&quot; cellpadding=&quot;7&quot;&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;center&gt;&lt;b&gt;Michaelmas&lt;/b&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;&quot;Du weißt, dass es eine ganz blöde Idee ist. Bescheuert geradezu. Du wirst dir in jedem Fall das Weihnachtsfest verderben. Und was nicht unerheblich in diesem Zusammenhang ist: Mir natürlich auch. Lass die Gespenster der Vergangenheit ruhen. Er war nie ein Teammitglied. Sein Schicksal liegt nicht mehr in deiner Verantwortung.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;John sah zu Rodney hoch, der mit leicht gerötetem Gesicht und vor der Brust verschränkten Armen neben dem Bett stand. Er hatte sich entschieden und nichts, was Rodney ihm - &lt;i&gt;zum nten Mal&lt;/i&gt; - sagte, würde ihn umstimmen. &quot;Bist du fertig?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rodney warf die Arme in die Luft und gab sein Starren auf. &quot;Nein, ich bin nicht fertig. Die Aussicht, die Festtage mit einem John Sheppard zu verbringen, der ein Mörderschuldgefühl vor sich herschiebt, oder - noch schlimmer - einem Lieutenant Colonel, der glaubt, etwas unternehmen zu müssen, obwohl er - per ausdrücklichem Befehl - zum Nichtstun verdammt ist, ist das Grauen pur. Zum ersten Mal seit Jahren habe ich mich auf dieses Fest gefreut - und es mag sein, dass ein gewisser militärischer Leiter einer Erdenmission in einer gar nicht weit entfernten Galaxie damit zu tun hat, - und du eröffnest mir drei Tage vor Heiligabend, dass du zur Erde zurückwillst. Nicht etwa, um lang vermisste Freunde oder Anverwandte zu besuchen, nein, der Herr sind entschlossen, gegen ein Dutzend Befehle und Anordnungen gleichzeitig zu verstoßen, um--&quot; Rodney brach ab, schnippte ein paar mal mit den Fingern. &quot;Ach ja, hier kommen wir zum Sahnehäubchen. Du kannst mir nicht mal sagen, warum du es tun willst.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;John setzte sich auf und fuhr sich durch die Haare; die Geste ließ sie - unglaublicherweise - noch wirrer abstehen als zuvor. &quot;Wenn ich es dir sagen muss, bist du mir vielleicht nicht so nahe, wie du es seit Wochen Nacht für Nacht beteuerst.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Touché? Lass mich überlegen... Nein! Keine emotionalen Spielchen mit mir. Ich weiß genau, warum du Michael Kenmore aufsuchen willst. Ex-Wraith, Ex-Militär. Das erste eine Tatsache, an die du nicht zu glauben wagst, und das zweite eine Lüge, die wir so gut gespielt haben, dass du sie glauben möchtest. Aber wenn du ihn siehst, wird es nur schlimmer für dich. Für mich. Für uns alle.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Carson würde auch--&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Carson hätte ein begründetes - weil wissenschaftliches - Interesse an einer solchen Begegnung. Dein Interesse hat keinen objektiven Wert. Wieso sonst hast du Elizabeth von Familientraditionen und babybeglückten Cousinen erzählt? Mach dir keine Mühe, mit Fotos und Videoaufnahmen, die du bei &lt;i&gt;youtube&lt;/i&gt; gefunden hast, zurückzukommen. Elizabeth glaubt dir kein Wort, nur ist sie nicht so verrückt wie ich, der ich meine Zeit damit verschwende zu versuchen, dir diese Idee aus deinem Dickkopf zu schlagen.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Ich liebe dich auch, Rodney.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Das sagst du nur, weil du meine Hilfe brauchst.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Und? Hilfst du mir?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Natürlich. Aber wenn ich mich schon beim &lt;i&gt;N.I.D.&lt;/i&gt; einhacke, habe ich mir doch wohl diese Predigt verdient.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;center&gt;***&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;&quot;Sogar ein weißer Gartenzaun&quot;, murmelte John vor sich hin. In der letzten Nacht hatte er gemeinsam mit Rodney Michaels Akte studiert, und er hatte beobachten können, wie die Falte auf Rodneys Stirn immer deutlicher sichtbar wurde, und er hatte gespürt, wie seine Anspannung mehr und mehr angewachsen war. Überraschenderweise hatte er sich mit seinen Fragen und Bemerkungen zurückhalten können; ein ganz schlechtes Zeichen für Rodneys Stimmung. Eigentlich hatten sie vorgehabt, sich die Ereignisse in Kenmores Leben chronologisch anzusehen, doch an irgendeinem Punkt war Rodneys Geduldsfaden gerissen. Er hatte zur letzten Seite des Ausdrucks vorgeblättert, weil er einfach wissen musste, welche Organisation die Meistbietende gewesen war und sich dieses &lt;i&gt;Atlantis&lt;/i&gt;-Experiment geangelt hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&quot;&lt;/i&gt;Siroc Enterprises&lt;i&gt;. Das ist nicht möglich.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Du kennst den Laden?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Ich habe mich da mal für ein Praktikum beworben.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Sie haben dich nicht genommen?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rodney sah John an, als hätte er plötzlich einen zweiten Kopf auf den Schultern sitzen. &quot;Natürlich haben sie mich genommen, aber ich habe mir in dem Sommer den Arm gebrochen.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Nicht bei einer sportlichen Aktivität!&quot;, rief John und grinste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Bei einem hochwissenschaftlichen Experiment. Ein lange Geschichte. Jeanie wird sie dir erzählen - ich glaube nicht, dass du sie lang darum bitten musst.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;John ging auf die bissige Bemerkung nicht ein. Das, was sie hier vor sich liegen hatten, war viel interessanter. &quot;Warum hältst du es für unmöglich, dass &lt;/i&gt;Siroc Enterprises&lt;i&gt; beteiligt ist?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Unternehmenspolitik. Nein, es ist vielmehr ein Credo. Der Gründer, Monsieur Siroc selbst, hat verfügt, dass sein Unternehmen keine Geschäfte mit dem Militär machen wird. Niemals. Es gibt keine staatlichen Subventionen und Aufträge, es gibt keine Nutzung der Produkte durch das Militär.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;John pfiff durch die Zähne. &quot;Wie lange - oder besser: wie kurz geht das schon gut?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Lang ist richtig. Über vierhundert Jahre gibt es den Laden, wie du dieses Vorzeigeunternehmen für alle Bereiche der Hochtechnologie bezeichnet hast, schon. Natürlich ist es nicht so schwarz und weiß, wie es sich auf dem Briefpapier von &lt;/i&gt;SE&lt;i&gt; aussieht und niemand bei &lt;/i&gt;SE&lt;i&gt; ist derart naiv, die Augen vor Industriespionage und Reverse Engineering zu verschließen. Es gibt Dutzende von Prozessen über Lizenzen und Patente. Aber eine direkte Zusammenarbeit...&quot; Rodney zuckte mit den Schultern. &quot;Wie ich sagte: Unmöglich.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Nur dass wir hier den Gegenbeweis haben.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rodney blätterte ein paar Seiten zurück und nickte. &quot;Die Ausschreibung ist abgeschlossen, die Entscheidung getroffen, der Auftrag vergeben. Da muss wohl bei &lt;/i&gt;SE&lt;i&gt; irgendetwas gewaltig schiefgegangen sein.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Du meinst--&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Sie brauchen Geld. Stehen vor dem Konkurs. Kurz vor einer--&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Übernahme.&quot; John malte mit dem Textmarker einen Kreis um den Absender in einer der Mails, die &lt;/i&gt;Siroc Enterprises&lt;i&gt; an den &lt;/i&gt;N.I.D.&lt;i&gt; geschickt hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;&lt;/i&gt;InGen&lt;i&gt;. Okay. Die &lt;/i&gt;sind&lt;i&gt; staatlich subventioniert.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Und das bedeutet?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Die Übergabe des Experiments ist für das neue Jahr angesetzt. Phase IV. Seine Zeit als Wraith war Phase I, die Wochen in &lt;/i&gt;Atlantis&lt;i&gt; Phase II, die erfolgreiche &apos;Resozialisierung&apos; auf der Erde Phase III.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Und Phase IV?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;&lt;/i&gt;Der Wraith als kontrollierte Kampfmaschine.&lt;i&gt; Bekämpfung von Feuer mit Feuer. Sie verfeinern und beenden das, was wir begonnen haben.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Das heißt, ich kann mir die Reise sparen.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Das heißt, du solltest Abschied von ihm nehmen und von dem Bild, dass du dir von ihm gemacht hast.&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Gartenzaun passte viel zu gut zu diesem Bild. Die menschliche Degeneration ihres Wraith-Experiments hatte bereits in den wenigen Wochen in &lt;i&gt;Atlantis&lt;/i&gt; - &lt;i&gt;Phase II&lt;/i&gt;, hörte John Rodneys Stimme in seinem Kopf - als äußerst sympathisch herausgestellt. Eine Zeitlang hatte John sogar mit dem Gedanken gespielt, ihn tatsächlich in sein Team aufzunehmen. Michael Kenmore war überaus begabt für eine militärische Karriere und irgendwann hatte John gewünscht, er könnte den Gedanken verdrängen, dass seine Reflexe und seine Kraft und Geschicklichkeit &lt;i&gt;nicht&lt;/i&gt; die Anzeichen waren, dass er vielleicht doch (noch) nicht rein menschlich war. Das, was er hier sah, brachten diesen Wunsch mit Macht zurück. Es half nicht, dass es ein völlig unmöglicher Gedanke war, jetzt noch mehr als damals in &lt;i&gt;Atlantis&lt;/i&gt;, als der &lt;i&gt;N.I.D.&lt;/i&gt; Elizabeth und Carson angewiesen hatte, ihnen Michael Kenmore - AKA &lt;i&gt;Das Experiment&lt;/i&gt; - zu überstellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&quot;Konzentriere dich auf deine Rolle. Sie überwachen ihn, sie hören ihn ab, seine Vorzeigefamilie sind... Schauspieler und Spitzel und all das hier ist nur... Humbug.&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Entschlossen ging John die wenigen Schritte zur Haustür, passierte einen Styroporschneemann und die aufwendige Szene mit Santa Claus und seinem treuen Rentier Rudolf, dessen rote Nase im texanischen Sonnenschein nicht zu leuchten vermochte. &quot;Merry Christmas!&quot;, grüßte es aus einer Tannenzweiggirlande, die oberhalb des Eingangs befestigt war, und John schüttelte den Kopf. &lt;i&gt;Weniger ist mehr&lt;/i&gt; war offensichtlich nicht die Devise des &lt;i&gt;N.I.D.&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Entschlossen drückte er auf den Knopf und war fast überrascht, dass er damit kein Weihnachtslied sondern nur eine normale Türglocke auslöste. Und zwei Sekunden später wurde die Tür aufgerissen. &quot;Na endlich, Sie sollten den Baum--&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Frau, Anfang 30, zierlich, braune Haare und - im Moment weit aufgerissene - braune Augen, starrte John an. Sah an ihm herunter und wieder hoch. Er musste eine Grimasse unterdrücken. Natürlich war sie überrascht. Er stand nicht im Programm, gehörte nicht zum kontrollierten Experiment. Er war der Geist einer vergangenen Weihnacht, die gar nicht existierte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Miss Garrison? John Sheppard, &lt;i&gt;US Air Force&lt;/i&gt;. Ihr Freund hat unter meinem Kommando gedient. Ich bin auf Heimaturlaub und ich wollte diese Gelegenheit ergreifen, mich persönlich von seinem Wohlbefinden zu überzeugen.&quot; Sie starrte immer noch. &quot;Wenn es Ihnen passt, dass ich hier so unangemeldet reinschneie.&quot; Er schenkte ihr sein charmantestes Lächeln und war sicher, dass sie nichts von der Ironie, die hinter seinen Worten steckte, mitbekam.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Aber natürlich passt es mir. Michael wird sich sehr über Ihren Besuch freuen. Er erzählt oft--&quot; Sie brach ab. Sie hatte wohl begriffen, dass sie ihm keinen detaillierten Auftritt bieten musste. John war sicher, dass sie einen aufgeregten Anruf tätigen würde, während er sich mit seinem ehemaligem Lieutenant unterhielt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie hielt ihm die Tür auf, er trat ein und sah sich mit echtem Interesse um. &quot;Wunderschöne Dekoration. Wie viel Mühe darin steckt. Ich vermute, dass Ihre zarte Hand dafür verantwortlich ist. Versuchen Sie erst gar nicht, Michael zu verteidigen. Ich habe sein Quartier mehr als einmal gesehen und er ist immer nur haarscharf an einer Disziplinarstrafe vorbeigeschrammt.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er drehte sich zu Deborah Garrison um und lächelte wieder. Eine feine Röte überzog ihr perfekt geschminktes Gesicht. Ihr gefiel dieses Katz- und Mausspiel ganz und gar nicht. John beschloss, dass er keine Fingernagelkratzer riskieren wollte. Dass sie ihn überhaupt in ihr Haus gelassen hatte, verdankte er wohl der Vorzeigenachbarschaft und seiner eigenen Überrumpelungstaktik.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Wie wäre es, wenn Sie mich jetzt zu Ihrem... zu Michael führen würden?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;center&gt;***&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;So hatte Michael ausgesehen, bevor er das erste Mal als Mensch in &lt;i&gt;Atlantis&lt;/i&gt; aufgewacht war. John seufzte; all die Zweifel und Vorwürfe, die er sich und anderen damals gemacht hatte, waren wieder da. Und wenn er daran dachte, welche Zukunft Michael erwartete... Doch auch das hier war nichts anderes als ein Alptraum, der früher oder später geendet hätte. Irgendwann hätte Michael begriffen, dass seine Deborah aus &lt;i&gt;Stepford&lt;/i&gt; stammte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;John seufzte erneut und klopfte gegen den Türrahmen. Er hatte nicht viel Zeit; sobald jemand beim &lt;i&gt;N.I.D.&lt;/i&gt; die Initiative und den richtigen Telefonhörer ergriff, hätte sein Auftritt hier ein Ende und--&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Colonel Sheppard!&quot; Michael richtete sich auf und wollte aufstehen; doch er war zu schnell gewesen und schwankte. Er ergriff den Bettpfosten und Johns Hand. &quot;Gute Reflexe, Colonel.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Setzen Sie sich, Mann. Sie sind nicht mehr im Dienst und ich bin nicht mehr Ihr Colonel.&quot; &lt;i&gt;Und war es eigentlich nie.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Richtig.&quot; Michael ließ Johns Hand los und sich zurück aufs Bett sinken. &quot;Leider Gottes war das ein Teil der Vergangenheit, den ich mittlerweile und dank Ihrer Hilfe akzeptiert habe, der Rest fällt mir viel schwerer.&quot; John erstarrte und trat einen Schritt zurück. Rodney hatte Recht gehabt - dieser Besuch war nichts, was ihm gut tun würde. &quot;Kein Grund für Mitleid, Colonel, ich weiß, dass ich nicht mehr diensttauglich bin, dass ich nicht nur mich selbst, sondern auch meine Kameraden gefährden würde. Sie können Dr. Beckett mitteilen, dass mich die Medikamente immer noch umhauen. Und danken Sie ihm noch mal in meinem Namen, dass er mir die Wahrheit verschweigen wollte. Diabetes, dass ich nicht lache. Das hätte mich von vornherein für die Mission disqualifiziert.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Ich werde ihm mitteilen, dass seine Medikation überaus erfolgreich ist.&lt;/i&gt; &quot;Ich soll Sie grüßen, Michael. Nicht nur von Carson, sondern auch von... den anderen.&quot; John verfluchte sich. Er hatte sich geschworen, zumindest keine Lügen über Michaels angebliche Kameraden zu erzählen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Danke. Doch nun verraten Sie mir, was Sie hier tun. Sie werden mir doch wohl nicht erzählen wollen, dass Sie Ihren Urlaub damit verschwenden, mich zu besuchen.&quot; Michaels Lächeln entblößte perfekte weiße Zähne.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Doch, das will ich. Ich hatte seinerzeit keine Gelegenheit, mich von Ihnen zu verabschieden. Und San Antonio lag auf meinem Weg.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Michael lachte leise. &quot;Bringe ich Sie in Verlegenheit, wenn ich frage, wohin dieser Weg führt?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;John kratzte sich am Kopf. &quot;Das werden Sie Ihrem alten Colonel nicht antun.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Natürlich nicht.&quot; Michael legte den Kopf schief. &quot;Sie haben Deborah kennen gelernt?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Getroffen ist wohl das passendere Wort.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Sehen Sie, so geht es mir auch, Colonel. Und ich möchte mir gar nicht vorstellen, was sie durchmachen muss. Ich habe sie für diese Mission zurückgelassen und nun ist sie bei mir, weil die Ärzte glauben, dass es mir vielleicht hilft, mich zu erinnern.&quot; Michael sah John an. &quot;Dieser Gedanke ist unmenschlich, unchristlich... verdammt, ich kann ihn Deb gegenüber nicht aussprechen. Und es ist unfair, wenn ich es Ihnen sage, nach allem...&quot; John schluckte, er hatte eine Ahnung, was jetzt kommen würde. &quot;Manchmal wünschte ich mir, Sie hätten mich da nicht rausgeholt. Lieutenant Kenmore, &lt;i&gt;MIAPD&lt;/i&gt;, wäre dem hier vorzuziehen.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Gott, was tat er hier nur? Wie kam er hier nur wieder raus? Was hatte ihn geritten, hierherzukommen?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Colonel Sheppard, ich mache Ihnen keinen Vorwurf, das müssen Sie mir glauben. Ich hätte selbst wohl nicht anders gehandelt. Sagen Sie das auch Dr. Beckett und, ja, auch Dr. Weir. Sagen Sie vor allem Teyla und Ronon, dass es mir leid tut. Auch wenn... falls ich mich niemals daran erinnern werde, was ich Ihnen angetan habe... Und jetzt möchte ich Sie bitten zu gehen.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Minute später stand John vor der Haustür. Er war sich nicht sicher, dass er die Begegnung geträumt hatte, so schnell war es gegangen, und er unterdrückte den Drang, sich umzudrehen, hochzublicken, um zu sehen, ob Michael am Fenster stand und ihm nachsah. Er hatte ihn gebeten zu gehen und diese Entscheidung hatte er zu akzeptieren. Es war die Entscheidung von Michael Kenmore, Air Force-Lieutenant AD, der vielleicht eine Ahnung hatte, dass da noch mehr war. Er fühlte sich dafür verantwortlich, auch wenn er es weder greifen noch begreifen konnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und John hatte seine Antwort. Er hatte Absolution und die Bitte um Vergebung im Gepäck. Er wünschte sich, er wäre nicht hergekommen, er wünschte sich, er hätte den Mut gehabt, Michael den Datenträger, den er in der Tasche trug, zu geben. Doch auch wenn Michael ein Mann war, der die Wahrheit verdiente, würde es diesen Mann in wenigen Tagen nicht mehr geben. John Sheppard hatte sich schon zu viel eingemischt. Denn Rodney hatte Recht. Michael war nicht mehr in seiner Verantwortung. War es nicht mehr gewesen, seitdem er sich vor Monaten dazu entschieden hatte, ihn nicht zu töten.&lt;br /&gt;&lt;a name=&apos;cutid1-end&apos;&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br&gt;&lt;/center&gt;&lt;/table&gt;</description>
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  <pubDate>Sun, 23 Dec 2007 18:37:57 GMT</pubDate>
  <title>Schlaflose Nacht (von camysy für shendara)</title>
  <author>shendara</author>
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  <description>&lt;small&gt;Nachdem &lt;span  class=&quot;ljuser  i-ljuser  i-ljuser-deleted  i-ljuser-type-P     &quot;  data-ljuser=&quot;camysy&quot; lj:user=&quot;camysy&quot; &gt;&lt;a href=&quot;https://camysy.livejournal.com/profile/&quot;  target=&quot;_self&quot;  class=&quot;i-ljuser-profile&quot; &gt;&lt;img  class=&quot;i-ljuser-userhead&quot;  src=&quot;https://l-stat.livejournal.net/img/userinfo_v8.png?v=17080&amp;v=942&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;https://camysy.livejournal.com/&quot; class=&quot;i-ljuser-username&quot;   target=&quot;_self&quot;   &gt;&lt;b&gt;camysy&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt; schon vor ein paar Tagen in ihren Winterurlaub abgereist ist, hat sie mir die Story per Mail geschickt und ich poste sie heute. :)&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;hr&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Autor:&lt;/b&gt; Sam88&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Email-adresse:&lt;/b&gt; jese_seifert@yahoo.de&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Titel:&lt;/b&gt; Schlaflose Nacht (SGA)&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Rating:&lt;/b&gt; PG&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Pairing-1:&lt;/b&gt; Ronon/Teyla&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Spoiler:&lt;/b&gt; Echoes&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Staffel:&lt;/b&gt; 3&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Anmerkung:&lt;/b&gt; Es kann sein, dass der ein oder andere Charakter ooc wirkt. Meine erste und hoffentlich nicht letzte Stargate Atlantis FF. &lt;br /&gt;&lt;b&gt;Inhalt:&lt;/b&gt; Teyla macht einen Spaziergang durch Atlantis und lernt neue Seiten an manchen Menschen kennen.&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Disclaimer:&lt;/b&gt; Alle Charaktere und sämtliche Rechte an SG-1 gehören MGM/UA, World Gekko Corp. und Double Secret Production. Diese Fanfic wurde lediglich zum Spaß geschrieben und nicht, um damit Geld zu verdienen. Jegliche Ähnlichkeiten zu lebenden und toten Personen sind zufällig und nicht beabsichtigt. Alle weiteren Charaktere sind Eigentum des Autors.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unruhig hatte sie sich aus ihren warmen Decken gequält und sich aufrecht, die Beine über die Bettkante baumelnd, hingesetzt. Sie strich sie durch ihr braunes Haar, das durch das Wälzen im Bett, wild abstand.&lt;br /&gt;Sie hatte sich erst vor wenigen Minuten hingelegt und es war noch tiefste Nacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Teyla konnte einfach nicht schlafen. Zu viele Gedanken kreisten in ihrem Kopf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das war ihr schon oft passiert, aber heute war es irgendwie anders...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie rieb sich ihre Augen und überlegte was auf einmal los war. Sie brauchte nicht lange zu überlegen um es zu wissen – die Wale hatten den Atlantern, im wahrsten Sinne des Wortes, Kopf zerbrechen bereitet.&lt;br /&gt;Sie hatten ihnen aber auch das Leben gerettet und nun waren sie fort und trotz dessen lag eine leicht wehmütige Stimmung über Atlantis die viele Mitglieder mit sich schleppten – genau wie Teyla, sie verspürte das ebenfalls.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie wären alle gestorben ohne diese Tiere. Das war schon merkwürdig. Die Atlanter waren immer in Angst, denn entweder griffen die Wraith, die Asuraner oder andere Feinde an, die sie unglücklicherweise auf Missionen kennengelernt hatten. Aber auf einmal war es eine Naturgewalt gewesen die alles Leben hier hätte auslöschen können. Etwas ganz simples.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Teyla schüttelte ihren Kopf. Auf Atlantis zu leben war wirklich kein Zucker schlecken und trotzdem gefiel es ihr hier sehr. Ihr Leben war schon immer voller Gefahren gewesen. Sie kam klar damit, denn es gab etwas was ihr immer wieder Kraft gab – ihr Volk und die vielen Menschen in Atlantis, vorallem war ihr das Team ans Herz gewachsen. Auch nur einen dieser Menschen zu verlieren ließ ihr einen kalten Schauer über den Rücken jagen... sie wollte gar nicht dran denken, auch wenn dieses Risiko mit jedem Tag begann an dem sie früh ihre Augen aufschlug.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Langsam stand sie auf und zog sich um. Ein kleiner Spaziergang auf Atlantis würde sicherlich diese Wehmut etwas vertreiben, dass hoffte sie zumindest.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;center&gt;*** &lt;/center&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Weile lief sie schon durch die menschenleeren Gänge der Antikerstadt. Die Gedanken waren nicht weniger geworden. Sie musste unweigerlich an Ronon denken, was ihr ein Lächeln auf die Lippen zauberte, wie er an ihrem Krankenbett gesessen hatte. Er war so besorgt gewesen – allein wie er mit ihr gesprochen hatte und der Blick seiner braunen Augen hatte sie verstehen lassen. Es verband sie mehr, dass wusste sie, aber nicht wegen der Tatsache das sie so genannte Aliens waren, nein, weil schon immer etwas Besonderes zwischen ihnen gewesen war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Duft von Kaffee ließ sie stoppen. Teyla war in der Nähe der Cafeteria. &lt;br /&gt;Wer saß um diese Uhrzeit mit dem heißen Getränk, das einen dann nicht mehr einschlafen ließ, dort?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Neugier ließ sie den großen Raum betreten. Er war voll gestellt mit Tischen und den dazu passenden Stühlen. Am Eingang stand ein kleiner Tisch, von dem man sich Essen nehmen konnte, wenn man außerhalb der täglichen Mahlzeiten hier war. Sie ließ ihren Blick kurz über das Essen wandern, entschloss sich aber dann doch nichts zu essen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie schaute sich noch einmal um. Wahrscheinlich hatte sie sich den Duft des Kaffees nur eingebildet, denn sie konnte niemanden entdecken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Teyla wollte sich gerade umdrehen, als sie eine bekannte Stimme hörte: „Hey Teyla, Sie können sich ruhig zu mir setzen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie blickte erneut um sich und erkannte sehr weit hinten im Raum eine Person sitzen. Sie war froh, dass jemand hier war und sie sich nichts eingebildet hatte.&lt;br /&gt;Schnell näherte sie sich Major Lorne.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Evan“, sagte sie lächelnd, als sie vor ihm stand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Setzen Sie sich ruhig“, gab er zurück und deutete auf einen Stuhl gegenüber von ihm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Danke.“ Die Athosianer platzierte sich auf dem angewiesenen Platz und legte ihre Arme auf den Tisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Major Lorne nahm einen Schluck aus seiner Tasse und wandte sich dann an Teyla: „Und was machen Sie zu so später Stunde noch hier?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Oh ich, konnte einfach nicht schlafen... nach dieser ganzen Sache mit den Walen.“ Sie lächelte und wartete auf eine Erklärung warum es ihn hierher verschlagen hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Evan nickte. Er verstand sie sehr gut, ihm ging es ähnlich. Es passierte zwar öfters etwas auf Missionen oder in der Stadt selbst, aber dieses Ereignis, ließ ihn auch nicht ganz los.&lt;br /&gt;Er gähnte und nahm dann noch einen Schluck vom Kaffee.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Mir geht es genauso“, gab er müde lächelnd zurück. Er könnte sich auch einfach schlafen legen, so müde wie er war, aber das würde sicher nicht klappen. Evan hatte schon viel zu viel des koffeinhaltigen Getränks inne und außerdem wollte er diese seltene Ruhe genießen. Atlantis bei Nacht war etwas Wundervolles – leere Gänge, keine Hektik und man konnte schön seinen Gedanken nachhängen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie schwiegen eine Weile, was für beide aber nicht unangenehm war. Selten war es so ruhig und da musste man das schon mal ausnutzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Was ich Sie noch fragen wollte. Waren Sie eigentlich auch so schwer betroffen gewesen, mit Kopfschmerzen, Nasenbluten oder sogar einem geplatzten Trommelfell?“ Teyla fragte das, weil sie Major Lorne nicht auf der Krankenstation gesehen hatte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Nein, ich hatte nur etwas Kopfschmerzen. Darüber bin ich auch ganz froh. Sie hatte es ganz schön erwischt, nicht wahr?“ Evan nahm einen letzten Schluck aus der Tasse. Er seufzte – nun war sie restlos alle. Das musste für heute auch reichen, zu viel Kaffee mochte er gar nicht und wie McKay literweise nachzukippen ließ ihn erschaudern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ja, das stimmt. Mir ging es nicht sehr gut und ich dachte schon...“ Sie stockte, blickte ihr Gegenüber kurz an, nur um dann den Kopf zu senken. „Ich dachte ich würde sterben.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie hörte Major Lorne schlucken. Teyla sah aber nicht wie er das Gesicht verzog.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich hatten die beiden selten Gespräche geführt und wenn es dann mal dazu kam, waren die aber doch immer eine willkommene Abwechslung. Teyla schätzte den Major sehr und sie sah ihn schon als eine Art Freund an. Vielleicht konnten sie irgendwann eine richtige Freundschaft aufbauen, dass würde ihr sehr gefallen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ich bin froh, dass es Sie nicht erwischt hat. Leider gab es einige die es nicht geschafft haben.“ Evan sprach mit fester Stimme. Es starben oft Leute auf Atlantis oder bei Missionen. Manche Verluste trafen ihn härter als andere, aber trotz dessen, war es immer wieder traurig ein Mitglied der Expedition zu verlieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Teyla schaute ihn etwas traurig an. Er hatte Recht und irgendwie war sie jetzt noch wehmütiger als zuvor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Das stimmt leider“, seufzte die Athosianerin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Oh je, jetzt haben wir beide, nicht mehr die beste Stimmung. Aber ich denke auch über solche Ereignisse muss man reden.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Teyla nickte und ließ ihren Blick über die leere Cafeteria schweifen. Früh war immer alles so voll und irgendwie konnte man sich diesen Raum leer kaum vorstellen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Komisches Gefühl, wenn es hier so leer ist, nicht wahr?“ Evan hatte bemerkt wie sie sich umgeschaut hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Allerdings. Sonst ist es hier immer so laut.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stille legte sich noch einmal über sie. Es war so ruhig, dass nur ihr atmen zu hören war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Danke für das Gespräch, Teyla. Ich werde noch eine Runde laufen“, sagte Major Lorne lächelnd, während er aufstand. Er hoffte nicht unhöflich zu wirken, denn irgendwie hatte ihn die Müdigkeit doch plötzlich übermannt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ich habe Ihnen zu danken.“ Sie lächelte ebenfalls und beide verließen dann die leere Cafeteria.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;center&gt;***&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wieder lief sie alleine durch die Gänge. Evan hatte eine andere Richtung eingeschlagen, wahrscheinlich war er doch schlafen gegangen, auch wenn er schon Kaffee getrunken hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Teyla hatte dieses Gespräch gut getan. Es war wichtig sich mit jemandem vernünftig unterhalten zu können, vorallem wenn man sich die Zeit dazu nahm.&lt;br /&gt;Ihre Stimmung hatte sich zwar nicht wesentlich geändert, aber das machte ihr im Moment nichts aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie lief ihren Blick schweifen. Auf diesem Gang gelangte man zu einem Balkon. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Teyla hörte wie sich eine Tür weiter vor ihr öffnete. Frische Meeresluft blies ihr ins Gesicht und durch ihre Haare. Sie atmete den salzigen Geruch ein und lief dann zügiger auf ihr Ziel zu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war also noch jemand dort hingegangen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie bog um die letzte Ecke und sah dann schon die Tür direkt vor sich. Die Athosianerin öffnete sie mit der gewohnten Handbewegung und trat dann hinaus an die, heute nicht allzu, kalte Nachtluft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Teyla erkannte gleich die Person, die sich auf dem Balkongeländer aufgestützt hatte und mit seinen Füßen langsam hin und her wippte – es war Rodney.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der sternenbehangene Himmel ließ Atlantis nicht vollkommen dunkel wirken. Die Stadt war kaum noch beleuchtet, dass war um diese Uhrzeit auch unnötig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Athosianerin trat langsam zu Rodney ans Geländer. Sie stützte ebenfalls ihre Hände darauf und warf einen Blick auf das friedlich wirkende Meer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kleine Wellen durchzogen das Wasser und brachen dann an den Pieren der Antikerstadt. Ab und zu trieb der Wind eine größere Welle vor sich her, die dann umso stärker in sich zusammen fiel. Die Sterne warfen ein schönes warmes Licht auf das Meer und ließen es glänzen. Teyla beobachtete das eine Weile, bis sie sich Rodney zuwandte. Er hatte sie gar nicht bemerkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Rodney?“, fragte sie vorsichtig und leise.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er schreckte bei der Nennung seines Namens auf, blickte dann entgeistert um sich, bis er die Athosianerin ins Auge fasste. Rodney musterte sie kurz, lächelte dann etwas schief und wandte seinen Blick wieder auf das Meer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ich habe Sie gar nicht bemerkt. Oder wollten Sie mich erschrecken?“, fragte der Wissenschaftler ruhig, bevor die Meeresluft tief einsog.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Oh nein, gewiss nicht. Tut mir leid, ich wollte nicht stören...“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Schon ok.“ Rodney gestikulierte mit seinen Händen und blickte dann wieder zu Teyla. Anscheinend wollte er nicht unhöflich wirken, in dem er abwesend auf das plätschernde Wasser blickte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Teyla lächelte sanft. „Sie hier zu treffen hat mich... überrascht. Sie arbeiten doch meist die Nächte in Ihrem Labor durch und Sie wirken so...“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„... Wehmütig?“, beendete er ihren Satz. Er seufzte kurz. Sie hätten alle sterben können, wieder einmal. Doch diese Wale hatten ihn gerettet. Seine Sam, er korrigierte sich in Gedanken selbst, sein Sam war auch dabei gewesen. Irgendwie vermisste er das kleine Säugetier. Er hing doch nicht etwa an ihm? Rodney schüttelte diesen Gedanken ab... obwohl... Er wusste selbst nicht was auf einmal mit ihm los war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Rodney Sie scheint das auch mitgenommen zu haben. Natürlich kann ich mich auch täuschen, aber“, sie atmete tief durch, so hatte sie Rodney selten gesehen, „Sie wirken so in sich gekehrt...“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Mh“, gab er zurück. Er dachte nach, irgendwie hatte sie Recht. „Das stimmt vielleicht sogar. Etwas was ich von mir selbst auch nicht kenne.“ Rodney grinste verlegen. Er hatte heute für seine Verhältnisse schon richtige Gefühlsäußerungen von sich gegeben. Er war doch nicht etwas krank? Nein... nur etwas wehmütig und sentimental. Das durfte doch jeder Mensch mal sein, oder?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Teyla schaute ihn überrascht ab. Sie hatte Recht, dieses Wehmütige hatte sich wie eine unsichtbare Schicht auf die Antikerstadt gelegt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ich verstehe Sie, mehr als Sie glauben“, gab sie zu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Etwas Seltenes bei uns, mh?“ Rodney seufzte. Er warf einen Blick in den Sternenhimmel, dann löste er seine Hände vom Geländer, drehte sich um und lehnte sich mit dem Rücken leicht dagegen. Er verschränkte seine Arme vor der Brust und schien erneut nachzudenken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Das stimmt leider...“ Die Athosianerin blickte ihn etwas traurig von der Seite an. Sie hatten nicht das beste Verhältnis zueinander, aber sie wusste, dass ihr an Rodney auch viel lag. Nur wurde ihr das nicht oft bewusst, da es eher so schien als hätte er seine eigene kleine Welt. Irgendwie schmerzte sie das auch. Rodney war in ihren Augen meist verständnislos, aber hier zeigte er eine Seite, die sie sehr selten zu sehen bekam.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Hey jetzt haben Sie meine schwache Seite gesehen. Ich schlage vor Sie erzählen es gleich irgendjemanden.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Teyla starrte ihn enttäuscht an. Irgendwie war ihr klar gewesen, dass er sich jetzt wehren würde – alles von sich lenken würde, nur weil er mal eine andere Seite gezeigt hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Bitte Rodney, hören Sie auf damit. Das würde ich nie tun“, gab sie ruhig zurück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er schwenkte seine Armen mit seltsamen Bewegungen durch die Luft. Rodney schien etwas sagen zu wollen, ließ es dann aber fallen und tauchte dann wieder in seine eigene Gedankenwelt ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ich werde weiterlaufen“, sagte Teyla und drehte sich mit diesen Worten vom Geländer weg. Sie lief mit langsamen Schritten zur Tür.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Es tut mir leid.“ Rodney hatte das sehr deutlich gesagt, so dass sich die Athosianerin noch einmal umdrehte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Es braucht Ihnen nicht Leid zu tun. Ich muss Ihnen danken, dass Sie so offen zu mir waren.“ Ein ehrliches Lächeln zeichnete sich in ihrem Gesicht ab und entlockte Rodney ebenfalls eines. Sie blickte ihn noch eine Weile an, bis sie wieder auf den leeren Gang trat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie lief den Weg ein Stück zurück, den sie vorher gekommen war. Bog dann aber gleich an der ersten Abzweigung ab, der zum Trainingsraum führte. Teyla wusste nicht warum sie gerade diese Richtung einschlug. Sie erwartete dort niemanden anzutreffen, doch in dieser Nacht wurde sie schon so oft überrascht, da würde sie nichts mehr wundern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als sie vor den Türen ihres Zieles angekommen war, trat gerade John aus dem Raum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Hi Teyla“, sagte er und hielt kurz inne.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Hallo John. Waren Sie alleine, in der Nacht, trainieren?“, fragte die Athosianerin etwas überrascht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sheppard grinste. Teyla fiel auf einmal sein leicht gerötetes Gesicht auf. Es war wohl doch noch jemand im Trainingsraum. Sie hoffte auf jemanden bestimmtes, erwartete aber nicht zu viel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;John sah ein Lächeln auf ihren Lippen, entweder lachte sie über sein rotes Gesicht, was er ihr durchaus zutraute oder sie wusste wer sie erwartete.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Nein, es ist noch jemand drin. Aber ich denke Sie wissen wen ich meine“, sagte John um dieses Anschweigen zu unterbrechen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Teyla nickte ihm zu und er verabschiedete sich von ihr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie öffnete die Tür und trat in den Trainingsraum ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ronon saß an einer Wand und die Kampstöcke lagen auf dem Boden vor seinen Füßen. Er hatte anscheinend mal wieder mit John gekämpft. Teyla musste grinsen, der Colonel war sicher ein einfacherer Gegner, als sie. Das Ronon sich an ihr oft die Zähne ausbiss, amüsierte sie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Was grinsen Sie so?“, sagte Ronon. Er meinte das aber nicht böse, denn im nächsten Augenblick hatte er ein Lächeln auf den Lippen, etwas was Teyla bei ihm oft vermisste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie setzte sich neben ihn und antwortete dann scherzhaft: „Ich hab mich nur gefragt, ob Sie John heute nicht zu sehr geschunden haben.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Er will nie geschont werden, da mach ich das auch nicht“, gab Ronon ehrlich zu. Er schaute sie von der Seite an und weil sie so nah beieinander saßen, spürte Teyla seinen Atem auf ihrer Haut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine wohlige Wärme breitete sich in ihrem Körper aus. Sie blickte in seine braunen Augen und verlor sich darin. Er bedeutete ihr so viel. Wenn er da war, fühlte sie sich wohl und ein Kribbeln breitete sich aus, was sie selten zuvor gespürt hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie wusste nicht, dass Ronon genauso empfand. Er blickte sie lange an und seine etwas wehmütige Stimmung, die er seit kurzer Zeit mit sich rumschleppte, schien auf einmal wie verflogen und das allein durch die Anwesenheit von Teyla. Er spürte, dass da mehr war als Freundschaft. Es verband sie so viel – viele gemeinsame Missionen, Trainingsstunden und miteinander verbrachte Freizeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seine Hand berührte ihr Gesicht und sie spürte wie sie eine Welle des Glücks erfasste, sie regelrecht mit sich riss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann, ganz langsam näherte er sich ihr. Er spürte ihren Atem auf seiner Haut und bevor er sich ganz in ihr verlor, berührten seine Lippen, die ihren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie küssten sich erst zaghaft und dann immer sicherer. Teyla legte ihre Arme um seinen Hals damit sie ihn noch näher an sich heranziehen konnte. Ronon griff nah ihren Hüften, so dass sie sich beide aneinander festhielten. Keiner die beiden wollte wieder loslassen. Eine ganze Weile küssten sie sich so, erfasst von Glück und Liebe, bis Teyla langsam losließ um nach Luft zu schnappen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ronon lehnte seine Stirn gegen die ihre und lächelte zufrieden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beide ließen sich nach einem kurzen Augenblick wieder gegen die kalte Wand des Trainingsraumes fallen. Teyla legte ihren Kopf auf seine Schulter und er legte einen Arm um sie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Als das mit den Walen passiert ist und du auf der Krankenstation lagst, da ist mit erst so recht bewusst geworden was in mir vorgeht.“ Ronon blickte sie an. Er hatte solche Angst gehabt sie zu verlieren. Warum war ihm es erst da so klar erschienen? Viele Menschen fanden erst nachdem sie glaubten einander zu verlieren zueinander. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ich danke dir so sehr, dass du bei mir warst.“ Sie gab ihm einen Kuss auf die Wange und strich ihm mit einer Hand über die andere.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ich liebe dich Teyla“, sagte er mit fester Stimme. Ronon meinte es ehrlich und aus tiefstem Herzen. Nie hatte er geglaubt wieder jemanden zu finden, nachdem er seine Verlobte verloren hatte. Auf einmal fühlte er sich nicht mehr so einsam, durch Teyla wurden versteckte Gefühle wieder freigesetzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ich liebe dich auch.“ Selten hatte sie diese Worte in ihrem bisherigen Leben benutzt und sie war froh das sie es jetzt wieder tun konnte und zwar aufrichtig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er küsste sie erneut und es fühlte sich genauso gut an, wie beim ersten Mal. Glück und Zufriedenheit machte sich auf ihren Gesichtern breit. Sie lehnten sich wieder aneinander und genossen es so nah beieinander zu sein. Dieser Moment erschien wie eine Ewigkeit und brannte sich für immer in ihr Gedächtnis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In dieser Nacht hatte Teyla einige Menschen von einer anderen Seite gesehen, dass würde sie nie vergessen und für immer tief in ihrem Herzen behalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ENDE&lt;a name=&apos;cutid1-end&apos;&gt;&lt;/a&gt;</description>
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  <pubDate>Sun, 23 Dec 2007 18:04:08 GMT</pubDate>
  <title>Wichtelgeschenk für camsys</title>
  <author>aislingde</author>
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  <description>&lt;b&gt;Titel:&lt;/b&gt; Oh du Fröhliche&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Autor:&lt;/b&gt; Aisling&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Fandom:&lt;/b&gt; SGA&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Personen:&lt;/b&gt; Rodney McKay, Jeannie Miller, Madison Miller; Kaleb Miller&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Kategorie:&lt;/b&gt; Humor, Weihnachten&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Inhalt:&lt;/b&gt; Rodney verbringt Weihnachten auf der Erde.&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Disclaimer:&lt;/b&gt; Mir gehört mal wieder gar nichts.&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Kommentar:&lt;/b&gt; &lt;span  class=&quot;ljuser  i-ljuser  i-ljuser-type-     &quot;  data-ljuser=&quot;camsys&quot; lj:user=&quot;camsys&quot; &gt;&lt;a href=&quot;#&quot;  target=&quot;_self&quot;  class=&quot;i-ljuser-profile&quot; &gt;&lt;img  class=&quot;i-ljuser-userhead&quot;  src=&quot;https://l-stat.livejournal.net/img/userinfo-disabled.gif?v=25801&amp;v=942&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;#&quot; class=&quot;i-ljuser-username&quot;  style=&quot;color:#FF0000;&quot;   target=&quot;_self&quot;   &gt;&lt;b&gt;camsys&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt; hat sich beim SGA-Wichteln folgendes gewünscht: Rodney lastige FFs, am Besten auch mit Zelenka, Lorne, Teyla, Ronon und Beckett (müssen nicht alle drin vorkommen ;) – ganz gelungen ist es nicht, da spielten die Musen nicht mit. Aber ich hoffe, dir gefällt, was ich geschrieben habe.&lt;br /&gt;Lieben Dank an &lt;span  class=&quot;ljuser  i-ljuser  i-ljuser-type-P     &quot;  data-ljuser=&quot;magnifica7&quot; lj:user=&quot;magnifica7&quot; &gt;&lt;a href=&quot;https://magnifica7.livejournal.com/profile/&quot;  target=&quot;_self&quot;  class=&quot;i-ljuser-profile&quot; &gt;&lt;img  class=&quot;i-ljuser-userhead&quot;  src=&quot;https://l-stat.livejournal.net/img/userinfo_v8.png?v=17080&amp;v=942&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;https://magnifica7.livejournal.com/&quot; class=&quot;i-ljuser-username&quot;   target=&quot;_self&quot;   &gt;&lt;b&gt;magnifica7&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt; für das schnelle Beta&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Colorado Springs, dreiundzwanzigster Dezember&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Sie suchen ein Weihnachtsgeschenk für Ihre Nichte?“&lt;br /&gt;„Genau, es sind ja nur noch zwei Tage bis zur Bescherung. Sie haben eine sehr schafsinnige Beobachtungsgabe.“&lt;br /&gt;Als sie ihre Züge einen harschen Ausdruck annahmen, war ihm klar, dass er sie verärgert hatte. Keine gute Taktik.&lt;br /&gt;„Bitte folgen Sie mir.“&lt;br /&gt;Geschickt schlängelte sie sich durch die Menschenmassen, die in dem riesigen Spielwarengeschäft auf der Jagd nach einem Weihnachtsgeschenk waren.&lt;br /&gt;Rodney hatte Mühe, sie nicht aus den Augen zu verlieren. Ohne seine Erfahrungen, die er auf den Atlantis-Missionen gesammelt hatte, hätte er keine Chance gehabt. So blieb er der Verkäuferin dicht auf den Fersen und als sie sich in der Puppenabteilung mit einem triumphierenden Lächeln umdrehte – sie dachte wohl, ihn abgehängt zu haben – blickte er sie herausfordernd an.&lt;br /&gt;„Hier war ich schon. Und es gibt hier nichts, was ich meiner Nichte freiwillig schenken würde.“&lt;br /&gt;„Aber kleine Mädchen lieben rosa. Schauen Sie sich dieses Puppenhaus an“, sie deutete auf einen Albtraum in hellblau und rosa. „Es ist dieses Jahr der Verkaufshit. Ich weiß nicht, wie viele Mädchen mit leuchtenden Augen vor dem Puppenhaus standen und es sich zu Weihnachten wünschten. Viele werden es sogar bekommen.“&lt;br /&gt;„Das interessiert mich nicht“, brummte Rodney. „Meine Nichte ist hochbegabt und ich habe nicht vor, ihr etwas zu schenken, was ihrer Intelligenz gefährden könnte. Das da“, Rodney deutete auf den Alptraum, „würde einen nicht gut zu machenden Schaden anrichten.“&lt;br /&gt;„Dann kann ich Ihnen leider auch nicht weiterhelfen. Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Einkauf.“&lt;br /&gt;Damit tauchte die Verkäuferin in der Menschenmenge unter. Frustriert sah Rodney sich um. Wie sollte er nur ein Geschenk für Madison finden?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwei Stunden später zückte er an der Kasse eines Elektronikgeschäftes zufrieden seine Kreditkarte.&lt;br /&gt;Das Laptop war klein und handlich und der Flash-Speicher würde dafür sorgen, dass er auch größeren Belastungen standhalten würde. Das ideale Geschenk für ein hochintelligentes Mädchen.&lt;br /&gt;Außerdem hatte Rodney noch etwas Süßes besorgt – bei einem Vater wie Kaleb würde sie wahrscheinlich nur Obst auf dem bunten Teller finden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Vancouver, vierundzwanzigster Dezember&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kaum hatte Rodney auf die Klingel gedrückt, als die Tür aufgerissen wurde und Madison herausstürmte.&lt;br /&gt;„Onkel Meredith! Onkel Meredith! Hast du mir was mitgebracht?“&lt;br /&gt;Dünne Arme umfassten Rodneys Beine, drückten ihn und wollten ihn nicht mehr loslassen.&lt;br /&gt;„Wenn du mich loslässt, Madison, dann kann ich etwas für dich aus dem Koffer holen.“&lt;br /&gt;Sie ließ sofort los und sah ihn erwartungsvoll an.&lt;br /&gt;Doch bevor er die Süßigkeiten hervorkramen konnte, zog ihn Jeannie in eine Umarmung.&lt;br /&gt;„Schön, dass du doch noch kommen konntest, Mer!“&lt;br /&gt;„Das war Nötigung. Warum hast du Sam eine Mail geschrieben, dass du mich zu Weihnachten sehen willst? Sie hat mich nicht nur aus dem Labor verbannt, viel schlimmer, sie hat Sheppard den Befehl gegeben, mich zum Stargate zu eskortieren und dafür zu sorgen, dass ich wirklich Atlantis verlasse.“&lt;br /&gt;„Weil es die Wahrheit ist. Du bist nun mal mein einziger Verwandter. Außerdem schuldest du mir noch etwas.“&lt;br /&gt;Lächelnd ließ Jeannie von ihm ab und ging voraus ins Wohnzimmer.&lt;br /&gt;„Willst du mir etwa zu Weihnachten Tofu vorsetzen? Du bist eine rachsüchtige Frau.“&lt;br /&gt;„Du hast es verdient. Möchtest du einen Kaffee?“&lt;br /&gt;Rodney ließ sich auf das Sofa fallen. Statt ganz bequem via Raumschiff nach Vancouver zu gelangen, hatte er ein Linienflugzeug nehmen müssen. Leider hatte war die Businessclass ausgebucht gewesen und jetzt tat ihm alles weh. Dankbar blickte er zu Jeannie hoch.&lt;br /&gt;„Kaffee wäre meine Rettung. Das Essen auf dem Flug war zwar gut, aber der Kaffee war eine Zumutung.“&lt;br /&gt;„Onkel Meredith, du hast mir was mitgebracht! Wo ist es?“&lt;br /&gt;Madison kletterte zu ihm aufs Sofa. Rodney konnte ihren bittenden Augen nicht widerstehen.&lt;br /&gt;„Wenn du mir meine kleine Reisetasche holst, dann bekommst du etwas. Aber mach sie nicht auf“, brüllte er ihr hinterher, als sie in den Flur lief.&lt;br /&gt;Doch sie hatte nicht gehört.&lt;br /&gt;„Aua!“ Madison fing an zu weinen.&lt;br /&gt;Da es seine Nichte war und Rodney noch einige Tage friedlich mit Jeannie verbringen wollte, lief er zu ihr und hockte sich vor ihr hin.&lt;br /&gt;Natürlich hatte sie die Tasche geöffnet.&lt;br /&gt;Bevor Rodney ihr Vorwürfe machen konnte, machte sie einen Schritt auf ihn zu und umarmte ihn.&lt;br /&gt;Vollkommen überrascht erwiderte er die Umarmung. Es dauerte nicht lange, bis Madison aufhörte zu weinen.&lt;br /&gt;„Was war das, Onkel Meredith?“&lt;br /&gt;„Wenn ich reise, sichere ich mein Gepäck immer ab, damit Diebe keine Freude an meinen Sachen haben. Du hast einen leichten Stromstoß bekommen, der unangenehm, aber keinen permanenten Schaden anrichtet. Wenn du mich jetzt los lässt, dann schalte ich die Falle ab und du bekommst deine Süßigkeit. Ist das okay für dich?“&lt;br /&gt;Sie nickte und ließ Rodney los. Er nahm seine Tasche und tastete vorsichtig nach dem Schalter, mit dem er den Strom ausschaltete. Dann nahm er einen Stift aus seiner Jackentasche und schob ihn tief in die Tasche hinein bis es ‚Klack’ machte.&lt;br /&gt;„Was war das?“&lt;br /&gt;„Das war eine Mausefalle.“&lt;br /&gt;Rodney zog die Falle heraus und zeigte sie Madison. Sie zog die Stirn kraus.&lt;br /&gt;„Die Mausefallen, die ich kenne, sind viel größer. Wenn wir darin eine Maus gefangen haben, dann läuft sie noch in dem Käfig umher. Meistens nimmt Papa die Falle mit zur Arbeit und setzt die Maus am Feldrand aus. Einmal haben wir sonntags eine gefangen und da hat er mich mitgenommen.“&lt;br /&gt;Wie sollte er einem Mädchen erklären, dass diese Mausefalle zum Töten gedacht war?&lt;br /&gt;„Mer, Madison? Wo seid ihr?“&lt;br /&gt;„Hier!“&lt;br /&gt;Erleichtert ob dieser Rettung griff Rodney in die Tasche und zog eine Tafel Schokolade heraus. „Die ist für dich!“&lt;br /&gt;„Danke, Onkel Meredith!“&lt;br /&gt;Madison bedankte sich mit einem feuchten Kuss auf seine Wange und rannte ins Wohnzimmer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Vancouver, fünfundzwanzigster Dezember&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Onkel Meredith, Onkel Meredith! Aufstehen, es ist Weihnachten. Der Weihnachtsmann hat Geschenke gebracht! Und Mum sagt, ich darf sie nur öffnen, wenn du dabei bist! Aufstehen!“&lt;br /&gt;Eine viel zu hohe, viel zu durchdringende Stimme weckte Rodney. Er versuchte, sich die Decke über den Kopf zu ziehen.&lt;br /&gt;„Bitte, Onkel Meredith, nicht wieder einschlafen, ich bin doch soooooo neugierig.“&lt;br /&gt;Madison kletterte auf das Bett und schüttelte Rodneys Schulter.&lt;br /&gt;„Wie soll ich aufstehen, wenn du auf mir sitzt?“&lt;br /&gt;Sein Einwand bewirkte, dass sie wieder vom Bett kletterte, hielt Madison aber nicht davon ab, weiter auf ihn einzureden.&lt;br /&gt;„Du hast ja immer noch die Augen zu, Onkel Rodney. Wie willst du dann aufstehen? Bitte, bitte, steh auf.“&lt;br /&gt;„Ist ja gut, ich steh gleich auf.“&lt;br /&gt;Es klopfte an der Tür und dann kroch Rodney ein verheißungsvoller Duft in die Nase.&lt;br /&gt;„Kaffee?“&lt;br /&gt;Er rieb sich die Augen und setzte sich auf. Jeannie stand in der Tür, eine große Tasse in der Hand.&lt;br /&gt;„Du bist meine Rettung!“&lt;br /&gt;Rodney stand auf, nahm seiner Schwester die Tasse aus der Hand und trank einen großen Schluck. Er zwinkerte Madison zu, die das Ganze mit großen runden Augen verfolgte.&lt;br /&gt;„Wenn du mich wecken willst, dann wirkt eine Tasse Kaffee besser als jedes Rumgehopse. Wo sind mein Hausschuhe?“&lt;br /&gt;Da sowohl Madison als auch Jeannie nur mit Schlafanzug und Morgenmantel bekleidet waren, verzichtete auch Rodney darauf sich anzuziehen&lt;br /&gt;Kaleb war schon unten und die Kerzen am Weihnachtsbaum brannten.&lt;br /&gt;Unter dem Baum lagen die Pakete.&lt;br /&gt;Rodney hatte sein Geschenk für Madison zu den anderen gelegt. Neben dem riesengroßen Karton wirkte sein Paket klein und unscheinbar.&lt;br /&gt;Madison stürzte sich auf direkt auf den großen Karton und riss das Geschenkpapier auf. Als Rodney sah, was sich dahinter verbarg, schloss es gequält seine Augen. Es war der Albtraum in rosa und hellblau.&lt;br /&gt;„Ein Puppenhaus!“, jubelte Madison. „Das habe ich mir schon sooo lange gewünscht.“&lt;br /&gt;Sie fing an, es aufzubauen, und alle anderen Geschenke waren vergessen.&lt;br /&gt;„Komm, es wird etwas dauern, bis Madison daran denkt, dass sie noch andere Geschenke auspacken kann. Wir frühstücken in der Zwischenzeit.“&lt;br /&gt;„Vorher solltet ihr aber das hier auspacken.“&lt;br /&gt;Rodney reichte seiner Schwester einen Umschlag. Sie zog fragend eine Augenbraue hoch, doch er schüttelte den Kopf.&lt;br /&gt;„Mach es auf. Es ist eh nichts besonderes, nur ein kleines Dankeschön für eure Gastfreundschaft und deine gute Küche. Schließlich hast du mich mit Tofu verschont. Bis jetzt zumindest.“&lt;br /&gt;Kaleb lachte und nahm seine Frau in den Arm. Jeannie öffnete den Umschlag und nahm den Gutschein heraus. Den Text las sie laut vor.&lt;br /&gt;„&apos;Gutschein für fünf Essen in ‚The old spaghetti factory’ für jeweils drei Personen. Der Gutschein gilt für ein Jahr.&apos; Ich erinnere mich noch, wie du mich zum ersten Mal dorthin eingeladen hattest, nachdem du deinen Doktortitel bekommen hattest. Deinen ersten Doktortitel.“&lt;br /&gt;„Wir waren oft da und da mir nichts Besseres eingefallen ist…“&lt;br /&gt;Jeannies Umarmung war warm und Rodney lächelte.&lt;br /&gt;„Es ist ein schönes Geschenk und ich werde mich sehr freuen, dort hinzugehen. Danke. Wir haben auch etwas für dich.“&lt;br /&gt;Kaleb überreichte Rodney das Paket. Neugierig packte er es aus und als er sah, was es war, wurde sein Grinsen noch breiter. „Doctor Who! Alle Folgen!“&lt;br /&gt;„Nicht alle“, verbesserte Kaleb. „Viele sind leider verloren gegangen, wir haben ein wenig recherchiert und alle, die wir finden konnten, auf diesen DVDs zusammengestellt.“&lt;br /&gt;Wie viele Stunden mussten sie damit verbracht haben?&lt;br /&gt;„Du brauchst kein schlechtes Gewissen zu haben, Mer. Die habe ich hauptsächlich für mich selbst zusammengesucht. Das ist eine Kopie von meinen.“&lt;br /&gt;„Danke.“ Rodney fehlten die Worte. Man konnte von Atlantis aus DVDs bestellen, aber diese Zusammenstellung war einzigartig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Papa, was ist das?“&lt;br /&gt;Rodney hatte nicht bemerkt, dass Madison weitere Pakete geöffnet hatte. Er war zu sehr beschäftigt gewesen, zu sichten, welche Folgen die Doctor Who-Sammlung enthielt.&lt;br /&gt;Sie hatte das Laptop ausgepackt und sah ihren Vater fragend an. Der blickte zu Rodney, der lässig mit den Achseln zuckte.&lt;br /&gt;„Lass mich einmal schauen“, mischte sich Jeannie ein, die bis dahin Rodney über die Schulter geschaut hatte.&lt;br /&gt;Sie nahm die Bedienungsanleitung des Laptops und überflog den Text. Dann lächelte sie ihre Tochter an.&lt;br /&gt;„Der Weihnachtsmann war sehr großzügig zu dir. Du wolltest doch immer so ein Laptop haben, wie es bei mir auf dem Schreibtisch steht.“&lt;br /&gt;„Aber das hier ist viel kleiner“, schmollte Madison.&lt;br /&gt;„Weil meins viel zu groß und zu schwer für dich ist. Außerdem ist es viel robuster und geht nicht sofort kaputt, wenn du es fallen lässt.“&lt;br /&gt;„Wirklich?“&lt;br /&gt;„Ja, wirklich.“&lt;br /&gt;Madison strahlte. „Erklärst du mir, wie alles funktioniert, Mummy?“&lt;br /&gt;Jeannie schüttelte lächelnd den Kopf. „Das kann Onkel Meredith viel besser als ich. Frag ihn, und er wird es sicher tun.“&lt;br /&gt;„Onkel Rodney, bringst du mir bei, was ich mit dem Laptop machen kann?“&lt;br /&gt;„Begriffstutziger als meine Wissenschaftler auf Atlantis kannst du nicht sein, also wollen wir es versuchen.“&lt;br /&gt;Die nächsten drei Stunden war Rodney beschäftigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Vancouver, achtundzwanzigster Dezember&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war ein seltsames Gefühl, gehen zu müssen. Er hatte nur wenige Tage mit seiner Schwester verbracht und er hatte das Gefühl gehabt, das es eine Ewigkeit war. Eine gute Ewigkeit. Er wollte nicht gehen und doch sehnte er sich zurück nach Atlantis.&lt;br /&gt;Nach seiner Arbeit, seinen Freunden. Rodney freute sich schon auf Johns Gesicht, wenn er die Doctor Who-Box sehen würde.&lt;br /&gt;Vor der Haustür hupte es. Sein Taxi.&lt;br /&gt;„Ja, dann.“&lt;br /&gt;Rodney stand auf und zog seine Jacke an. Bevor er seine Tasche nehmen konnte, umarmte Jeannie ihn.&lt;br /&gt;„Pass auf dich auf, Mer. Ich will dich spätestens nächstes Weihnachten wieder sehen.“&lt;br /&gt;„Ich dich auch. Vielleicht schaffe ich es ja, zu Madisons Geburtstag zu kommen.“&lt;br /&gt;„Au ja, komm zu meinem Geburtstag.“&lt;br /&gt;Rodney ließ seine Schwester los, bückte sich und umarmte Madison.&lt;br /&gt;„Ich werde es versuchen, aber ich weiß noch nicht, ob meine Arbeit mir die Zeit dazu lässt. Aber da du dein eigenes Laptop hast, kann ich dir Briefe schicken – vorausgesetzt du schreibst mir auch.“&lt;br /&gt;„Das werde ich machen, Onkel Meredith.“&lt;br /&gt;Draußen hupte es wieder.&lt;br /&gt;„Das ist mein Taxi. Ich muss los.“&lt;br /&gt;Nur zögernd löste Madison die Umarmung.&lt;br /&gt;„Ich werde dich vermissen, Onkel Meredith.“&lt;br /&gt;„Ich dich auch, Madison.“&lt;br /&gt;Bevor die Situation noch seltsamer werden konnte, nahm Rodney sein Gepäck und verließ das Haus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als der Taxifahrer sein Gepäck in den Kofferraum packte, blickte Rodney zurück.&lt;br /&gt;Jeannie und Madison standen in der Haustür und winkten.&lt;br /&gt;Er winkte zurück, dann stieg er ins Taxi.&lt;br /&gt;Nächstes Jahr würde er wieder mit ihnen feiern.</description>
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  <pubDate>Sun, 23 Dec 2007 14:07:37 GMT</pubDate>
  <title>Wichtelgeschenk für antares04a</title>
  <author>mella68</author>
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  <description>Wichtelgeschenk für &lt;span  class=&quot;ljuser  i-ljuser  i-ljuser-type-P     &quot;  data-ljuser=&quot;antares04a&quot; lj:user=&quot;antares04a&quot; &gt;&lt;a href=&quot;https://antares04a.livejournal.com/profile/&quot;  target=&quot;_self&quot;  class=&quot;i-ljuser-profile&quot; &gt;&lt;img  class=&quot;i-ljuser-userhead&quot;  src=&quot;https://l-stat.livejournal.net/img/userinfo_v8.png?v=17080&amp;v=942&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;https://antares04a.livejournal.com/&quot; class=&quot;i-ljuser-username&quot;   target=&quot;_self&quot;   &gt;&lt;b&gt;antares04a&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;, die sich folgendes gewünscht hatte:&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Was ich mag: &lt;br /&gt;Slash: McKay/Sheppard, Lorne, Ronon - in irgendwelchen Pairings, auch &quot;Moresomes&quot;. Crossover mit Jack/Daniel und AUs. &lt;br /&gt;Das Rating: je höher desto besser. &lt;br /&gt;Wenn es denn wirklich Gen muss: &lt;br /&gt;Da habe ich keine so besonders großen Vorlieben, nur Beckett als Hauptcharakter wäre nicht so mein Fall. &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hab mich so ein bisschen von den &quot;Moresomes&quot; leiten lassen. Leider konnte ich nicht alle Wünsche unterbringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Titel:&lt;/b&gt; Nightrun&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Autor:&lt;/b&gt; Mella&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Wortzahl:&lt;/b&gt; 1.517&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Charaktere:&lt;/b&gt; Sheppard, McKay (sort of), Cadman&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Kategorie:&lt;/b&gt; Slash (sort of)&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Rating:&lt;/b&gt; PG13&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Spoiler:&lt;/b&gt; 2x04 Duet&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Beta:&lt;/b&gt; Ganz lieben Dank an &lt;span  class=&quot;ljuser  i-ljuser  i-ljuser-type-P     &quot;  data-ljuser=&quot;sinaida&quot; lj:user=&quot;sinaida&quot; &gt;&lt;a href=&quot;https://sinaida.livejournal.com/profile/&quot;  target=&quot;_self&quot;  class=&quot;i-ljuser-profile&quot; &gt;&lt;img  class=&quot;i-ljuser-userhead&quot;  src=&quot;https://l-stat.livejournal.net/img/userinfo_v8.png?v=17080&amp;v=942&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;https://sinaida.livejournal.com/&quot; class=&quot;i-ljuser-username&quot;   target=&quot;_self&quot;   &gt;&lt;b&gt;sinaida&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt; für das Beta&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Disclaimer:&lt;/b&gt; Stargate Atlantis und seine Charaktere gehören MGM Television.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;https://i133.photobucket.com/albums/q71/Mella68/Cover/CoverNightrun.jpg&quot; fetchpriority=&quot;high&quot; /&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lieutenant Cadman joggte durch die nächtlichen Flure von Atlantis. Angesichts der Tatsache, dass sie dies im Körper des schlafenden Dr. McKay tat, war sie doch angenehm überrascht, wie gut dieser für sie schwerfällige Körper solche ungewöhnlichen Anstrengungen mitmachte. Bisher war sie immer der Ansicht gewesen, dass alle auf Atlantis anwesenden Wissenschaftler auf der faulen Haut lagen und so wenig wie möglich Sport trieben. Aber scheinbar hatte es Dr. McKay im Laufe des letzten Jahres gelernt, längere Strecken zu laufen, auch wenn dies nur vorkam, wenn er und sein Team auf der Flucht waren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie legte eine kurze Pause an einer Flurgabelung ein und gönnte McKays Beinen ein wenig Ruhe. Sich mit einem Arm an der Wand abstützend begann sie ein paar Dehnübungen, um die verkrampften Muskeln zu entspannen. Auch wenn dieser Körper in einem nicht ganz so schlechten Zustand war, wie sie zuvor angenommen hatte, so war er dennoch nicht so durchtrainiert, wie der eines Marines.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als sie hinter sich ein Geräusch hörte, schaute sie sich erschrocken um. Es war schließlich zwei Uhr in der Nacht und selbst für eine trainierte Soldatin wie sie hieß es besser Vorsicht als Nachsicht. Doch dann atmete sie erleichtert auf, als sie Colonel Sheppard um die Ecke joggen und direkt auf sie zuhalten sah. Sie schien also nicht die Einzige zu sein, die nachts nicht schlafen konnte und diese Schlaflosigkeit nutzte, um sich fit zu halten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;McKay&quot;, begrüßte sie der Colonel mit einem knappen Nicken. Dabei bemerkte sie, dass er sich rasch umschaute.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Sheppard.&quot; Dieses Spiel konnte sie mitspielen. Schließlich hatte sie es zuvor gerade erst geschafft, auch Dr. Beckett erfolgreich vorzuspielen, dass sie Dr. McKay war. Niemand außer Dr. Heightmeyer wusste schließlich, dass auch sie die Kontrolle über diesen Körper übernehmen konnte. Wenn auch Rodney nur sehr widerwillig losließ.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Was treibt dich zu dieser nächtlichen Stunde auf die Flure, Rodney?&quot; Sheppard joggte noch eine Weile auf der Stelle, hörte dann aber auf und begann seinerseits mit Dehnübungen. Wow, der Mann sieht ja zum Anbeissen aus, dachte Cadmann. Und noch etwas fiel ihr auf. Sheppard und McKay schienen auf einer freundschaftlichen Basis miteinander umzugehen. Dies war ihr zuvor noch nie aufgefallen. Aber sie war ja erst einige Wochen auf Atlantis und hatte am Tag zuvor zum ersten Mal an einer Außenmission mit Sheppards Team teilgenommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Konnte nicht schlafen. Dachte mir, ich geh ein wenig ... ähm ... spazieren.&quot; Ja, spazieren war der richtige Ausdruck, entschied sie. Schließlich hatte McKay keine passenden Joggingsachen, die sie für ihre nächtlichen Leibesübungen hätte anziehen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Was? Rodney, du bist fast eine Meile von deinem Quartier entfernt. Und du bist hier, wo unser ... na du weißt schon.&quot; Sheppards Stimme wurde eine Spur tiefer und klang schon fast verschwörerisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Wo?&quot; Entsetzt sah Cadman sich um. Was war denn hier? War hier etwas Schlimmes passiert, von dem ihr noch niemand was erzählt hatte?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Na, du kennst mich ja&quot;, versuchte sie möglichst nichts sagend zu antworten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Ja genau, ich kenne dich.&quot; John näherte sich ihr und lehnte sich mit dem Oberkörper an die Wand. Seine ganze Körperhaltung wirkte auf einmal vollkommen entspannt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Ich hatte wirklich nicht damit gerechnet, dich hier anzutreffen, jetzt wo ... du weißt schon ... wo Cadman in deinem Körper steckt und so. Wir wollen schließlich nicht, dass jemand davon erfährt.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wovon erfährt? Habe ich etwas oder jemanden übersehen? Schnell schaute sie sich noch einmal um. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Sie schläft&quot;, versicherte sie ihrem vorgesetzten Offizier. &quot;Sie ist quasi abgeschaltet.&quot; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Gut. Dann hoffe ich, dass sie in nächster Zeit nicht aufwachen wird&quot;, raunte ihr Sheppard ins Ohr, der zwischenzeitlich ein ganzes Stück näher an sie heran gerutscht war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Cadman lief es abwechselnd heiß und kalt den Rücken herunter. Eine innere Stimme rief, Laura, sieh zu, dass du weg kommst, aber es war zu spät. Ein warmer Mund legte sich auf ihren. Nein, auf McKays Mund, wie sie erschrocken feststellte. Sheppard küsste Dr. McKay! Sie lehnte sich aufstöhnend in seine Arme und hoffte inständig, dass sie alles richtig machte. Hatten die beiden Männer wirklich ein Verhältnis miteinander oder stellte Sheppard sie nur auf die Probe, um zu sehen, wen er wirklich vor sich hatte? Aber sie wollte verflucht sein, wenn sie das jetzt abbrach. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Sheppard den Kuss beendete und sie mit einem Glanz in den Augen ansah, den sie noch nie in den Augen eines Partners erblickt hatte, wusste sie, dass diese Situation ganz und gar kein Test gewesen war. Oh mein Gott, dieser Mann war bis über beide Ohren in Dr. McKay verliebt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gleich zu Beginn ihrer Abordnung nach Atlantis hatte sie die verstohlenen Blicke bemerkt, die die anderen weiblichen Soldaten ihrem kommandierenden Offizier zugeworfen hatten. Schade, vergebliche Liebesmüh, wie sie jetzt feststellen musste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sheppard legte seine Hand hinter ihren ... nein hinter McKays Kopf und zog ihn wieder zu sich heran. Cadman schloss ihre Augen und stellte sich vor, es wäre Dr. Beckett, der sie nun wieder mit aller Leidenschaft küsste. Sie merkte, wie sich in McKays Körper etwas rührte. Himmelherrgott, so etwas hatte sie noch nie gespürt. Wie sollte sie auch? Schließlich steckte sie normalerweise in einem Frauenkörper.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Ah, Rodney, ich würde dies jetzt liebend gerne auf bequemere Art und Weise fortführen, aber ...&quot; Sheppard hatte seinen Mund über ihre Wange gleiten lassen und knabbert nun leicht an ihrem rechten Ohrläppchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Ich ... wir ... Ja,, sollten wirklich nicht ...&quot; stotterte Laura unbeholfen. Oh Gott, dieser Mann wollte Sex mit ihr, während sie in McKays Körper steckte. Nein, berichtigte sie sich. Dieser Mann wollte Sex mit Rodney, der eigentlich allein in seinem eigenen Körper stecken sollte. Die allerletzte Erfahrung die sie jetzt noch brauchte, war homosexueller Geschlechtsverkehr mit ihrem kommandierenden Offizier. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Es geht natürlich nicht, so lange du und sie...&quot; Seinen Worten zum Trotz küsste er sie am Hals entlang und Cadman stöhnte lustvoll auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;John, wir dürfen nicht ... du weißt schon.&quot; Laura streckte sich und versuchte vergeblich ihre Gefühle unter Kontrolle zu bringen. Benimm dich wie ein Mann und stottere hier nicht so rum, schalt sie sich. &quot;Er ... ähm … ich meine, sie könnte wach werden und ...&quot; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Er?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Nein, sie , Cadman. Sie könnte aufwachen und dann würde sie es wissen. Das hier, das zwischen dir und mir.&quot; Oh Gott, konnte sie noch pathetischer klingen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sheppard ließ seine Hand, die eben noch an ihrer Wange gelegen hatte, fallen. Sein Gesichtsausdruck, der eben noch lustvoll erregt gewesen war, wechselte über irritiert, nachdenklich bis hin zu schockiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Lieutenant Cadman!&quot; brüllte er sie plötzlich an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor lauter Schreck stand sie stramm und salutierte vor ihrem kommandieren Offizier. &quot;Sir!&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sheppard starrte sie für einige endlose Sekunden nur an, dann wandte er sich mit einem gestöhnten &quot;Oh mein Gott&quot; ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Laura stand wie festgenagelt auf der Stelle und wagte es nicht, sich zu rühren. Was hatte sie nur angerichtet? Ihre Gedanken wirbelten durcheinander. Niemand musste hiervon erfahren. Sie war gut im Geheimnis bewahren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Lieutenant?&quot; Die Stimme des Colonels brachte sie wieder zurück zum Ort des Geschehens. Sie schaute nach rechts, wo ihr Vorgesetzter mit dem Rücken an der Wand lehnte und scheinbar gedankenverloren auf den Boden starrte. Für einige Sekunden kam nichts weiter. Dann hob er den Kopf und blickte ihr in die Augen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Sir, lassen Sie mich erklären. Ich wollte nicht ... ich konnte doch nicht ahnen, dass es zu so was kommt. Ich wollte doch nur ein bisschen Spaß haben.&quot; Sie schlug die Hände vor&apos;s Gesicht und stöhnte nun ihrerseits auf. &quot;Oh mein Gott, was hab ich getan.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Was ist mit McKay?&quot; Sie fühlte, wie Sheppard ihre Hände von ihrem Gesicht wegzog. &quot;Lieutenant, was ist mit Rodney? Ist er wach? Hat er hiervon irgendetwas mitbekommen?&quot; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Nein, nein&quot;, versicherte sie schnell. &quot;Er ... er schläft tief und fest.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Gut.&quot; Sheppard nahm ihre Hände zwischen seine und blickte ihr tief in die Augen. &quot;Nun denn Cadman, dann tun sie jetzt, was Sie tun müssen. Melden Sie, was Sie gesehen und gehört haben.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Sir, ich werde gar nichts melden. Ich werde McKay und auch sonst niemanden hiervon erzählen. Ich .. ich ...&quot; Sie wusste nicht, was sie sonst noch sagen konnte, um ihm zu versichern, dass von ihr kein Wort über die Geschehnisse ans Licht kommen würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Cadman, ich vermute es bringt nichts, jetzt zu sagen, dass das Ganze von mir nur ein Scherz war ... dass ich genau wusste, wen ich vor mir hatte.&quot; Sheppard grinste schief. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Nein, Sir. Ich habe in Ihren Augen gesehen, was Sie für Dr. McKay empfinden. So etwas kann man nicht vortäuschen. Und ... und nie im Leben käme ich dazu, Sie wegen so etwas zu verurteilen.&quot; Oh Gott, sie stotterte schon wieder. &quot;Mein ... mein älterer Bruder hat selbst eine Beziehung zu einem netten Mann. Und es hat mir in der Seele wehgetan, dass er sich jahrelang nicht getraut hat, mir etwas davon zu erzählen, nur weil ich ein Marine bin. Zum Teufel mit diesen antihumanen Vorschriften, Sir.&quot; Sie hatte sich richtig in Rage geredet und stutzte nun plötzlich, als sie Sheppards lächelndes Gesicht sah.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Sir?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Cadman, es reicht, wenn Rodney nichts davon erfährt. Er denkt immer noch, dass unsere Beziehung absolut geheim ist. Und so soll es bleiben. Er würde sich nur Selbstvorwürfe machen, dass er meine Karriere ruinieren könnte oder so. Das soll er mal meine Sorge sein lassen. Dr. Beckett und Dr. Weir wissen längst von unserer Beziehung und das Militär ist mein Problem.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Sie wissen davon?&quot; Cadman konnte es kaum glauben. Sagte Sheppard das nur, um sie von irgendwelchen Erpressungsgedanken abzubringen? Nein, an so etwas wollte sie gar nicht erst denken. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Ein Jahr in einer fremden Galaxie ist ein langer Zeitraum. Besonders wenn man nicht weiß, ob man jemals wieder auf die Erde zurückkehren kann. Glauben Sie mir, hier auf Atlantis sind die ungewöhnlichsten Beziehungen entstanden.&quot; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Sir, ich kann Ihnen nur noch einmal versichern, dass niemand hiervon jemals erfahren wird.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Okay, Cadman. Belassen wir es dabei. Ich bin zuversichtlich, dass ich Ihnen in dieser Beziehung trauen kann.&quot; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Das können Sie, Sir.&quot;, versicherte Cadman schnell. Erleichtert wollte sie sich zum Gehen wenden, als seine Stimme sie noch einmal zurückrief.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Lieutenant? Können Sie mir noch einen Gefallen tun?&quot; Sheppard klang ein klein wenig verlegen. &quot;Könnten Sie noch einmal vor mir salutieren?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Sir, wie bitte?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Nun, Sie wissen schon, stramm stehen und salutieren. Von meinem echten Rodney werde ich so etwas wahrscheinlich nie im Leben sehen. Aber als ich Sie vorhin strammstehen ließ, da dachte ich einen Moment nur, was für ein toller Anblick.&quot; Sheppard grinste inzwischen übers ganze Gesicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jeder Mensch hat so seine sexuellen Vorlieben, dachte Laura grinsend. Wenn es ihn anmacht, dann soll er es kriegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Sir, ja, Sir!&quot; rief sie und offerierte ihm den besten Salut, den er je von einem Marine zu Gesicht bekommen hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;center&gt;Ende&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So, ich hoffe, dir hat mein Wichtelgeschenk gefallen. Ich wünschen allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Mella&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Extra #01: &lt;br /&gt;Für meine treuste Comic-Leserin:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;https://i133.photobucket.com/albums/q71/Mella68/Comics/Animation1.gif&quot; loading=&quot;lazy&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Extra #02:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;lj-embed id=&quot;8&quot; /&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name=&apos;cutid1-end&apos;&gt;&lt;/a&gt;</description>
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  <pubDate>Sun, 23 Dec 2007 12:50:51 GMT</pubDate>
  <title>Das Wichtelgeschenk für magnifica7</title>
  <author>artphilia</author>
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  <description>Titel: Das Wichtelgeschenk&lt;br /&gt;Autor: Nadia &lt;span  class=&quot;ljuser  i-ljuser  i-ljuser-type-P     &quot;  data-ljuser=&quot;artphilia&quot; lj:user=&quot;artphilia&quot; &gt;&lt;a href=&quot;https://artphilia.livejournal.com/profile/&quot;  target=&quot;_self&quot;  class=&quot;i-ljuser-profile&quot; &gt;&lt;img  class=&quot;i-ljuser-userhead&quot;  src=&quot;https://l-stat.livejournal.net/img/userinfo_v8.png?v=17080&amp;v=942&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;https://artphilia.livejournal.com/&quot; class=&quot;i-ljuser-username&quot;   target=&quot;_self&quot;   &gt;&lt;b&gt;artphilia&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Kategorie: Humor, etwas Angst, Slash&lt;br /&gt;Pairing: McShep&lt;br /&gt;Rating: PG-13&lt;br /&gt;Spoiler: -&lt;br /&gt;Disclaimer: Stargate Atlantis and all related characters are the property of MGM Television Entertainment. All Rights Reserved.&lt;br /&gt;Dedication: In diesem Jahr ist meine Wichtelstory &lt;span  class=&quot;ljuser  i-ljuser  i-ljuser-type-C     &quot;  data-ljuser=&quot;sga_wichteln&quot; lj:user=&quot;sga_wichteln&quot; &gt;&lt;a href=&quot;https://sga-wichteln.livejournal.com/profile/&quot;  target=&quot;_self&quot;  class=&quot;i-ljuser-profile&quot; &gt;&lt;img  class=&quot;i-ljuser-userhead&quot;  src=&quot;https://l-stat.livejournal.net/img/community.png?v=556&amp;v=942&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;https://sga-wichteln.livejournal.com/&quot; class=&quot;i-ljuser-username&quot;   target=&quot;_self&quot;   &gt;&lt;b&gt;sga_wichteln&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt; für Birgitt &lt;span  class=&quot;ljuser  i-ljuser  i-ljuser-type-P     &quot;  data-ljuser=&quot;magnifica7&quot; lj:user=&quot;magnifica7&quot; &gt;&lt;a href=&quot;https://magnifica7.livejournal.com/profile/&quot;  target=&quot;_self&quot;  class=&quot;i-ljuser-profile&quot; &gt;&lt;img  class=&quot;i-ljuser-userhead&quot;  src=&quot;https://l-stat.livejournal.net/img/userinfo_v8.png?v=17080&amp;v=942&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;https://magnifica7.livejournal.com/&quot; class=&quot;i-ljuser-username&quot;   target=&quot;_self&quot;   &gt;&lt;b&gt;magnifica7&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;. Hoffe, sie gefällt dir.^^&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Short-Cut: Auf Atlantis wird gewichtelt und Rodney zieht ausgerechnet John, was ihn in ein ziemliches Dilemma bringt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Wer ist nur auf diese bescheuerte Idee gekommen?“, fragte McKay mürrisch in den Raum hinein und knallte einen Zettel auf seinen Schreibtisch, so dass die leere Kaffeetasse, der Laptop, einige Papiere, Chips und was sonst noch herum lag einen Hopser taten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Regen Sie sich doch nicht so auf“, sagte Ronon mit einem Lächeln, der Rodney in dessen Labor gefolgt war, und klopfte McKay freundschaftlich auf die Schulter. „Ich hab das noch nie vorher gemacht und halte es für eine nette Idee.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ich hab das auch noch nie gemacht und ich finde die Idee bescheuert“, wiederholte sich der Wissenschaftler. Dann starrte er den Zettel auf seinem Schreibtisch an, auf dem nur zwei kleine Worte standen: John Sheppard.&lt;br /&gt;„Wen müssen Sie beschenken?“, fragte McKay und tat so gleichgültig, dass man ihm genau ansah, dass er überaus neugierig auf die Antwort war. Er versuchte einen Blick auf den Zettel in Ronons Hand zu erhaschen, doch vergebens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ronon Dex grinste geheimnisvoll und schob den Zettel ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Etwa mich?“, bohrte McKay weiter und fing sich daraufhin einen irritierten Blick von Ronon ein. „Dr. Weir?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Teyla“, sagte Ronon immer noch lächelnd.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Das ist so unfair! Etwas für eine Frau wie Teyla zu finden ist leicht.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Tatsächlich.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Klar, sie ist doch nicht sehr anspruchsvoll.“ Als Ronon daraufhin erneut diesen irritieren Gesichtsausdruck bekam, bemerkte McKay erst die Zweideutigkeit seiner Aussage. „Was ich damit meinte, ist…“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Schon gut, ich will es gar nicht wissen. Hätten Sie denn lieber etwas für eine Frau besorgt?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;McKay zuckte die Schultern. „Für Katie, ja. Wäre ein Kinderspiel gewesen. Ich hätte nur irgendeine Pflanze besorgen müssen. Als Botanikerin wäre sie damit bestimmt überaus zufrieden gewesen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Bestimmt?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Na ja, eventuell.“ Ein Hauch von Zweifel bildete sich in McKays Gesichtszügen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Mhm“, nickte Ronon bedeutungsschwer. „Natürlich.“ Nach wenigen Momenten. „Und wessen Namen haben Sie gezogen?“ Bisher hatte er es vermieden den Zettel auf Rodneys Schreibtisch anzusehen. Doch je mehr sich der Wissenschaftler über den gezogenen Namen ärgerte, desto neugieriger wurde Ronon. Dass McKay einen Mann beschenken musste, war ihm inzwischen klar. Aber bisher hatte McKay noch nicht verraten welchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;McKay riss lieblos den Zettel von seinem Tisch hoch und hob ihn Ronon vor die Nase. Daraufhin grinste der Satedaner noch mehr, was McKays Zorn von neuem aufleben ließ. „Das ist nicht komisch.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Warum ist es so ein Problem was für John zu finden?“, fragte Ronon, ohne auf McKays Reaktion einzugehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Weil…“, begann McKay und stockte plötzlich. Ja, warum war es eigentlich so ein Problem? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Haben Sie eine Idee?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Sie müssen sich was ausdenken“, sagte Ronon. „Ich helfe Ihnen dabei nicht. Das würde doch das ganze Prinzip des Wichtelns zerstören.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Wenn ich den finde, der diese bescheuerte Idee hatte“, maulte McKay weiter und zerknüllte den Zettel mit Sheppards Namen darauf. Missmutig ließ er sich in seinen Drehstuhl sinken und seufzte theatralisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ronon Dex ließ den grummeligen Wissenschaftler allein und machte sich daran für Teyla ein Wichtelgeschenk zu besorgen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er hatte sich über zweiundsiebzig Stunden das brillante Hirn zermartert, doch es wollte ihm partout nichts einfallen. Dann hatte er es einige Tagen mit ignorieren versucht, was eigentlich nie eine seiner bevorzugten Lösungen war. Er hasste nichts mehr, als Dinge unvollendet zu lassen und besonders, wenn es um Dinge ging, die ihm wichtig waren – wie John.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;McKay konnte tagelang an nichts anderes denken, als daran, dass die Zeit knapper und immer knapper wurde und er noch kein Wichtelgeschenk für John hatte. Es sollte etwas Besonderes sein, sich abheben von dem, was man von ihm erwartete. Und auf der anderen Seite sollte es nichts sein, das zu offensichtlich war. Das verriet, was er schon seit vielen Jahren sehr erfolgreich vertuschte. Nämlich seine Gefühle für John.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;McKay spürte wie er mit jedem vergehenden Tag nervöser und aggressiver wurde. Zuletzt hatte Radek Zelenka seinen Zorn abbekommen. Wie er im Nachhinein reuevoll zugeben musste – völlig unbegründet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was nur sollte er John schenken? Er hatte gehört, dass manchmal beim Wichteln ein Thema vorgeben war, oder eine Preisklasse oder irgendetwas. Das war in diesem Fall nicht so. Er hatte die freie Wahl und das machte es noch viel schwerer. Zumindest für ihn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;McKay stand unter Druck. Und obgleich er sonst unter Druck am besten war, störte es ihn diesmal gewaltig dabei eine Lösung zu finden. Es würde ihm vielleicht sogar leichter fallen ein Geschenk für John zu finden, wenn ein Wraith ihm das Leben bedrohen würde, fände er nichts fürs Wichteln. Und natürlich war da kein Wraith, der ihm den Gefallen tun und dieses Spiel mitspielen würde. Also war er gezwungen selbst eine Lösung zu finden, irgendwie!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Inzwischen hatte McKay allerdings nur noch vier Tage. Vier Tage bis Weihnachten. Vier Tage, bis er John sein Wichtelgeschenk geben sollte. Es blieben ihm nur vier Tage und er hatte nicht mal den Ansatz einer Idee.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er versuchte es mit Streifzügen durch Atlantis. Er versuchte seine Kollegen auszuspionieren, die offenbar allesamt große Freude an dieser Wichteltradition fanden. Jeder in der Stadt schien bester Laune, jetzt da Weihnachten immer näher rückte. Jeder, außer ihm natürlich. McKay übernahm in diesem Jahr die Rolle des Ebenezer Scrooge. Er war nicht reich, das nicht. Aber dafür brillant. Ihm half nur sein Genie absolut nicht dabei ein Geschenk zu finden. Und seine Laune sank weiter und weiter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Völlig in Gedanken versunken bog McKay in den Korridor ein, der ihn zu seinem Quartier führte und stieß dabei mit niemand geringerem zusammen als John Sheppard. Offenbar hatte es Sheppard eilig gehabt, denn die beiden stießen mit einer solchen Wucht zusammen, dass sie rücklings strauchelten und beinahe zeitgleich zu Boden gingen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Verdammt!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Outch“, maulte McKay und rieb sich den Hintern. „Können Sie nicht… oh, du bist es.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sheppard hob eine Augenbraue und stand auf, ohne die Miene zu verziehen. „Du solltest langsamer gehen, wenn du abbiegst.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Als ob es meine Schuld wäre!“, verteidigte sich McKay und rieb sich weiterhin den Hintern. Plötzlich winkte vor seinem Gesicht eine Hand. Sheppard wollte ihm aufhelfen. „Das kann ich allein“, gab er hochmütig von sich und stemmte sich in die Höhe. „Mein Steiß ist angebrochen! Das tut höllisch weh.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ich wusste nicht, dass du neuerdings den Doktor in Medizin hast“, feixte Sheppard und betrachtete McKay mit in die Hüfte gestemmten Händen. Sheppard wusste, dass McKays Schmerzschwelle nicht sehr groß war. Er neigte viel zu oft zur Übertreibung.  „Es tut mir Leid, okay? Ich war in Eile.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Offensichtlich. Deshalb tut mir der Arsch allerdings nicht weniger weh.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Soll ich dich zum Doc begleiten?“ Sheppard wurde allmählich zerknirscht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Nicht nötig“, winkte McKay ab. „Ich brauche dich nicht.“ Und genau das war gelogen. Natürlich brauchte McKay Sheppard nicht, um zum Arzt zu gehen. Aber er brauchte ihn in vielerlei anderer Hinsicht. Und da lag der Hund begraben. McKay wurde zunehmend mürrischer, je näher der Weihnachtstag rückte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ohne ein weiteres Wort zu sagen, ließ McKay Sheppard im Korridor stehen und ging davon. Zuerst wollte Sheppard ihm nachgehen, doch dann entschied er es dabei zu belassen. Was immer McKay zurzeit wurmte, er schien nicht darüber sprechen zu wollen. Und er wollte Rodney keinesfalls zu irgendwas drängen. Sie waren gute Freunde. McKay würde zu ihm kommen, wenn er reden wollte. Oder nicht?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sein Hunger führte Sheppard schließlich in die Messhalle, wo Teyla und Ronon bereits an ihrem Stammtisch saßen und einen Platz für ihn freihielten. Sie begannen ihn mit Fragen über Weihnachten zu löchern und erzählten ihm von ähnlichen Traditionen, doch im Grunde ließ Sheppard der Zusammenstoß mit McKay nicht mehr los und er folgte den Erzählungen seiner beiden Freunde nur mit einem Ohr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Weihnachtsabend kam schneller, als McKay es empfunden hatte. Er hatte die letzten Tage an nichts anderes gedacht, als an die Zeit, die wie Wasser zwischen seinen Fingern davon gelaufen war. Und ehe er sich versehen hatte, war der große Abend da.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Misstrauisch beäugte er das kleine Päckchen auf seinem Bett und seufzte schließlich erleichtert. Er hatte es zum dritten Mal eingepackt und war erst mit dieser letzten Variante zufrieden gewesen. Im Geschenke verpacken war er schon immer eine Niete gewesen, er wusste es, doch diesmal sollte selbst die Verpackung etwas her machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er hatte sich für dunkelblaues Geschenkpapier entschieden, auf dem Schneesterne zu sehen waren, die je nach Lichteinfall ein wenig funkelten. Auf dem Päckchen selbst prangte eine silberne Schleife. Er hatte es zuerst mit traditionellen Farben wie rot, grün und gold versucht. Letztlich hatte er sich jedoch für das schlichte blaue Papier und die silberne Schleife entschieden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Selbst wenn Sheppard das Geschenk nicht gefallen würde, die Verpackung war gelungen. Und vielleicht würde John schon allein daran erkennen, wie viel Mühe er sich mit seinem Wichtelgeschenk gegeben hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alle Geschenke lagen in der großen Messhalle auf zusammen geschobenen Tischen und bildeten einen nicht gerade kleinen Berg. Hastig legte McKay sein Geschenk dazu und ging hinüber zum Büffet, um möglichst gelassen zu wirken. Allerdings konnte jeder, der McKay auch nur einigermaßen kannte, ihm genau ansehen, wie angespannt er in Wirklichkeit war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Fröhliche Weihnachten“, sagte Weir unüberhörbar laut, als sie sich vor den Wichtelgeschenkberg stellte, so dass das einzelne Gemurmel unter den vielen Anwesenden verklang. „Es ist mir eine Freude…“, fuhr sie fort und begann damit die jährliche Rede zu halten, die irgendwie jedes Jahr gleich klang. Zumindest in McKays Ohren war es immer dasselbe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie sprach von Siegen und Verlusten, von guten und schlechten Momenten, von Freundschaft und Teamgeist und davon, wie stolz sie auf jeden einzelnen war. Dann nannte sie den Namen eines deutschen Teammitglieds, auf dessen Misthaufen die verdammte Idee mit dem Wichteln gewachsen war und McKay nahm sich fest vor, sich den Namen zu merken, um die Person später dafür büßen zu lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Hey“, erklang plötzlich eine allzu vertraute Stimme neben ihm und im gleichen Moment fühlte er ein sanftes Rempeln an seinem Arm. „Hab ich was verpasst?“, flüsterte Sheppard.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;McKay riss die Augen auf und wandte sich ihm zu. „Wo hast du gesteckt?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Wie ist das Büffet?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Offenbar hatte Sheppard beschlossen ein Geheimnis aus seiner Verspätung zu machen und McKay fragte nicht weiter nach. McKay konnte spüren, dass Sheppards Blick auf ihm ruhte, während er selbst so tat als höre er Weir aufmerksam zu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einer kleinen Weile zog Weir eine Santa Mütze hervor und setzte sie auf. Sheppard grinste ob des Anblicks, in McKay verkrampfte sich jedoch alles. Er wusste, dass der große Augenblick nun unmittelbar bevorstand. Ihm wurde ganz flau im Magen und er wagte es kaum noch zu blinzeln. Was würde John zu seinem Geschenk sagen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Zeit zog sich wie Kaugummi, als Weir die Geschenke an die Leute verteilte und erst nachdem rund fünfzehn Personen ihre Päckchen erhalten hatten fiel McKay auf, das keiner von ihnen wusste, wer sie beschenkte. Sollte das etwa nicht auch auf dem Zettel stehen? Oder zumindest auf einem Kärtchen, das sich mit dem Geschenk in der Schachtel befand?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sein Mageninhalt kroch ihm langsam aber sicher den Hals hoch und er musste sich beherrschen nicht jeden Augenblick in Panik auszubrechen. Nun ja, er war kurz davor, aber noch sah niemand es ihm an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fast niemand. „Rodney? Ist dir nicht gut?“, fragte Sheppard und sah besorgt zu McKay hinüber, dessen Gesicht blutleer wirkte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ich – ich – glaub, da war Zitrone an den Schrimps.“ Hastig floh er aus der Messe und ließ Sheppard völlig verwirrt zurück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Türsummer ließ McKay jäh zusammen zucken und aus dem Bett hochschrecken. Als erwarte er einen Wraith vor seiner Tür, öffnete er mit zitternden Händen und angespannten Gesichtsmuskeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Du hast dein Geschenk nicht abgeholt.“ Sheppard hielt ihm mit breitem Grinsen ein kleines Päckchen entgegen. „Und ich hab mich beim Koch erkundigt, da war nirgendwo Zitrone dran. Er weiß, dass du allergisch bist.“ McKay sah ihn nur fassungslos an und Schamesröte begann sein Gesicht zu färben. „Was war nur los mit dir? Seit Tagen stehst du neben dir?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ich – ähm…“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Wie das. Du bist doch sonst nicht auf den Mund gefallen. Was ist los?“ Sheppard schob sich uneingeladen an Rodney vorbei in dessen Quartier. Die Tür schloss sich von selbst und sorgte für ‚traute’ Zweisamkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ich…“, versuchte McKay erneut sich zu artikulieren, doch seine Stimme versagte just in dem Moment, als er sich zu Sheppard umwandte, der mit strahlendem Gesichtsausdruck den linken Arm hochhob und auf sein Handgelenk deutete. „Das war zuviel, das weißt du, oder?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;McKay versuchte verzweifelt den Kloß in seinem Hals runterzuschlucken und starrte auf die Uhr an Sheppards Handgelenkt. „Ich…“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Du bist verrückt. Aber weißt du, ich liebe es!“ Er strahlte noch mehr, falls dies überhaupt möglich war und kam schnellen Schrittes auf McKay zu, der immer noch an der Tür stand. Noch bevor McKay irgendwas erwidern konnte, wenn auch nur sehr unartikuliert, schlang Sheppard seine Arme um ihn und drückte ihn fest an sich. „Das ist das beste Geschenk, das ich seit vielen Jahren bekommen hab. Danke.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Mir.. war aufgefallen, dass… deine alte Uhr…“, brachte McKay zögerlich über die Lippen, in dem Versuch sein übertriebenes Geschenk zu rechtfertigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ja, die Außeneinsätze. Auf diese passe ich aber besser auf, das verspreche ich dir.“ Erst jetzt ließ Sheppard sein Gegenüber wieder los und schob McKay etwas von sich. „Also, warum die Flucht? War dir das Geschenk irgendwie peinlich? War das Essen schlecht, hat Weirs Rede genervt, wolltest du dein Geschenk nicht?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Kannst du die Fragerei nicht lassen und wir haken den Tag einfach ab.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Nein, das läuft diesmal nicht“, sagte Sheppard und ging hinüber zu McKays Bett, um sich darauf fallen zu lassen, da der Wissenschaftler ansonsten keine einzige Sitzgelegenheit in seinem Raum hatte. Nun ja, bis auf den unbequemen Schreibtischstuhl. „Das Essen war klasse. Und wenn du dich beeilst, kannst du dir noch ein paar Reste holen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ich hab keinen Hunger.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Du hast immer Hunger. Das ist noch ein Anzeichen dafür, dass was nicht stimmt. Ich kenne dich einfach zu gut, Rodney. Mir machst du da nichts vor.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Du kennst mich überhaupt nicht, sonst wäre dir…“ McKay biss sich auf die Zunge, ehe er seinen Satz vollenden konnte und alles nur noch schlimmer für ihn werden würde. Er versuchte sich selbst zu sagen, dass er unbedingt aufhören musste. Er war schon viel zu weit gegangen und er war auf bestem Wege alles aufzugeben, was er sich in den vergangenen Jahren in Atlantis aufgebaut hatte. „Reden wir nicht mehr darüber.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Du benimmst dich wie jemand, der heimlich verkn… Oh Gott!“ Die Erkenntnis traf Sheppard wie ein Blitz und riss die Augen auf. „Das ist es nicht, oder? Ich irre mich, richtig?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;McKay nickte so hastig, dass es schon wieder unglaubwürdig war. „Kannst du jetzt bitte gehen, bevor ich einen Herzinfarkt bekomme? Lass uns das bitte einfach vergessen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Du machst Witze! Das kann ich doch jetzt nicht einfach vergessen, Rodney.“ Sheppard stemmte sich von dem Bett hoch und schloss abermals zu McKay auf. Der schrak allerdings ob der plötzlichen Nähe zurück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ich komme damit klar, mach’ dir keinen Kopf. Geh mit den anderen feiern. Liz, Teyla und Ronon warten bestimmt schon auf dich und ich… möchte jetzt lieber allein sein.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Die anderen sind mir egal, Rodney.“ Er berührte McKay sanft an der Hand. „Warum hast du das so lange verschwiegen?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein verächtliches Lachen kam über McKays Lippen. „Weil du der Kirk dieses Jahrhunderts bist und es… alles nur schlimmer gemacht hätte.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Kirk? Das denkst du?“ McKay nickte und verzog den Mund zu einer kleinen Grimasse. „Na, dann musst du Spock sein.“ Und noch ehe McKay darauf in irgendeiner Weise reagieren konnte, zog Sheppard seinen Kopf heran, um ihn zu küssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war ein hungriger Kuss, voller Leidenschaft, ein Kuss der lange überfällig war und der McKay alles um sich herum vergessen ließ. Die ganze Stadt hätte im Ozean versinken können, doch es war ihm egal. Alles drehte sich um ihn, als Johns Zunge mit seiner eigenen wie von selbst zu tanzen begann und ein Kribbeln breitete sich von seinem Bauch ausgehend aus, bis er eine Gänsehaut am ganzen Leib verspürte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Kuss war viel zu schnell vorbei und ungläubig starrte McKay sein Gegenüber an. „Was…?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Du bist gar nicht so brillant wie du immer gedacht hast, Rodney. Du bist ein Idiot. Und ich bin das auch.“ Ein breites Grinsen huschte über Sheppards Gesicht, ehe er wieder ernst wurde und Rodney zu einem weiteren Kuss zu sich heranzog.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;~fin&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abschlussbemerkung: Ich bin in diesem Jahr beinahe verzweifelt. Denn diese Story entstand innerhalb weniger Stunden, kurz vor Ablauf der Abgabefrist. Denn wie auch McKay in meiner Story, wollte mir absolut nichts einfallen. Und dann brachte mein Mann mich auf die Idee genau das zum Thema meiner Geschichte zu machen.&lt;br /&gt;Und plötzlich wusste ich nicht, was McKay Sheppard schenken könnte und… irgendwie hat sich die Story dann doch wie von selbst geschrieben. Ich bin nicht 100%ig zufrieden damit und eine Beta wurde auch nicht gemacht, weil es dafür nun schon zu spät ist und ich mein Wichtelgeschenk auf jeden Fall rechtzeitig fertig haben wollte. Druck und Muse vertragen sich nicht wirklich. Aber ich hoffe, Birgitt, dass du trotzdem ein wenig Spaß mit der Fanfic hattest.^^&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fröhliche Weihnachten!&lt;br /&gt;&lt;a name=&apos;cutid1-end&apos;&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;x-posted @ &lt;span  class=&quot;ljuser  i-ljuser  i-ljuser-type-P     &quot;  data-ljuser=&quot;artphilia&quot; lj:user=&quot;artphilia&quot; &gt;&lt;a href=&quot;https://artphilia.livejournal.com/profile/&quot;  target=&quot;_self&quot;  class=&quot;i-ljuser-profile&quot; &gt;&lt;img  class=&quot;i-ljuser-userhead&quot;  src=&quot;https://l-stat.livejournal.net/img/userinfo_v8.png?v=17080&amp;v=942&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;https://artphilia.livejournal.com/&quot; class=&quot;i-ljuser-username&quot;   target=&quot;_self&quot;   &gt;&lt;b&gt;artphilia&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt; &amp; &lt;span  class=&quot;ljuser  i-ljuser  i-ljuser-type-C     &quot;  data-ljuser=&quot;fanfic_de&quot; lj:user=&quot;fanfic_de&quot; &gt;&lt;a href=&quot;https://fanfic-de.livejournal.com/profile/&quot;  target=&quot;_self&quot;  class=&quot;i-ljuser-profile&quot; &gt;&lt;img  class=&quot;i-ljuser-userhead&quot;  src=&quot;https://l-stat.livejournal.net/img/community.png?v=556&amp;v=942&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;https://fanfic-de.livejournal.com/&quot; class=&quot;i-ljuser-username&quot;   target=&quot;_self&quot;   &gt;&lt;b&gt;fanfic_de&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;</description>
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  <pubDate>Sun, 23 Dec 2007 10:24:06 GMT</pubDate>
  <title>Tote tragen keine Karos - für Mella von Antares</title>
  <author>antares04a</author>
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  <description>Mella hatte sich gewünscht: &lt;br /&gt;Slash: McKay/Sheppard, es darf auch McKay/Beckett sein. AU&apos;s, Crossover, Rating bis NC-17.&lt;br /&gt;Gen: McKay!Whumping h/c,guten Humor, am liebsten lese ich Aktionstories. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe mich bemüht, alles in die Story zu quetschen! *lol* &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Titel:&lt;/b&gt; Tote tragen Keine Karos&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Autor: &lt;/b&gt;Antares&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Pairing:&lt;/b&gt; Sheppard/McKay&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Rating: &lt;/b&gt;R&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Inhalt:&lt;/b&gt; Rodney braucht einen Detektiv und die Gelben Seiten führen ihn zu John Sheppard.&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Anmerkungen: &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;1. Dies ist ein AU! Rodney ist ein Computerspezialist und John ein Privatdetektiv! &lt;br /&gt;2. Besten Dank für das Beta an Shendara. &lt;br /&gt;3. Den Titel habe ich mir bei dem gleichnamigen Film mit Steve Martin „geborgt“. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da die Story aber zu lang geworden ist, habe ich sie extern raufgeladen, hier ist der link dazu:&lt;br /&gt;&lt;a target=&apos;_blank&apos; href=&apos;http://freenet-homepage.de/minispace/totetragenkeinekaros.htm&apos; rel=&apos;nofollow&apos;&gt;http://freenet-homepage.de/minispace/totetragenkeinekaros.htm&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit aber wenigstens etwas auf dieser Seite steht, gibt es schon einmal das Titelbild dazu: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;https://i137.photobucket.com/albums/q211/Antares_album/stargate/titel4.jpg&quot; alt=&quot;Tote tragen keine Karos&quot; height=&quot;270&quot; width=&quot;180&quot; fetchpriority=&quot;high&quot; /&gt;</description>
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  <pubDate>Fri, 21 Dec 2007 21:47:41 GMT</pubDate>
  <title>Die Deadline rückt immer näher</title>
  <author>shendara</author>
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  <description>Nachdem ich nirgendwo etwas darüber gelesen habe, schätze ich, dass ich die einzige Person bin, die in den letzten beiden Tagen keinen Zugang zu LJ hatte und nur &quot;Der Server kann zur Zeit nicht erreicht werden&quot;-Messages bekommen hat, oder? *seufz* Egal, ich bin froh, endlich wieder mitspielen zu können. :)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der 20. ist vorbei und ich weiß von einigen Leuten, dass ihre Stories vollendet sind. Ich vertraue darauf, dass es dem Rest genauso geht oder sie - wie ich, zB - im Endspurt stecken. *g*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gepostet werden sollten die Werke irgendwann zwischen dem 23.12. und dem 24.12. &lt;i&gt;direkt hier in die Community&lt;/i&gt;. Falls eine Story zu lang für einen einzelnen LJ-Post ist oder spezielle Formatierungen oder etwas anderes, was LJ nicht bieten kann, braucht, kann es auch gerne ein Offsite-Link sein. Natürlich kann eine lange Story auch in Einzelposts zerlegt werden, aber da ich nur allzu genau weiß, welchen Weg &lt;i&gt;ich&lt;/i&gt; gehen würde... ;) &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich freue mich schon darauf, die ganzen Geschenke &quot;aufzumachen&quot; und hoffe, dass es euch genauso geht. :)</description>
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  <pubDate>Sat, 17 Nov 2007 16:05:31 GMT</pubDate>
  <title>Die Prompts sind draußen.</title>
  <author>shendara</author>
  <link>https://sga-wichteln.livejournal.com/5626.html</link>
  <description>Wie der Betreff ja schon verrät sind jetzt endlich alle Mails mit den Prompts verschickt worden. Wer keine Mail bekommen haben sollte, sollte jetzt ganz laut &quot;HIER!&quot; schreien. *g*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur zur Erinnerung: Stories sollten mindestens 1.000 Worte lang sein (ca. 5 Word-Seiten), damit wir auch alle was zu lesen haben. Außerdem werde ich um den 20. Dezember herum noch einmal hier posten und euch (mit gescreenten Kommentaren) darum bitten, mir den Status eurer Werke bekannt zu geben. Es ist nämlich mein sehnlichster Wunsch, dass wir heuer keinen einzigen Ausfall haben und eine kleine Erinnerung tut nie weh. (Hoffe ich halt.) ;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir haben in dieser Runde 7 Leute mit dabei, also ist für (deutschen) Lesestoff über die Weihnachtsfeiertage gesorgt. Und ich persönlich kann es kaum erwarten. :)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;ETA:&lt;/b&gt; Falls sich jemand wundern sollte - die Aufteilung wer für wen schreibt war totales Zufallsprinzip (= Augen zu und mit dem Stift auf Namen deuten). Ich habe mir die Prompts vorher nicht angeschaut; Hintergedanken gab&apos;s dabei schon gar keine und wem was nicht passt, der darf Murphy oder sonstwen dafür verantwortlich machen. :p</description>
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  <pubDate>Mon, 12 Nov 2007 20:40:55 GMT</pubDate>
  <title>Danke für&apos;s Mitspielen!</title>
  <author>shendara</author>
  <link>https://sga-wichteln.livejournal.com/5171.html</link>
  <description>Sorry für die Verspätung, aber *RL Entschuldigung bitte hier einsetzen*. Es gibt Wichtigeres:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;center&gt;Wir haben 7 Leute für das Wichteln zusammenbekommen!&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;Auch mit meiner *hust* leichten Verspätung werden die Prompts bis 15. November in euren Mailboxen landen, versprochen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich freue mich jetzt schon darauf, um Weihnachten herum in SGA-Stories (und vielleicht auch Art und Vids) zu versinken und hoffe, euch geht es genauso. :)</description>
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  <pubDate>Sun, 21 Oct 2007 18:03:24 GMT</pubDate>
  <title>Sign-Up 07</title>
  <author>shendara</author>
  <link>https://sga-wichteln.livejournal.com/4902.html</link>
  <description>Es ist endlich soweit - die Wunschzettel für das zweite Wichteln sollen hier gepostet werden. :) Das Wichteln steht natürlich jedem SGA-Fan offen, doch ihr solltet euch nur anmelden, wenn ihr euch auch sicher seid, dass ihr mit eurem Geschenk fertig werdet. Bei unserem ersten Durchgang vor zwei Jahren haben wir zwar nur einen einzigen Ausfall gehabt, aber ich hoffe, dass wir es dieses Mal auf Null halten können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;hr&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Wie sieht die Timeline aus?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von heute bis zum &lt;b&gt;10. November 2007&lt;/b&gt; sollen als Kommentar zu diesem Post die Wunschzettel gepostet werden. Es sollten mindestens zwei verschiedene Wünsche gepostet werden (zb. einer Slash und einer Gen oder einer Het und einer Gen), wobei allerdings einer davon Gen sein sollte. Warum? Es gibt Leute die kein Het mögen; es gibt Leute die keinen Slash mögen. Eine Gen-Story/ein Bild oder ein Vid sollte aber jeder zustande bekommen. Daher die Alternativen. Zusätzlich könnt ihr noch angeben, was ihr überhaupt nicht haben wollt. Die Wünsche können detailliert oder generell sein - das bleibt euch überlassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis spätestens &lt;b&gt;15. November 2007&lt;/b&gt; bekommt ihr dann euren Prompt zugemailt. Daher bitte gebt bitte auch unbedingt eine E-Mail-Adresse bei eurem Wunschzettel an. :)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um Ausfälle zu vermeiden bitte ich darum, mir bis zum &lt;b&gt;20. Dezember 2007&lt;/b&gt; Bescheid zu geben, ob ihr fertig seid. Wer sich nicht meldet, kriegt von mir eine nette Erinnerungs-Mail. (Und damit meine ich auch nett! Ganz lieb, versprochen! *g*) Das Ganze soll kein Zwang, sondern Spaß sein aber wenn jemand sich Mühe gibt und dann dafür nichts kriegt ist der Spaß für diese Person auch dahin. Das möchte ich vermeiden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Geschenke selbst sollten zwischen dem &lt;b&gt;23. und 24. Dezember&lt;/b&gt; direkt hier in die Comm gepostet werden, damit sich jeder daran erfreuen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;hr&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Was ist als Geschenk erlaubt?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So gut wie alles. *g* Stories (Mindestlänge 1.000 Worte), FanArt (bei Icons bitte mehrere von der Sorte; bei größeren Zeichnungen/Manips/Collagen darf&apos;s auch eins sein) oder Vids sind willkommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;hr&gt;&lt;br /&gt;&lt;center&gt;&lt;b&gt;GANZ WICHTIG:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Bitte gebt euren &lt;i&gt;Spoilerstand&lt;/i&gt; an! Nicht dass jemand, der sich gerade S3 in der RTL2-Ausstrahlung ansieht, auf einmal eine S4-Story mit Spoilern für die ersten sechs Folgen der Season kriegt!&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;&lt;hr&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;b&gt;Beispiel:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Slash: McKay/Sheppard, Hurt/Comfort aber kein NC-17 Rating&lt;br /&gt;Gen: McKay und Zelenka werden zusammen in Quarantäne gesteckt (Freundschaft, aber bitte nicht mehr)&lt;br /&gt;Was ich nicht will: Katie Braun&lt;br /&gt;Spoilerstand: Season 4&lt;br /&gt;Mail: j.sheppard@atlantis.peg&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;hr&gt;&lt;br /&gt;Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit und viel Spaß beim Überlegen euer Wünsche! :)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;PS:&lt;/b&gt; Wer für das Wichteln Werbung machen möchte, ist dazu herzlich eingeladen! Je mehr Teilnehmer, desto besser!</description>
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  <pubDate>Tue, 11 Sep 2007 13:29:40 GMT</pubDate>
  <title>SGA Wichteln 07</title>
  <author>shendara</author>
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  <description>Damit ich das Interesse abschätzen und mir dann über die Organisation des Ganzen Gedanken machen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href=&quot;https://www.livejournal.com/poll/?id=1053573&quot;&gt;View Poll: Wichteln 07&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anmerkung: Die Antwort hier ist &lt;i&gt;nicht verpflichtend&lt;/i&gt;. Wer auch nur mit dem Gedanken spielt, vielleicht mitzumachen, sollte klicken. *g* Das hier ist nur zu meiner Information. Und es ist auch egal, was &lt;strike&gt;man&lt;/strike&gt; frau machen will - Fanart, Vids oder natürlich Stories. Interesse ist, was im Moment zählt. :)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles weitere, sobald ich einen Überblick habe.</description>
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  <pubDate>Mon, 06 Aug 2007 20:12:56 GMT</pubDate>
  <title>Vielleicht dann dieses Jahr?</title>
  <author>mella68</author>
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  <description>Hallo Leute,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich habe gerade diese Seite entdeckt und festgestellt, dass letztes Jahr das Wichteln ausgefallen ist, weil es zu spät angeregt wurde. Deshalb frage ich mal schon im August an, ob dieses Jahr geplant ist, das Atlantis-Wichteln durchzuführen und wer daran Interesse hat.</description>
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  <pubDate>Fri, 27 Oct 2006 18:54:43 GMT</pubDate>
  <title>Wichteln in diesem Jahr?</title>
  <author>thoran_ziyal</author>
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  <description>Moin, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;letztes Jahr habe ich das Wichteln völlig verpasst, wollte aber gerne dieses Jahr dabei sein. Meine Frage daher: Gibt es ein Wichtlen in diesem Jahr?</description>
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  <pubDate>Fri, 13 Jan 2006 23:20:57 GMT</pubDate>
  <title>Vergessen?</title>
  <author>ukumai</author>
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  <description>Tjahahaha... Also mein Present fehlt immer noch... Ich hab ja nicht direkt ein Problem davon, bis nächstes Weihnachten zu warten, nur wollt ich mich mal melden ^^&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;~ Kat</description>
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  <lj:mood>geeky</lj:mood>
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  <pubDate>Sat, 24 Dec 2005 20:48:58 GMT</pubDate>
  <title>Wichtelgeschenk für cedara</title>
  <author>ninnui</author>
  <link>https://sga-wichteln.livejournal.com/3362.html</link>
  <description>&lt;b&gt;Titel:&lt;/b&gt; Feeling you&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Pairing:&lt;/b&gt; Sheppard / McKay&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Kategorie:&lt;/b&gt; slash, adult, humour&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Rating:&lt;/b&gt; Nc-17&lt;br /&gt;&lt;b&gt;A/N:&lt;/b&gt; &lt;span  class=&quot;ljuser  i-ljuser  i-ljuser-deleted  i-ljuser-type-P     &quot;  data-ljuser=&quot;cedara&quot; lj:user=&quot;cedara&quot; &gt;&lt;a href=&quot;https://cedara.livejournal.com/profile/&quot;  target=&quot;_self&quot;  class=&quot;i-ljuser-profile&quot; &gt;&lt;img  class=&quot;i-ljuser-userhead&quot;  src=&quot;https://l-stat.livejournal.net/img/userinfo_v8.png?v=17080&amp;v=942&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;https://cedara.livejournal.com/&quot; class=&quot;i-ljuser-username&quot;   target=&quot;_self&quot;   &gt;&lt;b&gt;cedara&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt; hatte sich entweder Teyla/Liz, Sheppard gen oder McShep (mit Sheppard als Empath) gewünscht. &lt;font size=&quot;-2&quot;&gt;Ich hoffe, ich habe die Auflagen erfüllt... ich bin eigentlich nicht der typische McShepper.&lt;/font&gt; &lt;br /&gt;&lt;center&gt;Frohe Weihnachten euch allen :D&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;John Sheppard konnte sich einfach nicht konzentrieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei wäre Konzentration jetzt absolut nötig gewesen, um gegebenenfalls dazwischen gehen zu können, falls die Wissenschaftler um ihn herum anfingen, sich gegenseitig an den Hals zu springen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dr. Zelenkas technische Ausführungen wurden unterbrochen von einem sporadischen Schnauben aus Dr. Kavanaghs Richtung. Das stachelte den Tschechen dazu an, noch schneller und lauter zu reden (und dabei wild herumzugestikulieren), was wiederum Kavanagh dazu veranlasste, noch öfter und zynischer seine gegenteilige Meinung zu äußern. Gekrönt wurde das Ganze von Dr. Mikos vergeblichen, weil viel zu leisen Versuchen, auch mal was zu sagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Worüber stritten sich die Wissenschaftler überhaupt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;~*~*~*~&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anfangs war es John noch nicht schwer gefallen, seiner Umgebung die nötige Aufmerksamkeit zu schenken. Er hatte das Labor, in dem Radek, Rodney und mehrere andere arbeiteten, in ziemlich guter Laune betreten. Die wurde nur dadurch ein wenig getrübt, dass er von Elizabeth gewissermaßen gezwungen worden war, sich mit den Wissenschaftlern über den Ablauf der nächsten Mission zu beraten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;John hatte in die Runde gegrüßt und auf eine schnelle Einigung mit dem wissenschaftlich-technischen Team gehofft. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur Rodney war nirgends zu sehen. Mit einer beiläufigen Geste in die Richtung von Rodneys Labortür hatte Dr. Zelenka ihm den Verbleib seines Geliebten angezeigt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Naja... nicht das Radek wusste, dass Rodney und John seit mehreren Monaten miteinander schliefen. Oder überhaupt, dass es jemand ausser den beiden wusste. Alles zu seiner Zeit. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich hatte John damit gerechnet, dass Rodney bei der Besprechung dabei sein würde. Seine Gegenwart hätte die Zeit wahrscheinlich schneller verfliegen lassen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;John konnte nur ahnen, was Rodney da in seinem kleinen Labor eigentlich tat. Er hatte Johns Quartier schon zeitig verlassen, wie jeden Tag der vergangenen Woche, um zu seinem Computer und seiner Forschung zurück zu kehren. Am Anfang danach gefragt, gab Rodney nur vage Antworten und schenkte John ein Lächeln, das Rodneys Äquivalent von „Mach dir keine Sorgen, ich habe alles im Griff“ war. Da die Stadt immer noch in einem Stück war, schien John sich richtig entschieden zu haben, seinem Freund einfach zu vertrauen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;John wusste es auch besser, als an die geschlossene Tür zu klopfen und zum Gespräch dazu zu holen. Rodney konnte mit derlei Störungen nur schwer umgehen, und diesen Unmut bekam jeder zu spüren, der in greifbarer Nähe war. Vielleicht würde er noch während des Gesprächs dazu stoßen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;~*~*~*~&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So hatte der Tag begonnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mittlerweile kribbelte es so in Johns Magen, als hätte er einen Jumper in einem steilen Winkel nach oben gezogen und dann beschleunigt. Ein merkwürdiges Gefühl... fast so, wie man sich fühlte, wenn man frisch verliebt war, und die Gegenwart des anderen alles so kribbelig machte...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mittlerweile hatte Dr. Kavanagh die Diskussion übernommen. Radek schwieg, machte dazu aber ein böses Gesicht. Dr. Miko hatte wohl klugerweise beschlossen, sich aus dem Streit gänzlich raus zu halten, denn sie war in sich zusammen geschrumpft, hatte den Kopf ein wenig eingezogen und wirkte noch kleiner.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;All das bemerkte John nur am Rande. Ihm wurde von Minute zu Minute merkwürdiger zumute. Die drei Wissenschaftler waren aber so sehr mit ihren jeweiligen Tätigkeiten beschäftigt, dass sie John gar nicht beachteten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine sanfte Berührung an seinem linken Arm schreckte John aus seinen Überlegungen. Er sah nach links – da stand Dr. Miko und guckte verschreckt zwischen Dr. Zelenka und Dr. Kavanagh hin und her. Sie hatte Johns Verwirrung nicht bemerkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;John runzelte die Stirn. Die Gänsehaut auf seinem Arm hatte sich noch nicht ganz gelegt, da spürte er eine neue Berührung, diesmal ein sanftes Streicheln über seine rechte Schläfe hinunter zur Wange. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er wusste, dass auf seiner rechten Seite Dr. Kavanagh stand. John wollte nicht daran denken, dass der Mann vielleicht - - Außerdem konnte er ihn am Rande immer noch reden hören, Kavanagh konnte nicht derjenige sein, der - -&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Schauer lief über Johns Rücken. Der Seufzer, den er unterdrückte, drohte ihm zu entwischen, als die Berührung über einen besonders empfindlichen Punkt an seinem Hals glitt. Dann war sie verschwunden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;John zwang sich, die Augen geöffnet zu halten. Da wusste jemand ganz genau, wie er ihn wo berühren musste. Das und Rodneys Abwesenheit ließen in Johns vernebeltem Gehirn nur einen Schluss zu: Er war es, auf welche Art auch immer, der hier, während John in einer wichtigen Besprechung steckte, ein Spiel mit ihm spielte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und John war nichts lieber, als dabei mit zu machen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er hob die Hand, um sich Gehör zu verschaffen, während gleichzeitig eine unsichtbare Hand seine Wirbelsäule vom Hals bis zu seinem unteren Rücken nachzeichnete, nur um direkt vor Johns Hintern zu verschwinden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit einem lauten „Hey!“ verschaffte sich John Gehör. Die drei Wissenschaftler sahen ihn teils entnervt, teils überrascht an. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Entschuldigen Sie mich.“ Unverbindlich lächelnd sah er in die Runde und nickte den dreien zu, bevor er sich umdrehte und das Labor mit schnellen Schritten verließ.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sein Quartier erreichte John im Laufschritt. Die Hand sorgte dafür.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;~*~*~*~&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;John lag auf seinem Bett, und zum ersten Mal seit Monaten machte es ihm nichts aus, dass er dabei voll bekleidet war. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu der einen Hand, die ihn auf dem Weg zu seinem Quartier gnadenlos mit Streicheleinheiten gequält hatte, hatte sich eine zweite gesellt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;John wünschte sich, jetzt einen Blick auf seine Geliebten werfen zu können. Mehr noch, er wollte sehen, wie Rodney diese Dinge mit ihm tat. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Hände streichelten mit geisterhaft kleinen und zarten Bewegungen Johns Hals hinab über seine Brust. Die Berührungen, so winzig und sanft sie auch waren, hatten ihn bereits dermaßen erregt, dass sich seine Brustwarzen gegen das Material seines Hemdes spannten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit einer raschen Bewegung zog er es über seinen Kopf und warf es achtlos beiseite. So schnell er konnte, streifte sich John auch die Hose über die Hüften und ließ sie auf den Boden fallen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Hände hatten ihre Tätigkeit zu keinem Zeitpunkt unterbrochen. John warf den Kopf zurück und stöhnte. Diese ärgerlich sanften Liebkosungen machten ihn noch wahnsinnig. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als John begann, sich mit seinen ohnehin verfügbaren Händen über die Brust zu streicheln, um das erregende Gefühl noch zu verstärken, zogen sich die Geisterhände plötzlich zurück. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;John öffnete die Augen und erwartete beinahe, Rodney mit einem spöttischen Lächeln über sich gelehnt zu sehen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er war allein. Zumindest konnte er niemanden sehen. Aber das spöttische Lächeln – er konnte es fühlen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;John legte seine Hände artig auf die Bettdecke neben sich und wartete. Er wusste nicht genau, worauf eigentlich – vielleicht darauf, dass sein Geliebter ihm die Eigeninitiative verzieh und ihn wieder – &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ohne jede Vorwarnung waren die Liebkosungen auf Johns Haut wieder da, und noch fiel intensiver als zuvor, so schien es ihm. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;John lehnte er sich zurück und schloss mit einem Seufzen die Augen. Seine Hände griffen die Bettdecke unter ihm, während Rodneys Geisterhände über Johns Körper huschten und seinen Geliebten langsam, aber sicher an den Rand brachten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit sanften Bewegungen strichen die Geisterhände über Johns Bauch, seine Hüften, seine Oberschenkel – allein Johns steifes Glied ließen sie mit ihren Streicheleinheiten aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;John ließ ein tiefes Grummeln hören. Er atmete tief ein und aus, soweit es seine Erregung zuließ. Wie lange wollte Rodney ihn denn noch quälen? John war sich sicher, dass er sofort und hart kommen würde, wenn Rodney ihn nur endlich erlösen würde. Er wand sich auf dem Bett hin und her. Vielleicht konnte er so an eine der Bewegungen der Hände herankommen und – &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wieder spürte John Rodneys Belustigung. Seine Lippen verzogen sich zu einem trockenen Grinsen. Dann besann er sich eines besseren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er lag ganz still und konzentrierte sich auf seinen Geliebten, der mehrere hundert Meter weiter damit beschäftigt war, ihn zu erregen und zu befriedigen. Das Lächeln auf seinem Gesicht wurde weiter, ernsthafter und voller Zuneigung. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ich liebe dich!“ Ob er diese Worte tatsächlich gesprochen oder nur gedacht hatte, wurde nebensächlich, als er Rodneys Antwort spürte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Johns Hüften hoben sich vom Bett und den Händen entgegen, als sie mit fließenden Bewegungen sein hartes Glied streichelten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immer wieder den Namen seines Geliebten rufend und sich hin und her windend kam John, hart und anhaltend. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schwer atmend sank er zurück und schloss die Augen. Er fühlte sich so befriedigt, aber auch so müde wie nie zuvor. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;~*~*~*~&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als John aufwachte, war es draußen bereits dunkel geworden, und die Lichter der Stadt schienen schwach durch sein Fenster.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seine Erinnerung an das, was vor wenigen Stunden passiert war, kehrte zurück. Er blickte sich um.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da saß Rodney auf einem Stuhl nahe seines Bettes und sah ihn an. Er lächelte ein wenig. Vielleicht auch verunsichert, John konnte es nicht genau sagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;‚Wie?’, wollte John fragen, doch stattdessen sagte er das, was er wirklich dachte: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Danke.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und diesmal war es ein Lächeln der Freude, das sich auf Rodneys Gesicht zeigte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;fin</description>
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  <media:title type="plain">Drei Haselnüsse für Aschenbrödel (im Hintergrund)</media:title>
  <lj:music>Drei Haselnüsse für Aschenbrödel (im Hintergrund)</lj:music>
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  <pubDate>Sat, 24 Dec 2005 17:18:57 GMT</pubDate>
  <title>Wichtelgeschenk für canmanage</title>
  <author>scap3goat</author>
  <link>https://sga-wichteln.livejournal.com/3134.html</link>
  <description>&lt;p class=&quot;&quot; style=&quot;mso-margin-bottom-alt:auto&quot;&gt;&lt;b style=&quot;mso-bidi-font-weight:normal&quot;&gt;Titel:&lt;/b&gt; Closer&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;&quot; style=&quot;mso-margin-bottom-alt:auto&quot;&gt;&lt;st1:personname&gt;&lt;b style=&quot;mso-bidi-font-weight:normal&quot;&gt;Kat&lt;/b&gt;&lt;/st1:personname&gt;&lt;b style=&quot;mso-bidi-font-weight:normal&quot;&gt;egorie:&lt;/b&gt; pre-slash, Romance&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;&quot; style=&quot;mso-margin-bottom-alt:auto&quot;&gt;&lt;b style=&quot;mso-bidi-font-weight:normal&quot;&gt;Charaktere/Pairing:&lt;/b&gt; McShep&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;&quot; style=&quot;mso-margin-bottom-alt:auto&quot;&gt;&lt;b style=&quot;mso-bidi-font-weight:normal&quot;&gt;Rating:&lt;/b&gt; G = Save for all&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;&quot; style=&quot;mso-margin-bottom-alt:auto&quot;&gt;&lt;b style=&quot;mso-bidi-font-weight:normal&quot;&gt;Short-Cut:&lt;/b&gt; &lt;i style=&quot;mso-bidi-font-style:normal&quot;&gt;Er hatte seine
Aversion gegen das „Fest der Liebe“ nie abgelegt. Essen war gut und schön,
Geschenke auch, aber große Gruppen von Menschen machten ihn nervös.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;&quot; style=&quot;mso-margin-bottom-alt:auto&quot;&gt;Rodney bekommt ein
besseres Geschenk als er es sich je erwartet hat.&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;&quot; style=&quot;mso-margin-bottom-alt:auto&quot;&gt;&lt;b style=&quot;mso-bidi-font-weight:normal&quot;&gt;A/N:&lt;/b&gt; Für sga_wichteln für canmanage. Ich hoffe, dass entspricht deinen Erwartungen, ansonsten hoffe ich, dass du in dieser Com vll etwas findest, was dir besser gefällt.&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;&quot; style=&quot;mso-margin-bottom-alt:auto&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family:&amp;quot;Monotype Corsiva&amp;quot;&quot;&gt;1) Alles mit McKay/Sheppard. Slash (Action/Adventure oder
Romance - H/C ist auch immer gut) bevorzugt, doch gegen Gen habe ich auch
absolut nichts einzuwenden. Aber beides bitte mit Happy-End.&lt;br&gt;
2) Teyla/Ronon. Egal wie, egal wann.&lt;br&gt;
3) Elizabeth/Radek. My guilty pleasure. ;)&lt;br&gt;
4) Elizabeth/Teyla Romance.&lt;br&gt;
Um was ich &lt;s&gt;nach Möglichkeit&lt;/s&gt; einen Bogen mache: Mpreg und Deathfic.&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;&quot; style=&quot;mso-margin-bottom-alt:auto&quot;&gt;&lt;o:p&gt;&amp;nbsp;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;

&lt;a href=&quot;http://www.livejournal.com/community/sgs_notebook/12944.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Closer&lt;/a&gt;</description>
  <comments>https://sga-wichteln.livejournal.com/3134.html?view=comments#comments</comments>
  <media:title type="plain">Alanis Morissette - Crazy</media:title>
  <lj:music>Alanis Morissette - Crazy</lj:music>
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  <pubDate>Sat, 24 Dec 2005 13:50:12 GMT</pubDate>
  <title>Wichtelgeschenk für nv1978</title>
  <author>magnifica7</author>
  <link>https://sga-wichteln.livejournal.com/2987.html</link>
  <description>&lt;br&gt;&lt;br /&gt;Alles Liebe zu Weihnachten, &lt;span  class=&quot;ljuser  i-ljuser  i-ljuser-type-P     &quot;  data-ljuser=&quot;artphilia&quot; lj:user=&quot;artphilia&quot; &gt;&lt;a href=&quot;https://artphilia.livejournal.com/profile/&quot;  target=&quot;_self&quot;  class=&quot;i-ljuser-profile&quot; &gt;&lt;img  class=&quot;i-ljuser-userhead&quot;  src=&quot;https://l-stat.livejournal.net/img/userinfo_v8.png?v=17080&amp;v=942&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;https://artphilia.livejournal.com/&quot; class=&quot;i-ljuser-username&quot;   target=&quot;_self&quot;   &gt;&lt;b&gt;artphilia&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;! Und auch allen anderen SGA-Wichteln die besten Wünsche zu den Festtagen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Titel: Brave New World&lt;br /&gt;Autor: &lt;a href=&quot;mailto:magnifica@gmx.net&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Birgitt Schuknecht&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Fandom: &lt;i&gt;Stargate Atlantis&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;Charaktere: McKay, Sheppard, Zelenka&lt;br /&gt;Kategorie: Slash&lt;br /&gt;zeitliche Einordnung: irgendwann zwischen &lt;i&gt;Epiphany&lt;/i&gt; und &lt;i&gt;Grace under Pressure&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;Spoiler: für &lt;i&gt;Epiphany&lt;/i&gt; und &lt;i&gt;Grace under Pressure&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;Zusammenfassung/Appetithappen: Wie Sheppard und McKay zu ihrem Traum vom &lt;i&gt;FlieWaTüt&lt;/i&gt; kommen.&lt;br /&gt;Anzahl der Worte: 1917 (ohne Titel und Header)&lt;br /&gt;Datum: 24.12.2005&lt;br /&gt;Disclaimer: Ich besitze keinerlei Rechte an den Charakteren und den Ereignissen aus &lt;i&gt;Stargate Atlantis&lt;/i&gt;. Diese Rechte gehören &lt;i&gt;MGM Television&lt;/i&gt;. Ich beabsichtige in keiner Weise, diese Rechte zu beschneiden. Zwar besitze ich die Rechte an dieser Geschichte, habe aber keine Intention, durch sie materielle Vorteile zu erlangen.&lt;br /&gt;Anmerkungen: Dies ist mein Geschenk für &lt;span  class=&quot;ljuser  i-ljuser  i-ljuser-type-P     &quot;  data-ljuser=&quot;artphilia&quot; lj:user=&quot;artphilia&quot; &gt;&lt;a href=&quot;https://artphilia.livejournal.com/profile/&quot;  target=&quot;_self&quot;  class=&quot;i-ljuser-profile&quot; &gt;&lt;img  class=&quot;i-ljuser-userhead&quot;  src=&quot;https://l-stat.livejournal.net/img/userinfo_v8.png?v=17080&amp;v=942&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;https://artphilia.livejournal.com/&quot; class=&quot;i-ljuser-username&quot;   target=&quot;_self&quot;   &gt;&lt;b&gt;artphilia&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt; im Rahmen des Weihnachtsprojektes der &lt;span  class=&quot;ljuser  i-ljuser  i-ljuser-type-C     &quot;  data-ljuser=&quot;sga_wichteln&quot; lj:user=&quot;sga_wichteln&quot; &gt;&lt;a href=&quot;https://sga-wichteln.livejournal.com/profile/&quot;  target=&quot;_self&quot;  class=&quot;i-ljuser-profile&quot; &gt;&lt;img  class=&quot;i-ljuser-userhead&quot;  src=&quot;https://l-stat.livejournal.net/img/community.png?v=556&amp;v=942&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;https://sga-wichteln.livejournal.com/&quot; class=&quot;i-ljuser-username&quot;   target=&quot;_self&quot;   &gt;&lt;b&gt;sga_wichteln&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;. Hier ist der Wunschzettel: &lt;i&gt;Ich hätte wahnsinnig gerne was zum Thema McShep. Das ist mein absolutes OTP. Ob Slash oder Het ist egal. Nur bitte KEIN ShWeir, das ist soooo öde. Teyla/Ronan wäre auch ok, aber McShep wäre mir echt lieber. :D.&lt;/i&gt; - Ich hoffe, meine kleine Story über McKay und Sheppard gefällt dir, &lt;span  class=&quot;ljuser  i-ljuser  i-ljuser-type-P     &quot;  data-ljuser=&quot;artphilia&quot; lj:user=&quot;artphilia&quot; &gt;&lt;a href=&quot;https://artphilia.livejournal.com/profile/&quot;  target=&quot;_self&quot;  class=&quot;i-ljuser-profile&quot; &gt;&lt;img  class=&quot;i-ljuser-userhead&quot;  src=&quot;https://l-stat.livejournal.net/img/userinfo_v8.png?v=17080&amp;v=942&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;https://artphilia.livejournal.com/&quot; class=&quot;i-ljuser-username&quot;   target=&quot;_self&quot;   &gt;&lt;b&gt;artphilia&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;!&lt;br /&gt;Beta: &lt;span  class=&quot;ljuser  i-ljuser  i-ljuser-type-P     &quot;  data-ljuser=&quot;aislingde&quot; lj:user=&quot;aislingde&quot; &gt;&lt;a href=&quot;https://aislingde.livejournal.com/profile/&quot;  target=&quot;_self&quot;  class=&quot;i-ljuser-profile&quot; &gt;&lt;img  class=&quot;i-ljuser-userhead&quot;  src=&quot;https://l-stat.livejournal.net/img/userinfo_v8.png?v=17080&amp;v=942&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;https://aislingde.livejournal.com/&quot; class=&quot;i-ljuser-username&quot;   target=&quot;_self&quot;   &gt;&lt;b&gt;aislingde&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Wir würden eine Menge wertvoller Zeit sparen, wenn du einfach deinen Charme spielen lässt und den Jumper davon überzeugst, dass er unter Wasser ebenso zuverlässig funktionieren wird wie in der Luft.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sheppard schloss für ein paar Sekunden die Augen und schluckte die scharfe Bemerkung runter, die er auf der Zunge und auf dem Herzen hatte. &quot;Wie lange hast du schon nicht mehr geschlafen, Rodney?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Einen Tag, dreiund- Nein, warte es sind genau zwei Tage und 24 Minuten. Aber was hat das mit irgendetwas zu tun?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Es würde erklären, warum du versuchst, mir mit einer solch unsinnigen Bemerkung den letzten Nerv zu rauben. Ich kann dem Jumper ebensowenig Simsalabim-Kunststückchen beibringen, wie ich &lt;i&gt;Atlantis&lt;/i&gt; zum Schlaraffenland der Pegasusgalaxie machen kann.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Schade eigentlich.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Rodney, du hast deine Schokoriegel schon seit Wochen nicht mehr rationieren müssen.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Weil ich mich im Griff habe.&quot; McKay versenkte seine Hände in den Hosentaschen und begann, auf und ab zu gehen. Sheppard warf einen verstohlenen Blick auf die Uhr seines Laptops. McKay hatte es doch tatsächlich geschafft, für drei Minuten still zu stehen. Nun, zumindest auf einer Stelle stehen zu bleiben. &lt;i&gt;Still&lt;/i&gt; war doch etwas ganz anderes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Du langweilst dich.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Das tue ich in der Tat! Dass es dir auch schon aufgefallen ist!&quot; Die Entrüstung war unüberhörbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Da siehst du mal, wie das ist&quot;, sagte Sheppard.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;McKay war offensichtlich zu schlecht gelaunt, um ihm diese gemurmelte Bemerkung durchgehen zu lassen. &quot;Was genau soll das denn heißen?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sheppard lehnte sich in seinem Stuhl zurück und verschränkte die Arme vor der Brust. Er neigte den Kopf in Richtung Monitor und hob eine Augenbraue. McKay brauchte nicht lange, um die Geste zu interpretieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Du meinst, ich bekomme meine eigene Medizin zu schmecken? Ich erleide hier nur das, was ich dir seit Wochen, nein, Monaten zumute? Es geschieht mir recht, zur Abwechslung derjenige zu sein, der geduldig warten muss, bis sein F-- bis der andere mit seinen endlosen Berechnungen fertig ist?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sheppard konnte bei dem Beinaheversprecher ein Grinsen nicht unterdrücken und er gab sich auch nicht sonderlich Mühe. &quot;Ich würde es etwas einfacher ausdrücken, aber im Prinzip hast du Recht.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Du könntest dir und mir - uns - das Leben leichter machen, wenn du mir endlich Einzelheiten über dieses Vorhaben verrätst. Falls es dir noch nicht klargeworden ist: Ich habe einige Erfahrung auf der Gebiet der angewandten Naturwissenschaften.&quot; McKay ging ein paar Schritte weiter, bis er freie Sicht auf den Monitor hatte. Als er sich dem Schreibtisch weiter näherte, rollte Sheppard mit seinem Stuhl nach links, bis ein Knurren deutlich machte, dass er McKay im Weg war. Sheppard lachte zufrieden. Die Unterbrechung tat ihm gut - dieser Tag war auf seltsame Art anstrengend gewesen und er hatte mittlerweile einen ziemlichen Respekt für die Wissenschaftler der Station entwickelt, die sich mit so viel Enthusiasmus an ihre Forschungsaufgaben machten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Gib mir noch ein paar Stunden. Ich werde dich einweihen, aber ich möchte wegen meiner Idee weder ausgelacht wer--&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Auslachen? Wie kommst du nur auf den absurden Gedanken, dass ich dich--&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Rodney--&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Schon gut. Ich höre zu.&quot; McKay wippte auf den Fußballen vor und zurück. &quot;Sprich weiter. Ich höre zu. Versprochen. Pfadfinderehrenwort!&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Was auch immer kanadische Pfadfinder darunter verstehen...&quot; Sheppard lachte wieder, als McKay die Augen verdrehte. &quot;Ich möchte wegen meiner Idee weder ausgelacht werden, noch will ich, dass einer von euch Laborratten seine spitzen Zähnchen in das Projekt schlägt und damit auf und davon rennt, bevor ich auch nur &lt;i&gt;Pegasusgalaxie&lt;/i&gt; sagen kann.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Laborratten!&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Du weißt, wie ich das meine, Rodney.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Natürlich. Ohne Frage entspringt diese Bezeichnung einzig und allein deinem tiefen Respekt vor den Leistungen meines Teams--&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Vor allem dem Respekt vor deinen Leistungen, Rodney&quot;, nahm Sheppard McKay allen Wind aus den Segeln, bevor der jeden Bezug zu Zeit &lt;i&gt;- es ist nach drei in der Früh! -&lt;/i&gt; und Raum (sie befanden sich in Sheppards kleinen Refugium, das er für sich als Büro requiriert hatte, natürlich mit der wohlwollenden Zustimmung von &lt;i&gt;Atlantis&lt;/i&gt;) verlor und die Nacht mit einem Monolog ausklingen ließ.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Selbstredend.&quot; McKay hörte auf zu wippen. &quot;Hat es vielleicht noch etwas Zeit?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Mein Projekt?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Haben wir irgendwann das Thema gewechselt, ohne dass ich es mitbekommen habe? &lt;i&gt;Natürlich&lt;/i&gt; dein Projekt. Hat &lt;i&gt;dein Projekt&lt;/i&gt; noch etwas Zeit?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Betont lässig drehte sich Sheppard zum Monitor, betätigte ein paar beliebige Tasten, zählte langsam von Null bis Sieben. Und wandte sich wieder McKay zu, rechtzeitig, um die bevorstehende Ex- oder Implosion zu verhindern. &quot;Ich denke, ich habe für heute genug getan. Themenwechsel!&quot; Er machte eine dramatische Pause. &quot;Zu dir oder zu mir?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;McKay grunzte etwas Unverständliches und Sheppards Lächeln wurde zu einem breiten Grinsen, als er begriff, dass sie es nicht aus dem Büro schaffen würden. Doch bevor McKay den ersten Schritt machen konnte, deaktivierte Sheppard seinen Computer. Schließlich sprach viel dafür, dass McKay die Regeln im Krieg ebensowenig beachtete wie in der Liebe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;center&gt;***&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sheppard lag hellwach in seinem Bett. Weder Besprechungen noch Missionen warteten auf ihn, und müde war er eigentlich auch. An Schlaf war dennoch nicht zu denken. Seit seinem überlangen Meditationskurs für zukünftige höherentwickelte Lebewesen aus purer Energie war Ausschlafen zu einem Fremdwort geworden. Der Zustand hatte sich mit der Zeit etwas gebessert, war aber von normal noch weit entfernt. Anfangs - direkt nach seiner Rückkehr - hatte ihn jedes noch so leise Geräusch aus dem Schlaf hochschrecken lassen. McKay brauchte sich nur zu regen und Sheppard saß aufrecht im Bett. Er hatte mehr als zwei Wochen gebraucht, um sich wieder an McKays Gegenwart zu gewöhnen. McKay war ein unruhiger Schläfer und den daraus resultierenden Schlafmangel hatte Sheppard ausgeglichen, wann immer er eine Ruhepause einschieben konnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wundersamerweise hatte ihm Weir in dieser Zeit von Missionen verschont und auch die Wraith hatten sich an diese Karenzzeit gehalten. Zumindest bezüglich Weir hatte Sheppard mehr als nur eine Ahnung, wer ihr geflüstert hatte, dass er - Sheppard - wieder zu sich selbst zurückfinden musste. Was die Wraith anging: Sheppard erwischte sich ab und an bei der Vorstellung, wie ein unerschrockener McKay einem dieser Seelensauger in deutlichen Worten klarmachte, was passieren würde, falls die Wraith Sheppards Urlaub störten. Nicht, dass er McKay jemals von diesen Theorien erzählen würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Überhaupt: Theorien. Sheppard &lt;i&gt;dachte nach&lt;/i&gt;. Mehr als er es zu irgendeinem anderen Zeitpunkt jemals getan hatte. Und das Erstaunliche: Es war keine vertane Zeit, kein sinnloses Unterfangen, es fühlte sich nicht falsch an. Sondern sogar sehr richtig. Nicht, dass er jede Entscheidung rational und distanziert von allen Seiten beleuchtete. Er war und blieb ein Bauchmensch, aber gerade Ideen wie die, einen Puddlejumper zu einem U-Boot umzubauen, waren nichts, was sich mit Augen zu und durch umsetzen ließ.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Normalerweise wäre er mit seinem Einfall sofort zu McKay gerannt, hätte ihm hastig von seinen Vorstellungen erzählt, hätte ihn - notfalls mit Waffengewalt - in Weirs Büro gezerrt und solange mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln auf die Frau eingeredet, bis diese widerwillig nachgegeben hätte. Und wäre danach dem Wissenschaftsteam und vor allem McKay bei der Realisierung des Projekts unglaublich auf die Nerven gegangen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das wollte er diesmal nicht. &lt;i&gt;So&lt;/i&gt; wollte er es diesmal nicht. Er wollte... &lt;i&gt;mehr&lt;/i&gt;. Mehr für &lt;i&gt;sich&lt;/i&gt;. Und er hatte sich selbst in den letzten Tagen bewiesen, dass er es auch haben &lt;i&gt;konnte&lt;/i&gt;. Die Faszination trieb ihn voran, das Ziel brachte ihn dazu, Stunden und Tage vor dem Computer zu verbringen und komplizierte Berechnungen für seine Konstruktionspläne anzustellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er hatte McKay nur beiläufig davon erzählt, als dieser mit Modellrechnungen zur Effizienzsteigerung von ZPMs vollauf beschäftigt und entsprechend abgelenkt war. Erst als McKay seine Experimentreihe erfolgreich abgeschlossen hatte, war diesem bewusst geworden, woran Sheppard arbeitete. Und es hatte seine Neugier geweckt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sheppard grinste, als er daran dachte, was McKay alles versucht hatte, um seine Unterlagen einzusehen oder an seinen Computer heranzukommen. Erst gestern hatte er McKay dabei erwischt, als er versuchte, Zelenka dazu zu bringen, seine Dateien zu hacken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&quot;Angst, dir selbst die Hände schmutzig zu machen, Rodney?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;McKay zuckte zusammen, wirbelte herum. Seine Augen waren geweitet, er atmete hastig und sein Gesicht verlor schnell an Farbe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Keineswegs, Colonel Sheppard! Was Sie gerade beobachtet, nein, belauscht haben, ist ein Beispiel für &lt;/i&gt;Außergewöhnliche Situationen erfordern außergewöhnliche Maßnahmen&lt;i&gt;. Ich habe feststellen müssen, dass unsere Feinde nicht gerade zimperlich in der Wahl ihrer Mittel sind, und es kann nur vorteilhaft sein, wenn ich in der Lage bin, mein Verhalten den Herausforderungen entsprechend anzupassen. Da draußen ist es wichtig, in prekären Situationen einen kühlen Kopf zu behalten, zum richtigen Zeitpunkt auf seinen Instinkt zu vertrauen und sich nicht zu scheuen, auch unpopuläre Entscheidungen zu treffen.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;Whoah, wo kam das denn jetzt her?&lt;i&gt; Sheppard war sprachlos. McKay hatte viel mehr getan, als Sheppards bissige Bemerkung zu kontern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zelenka räusperte sich hörbar. &quot;Ich denke, wir sind hier fertig.&quot; Keiner der beiden reagierte auf ihn und er packte seinen Laptop und verschwand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sheppard sah ihm nach, bis er aus der Tür war, wandte sich wieder McKay zu. Die Blässe in dessen Gesicht wich einer leichten Röte. &quot;Rodney, ich--&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;McKay hob eine Hand und schüttelte den Kopf. &quot;Ich habe einen Termin mit Elizabeth. Wir seh--&quot; McKay brach ab und ergriff die Flucht. Sheppard unterdrückte den Impuls, ihm nachzulaufen. McKays Verhalten verwirrte ihn - bevor er ihn zur Rede stellte, musste er sich die Geschichte unbedingt durch den Kopf gehen lassen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sheppard drehte sich vom Rücken auf die Seite, so dass er McKay betrachten konnte. Er lächelte leicht: Selbst im Schlaf runzelte McKay die Stirn. Sheppard gab der Versuchung nicht nach, ihm das Gesicht zu streicheln. Es reichte, wenn einer von ihnen an Schlaflosigkeit litt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der gestrige Zwischenfall mit Zelenka hatte Sheppard lange beschäftigt. Nicht, dass er McKay böse war, nein, die Geschichte amüsierte ihn viel mehr, als dass sie ihn ärgerte. Er konnte sich vorstellen, wie die Neugier McKay auffressen musste. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Heute werde ich ihn in meine Pläne einweihen&lt;/i&gt;, schwor er sich. Das Puddlejumper-Projekt war kein Spiel - und das, was zwischen ihm und McKay war, erst recht nicht. So viel Spaß es machte, McKay zu necken und hinzuhalten - es war nicht mehr lustig, wenn McKay dadurch das Gefühl bekam, dass Sheppard ihm nicht traute.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Okay, sechs Monate waren eine lange Zeit, wenn man darauf wartet, von seinen Freunden und Kollegen gerettet zu werden. Eine simple Nachricht, die Sheppard über das Zeittor aufgeklärt hätte, hätte ihm eine Menge Ängste erspart. Aber diesen Fehler - und für Sheppard war es nicht mehr oder weniger als ein Fehler - konnte man ebenso Teyla oder Ronon vorwerfen. Nicht, dass Sheppard das tun würde - die Sache war vergeben und vergessen. Nun, vielleicht nicht ganz vergessen. McKay war der einzige, der sich die Geschichte immer noch zu Herzen nahm, so sehr, dass er offensichtlich glaubte, sein Verhalten, ja sogar seine Art, an Probleme heranzugehen, ändern zu müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sheppard lachte leise. Es schien, als hätten sie die Rollen getauscht. Er selbst versuchte, sich die theoretische Basis für ein neues Abenteuer zu erarbeiten, er analysierte seine Beziehung zu McKay, unterdrückte den Drang, spontan zu handeln... und McKay übte sich darin, mehr mit dem Bauch zu denken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Wir sind schon ein Paar. Du willst sein wie ich, ich will sein wie du.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Grinsend schüttelte Sheppard den Kopf. &lt;i&gt;Was für eine Horrorvorstellung!&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er sah McKay an und sein Grinsen verschwand. Das hier war ernst. Das hier war etwas Besonderes&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Heute werde ich dir meine Pläne zeigen, du kannst sie auseinandernehmen und dann werden wir sie gemeinsam wieder zusammensetzen. Und wir gehen gemeinsam zu Weir und beweisen ihr, wie gut-- wie genial die Idee ist.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn sie es richtig anstellten, würden sie das Beste aus zwei Welten zu etwas ganz Neuem formen. Hier, in &lt;i&gt;ihrer&lt;/i&gt; Neuen Welt.&lt;br /&gt;&lt;br&gt;</description>
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  <pubDate>Sat, 24 Dec 2005 13:12:53 GMT</pubDate>
  <title>Wichtelgeschenk für bev_crusher1971</title>
  <author>bingbulette</author>
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  <description>Fanart für &lt;span  class=&quot;ljuser  i-ljuser  i-ljuser-type-P     &quot;  data-ljuser=&quot;bev_crusher1971&quot; lj:user=&quot;bev_crusher1971&quot; &gt;&lt;a href=&quot;https://bev-crusher1971.livejournal.com/profile/&quot;  target=&quot;_self&quot;  class=&quot;i-ljuser-profile&quot; &gt;&lt;img  class=&quot;i-ljuser-userhead&quot;  src=&quot;https://l-stat.livejournal.net/img/userinfo_v8.png?v=17080&amp;v=942&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;https://bev-crusher1971.livejournal.com/&quot; class=&quot;i-ljuser-username&quot;   target=&quot;_self&quot;   &gt;&lt;b&gt;bev_crusher1971&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;, die Carson/John Slash haben wollte. Ich hoffe ich hab die Anforderungen erfüllt :) &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Title:&lt;/b&gt; Eigenzustand oder auch &lt;font family=&quot;times new roman&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;| x&amp;#152;&lt;font face=&quot;Symbol&quot;&gt;&amp;#62;&lt;/font&gt; = &lt;font face=&quot;Symbol&quot;&gt;&amp;#229;&lt;/font&gt;e&lt;sup&gt;ix&amp;#152;&amp;middot;p&amp;#152;(m)&lt;/sup&gt; &lt;font face=&quot;Symbol&quot;&gt;|&lt;/font&gt; p&amp;#152;(m) &lt;font face=&quot;Symbol&quot;&gt;&amp;#241;&lt;/font&gt;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/font&gt; *&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Pairing:&lt;/b&gt; Beckett/Sheppard&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Rating:&lt;/b&gt; öh...PG-13, schätze ich...&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Lineart:&lt;/b&gt; bingeling (&lt;span  class=&quot;ljuser  i-ljuser  i-ljuser-type-P     &quot;  data-ljuser=&quot;bingbulette&quot; lj:user=&quot;bingbulette&quot; &gt;&lt;a href=&quot;https://bingbulette.livejournal.com/profile/&quot;  target=&quot;_self&quot;  class=&quot;i-ljuser-profile&quot; &gt;&lt;img  class=&quot;i-ljuser-userhead&quot;  src=&quot;https://l-stat.livejournal.net/img/userinfo_v8.png?v=17080&amp;v=942&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;https://bingbulette.livejournal.com/&quot; class=&quot;i-ljuser-username&quot;   target=&quot;_self&quot;   &gt;&lt;b&gt;bingbulette&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;)&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Colouring:&lt;/b&gt; bingeling (&lt;span  class=&quot;ljuser  i-ljuser  i-ljuser-type-P     &quot;  data-ljuser=&quot;bingbulette&quot; lj:user=&quot;bingbulette&quot; &gt;&lt;a href=&quot;https://bingbulette.livejournal.com/profile/&quot;  target=&quot;_self&quot;  class=&quot;i-ljuser-profile&quot; &gt;&lt;img  class=&quot;i-ljuser-userhead&quot;  src=&quot;https://l-stat.livejournal.net/img/userinfo_v8.png?v=17080&amp;v=942&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;https://bingbulette.livejournal.com/&quot; class=&quot;i-ljuser-username&quot;   target=&quot;_self&quot;   &gt;&lt;b&gt;bingbulette&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;)&lt;br /&gt;&lt;b&gt;und für den Hintergrund:&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.livejournal.com/users/bingeling/22086.html&quot; target=&quot;_blank&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;ressources&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich danke &lt;span  class=&quot;ljuser  i-ljuser  i-ljuser-type-P     &quot;  data-ljuser=&quot;diehappy12&quot; lj:user=&quot;diehappy12&quot; &gt;&lt;a href=&quot;https://diehappy12.livejournal.com/profile/&quot;  target=&quot;_self&quot;  class=&quot;i-ljuser-profile&quot; &gt;&lt;img  class=&quot;i-ljuser-userhead&quot;  src=&quot;https://l-stat.livejournal.net/img/userinfo_v8.png?v=17080&amp;v=942&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;https://diehappy12.livejournal.com/&quot; class=&quot;i-ljuser-username&quot;   target=&quot;_self&quot;   &gt;&lt;b&gt;diehappy12&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt; von ganzem Herzen, die mir die nötigen Seelentätschel gegeben hat, nachdem mich heute morgen der Mut verlassen hat und ich das Bild nicht mehr posten wollte (me = drama queen). Aber ich hab mein Bestes getan und bin stolz auf das Bild, wenn da nur nicht die fehlende Ähnlichkeit wäre -_-&apos;&lt;br /&gt;Und nochmal danke an sie, weil sie mir bei der Namensgebung eine große Hilfe war :D! Auch wenn es letztendlich nicht &quot;The hair that ate my brain in autumn&quot; wurde ;)&lt;br /&gt;Außerdem noch vielen dank an &lt;span  class=&quot;ljuser  i-ljuser  i-ljuser-type-P     &quot;  data-ljuser=&quot;y_ctrl&quot; lj:user=&quot;y_ctrl&quot; &gt;&lt;a href=&quot;https://y-ctrl.livejournal.com/profile/&quot;  target=&quot;_self&quot;  class=&quot;i-ljuser-profile&quot; &gt;&lt;img  class=&quot;i-ljuser-userhead&quot;  src=&quot;https://l-stat.livejournal.net/img/userinfo_v8.png?v=17080&amp;v=942&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;https://y-ctrl.livejournal.com/&quot; class=&quot;i-ljuser-username&quot;   target=&quot;_self&quot;   &gt;&lt;b&gt;y_ctrl&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt; weil sie mein leibeigener Groupie ist :x (und meine Tippfehler korrigiert)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;https://imgprx.livejournal.net/d0704b7cff7fb4ea0f6ead47b05453c4bd8733b6f8442297723ad7ff8ed008dd/P2WlxyVijxKugWhr_85WVEMdsf-ah7h0yFmVCbxXnNnU_VbakNXqDksoAVVjUUh4sUdbhijNdwJLGRwGjR954g:59qOdaZORzE5QhrMM75Chw&quot; fetchpriority=&quot;high&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name=&apos;cutid1-end&apos;&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;* Falls es jemand interessieren sollte +g+ die Formel beschreibt Eigenzustände im Ortsraum mit Hilfe der gewundenen Stringmoden. Ich fand das ganz passend um die Frisuren von Carson und John zu beschreiben, die haben auch einen Eigenzustand ;)&lt;br /&gt;&lt;font size=&quot;1&quot;&gt;Ich hab die Formel zwar mit HTML-Codes so gut wie möglich nachgebaut (fehlen immernoch ein paar Zeichen), allerdings interpretiert natürlich jeder Browser die Formel anders +rolleyes+ ... gut möglich also das mit dem &quot;falschen&quot; Browser noch größeres gibberish angezeigt wird als es eigentlich ist +lol+ so schrecklich es auch ist, der Internet Explorer hat als einziges die Zeichen angezeigt die ich haben wollte.&lt;/font&gt;</description>
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  <media:title type="plain">Ken - Your Ghost</media:title>
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  <pubDate>Sat, 24 Dec 2005 09:36:40 GMT</pubDate>
  <title>Wichtelgeschenk für scap3goat</title>
  <author>taelonmahal</author>
  <link>https://sga-wichteln.livejournal.com/2384.html</link>
  <description>Von mir gibt es ein Songvid. Ich hoffe es gefällt dir, &lt;span  class=&quot;ljuser  i-ljuser  i-ljuser-type-P     &quot;  data-ljuser=&quot;scap3goat&quot; lj:user=&quot;scap3goat&quot; &gt;&lt;a href=&quot;https://scap3goat.livejournal.com/profile/&quot;  target=&quot;_self&quot;  class=&quot;i-ljuser-profile&quot; &gt;&lt;img  class=&quot;i-ljuser-userhead&quot;  src=&quot;https://l-stat.livejournal.net/img/userinfo_v8.png?v=17080&amp;v=942&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;https://scap3goat.livejournal.com/&quot; class=&quot;i-ljuser-username&quot;   target=&quot;_self&quot;   &gt;&lt;b&gt;scap3goat&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&quot;i-ljuser-badge i-ljuser-badge--pro&quot; data-badge-type=&quot;pro&quot; data-placement=&quot;bottom&quot; data-pro-badge data-pro-badge-type=&quot;1&quot; data-is-raw hidden href=&quot;#&quot;&gt;&lt;span class=&quot;i-ljuser-badge__icon&quot;&gt;&lt;svg class=&quot;svgicon&quot; width=&quot;25&quot; height=&quot;16&quot; xmlns=&quot;http://www.w3.org/2000/svg&quot; viewBox=&quot;0 0 33 24&quot;&gt;&lt;path fill-rule=&quot;evenodd&quot; d=&quot;M19.326 11.95c0 2.01 1.47 3.45 3.48 3.45 2.02 0 3.49-1.44 3.49-3.45 0-2.01-1.47-3.45-3.49-3.45-2.01 0-3.48 1.44-3.48 3.45Zm5.51 0c0 1.24-.8 2.19-2.03 2.19-1.23 0-2.02-.95-2.02-2.19 0-1.25.79-2.19 2.02-2.19s2.03.94 2.03 2.19ZM7.92 15.28H6.5V8.61h3.12c1.45 0 2.24.98 2.24 2.15 0 1.16-.8 2.15-2.24 2.15h-1.7v2.37Zm1.51-3.62c.56 0 .98-.35.98-.9 0-.56-.42-.9-.98-.9H7.92v1.8h1.51ZM18.3802 15.28h-1.63l-1.31-2.37h-1.04v2.37h-1.42V8.61h3.12c1.39 0 2.24.91 2.24 2.15 0 1.18-.74 1.81-1.46 1.98l1.5 2.54Zm-2.49-3.62c.57 0 1-.34 1-.9s-.43-.9-1-.9h-1.49v1.8h1.49Z&quot; clip-rule=&quot;evenodd&quot;/&gt;&lt;path fill-rule=&quot;evenodd&quot; d=&quot;M2 8c0-2.20914 1.79086-4 4-4h20.5c2.2091 0 4 1.79086 4 4v7.9c0 2.2091-1.7909 4-4 4H6c-2.20914 0-4-1.7909-4-4V8Zm4-2.5h20.5C27.8807 5.5 29 6.61929 29 8v7.9c0 1.3807-1.1193 2.5-2.5 2.5H6c-1.38071 0-2.5-1.1193-2.5-2.5V8c0-1.38071 1.11929-2.5 2.5-2.5Z&quot; clip-rule=&quot;evenodd&quot;/&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;. Ich war mir nicht sicher wieviel Folgen du schon gesehen hast, also hab ich einen Blick auf deine Icons geworfen und daraus geschlossen, dass du entweder auf dem laufenden bist oder nichts gegen Spoiler hast. :)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Titel:&lt;/b&gt; I want Candy&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Pairing:&lt;/b&gt; Sheppard/Zelenka &lt;br /&gt;&lt;b&gt;Zusammenfassung:&lt;/b&gt; Zelenka will was leckeres. ;P (Zelenka&apos;s POV)&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Spoiler:&lt;/b&gt; alle Folgen bis zu und inklusive &lt;i&gt;Grace under Pressure&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Größe/Format:&lt;/b&gt; 12MB WMV&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;center&gt;&lt;a href=&quot;http://taelonmahal.shiprecs.net/sheplenka_0005.zip&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://pics.livejournal.com/taelonmahal/pic/001exxd5&quot; fetchpriority=&quot;high&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;small&gt;Rechtsklick auf das Bild und &quot;Ziel speichern unter...&quot; wählen&lt;/small&gt;&lt;/center&gt;</description>
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  <pubDate>Sat, 24 Dec 2005 07:16:51 GMT</pubDate>
  <title>Wichtelgeschenk für bingbulette</title>
  <author>artphilia</author>
  <link>https://sga-wichteln.livejournal.com/2066.html</link>
  <description>Titel: Merry Kissmas!&lt;br /&gt;Autor: Nadia ( nadia@the-butterfly.de )&lt;br /&gt;Kategorie: Humor, Slash&lt;br /&gt;Pairing: McShep ~ was sonst? ;)&lt;br /&gt;Rating: PG-13&lt;br /&gt;Spoiler: -&lt;br /&gt;Disclaimer: Stargate Atlantis and all related characters are the property of MGM Television Entertainment. All Rights Reserved.&lt;br /&gt;Dedication: Die Story ist &lt;span  class=&quot;ljuser  i-ljuser  i-ljuser-type-P     &quot;  data-ljuser=&quot;bingbulette&quot; lj:user=&quot;bingbulette&quot; &gt;&lt;a href=&quot;https://bingbulette.livejournal.com/profile/&quot;  target=&quot;_self&quot;  class=&quot;i-ljuser-profile&quot; &gt;&lt;img  class=&quot;i-ljuser-userhead&quot;  src=&quot;https://l-stat.livejournal.net/img/userinfo_v8.png?v=17080&amp;v=942&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;https://bingbulette.livejournal.com/&quot; class=&quot;i-ljuser-username&quot;   target=&quot;_self&quot;   &gt;&lt;b&gt;bingbulette&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt; gewidmet, da ich ihr diese Story zum ersten SGA Wichteln @ &lt;span  class=&quot;ljuser  i-ljuser  i-ljuser-type-C     &quot;  data-ljuser=&quot;sga_wichteln&quot; lj:user=&quot;sga_wichteln&quot; &gt;&lt;a href=&quot;https://sga-wichteln.livejournal.com/profile/&quot;  target=&quot;_self&quot;  class=&quot;i-ljuser-profile&quot; &gt;&lt;img  class=&quot;i-ljuser-userhead&quot;  src=&quot;https://l-stat.livejournal.net/img/community.png?v=556&amp;v=942&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;https://sga-wichteln.livejournal.com/&quot; class=&quot;i-ljuser-username&quot;   target=&quot;_self&quot;   &gt;&lt;b&gt;sga_wichteln&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt; geschrieben habe. :) &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Short-Cut: Rodney und John bekommen ein ganz besonderes Geschenk zu Weihnachten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;https://i15.photobucket.com/albums/a381/nv1978/Misc/merry_kissmas.jpg&quot; alt=&quot;Merry Kissmas!&quot; fetchpriority=&quot;high&quot;&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;John stemmte die Hände in die Hüfte. „Das ist doch lächerlich! Wie kann er heute arbeiten wollen, anstatt hier mit uns Weihnachten zu feiern?“ Der Major sah Dr. Weir mit zusammengezogenen Brauen an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Sie wissen doch, wie Rodney ist, John.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das wollte John Sheppard auf keinen Fall auf sich beruhen lassen. Alle waren hier. Beckett, Zelenka, Ford, Teyla und ein Teil ihrer Verwandtschaft, die extra vom Festland nach Atlantis gekommen war. Einfach alle, die auf Atlantis lebten, waren da, um zu feiern. Nur Rodney fehlte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Befehlen Sie ihm doch herzukommen“, schlug John vor, immer noch die Hände in den Hüften, das Gewicht von einer Seite zur anderen verlagernd.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Das habe ich bereits versucht, John“, sagte Elizabeth Weir sanft. „Er ist so stur wie er brillant ist.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Pah!“, spie John aus und winkte Weirs Bemerkung ab. „Das werden wir ja sehen.“ Damit drehte er sich auf dem Absatz um und eilte zum Labor, wo er Rodney vermutete. Es brauchte gut zwei Minuten, bis er den Komplex durchquert und Rodneys Arbeitsplatz erreicht hatte. Und tatsächlich, Rodney McKay saß vor einem Laptop und gab höchst konzentriert Daten ein. Was genau, konnte Sheppard aus dieser Entfernung nicht erkennen, aber es interessierte ihn auch nicht wirklich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Rodney!“, rief Sheppard absichtlich etwas zu laut und der Wissenschaftler zuckte vor dem Laptop zusammen. „Wo bleiben Sie denn?“ Er ging direkt auf McKay zu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser seufzte genervt. „Ich habe Elizabeth bereits erklärt, dass ich Weihnachten nicht feiere. Ich bin Buddhist.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sheppard brach auf der Stelle in Gelächter aus und hielt sich am Schreibtisch des Wissenschaftlers fest, als er drohte das Gleichgewicht aufgrund von Sauerstoffmangel zu verlieren. „Das hat Liz Ihnen doch bestimmt nicht geglaubt.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Hat sie, also würden Sie bitte gehen und mich meine Arbeit machen lassen?“ Rodney blieb unberührt von Johns Lachanfall und widmete seine Aufmerksamkeit prompt wieder dem Computer vor sich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sheppard setzte sich so dicht neben den Laptop, dass er ihn fast berührte und nahm McKay auf diese Weise jegliche Bewegungsfreiheit an dem sensiblen Gerät.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Würden Sie freundlicherweise Ihren Hintern heben und zu den Anderen zurückgehen? Ich komme nicht mit.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Rodney“, setzte John an, doch er kam nicht dazu auszusprechen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Haben Sie vergessen sich nach dem Duschen heute Morgen die Ohren zu putzen? Ich KOMME NICHT mit!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ich bleibe hier sitzen, bis Sie sich dazu aufraffen wenigstens für eine Stunde mitzukommen.“ Sheppard verschränkte die muskulösen Arme vor der Brust.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er sah, dass Rodney die Kiefer aufeinander presste, um seiner Wut nicht ungewollt Luft zu machen. Er wollte tatsächlich nicht mitkommen, aber John war nicht bereit schon aufzugeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Nur eine Stunde“, wiederholte Sheppard. „Das werden Sie doch überleben.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Sie sturer Bastard!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Schon mal in den Spiegel geschaut? Sie sind kein Stück besser.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Voller Zorn klappte Rodney das sonst so empfindliche Gerät, das nun den ruppigen Umgang überstehen musste, zu. Der Wissenschaftler stand derart ruckartig auf, dass sein Drehstuhl davon rollte. Beide Männer standen sich Auge in Auge gegenüber.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ich wusste, dass ich Sie würde überreden können“, meinte Sheppard süffisant.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Das tue ich nur, damit ich danach weiter arbeiten kann und zwar in ABSOLUTER RUHE!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Natürlich“, pflichtete Sheppard zustimmend gespielt bei und musste sich ein triumphierendes Grinsen verkneifen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beide Männer gingen wortlos nebeneinander her zurück in den Speisesaal, wo der festlich geschmückte Baum und sämtliche Atlanter versammelt waren. Nun, vielleicht nicht sämtliche, aber doch sehr viele. Als Sheppard den Raum verlassen hatte, war er bereits überfüllt gewesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;McKay knirschte mit den Zähnen, als sie im Speisesaal ankamen und er die Massen von Leuten sah. Viele von ihnen kannte er – zumindest vom sehen – aber der Großteil war ihm vollkommen fremd. Er fragte sich, woher diese Leute plötzlich alle gekommen waren. Hatten sie schon immer auf Atlantis gelebt? Na ja, zumindest genauso lange wie alle, die von der Erde hierher gereist waren. Er wusste es beim besten Willen nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Dr. Weir, ist es nicht Brauch bei Ihnen, dass man sich küsst, wenn man unterm Mistelzweig steht?“ Teyla deutete auf die Pflanze, die über dem Eingang zum Speisesaal angebracht war und lächelte vielsagend, denn beide Männer standen direkt darunter.                               &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;McKays Gesicht wurde zunächst aschfahl und dann schoss ihm plötzlich das Blut in die Wangen und er lief rot an. Sheppard grinste nur dümmlich vor sich hin, hielt das Ganze für einen Scherz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Sie haben Recht, Teyla. Also…“, damit wandte sie sich wieder den beiden Männern zu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese sahen sich vollkommen überrumpelt an und schüttelten schließlich einvernehmlich die Köpfe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Kommt gar nicht in Frage!“, brachte McKay schließlich zustande.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Genau, das läuft nicht.“ Wenigstens waren sie sich in dieser Hinsicht einig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Es ist Brauch“, sagte Weir ernst. „Und wir sollten hier, so fernab unserer Heimat an unseren Bräuchen festhalten. Und ein einziger Kuss wird Sie beide wohl kaum umbringen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sheppard verdrehte die Augen. Niemand erwartete von ihnen einen Zungenkuss. Und einen auf die Lippen würde ihn vermutlich wirklich nicht umbringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rodney trat nervös von einem Bein aufs andere und wagte es kaum zu atmen. Er wusste, dass er nur Blödsinn von sich geben würde. Das tat er immer, wenn er nervös war wie jetzt. Eigentlich besonders dann!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wieder trafen sich ihre Blicke. Und noch während Rodneys Unsicherheit in seinen Augen stand, erkannte er bei dem anderen Mann eine seltsam vertraute Entschlossenheit. Er nahm sich fest vor, es nicht über sich ergehen zu lassen, doch sein Körper wollte seinem Geist absolut nicht gehorchen. Und noch ehe es sich Rodney versah, fühlte er die Lippen des anderen Mannes auf den eigenen. Und es fühlte sich überhaupt nicht so furchtbar an, wie er es erwartet hatte. Im Gegenteil, es gefiel ihm. Er begann sogar den Kuss zu erwidern. Erst zaghaft, dann aber inniger. Rodney zog John näher zu sich, bis sich ihre beiden Körper berührten und spaltete die Lippen des anderen Mannes mit der Zunge, so sehr brannte das Verlangen ihn zu schmecken plötzlich in ihm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zunächst versuchte John sich zu verweigern, doch als Rodney nicht nachgab, ließ er den Kuss vollends zu, erwiderte ihn schließlich sogar. Und nach einer Zeit, die keinem von beiden sehr lange erschien, hörten sie Gelächter und Jubeln und einige Leute zogen scharf die Luft ein, um ihre Überraschung zu verbergen. Doch John ignorierte die Menge, legte seine rechte Hand hinter Rodneys Kopf, um den anderen Mann sanft, aber bestimmt zu halten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schließlich lösten sich die beiden Männer einvernehmlich voneinander und sahen sich fragend und auch ein wenig verblüfft an. Und als sie sich umschauten, bemerkten sie, dass alle anderen offenbar eifrig damit beschäftigt waren, sich mit etwas anderem zu beschäftigen. Sie hatten den Spieß umgedreht. Was ihnen zuerst peinlich war, wurde letztlich für alle anderen auf gewisse Weise unangenehm. Und als sie dies feststellten, grinsten sich die beiden Männer zufrieden an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie wussten nicht, wohin dieser Kuss sie bringen würde, aber sie beide wussten, dass er etwas entscheidend verändert hatte. Inwiefern, nun, das würden sie im Lauf der Zeit herausfinden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Kuss vorerst ignorierend gingen Rodney und John zu der kleinen Gruppe ihrer Freunde hinüber, um schließlich das zu tun, weshalb sie hergekommen waren – sie feierten gemeinsam das Weihnachtsfest.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;~fin&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name=&apos;cutid1-end&apos;&gt;&lt;/a&gt;</description>
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  <pubDate>Sat, 24 Dec 2005 07:08:46 GMT</pubDate>
  <title>Wichtelgeschenk für Magnifica</title>
  <author>antares04a</author>
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  <description>Magnifica wünschte sich (u.a.) ein Crossover - möglichst mit Plot. Nachdem ich mich erst einmal mit dem Gedanken angefreundet hatte, ist es verdammt lang geworden.   &lt;br /&gt;Also reichlich Plot für dich, Magnifica! *bg*  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mist, so viel Plot, dass er mir &quot;Fehler beim Speichern - Post too large&quot; angibt! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deshalb habe ich es auf meine Homepage geladen und das ist der direkte Link dahin: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt; Crossroads in Space and Time&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a target=&apos;_blank&apos; href=&apos;http://people.freenet.de/minispace/FFSGAgencrossroads.htm&apos; rel=&apos;nofollow&apos;&gt;http://people.freenet.de/minispace/FFSGAgencrossroads.htm&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier wenigstens schon mal der Header:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;https://imgprx.livejournal.net/85f8dc913c1b54f39fea9e927a0ab84a0a113f78e4980c4da401d449d21039d0/P2WlxyVijxKugWhr_85WVEMdsf-ah7h0z0uNV75WwdbB9h3akNXrDE9pDU55F15ht0FQ0z7MbBBWD10NmQsv9lIKhznFKO7D8A:lOYHVse2cB0kJm-4-01Meg&quot; alt=&quot;Titel&quot; fetchpriority=&quot;high&quot; /&gt;&lt;br /&gt;Crossover: Stargate Atlantis/Doctor Who &lt;br /&gt;Autor: Antares&lt;br /&gt;E-Mail: Constellation333@web.de&lt;br /&gt;Staffel:  1. Season Atlantis// 9. Doktor&lt;br /&gt;Rating: PG-13&lt;br /&gt;Inhalt: Als McKay und Sheppard ein Antiker-Artefakt bergen wollen, geraten sie in große Gefahr.&lt;br /&gt;Anmerkungen: Besten Dank an meine Betaleserin Shendara, die sich durch die ganzen Seiten gearbeitet hat!&lt;br /&gt;Disclaimer: Alle Charaktere und sämtliche Rechte an  SG Atlantis gehören MGM/UA, World Gekko Corp. und Double Secret Production.&lt;br /&gt;Doctor Who und Rose Tyler gehören der ©BBC 1963-2005. &lt;br /&gt;&lt;a name=&apos;cutid1-end&apos;&gt;&lt;/a&gt;</description>
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  <pubDate>Fri, 23 Dec 2005 23:13:35 GMT</pubDate>
  <title>Wichtelgeschenk für melsta</title>
  <author>shendara</author>
  <link>https://sga-wichteln.livejournal.com/1547.html</link>
  <description>&lt;b&gt;Titel:&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://ci5.populli.net/fiction/sga/teamwork.html&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Teamwork&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Autor:&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;mailto:shendara@gmx.net&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Shendara&lt;/a&gt; aka &lt;span  class=&quot;ljuser  i-ljuser  i-ljuser-type-P     &quot;  data-ljuser=&quot;shendara&quot; lj:user=&quot;shendara&quot; &gt;&lt;a href=&quot;https://shendara.livejournal.com/profile/&quot;  target=&quot;_self&quot;  class=&quot;i-ljuser-profile&quot; &gt;&lt;img  class=&quot;i-ljuser-userhead&quot;  src=&quot;https://l-stat.livejournal.net/img/userinfo_v8.png?v=17080&amp;v=942&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;https://shendara.livejournal.com/&quot; class=&quot;i-ljuser-username&quot;   target=&quot;_self&quot;   &gt;&lt;b&gt;shendara&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Characters:&lt;/b&gt; Kavanagh, McKay, Sheppard &amp; ein Hauch von Weir/Zelenka&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Rating:&lt;/b&gt; G&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Category:&lt;/b&gt; Kavanagh-Story. Das ist eine Kategorie für sich! *g*&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Spoiler:&lt;/b&gt; 01x13 (&lt;i&gt;Hot Zone&lt;/i&gt;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Summary:&lt;/b&gt; &quot;So, Kavanagh, Sie haben also das Geheimnis unseres Trinkwassers gelüftet.&quot;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Wordcount:&lt;/b&gt; 2.114&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Datum:&lt;/b&gt; 23.12.05&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Note:&lt;/b&gt; Meine &lt;span  class=&quot;ljuser  i-ljuser  i-ljuser-type-C     &quot;  data-ljuser=&quot;sga_wichteln&quot; lj:user=&quot;sga_wichteln&quot; &gt;&lt;a href=&quot;https://sga-wichteln.livejournal.com/profile/&quot;  target=&quot;_self&quot;  class=&quot;i-ljuser-profile&quot; &gt;&lt;img  class=&quot;i-ljuser-userhead&quot;  src=&quot;https://l-stat.livejournal.net/img/community.png?v=556&amp;v=942&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;https://sga-wichteln.livejournal.com/&quot; class=&quot;i-ljuser-username&quot;   target=&quot;_self&quot;   &gt;&lt;b&gt;sga_wichteln&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt; Story für &lt;span  class=&quot;ljuser  i-ljuser  i-ljuser-deleted  i-ljuser-type-P     &quot;  data-ljuser=&quot;melsta&quot; lj:user=&quot;melsta&quot; &gt;&lt;a href=&quot;https://melsta.livejournal.com/profile/&quot;  target=&quot;_self&quot;  class=&quot;i-ljuser-profile&quot; &gt;&lt;img  class=&quot;i-ljuser-userhead&quot;  src=&quot;https://l-stat.livejournal.net/img/userinfo_v8.png?v=17080&amp;v=942&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;https://melsta.livejournal.com/&quot; class=&quot;i-ljuser-username&quot;   target=&quot;_self&quot;   &gt;&lt;b&gt;melsta&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;. Ich habe ihre Wünsche (ein normaler Tag im Leben eines Nebencharakters, wie z.B. Kavanagh oder Weir/Zelenka, aber ja kein NC-17) gnadenlos zusammengemischt und herausgekommen ist… das hier. Ich hoffe, es gefällt trotzdem! Auch wenn es bei weitem kein &lt;i&gt;typischer&lt;/i&gt; Tag für Kavanagh ist. ;)&lt;br /&gt;Mein Dank für die Beta geht - wieder einmal - an Birgitt (&lt;span  class=&quot;ljuser  i-ljuser  i-ljuser-type-P     &quot;  data-ljuser=&quot;magnifica7&quot; lj:user=&quot;magnifica7&quot; &gt;&lt;a href=&quot;https://magnifica7.livejournal.com/profile/&quot;  target=&quot;_self&quot;  class=&quot;i-ljuser-profile&quot; &gt;&lt;img  class=&quot;i-ljuser-userhead&quot;  src=&quot;https://l-stat.livejournal.net/img/userinfo_v8.png?v=17080&amp;v=942&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;https://magnifica7.livejournal.com/&quot; class=&quot;i-ljuser-username&quot;   target=&quot;_self&quot;   &gt;&lt;b&gt;magnifica7&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;) für eine extraschnelle und gründliche Beta. :)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Entweder auf den Titel oben clicken (Link zu meiner Webpage) oder auf den Cut:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;center&gt;&lt;b&gt;&lt;big&gt;Teamwork&lt;/big&gt;&lt;br /&gt;© by Shendara&lt;/b&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Sie ist inkompetent, getrieben von ihren Gefühlen und mit ihrer Stellung völlig überfordert.&quot; Kavanagh schnaubte abfällig und konzentrierte sich wieder auf seine Arbeit, während im Hintergrund noch immer die Wut auf Weir brodelte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Sie gehen zu hart mit ihr ins Gericht.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Nicht jeder stellt sie auf ein Podest und betet sie an&quot;, gab er schnippisch zurück. Die Antwort war automatisch, er musste keinen Gedanken daran verschwenden. Trotzdem konnte er spüren, dass seine Worte getroffen hatten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Vollidiot&quot;, murmelte Zelenka gerade laut genug, dass er es hören konnte. Kavanagh schnitt eine Grimasse, reagierte aber ansonsten nicht darauf. Er hatte längst gelernt, nicht mit seinen &quot;Kollegen&quot; zu argumentieren - sie gewannen allein schon aufgrund ihrer zahlenmäßigen Übermacht und ganz ehrlich gesagt war es ihm das nicht wert. Was ihn aber auch nicht davon abhielt, hin und wieder zu versuchen, ihnen die Augen zu öffnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Dr. Zelenka?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kavanagh zwang sich dazu, nicht zu reagieren, als direkt hinter ihm Weirs Stimme ertönte. Er biss die Zähne zusammen und hoffte, dass die Frau so schnell wie möglich wieder verschwand. Mittlerweile war seine Abneigung derart stark geworden, dass er es kaum noch aushielt, mit ihr in einem Raum zu sein. Es war sein Glück, dass sie sich nicht oft in die Nähe der Labore verirrte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Dr. Weir. Was kann ich für Sie tun?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oh ja, Zelenka hatte es voll und ganz erwischt und er schämte sich nicht einmal dafür. Es gab Momente, in denen Kavanagh sich wünschte, die beiden würden endlich mit dem Tanz umeinander aufhören und miteinander ins Bett gehen - dann müsste er wenigstens nicht Zelenkas Dackelblick und fast schon ehrfurchtsvolles &quot;Dr. Weir&quot; ertragen. Obwohl… ob die Alternative besser wäre? Er schauderte beim bloßen Gedanken daran, wie Zelenka sich aufführen würde, sollte er endlich von Weir erhört werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Sie haben etwas für mich?&quot;, frage Weir gerade und Kavanagh bereitete sich mental auf einen Vortrag Zelenkas vor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch zu seiner Überraschung hörte er nur noch Zelenkas &quot;Ja, wenn Sie mir bitte folgen würden&quot; und sah aus den Augenwinkeln, wie er im letzten Moment die Hand zurück riss, bevor er Weir am Arm berührte, um sie aus dem Raum zu führen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Furchtbar mitanzusehen, finden Sie nicht auch?&quot; Für einen Moment dachte er, dass er seinen eigenen Gedanken laut ausgesprochen hatte, dann starrte er verwirrt und auch misstrauisch auf seinen Gegenüber. &quot;Dieses Hinterhergehechle…&quot; Ein leises Seufzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Es ist völlig unprofessionell&quot;, stimmte Kavanagh zu und versuchte, sich den Schock darüber, eine normale Unterhaltung mit Rodney McKay zu führen, nicht allzu deutlich anmerken zu lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dem schiefen Grinsen, das McKay ihm zuwarf, nach zu schließen war er nicht sonderlich erfolgreich und er wandte sich ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Unprofessionell, ja, vielleicht&quot;, sagte McKay mit einem seltsamen Unterton in der Stimme. &quot;Aber wer kann es ihm verdenken? Und sagen Sie jetzt nicht &apos;ich&apos;.&quot; McKay hob abwehrend die Hand und Kavanagh blieb zu seiner eigenen Überraschung still.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oh, er hatte tausend und noch einen bissigen Kommentar auf Lager, doch er wollte den fragilen Frieden, der sich in den letzten Wochen zwischen ihm und McKay gebildet hatte, nicht unnötig gefährden. So sehr es ihm auch widerstrebte, musste er zugeben, dass ihm seine Arbeit jetzt, wo McKay ihn nicht mehr bei jeder Gelegenheit anschrie und sich hin und wieder sogar zu einer Art Kompliment (&lt;i&gt;Gratulation, Kavanagh, Ihre Berechnungen sind geringfügig korrekter als die Simpsons und würden uns erst drei Tage später umbringen&lt;/i&gt;) hinreißen ließ, Spaß machte. Es war also reiner Selbstzweck und nichts weiter, was ihn davon abhielt, etwas über McKays eigenes, hoffnungsloses Verlangen zu sagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Was wollen Sie?&quot; &lt;i&gt;Im Zweifelsfall: Angriff&lt;/i&gt; lautete seine Strategie und die anfängliche Überraschung war mittlerweile blankem Misstrauen gewichen. McKay war nicht der Typ für sinnlosen Smalltalk, nicht einmal mit Leuten, mit denen er sich gerne abgab. Und zu dieser Gruppe gehörte Kavanagh definitiv nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;McKay verdrehte genervt die Augen. &quot;Manchmal frage ich mir wirklich, warum das SGC dachte, außer mir noch &lt;i&gt;irgendjemanden&lt;/i&gt; hier gebrauchen zu können. Falls Sie es vergessen haben, Kavanagh, &lt;i&gt;Sie&lt;/i&gt; haben mich darum gebeten, mir heute etwas zeigen zu dürfen.&quot; McKay breitete die Arme aus und grinste ihn schief an. &quot;Hier bin ich.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kavanaghs Misstrauen wuchs. Nicht nur, dass McKay sich ihm gegenüber fast normal - zumindest nach seinen Maßstäben - verhielt, nein, er beleidigte ihn nicht und schien fast… &lt;i&gt;glücklich&lt;/i&gt; zu sein? &lt;i&gt;Nein, unmöglich&lt;/i&gt;, entschied er. Doch ein weiterer Blick auf McKay, der mittlerweile ungeduldig mit den Fingern auf dem Tisch trommelte, überzeugte ihn davon, dass doch irgendetwas los sein musste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Nun?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er riss sich mit Gewalt aus seinen Überlegungen; egal wie reizvoll das Mysterium des glücklichen McKay auch sein mochte, er konnte sich die Chance, normal mit dem Mann zu reden, nicht entgehen lassen. Und allen anders lautenden SGC-Gerüchten zum Trotz war McKay ein Genie und hatte seinen Posten hier nicht zu unrecht, so weh es Kavanagh auch tat, das eingestehen zu müssen. &quot;Ich habe gehofft, dass Sie mir mit diesem Abschnitt der Datenbank helfen können&quot;, sagte er schließlich und rief die entsprechende Datei auf. &quot;Ich glaube, dass es sich dabei um die Pläne für die Klärbecken im untersten Level der Stadt handelt.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn es das war, hatte Kavanagh den Glückstreffer seines Lebens gelandet, denn schon seit Wochen versuchten sie, herauszubekommen, wo genau ihr Trinkwasser her kam und wie es gewonnen wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Sie haben Recht&quot;, stellte McKay nach einigen Minuten des konzentrierten Lesens fest. &quot;Wir sollen das sofort an Maier aus der Hydrogeographie weitergeben&quot;, fuhr er fort und Kavanagh verzog angewidert das Gesicht. Das war &lt;i&gt;sein&lt;/i&gt; Baby, verdammt! &quot;Aber wissen Sie was? Ich habe eine bessere Idee.&quot; Er tastete nach seinem Headset und aktivierte es mit einem Grinsen. &quot;McKay an Sheppard.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Sheppard hier&quot;, hörte Kavanagh leise die Antwort des Majors.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Haben Sie Lust auf ein wenig Abenteuerurlaub?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Immer&quot;, kam die prompte Antwort und Kavanagh war bereit zu schwören, dass er das übermütige Grinsen in Sheppards Stimme &lt;i&gt;hören&lt;/i&gt; konnte. Er wollte fragen, was das Ganze sollte, doch McKays hoch erhobener Zeigefinger hielt ihn davon ab. Zum zweiten Mal heute fand er sich in der ungewohnten Lage, den Mund zu halten, wenn McKay es von ihm verlangte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Gut. Dann treffen wir uns in… sagen wir zehn Minuten im Ausrüstungsraum.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Wohin geht&apos;s, was brauchen wir und soll ich jemanden mitnehmen?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Auf den untersten Level - Kavanagh glaubt, dass er endlich das Geheimnis unseres Wassers gelüftet hat -; die übliche Ausrüstung und &lt;i&gt;nein&lt;/i&gt;.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kavanagh hörte das Lachen Sheppards. &quot;Schon verstanden. Niemand darf etwas davon erfahren. Zehn Minuten. Seien Sie pünktlich. Sheppard aus.&quot; Mit einem Klicken war die Verbindung unterbrochen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Auf was warten Sie noch, Kavanagh?&quot;, rief McKay schon halb aus der Tür. &quot;Wir haben nur noch neun Minuten!&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Sie wollen, dass ich mitkomme?!&quot; Nein, versuchte er sich selbst zu überzeugen, seine Stimme hatte sich beim letzten Wort &lt;i&gt;nicht&lt;/i&gt; überschlagen, ganz gleich, was seine Ohren ihm weismachen wollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;McKay runzelte die Stirn. &quot;Natürlich. Es war Ihre Entdeckung, also haben Sie auch das Privileg, als einer der ersten dahin zu gehen. Und jetzt: &lt;i&gt;Abmarsch&lt;/i&gt;.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Entweder hatte McKay über Nacht den Nobelpreis verliehen bekommen oder er hatte endlich jemand ins Bett bekommen, anders ließ sich sein unheimlich gut gelauntes Auftreten nicht mehr erklären. Kavanagh konnte sich nicht entscheiden, was unwahrscheinlicher war - und angesichts der Tatsache, dass sie in einer andere Galaxie ohne jeden Kontakt zur Erde waren, war das mehr als bedenklich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;https://imgprx.livejournal.net/688256165aabaf718c8fe7d1052200910384fb40705c59ef484320107467332c/P2WlxyVijxKugWhr_85WVEMdsf-ah7h03EfXCaJcn8Xf_xGam8SxR0wvA1N-EUM-pUVU0y7XbxVADxwLlB554g:e-WBWs2EVhupkFxGyt8fLw&quot; fetchpriority=&quot;high&quot;&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;Natürlich wurden sie schon von Sheppard erwartet, als sie endlich in der Waffenkammer ankamen. Kavanagh stellte voller Neid fest, dass McKay der Sprint hierher kaum außer Atem gebracht hatte, während er selbst nur von seinem Stolz davon abgehalten wurde, hörbar nach Luft zu ringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Rodney.&quot; Sheppard lächelte McKay kurz an, bevor sein Blick weiter zu Kavanagh wanderte. &quot;Doktor.&quot; Er nickte leicht und Kavanagh bemühte sich, trotz seiner Überraschung angemessen darauf zu reagieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Major.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch während er mit diesem seltsamen Ritual beschäftigt war, hatte sich McKay von ihm wegbewegt, und nur seine Reflexe retteten ihn, als nach einem schnellen &quot;Kavanagh!&quot; plötzlich ein Rucksack durch die Gegend flog und ihn genau in der Brust traf. &quot;Waffen kriegt er keine&quot;, sagte McKay halblaut, während er mit erstaunlicher Sicherheit eine Beretta lud und in einem Halfter verstaute.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kavanagh bemühte sich verzweifelt - und vergeblich -, nicht einen Hauch von Bewunderung für diesen selbstverständlichen Umgang mit Feuerwaffen zu empfinden. Ein kurzer Blick zeigte ihm, dass Sheppard zusätzlich zu Handfeuerwaffe und P90 auch noch ein Messer trugt - genau wie McKay mittlerweile auch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Erwarten Sie Probleme?&quot;, zwang er sich schließlich zu fragen und bekam dafür ein typisches McKay-Stirnrunzeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Natürlich. Wir erwarten immer Probleme.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sheppard zuckte mit den Schultern. &quot;Nanovirus&quot;, sagte er schlicht und Kavanagh biss sich betreten auf die Zunge, während McKay Sheppard einen bösartigen Blick zuwarf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Danke für die Erinnerung, Major.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Stets gern zu Diensten, Rodney.&quot; Sheppards Grinsen verschwand und wich einer ernsten, angespannten Mine. Als er sich schließlich von der Wand abstieß und zur Tür ging, konnte Kavanagh zum ersten Mal überhaupt daran glauben, es hier mit einem hochtrainierten Soldaten und nicht mit einem Teenager zu tun zu haben. Vielleicht war McKay doch nicht wahnsinnig, auf Missionen mit dem Major zu gehen, wie die meisten der Wissenschaftler annahmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und Kavanagh musste gestehen, dass es Spaß machte, die normale - er glaubte zumindest, dass sie normal war - Interaktion zwischen McKay und Sheppard zu beobachten. Er grinste leicht, als er den beiden zum nächsten Transporter folgte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Also, was erwarten wir?&quot;, fragte Sheppard, als sie den Transporter auf dem untersten Level verließen. Er sah sich misstrauisch um und in Ermangelung einer besseren Alternative tat Kavanagh es ihm gleich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Nichts?&quot;, murmelte McKay halb fragend. Er hielt den Kopf gesenkt und schenkte seiner Umgebung keine Aufmerksamkeit, stattdessen starrte er konzentriert auf seinen Handscanner. Wieder einmal wurde es Kavanagh schmerzlich bewusst, dass die Gentherapie bei ihm nicht angeschlagen hatte. &quot;Hier entlang&quot;, sagte McKay schließlich als er die heruntergeladenen Pläne - hoffentlich - richtig interpretiert hatte, und deutete nach links.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einem leisen &quot;Sind Sie sicher?&quot; von Sheppard und einem gereizten &quot;Nein, Major, ich vertraue auf mein Gefühl&quot; von McKay setzten sie sich in Bewegung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;So, Kavanagh, Sie haben also das Geheimnis unseres Trinkwassers gelüftet.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abrupt aus seiner Betrachtung der Wände gerissen fuhr Kavanagh herum und starrte Sheppard an. Er runzelte die Stirn, ging die Worte im Kopf noch einmal durch und erkannte erstaunt, dass sie weder bösartig noch neidisch geklungen hatten, sondern bloß… neugierig. Mit Neugier konnte er leben. &quot;Ja&quot;, antwortete er und noch bevor er sich eines Besseren besinnen konnte, war er auch schon mitten in der Erklärung seiner Theorien über die Wasseraufbereitung und Abwasserreinigung der Stadt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Klingt plausibel&quot;, war Sheppards simple Reaktion darauf und Kavanagh war sich fast sicher, dass der Mann durchaus verstanden hatte, was er gehört hatte. Er gestattete sich ein leichtes Grinsen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Danke, Major&quot;, durchschnitt McKays Stimme die Stille, &quot;für diesen höchst konstruktiven Beitrag.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sheppards Antwort war ein Grinsen und ein leichtes Schulterzucken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Das habe ich gesehen!&quot;, rief McKay, obwohl er schon um die nächste Ecke war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Wie…&quot;, begann Kavanagh, hielt sich jedoch im letzten Moment zurück. Sogar er erkannte, dass es besser war, soweit weg von allem und jedem den Mund zu halten und auf McKay zu hören. Anscheinend tat das ja sogar Sheppard…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sheppard grinste noch immer und gab Kavanagh mit einer Geste zu verstehen, dass er voran gehen sollte. &quot;Wir sind ein Team&quot;, sagte er, als ob das alles erklärte. Und vielleicht tat es das auch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Kommen Sie schon!&quot;, ertönte McKays Stimme von weiter vorne aus einem Raum. &quot;Kavanagh, sehen Sie sich das an&quot;, sagte er, kaum, dass dieser den Raum betreten hatte. &quot;Ich glaube, Sie hatten Recht.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fasziniert trat Kavanagh näher und sah McKay über die Schulter, während im Hintergrund Sheppard ihre Umgebung inspizierte, sie anscheinend für ungefährlich befand und sich schließlich zu ihnen gesellte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Irgendetwas Interessantes?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;In der Tat, Major. Und wenn Sie uns jetzt bitte entschuldigen würden, wir haben Wichtigeres zu tun, als Ihre kindischen Fragen zu beantworten.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kavanagh sah bei dem beiläufig verwendeten &quot;wir&quot; überrascht auf, fing Sheppards Blick auf und sah hastig wieder nach unten, um sich auf die schematische Darstellung der Wasserwiederaufbereitungsanlage zu konzentrieren. Neben ihm tat McKay es ihm mit der Frischwasserzufuhr gleich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er war es nicht gewohnt, in derartiger Ruhe an einem Projekt arbeiten zu können, genauso wenig wie er noch nie einen McKay erlebt hatte, der nicht wie ein Schmetterling auf Drogen durch die Gegend wirbelte und alles und jeden gleichzeitig aus der Konzentration riss, fertig machte und doch im selben Augenblick wichtige Denkanstöße gab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser ruhige, konzentrierte McKay war eine neue Erfahrung, ebenso wie die ruhige und wachsame Präsenz von Major Sheppard, anstelle des etwas zu lockeren Mannes, den er bisher gesehen hatte. Es war angenehm, mit solchen Leuten zusammenzuarbeiten, und Kavanagh erlaubte sich noch den Wunsch, dass es immer so laufen sollte, bevor er sich endgültig auf sein Display konzentrierte und schon nach kürzester Zeit die Gegenwart seiner Begleiter überhaupt nicht mehr bewusst wahrnahm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;center&gt;&lt;b&gt;= Ende =&lt;/b&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name=&apos;cutid1-end&apos;&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;https://imgprx.livejournal.net/15caada3f8ec4771ed2518f5f2c02338d7db326062c0eb3e396cdffe6fbc2e99/P2WlxyVijxKugWhr_85WVEMdsf-ah7h03EfXCaJcn8Xf_xGam8SxR0wvA1N-EUM-pUVU0ynbYg5SEkAH0xIr-AQS:7ToJqjNjONk6CmRQVbR85g&quot; loading=&quot;lazy&quot;&gt;&lt;/center&gt;</description>
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  <pubDate>Fri, 23 Dec 2005 23:05:47 GMT</pubDate>
  <title>Wichtelgeschenk für taelonmahal</title>
  <author>ukumai</author>
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  <description>Zugegeben, ich hatte Auswahl - viel zu viel Auswahl *wah* Und eben weil ich Auswahl hatte, hab ich mir gleich das rausgesucht, was ich persönlich nicht gerne schreibe, Manslash... Aber &lt;span  class=&quot;ljuser  i-ljuser  i-ljuser-type-P     &quot;  data-ljuser=&quot;taelonmahal&quot; lj:user=&quot;taelonmahal&quot; &gt;&lt;a href=&quot;https://taelonmahal.livejournal.com/profile/&quot;  target=&quot;_self&quot;  class=&quot;i-ljuser-profile&quot; &gt;&lt;img  class=&quot;i-ljuser-userhead&quot;  src=&quot;https://l-stat.livejournal.net/img/userinfo_v8.png?v=17080&amp;v=942&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;https://taelonmahal.livejournal.com/&quot; class=&quot;i-ljuser-username&quot;   target=&quot;_self&quot;   &gt;&lt;b&gt;taelonmahal&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt; mag nun einmal McShep und so musste das sein ^^&lt;br /&gt;Ich hatte zwar meine liebe Mühe beim Schreiben und es gibt auch Szenen, wo ich einfach nur unter den Schreibtisch kriechen und die FF löschen will, aber im großen und ganzen bin ich recht zufrieden, demnach: Ich hoffe, die FF gefällt ^^&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Short-Cut:&lt;/b&gt; John und Rodney hatten ein kleines Erlebnis auf Oali, das ihnen ein paar Probleme bereitet. Während sie damit beschäftigt sind, diese aus dem Weg zu räumen, kommen beide zu ein paar neuen Erkenntnissen.&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Spoiler:&lt;/b&gt; -&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Charakter:&lt;/b&gt; Rodney McKay, John Sheppard&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Kategorie:&lt;/b&gt; Aliens made them do it, Slash, Romance&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Rating:&lt;/b&gt; R-16&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Author’s Note:&lt;/b&gt; Zu Anfangs sollte das hier eine Weihnachts-FF werden, aber mittlerweile haben nur noch die ersten zwei Seiten etwas damit zu tun ^_^ Als het-Autorin hab’ ich mich mit Slash dementsprechend gequält, aber UST konnte ich auch nicht schreiben und mit Teyla/Ronon hätte ich zwar etwas anfangen können, aber nicht als Wichtel-FF.&lt;br /&gt;Ich hab’ die FF für &lt;span  class=&quot;ljuser  i-ljuser  i-ljuser-type-P     &quot;  data-ljuser=&quot;taelonmahal&quot; lj:user=&quot;taelonmahal&quot; &gt;&lt;a href=&quot;https://taelonmahal.livejournal.com/profile/&quot;  target=&quot;_self&quot;  class=&quot;i-ljuser-profile&quot; &gt;&lt;img  class=&quot;i-ljuser-userhead&quot;  src=&quot;https://l-stat.livejournal.net/img/userinfo_v8.png?v=17080&amp;v=942&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;https://taelonmahal.livejournal.com/&quot; class=&quot;i-ljuser-username&quot;   target=&quot;_self&quot;   &gt;&lt;b&gt;taelonmahal&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt; als Wichtelgeschenk bei &lt;span  class=&quot;ljuser  i-ljuser  i-ljuser-type-C     &quot;  data-ljuser=&quot;sga_wichteln&quot; lj:user=&quot;sga_wichteln&quot; &gt;&lt;a href=&quot;https://sga-wichteln.livejournal.com/profile/&quot;  target=&quot;_self&quot;  class=&quot;i-ljuser-profile&quot; &gt;&lt;img  class=&quot;i-ljuser-userhead&quot;  src=&quot;https://l-stat.livejournal.net/img/community.png?v=556&amp;v=942&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;https://sga-wichteln.livejournal.com/&quot; class=&quot;i-ljuser-username&quot;   target=&quot;_self&quot;   &gt;&lt;b&gt;sga_wichteln&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt; geschrieben – ich hoffe, sie gefällt dir.&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Widmung:&lt;/b&gt; Natürlich für &lt;span  class=&quot;ljuser  i-ljuser  i-ljuser-type-P     &quot;  data-ljuser=&quot;taelonmahal&quot; lj:user=&quot;taelonmahal&quot; &gt;&lt;a href=&quot;https://taelonmahal.livejournal.com/profile/&quot;  target=&quot;_self&quot;  class=&quot;i-ljuser-profile&quot; &gt;&lt;img  class=&quot;i-ljuser-userhead&quot;  src=&quot;https://l-stat.livejournal.net/img/userinfo_v8.png?v=17080&amp;v=942&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;https://taelonmahal.livejournal.com/&quot; class=&quot;i-ljuser-username&quot;   target=&quot;_self&quot;   &gt;&lt;b&gt;taelonmahal&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;, aber auch für &lt;span  class=&quot;ljuser  i-ljuser  i-ljuser-deleted  i-ljuser-type-P     &quot;  data-ljuser=&quot;cuina&quot; lj:user=&quot;cuina&quot; &gt;&lt;a href=&quot;https://cuina.livejournal.com/profile/&quot;  target=&quot;_self&quot;  class=&quot;i-ljuser-profile&quot; &gt;&lt;img  class=&quot;i-ljuser-userhead&quot;  src=&quot;https://l-stat.livejournal.net/img/userinfo_v8.png?v=17080&amp;v=942&quot; 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Doch Atlantis war der – wie John Sheppard es zu sagen pflegte – ‚große Bruder’ von Venedig, was so viel bedeutete, wie, dass die Stadt sich mitten im Nirgendwo, umgeben von riesigen, salzigen Wassermassen befand und wie auch schon das kleinste Schulkind in Kanada wusste, hielt der Ozean das Klima relativ konstant.&lt;br /&gt;Rodney konnte sich nicht darüber beschweren, dass er das zweite Weihnachten in Folge ohne Schnee verbrachte, aber trotz der nicht besonders eisigen Temperaturen war es auch nicht sehr warm und er musste sich eingestehen, dass er fror. Sehr sogar und unter heftigem Zittern schlang er seine Arme fester um seinen Körper, versuchte das letzte bisschen Wärme in seiner dünnen Atlantisjacke zu halten. Er hatte sich geweigert, zivile Kleidung anzuziehen und repräsentierte somit seinen Standpunkt, dass Weihnachten pure Zeitverschwendung und ein einziges großes Fressen war; nun ja, gegen letzteres hatte er nicht unbedingt etwas einzuwenden.&lt;br /&gt;Mit einem leisen Seufzen kramte er ein paar Plätzchen aus seiner vollen Jackentasche, die er dort egoistischer Weise versteckt hatte und wenn er ehrlich war, empfand er es nicht als Egoismus. Natürlich, die Anderen mochten das so sehen, sie hielten ihn auch für arrogant, unduldsam und hysterisch, doch essen hatte er immer als Trost empfunden und außerdem waren das die einzigen Plätzchen, die keinerlei Zitrusfrüchte enthielten, da war es doch wohl gerechtfertig, dass er alle für sich beanspruchte. Jeder Andere konnte noch die neun anderen Sorten essen, nur er nicht und so war es kein Egoismus mehr, sondern pure Gerechtigkeit.&lt;br /&gt;Rodney gab ein entschlossenes Schnauben von sich und das Plätzchen verschwand in seinem Mund, allerdings musste er feststellen, dass ihn auch der angenehm süße Geschmack nicht trösten konnte.&lt;br /&gt;Weihnachten, das Fest der Liebe; pah. Wann war es das jemals gewesen? – Niemals. Jedes Weihnachten, das er erlebt hatte, war im Streit geendet und obwohl er sich seit jeher auf die Geschenke freute, konnte er dem Fest immer weniger abgewinnen. Andere Kinder verbanden mit Weihnachten ein paar Tage, die sie gemeinsam mit ihren Familien verbrachten, er hatte es immer nur mit einem Elternteil und seine Schwester verbracht. Seine Eltern waren eigentlich viel zu beschäftigt für Weihnachten gewesen und Jeannie war früh ausgezogen, sodass für ihn die Festtage so waren wie alle anderen – hektisch und einsam.&lt;br /&gt;Das Weihnachten letztes Jahr war ausnahmsweise mal ein erstaunlich angenehmes gewesen, ruhig und auf eine erfüllende Weise harmonisch. Hier in Atlantis hatte er zwar keine Familie – nicht, dass er das bedauert hätte - nein, er hatte seine Freunde. Elizabeth – wohl die einzige Person, die es länger mit ihm in einem Raum aushielt, ohne einen Wutanfall zu bekommen - Radek – okay, vielleicht war Elizabeth doch nicht die Einzige - Carson – auch ein sehr geduldiger Mensch - Teyla und auch John Sheppard. Wegen genau diesem stand er allerdings hier draußen und fror. Es mochte kindisch sein, aber seine ohnehin mangelnden sozialen Fähigkeiten waren mit der momentanen Situation schlicht weg überfordert und die Angst, eventuell das Pech zu haben, mit John unter einem Mistelzweig zu landen, verfolgte ihn ständig. Diese verdammten, hässlichen Äste hatte es überall, sie lauerten über jeder Türschwelle und es war wirklich nicht so, dass er paranoid war, nein, er selbst hatte heute schon die fragliche Ehre gehabt, Elizabeth zu küssen, was nicht nur ihr, sondern auch ihm schrecklich peinlich gewesen war.&lt;br /&gt;„Scheinbar hat dir das vorhin nicht gereicht“, durchschnitt plötzlich eine Stimme die friedliche Stille und Rodney zuckte unwillkürlich zusammen.&lt;br /&gt;Er fuhr herum und sah John am Türrahmen lehnen, seinen Blick auf etwas gerichtet, das sich zweifellos über seinem Kopf befand. Mit Seufzen sah er nach oben und erblickte einen eben jener verfluchten Mistelzweige, weshalb er entnervt mit den Augen rollte und dann wieder John ansah.&lt;br /&gt;„Was willst du?“, fragte er ungehalten und verschränkte die Arme vor der Brust. „Lass mich zufrieden.“&lt;br /&gt;„Es ist Weihnachten“, erwiderte sein Gegenüber gelassen und machte keine Anstalten zu gehen. „Und du stehst hier draußen und zitterst wie Beckett im Jumper.“&lt;br /&gt;„Ich entscheide selbst über meine Körpertemperatur“, antwortete Rodney bissig und versuchte ein Zähneklappern zu unterdrücken. „Wenn Sie sich nun wieder dem weihnachtlichen Singsang und dem ganzen Kram widmen würden, Colonel.“&lt;br /&gt;Er machte eine nickende Geste in Richtung Tür und John warf einen demonstrativen Blick über die Schulter, rührte sich allerdings nicht vom Fleck.&lt;br /&gt;„Das ist doch lächerlich“, meinte er schließlich und schlang die Arme um seinen Körper. „Es wird Zeit, dass wir darüber reden!“&lt;br /&gt;„Reden?“, wiederholte Rodney und gab ein verächtliches Schnauben von sich. „Sie scheinen mir nicht die Art Mann zu sein, die viel redet, Colonel.“&lt;br /&gt;Er war wieder zu Rang und höflicher Anrede gewechselt, um mehr Distanz zwischen sie beide zu bringen und er wünschte sich im Moment nichts sehnlicher, als dass John einfach wieder nach drinnen verschwinden und ihn hier draußen stehen lassen würde. Andererseits jedoch wollte er, dass er eben genau das nicht tat, dass er sich um ihn kümmerte und sorgte.&lt;br /&gt;„Tut mir Leid, dich enttäuschen zu müssen“, antwortete John ungerührt und Rodney studierte für einen kurzen Moment seine Gesichtzüge, suchte ein Anzeichen dafür, dass er verletzt war.&lt;br /&gt;„Es gibt nichts zu reden“, erwiderte er schließlich und schnitt eine verärgerte Grimasse. „Es ist passiert, basta.“&lt;br /&gt;Warum zur Hölle sah man John viel weniger an, dass er fror? Wieso schaffte er es bloß immer, auch klitschnass, vor Dreck triefend oder halb erfroren seine Würde zu wahren und warum wurde er selbst dadurch jedes Mal so verdammt nervös? Seinen Zorn unterdrückend richtete sich Rodney zu seiner vollen Größe auf und versuchte Entschlossenheit zur Schau zu tragen, was ihm kläglich misslang.&lt;br /&gt;„Basta“, wiederholte John und nun war er an der Reihe verächtlich zu schnauben. „Ist ja alltäglich, dass man wie eine Laborratte behandelt und zu ‚sozialen Studien’ missbraucht wird.“&lt;br /&gt;Zum ersten Mal seit ihrer Rückkehr sah Rodney, was wirklich unter der Oberfläche brodelte und erkannte, dass John über das Geschehene ebenso aufgebracht war wie er. Seine Stimme hatte einen wütenden Klang und strotze nur so vor Sarkasmus, was wiederum Rodneys Zorn aufs Neue schürte.&lt;br /&gt;„&lt;i&gt;Ich&lt;/i&gt; habe ja gleich gesagt, dass an der Sache irgendetwas faul ist, aber &lt;i&gt;Sie&lt;/i&gt; wollten mir nicht glauben!“, setzte er zu einer Antwort an, doch John winkte ab.&lt;br /&gt;„Ja, ja“, meinte er abfällig und ignorierte die Tatsache, dass Rodneys Gesicht feuerrot anlief. „&lt;i&gt;Du&lt;/i&gt; wusstest es natürlich wieder einmal besser! Das hat dich aber nicht daran gehindert, ihnen trotzdem auf den Leim zu gehen.“&lt;br /&gt;Sein Gegenüber schnitt eine verletzte Grimasse und presste dann kurz die Lippen aufeinander.&lt;br /&gt;„Tatsache ist,...“, begann er und machte eine Kunstpause. „...dass das alles nicht passiert wäre, wenn ich bei klarem Verstand gewesen wäre!“&lt;br /&gt;„Warst du aber nicht und ich auch nicht!“, antwortete John prompt und seine Stimme wurde lauter. „Und ja, verdammt, es ist passiert und ja, es lässt sich nicht mehr rückgängig machen und genau deshalb müssen wir jetzt damit zurrecht kommen, wenn keiner von uns vorhat, die Expedition frühzeitig zu verlassen!“&lt;br /&gt;Johns Faust schlug gegen die Brüstung und ein dumpfes, summendes Geräusch erklang. Er widerstand der Versuchung, das Gesicht zu verziehen und über seine schmerzende Hand zu reiben, blickte stattdessen starr in Rodneys Augen.&lt;br /&gt;Dieser wandte den Kopf zur Seite, ballte die Hände zu Fäusten und stürmte dann kommentarlos an John vorbei. Der Colonel blickte ihm resigniert nach und beschloss dann, das Thema für heute Abend auf sich beruhen zu lassen, da Rodney sich jetzt ohnehin in seinem Quartier verkriechen würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weihnachtslieder hatten diese störende Angewohnheit einen zu verfolgen, auch wenn man den Ort, wo sie leise aus den Lautsprechern gerieselt waren, schon lange verlassen hatte. Es schien nicht einen einzigen Song zu geben, der keinen Ohrwurmcharakter hatte und in Rodneys Kopf schwirrte ‚Last Christmas’ im Kreis. Von allen nervigen Weihnachtsliedern gehörte dieses zu den nervigsten und nicht zum ersten Mal wünschte er sich, er wäre auf der Erde, um die Gruppe ‚Wham!’ wegen Körperverletzung zu verklagen. Zu seinem Unglück befand er sich allerdings in einer anderen Galaxie und somit zu weit von einem Gericht, aber bedauerlicherweise nicht weit genug von Weinachten entfernt. Selbst die Atheisten oder auch die Teammitglieder, die eine andere Religion hatten, feierten mit und Rodney presste stöhnend sein Kopfkissen auf sein Gesicht, in der Hoffnung es würde ihn ersticken oder zumindest die Weihnachtslieder verstummen lassen.&lt;br /&gt;Es schien, als würde Weihnachten auf ewig ein verfluchter Tag sein und ihm nichts als Pech bringen, obwohl es dieses Mal die Adventszeit gewesen war, die versucht hatte, sein zerbrechliches Ich in kleine Stücke zu zerlegen.&lt;br /&gt;Alles hatte harmlos angefangen, sie waren auf die Oali getroffen – ein sehr neugieriges, aber freundliches Volk – und die Verhandlungen waren erstaunlich gut verlaufen; bis zu jenem traditionellen Fest der Oali, wo ihre Neugierde nach menschlichen Maßstäben kriminelle Züge angenommen hatte.&lt;br /&gt;Rodneys Erinnerungen waren nur noch schemenhaft und zum Einen begrüßte er das, zum Anderen hätte er gerne erfahren, was genau passiert war. Es gab nur noch einzelne Bilder, die zusammenhanglos aus der Dunkelheit hervor schwebten und er erinnerte sich an einen Cocktail, der seltsam in allen Farben geschimmert hatte. Er wusste weder, wie er dazu gekommen war, noch, ob er davon getrunken hatte, aber das hatte er wohl, denn danach begann der Filmriss.&lt;br /&gt;Das nächste Bild war... nun ja... eindeutig und immer, wenn es vor seinem inneren Auge auftauchte, durchlief ihn ein – sehr zu seinem Unbehagen – wohliger Schauer und er fühlte Johns heiße Haut auf seiner, das struppige Haar zwischen seinen Fingern. Auch wenn er bis oben hin mit irgendeinem Zeug abgefüllt gewesen war, bestand an seinem Genießen kein Zweifel und er wusste noch nicht einmal mehr, ob er nicht der Initiator der Sache gewesen war. Wahrscheinlich war dem so und beim bloßen Gedanken daran, drückte Rodney das Kissen fester auf sein Gesicht und spürte, wie Hitze in seine Wangen schoss. John Sheppard war ein Frauenheld und es war allgemein bekannt, dass es in Atlantis mehrere Vertreter der Damenwelt gab, die Interesse an ihm hatten, warum zur Hölle hätte er also einen Grund haben sollen, sich mit ihm abzugeben? Die einzige logische Antwort war wohl, dass sein Verstand ebenso benebelt gewesen war wie Rodneys und sich keine der Damen in greifbarer Nähe befunden hatte – bei diesem Gedanken spürte er einen kleinen Stich und erschrocken riss er das Kissen vom Gesicht.&lt;br /&gt;Nein, nein, nein, das war eine ganz schlechte Einsicht. Er und... homosexuell, schwul, vom anderen Ufer?! Ganz bestimmt nicht, da gab es ja Samantha Carter, für die er größte Bewunderung hegte, dann natürlich noch Kate Heightmeyer und in seltenen Augenblicken auch Elizabeth, wie hätte er da bitte an Männern interessiert sein können? – Völlig unmöglich, absurd!&lt;br /&gt;Bedauerlicherweise ließ sich diese – abwegige – Erkenntnis mit weiteren Erinnerungen untermauern; das wunderbare Gefühl am Morgen danach in Johns Armen aufgewacht zu sein und für einen Moment einfach nur den Frieden und die Geborgenheit genossen zu haben, bis sich der normalerweise geliebte, aber in diesem Moment einfach nur lästige Verstand eingeschaltet und der Alarm losgeschrillt, überdeutlich verkündet hatte, dass etwas falsch war, dass es niemanden gab, in dessen Armen er hätte aufwachen können, ganz zu schweigen von den verräterischen Kopfschmerzen.&lt;br /&gt;Die Illusion von Frieden war augenblicklich verpufft und als sein Blick auf John gefallen war, hatte er nicht anders können und war rückwärts aus dem Bett gefallen, hatte die Bettdecke mit sich gerissen und ihm hatte sich ein äußerst angenehmer – nein – peinlicher Ausblick präsentiert. Leider war John durch die plötzliche Kälte, die seinen nackten Körper umhüllt hatte, ebenfalls aufgewacht und nach der ersten Verwirrung, hatte er prompt die andere Bettseite als Ausstieg genommen. Die nächsten Sekunden hatten für Aussehende – die es zum Glück nicht gegeben hatte – göttlich aussehen müssen, doch Rodney hatte nichts Anderes fertig gebracht, als John perplex und – ausnahmsweise einmal – sprachlos anzustarren und ihm war es ähnlich ergangen.&lt;br /&gt;Schließlich war es Rodney gewesen, der aufgestanden war, die dünne Bettdecke krampfhaft um seinen Körper gewickelt und seine Kleidungsstücke aufgesammelt hatte.&lt;br /&gt;Wenn er sich davor noch der Illusion hingeben hatte können, dass eventuell gar nichts weiter passiert war, sie einfach nur ins Bett gefallen und sofort eingeschlafen waren, so hatte er bei jedem Bücken schmerzhaft erkennen müssen, dass dem garantiert nicht so war – scheinbar gestaltete sich der Sex zwischen Mann und Mann etwas komplizierter als der zwischen Mann und Frau.&lt;br /&gt;Nachdem er sich hastig angezogen und ohne John eines Blickes zu würdigen aus dem Hotelzimmer – wie auch immer sie dort hingekommen waren – gestürmt war, hatte es nur zwei Dinge gegeben, um die sich seine Gedanken immer wieder gedreht hatten: Hatte jemand etwas davon mitbekommen und wie zur Hölle sollte er damit zurecht kommen, mit einem Mann geschlafen zu haben? Punkt eins war zum Glück negativ ausgefallen, aber Punkt zwei war nach wie vor ein Problem.&lt;br /&gt;Es gab diese verdammte Erkenntnis, dass er die Stunden mit John genossen hatte, aber sein Verstand weigerte sich, seine Gefühle anzuerkennen. Wie groß war auch die Wahrscheinlichkeit, dass John das Gleiche empfand wie er? Geringer als gering und so versuchte Rodney, sich gar nicht erst damit anzufreunden, sondern gleich so weiter zu machen wie bisher. Es galt das Geschehene als Erfahrung abzuhaken und dann Gras über die Sache wachsen zu lassen – allerdings wusste er zu gut, wie schwer das sein würde. Nur weil er beschlossen hatte, nicht weiter darüber nachzudenken - was ohnehin nicht funktionieren würde, weil sich sein Gehirn praktisch immer damit beschäftigte - würde sein Unterbewusstsein nicht damit aufhören, ihn fast jede Nacht auf erotische Abenteuer zu schicken, womit er an sich kein Problem hatte, nur der Gegenpart passte seinem, seiner Ansicht nach, heterosexuellen Ich nicht.&lt;br /&gt;Rodney seufzte resigniert und presste dann die Lippen aufeinander, ehe er aufstand und zu seinem Schreibtisch hinüber ging – Arbeit war immer noch die beste Möglichkeit, um zu vergessen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Seine Lippen waren so unglaublich weich, viel weicher als er Gedacht hatte und John bekam einfach nicht genug davon, ihn zu küssen. Rodneys Haut war heiß und so zart wie die eines Kindes, sodass es unmöglich war, die Finger von ihm zu lassen und das schnurrende Geräusch, das Rodney von sich gab, löste in ihm sowohl Amüsement, als auch ein wohliges Gefühl aus.&lt;br /&gt;Ein Schauer durchlief ihn, als er den Kuss intensivierte und er ein sanftes Ziepen verspürte, als Rodney durch seine ohnehin verwuschelten Haare fuhr.&lt;br /&gt;Sein Verstand fühlte sich seltsam benebelt an, seine Umgebung war in letzter Zeit erstaunlich farbenfroh und hell geworden und er fühlte sich seltsam leicht und beschwingt. Und – das konnte er unmöglich leugnen – er empfand ein Verlangen nach Rodney, er wollte ihn spüren, ihn berühren.&lt;br /&gt;Dem Kanadier schien es ähnlich zu gehen, denn er riss ihm das Jackett fast vom Leib und machte sich dann trotz der offensichtlichen Eile daran, sein Hemd aufzuköpfen, anstatt es aufzureißen. Rodneys Finger waren ebenso heiß wie seine Haut und John erschauderte, als sie seine Brust berührten und kleine Kreise darauf zogen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit einem Schlag war John wach und es dauerte ein paar Sekunden, bevor er erkannte, wo er sich befand. Sein Quartier war dunkel, er lag auf der Seite und die Bilder des Traumes hingen noch allzu deutlich in der Luft, ganz zu schweigen von seiner körperlichen Reaktion darauf. Er fühlte auch nach dem Aufwachen noch Rodneys Finger auf seiner Haut und der intensive Kuss prickelte immer noch auf seinen Lippen; fast glaubte John, Rodney zu schmecken.&lt;br /&gt;Zugegen, obwohl er sich nur noch schemenhaft an das Vorgefallene erinnerte, hatte er sowohl daran, als auch an den Träumen Gefallen gefunden. Er fand daran nichts Verwerfliches und wusste auch, dass die Zeit hier in Atlantis das ganze Team Toleranz gelehrt hatte. Es war nun einmal passiert und auch, wenn es ihm nicht übermäßig in den Kram passte, konnte er daran nichts ändern und derartig einzuschnappen wie Rodney es getan hatte, kam für ihn gar nicht in Frage. Sie würden damit klar kommen müssen und sein einziges Problem an der ganzen Sache lag eigentlich bei Rodney, da sich dieser anstellte, als würden sie vor dem Weltuntergang stehen.&lt;br /&gt;Ihm selbst war früher bei der Vorstellung mit einem Mann zu schlafen ein kalter Schauer den Rücken hinunter gelaufen, so hatte er doch immer mehr Gefallen am weiblichen Geschlecht gefunden, doch nun hatte er diese Erfahrung gemacht und er zog die positiven Seiten heraus. Er besaß lediglich ein paar Erinnerungen und diese waren verschwommen, aber es hatte ihm durchaus gefallen und mit einem Seufzen schwang John die Beine über die Bettkante. Er würde jetzt erst einmal eine Dusche nehmen und danach konnte er sich immer noch über seine neuentdeckten, bisexuellen Neigungen den Kopf zerbrechen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die beiden Weihnachtsfeiertage inklusive Bescherung gingen vorbei, ohne dass sich Rodney und John einmal in die Augen sahen. Ihre Geschenke überreichten sie mit einem leise gemurmelten ‚Frohe Weihnachten’ und die Antwort war ein ebenso schüchternes ‚Danke’.&lt;br /&gt;John fand es lächerlich, doch er wusste sich nicht zu helfen und Rodney war die ganze Sache immer noch extrem peinlich, einmal von der Erkenntnis abgesehen, die ihn seit Heilig Abend immer wieder heimsuchte. Die Anderen schienen es nicht zu bemerken, obwohl vor allen Dingen Elizabeth, Teyla und Carson ein feines Gespür für die Stimmungslagen anderer hatten, aber wahrscheinlich waren sich schlichtweg viel zu beschäftigt damit, Weihnachten zu zelebrieren. Weder John noch Rodney störte es besonders, außerhalb des Aufmerksamkeitsfokus zu stehen und beide hätten es recht schwierig gefunden zu erklären, warum sie es nicht hinbekamen, sich wie erwachsene Menschen zu benehmen. Zugegeben, es wäre durchaus reizvoll gewesen die Gesichter nach dem Satz: ‚Wir hatten eine interessante Begegnung im Bett’, zu sehen, doch trotzdem hielten es beide für besser, die ganze Sache möglicht unter Verschluss zu halten und unter sich – oder auch gar nicht – auszumachen.&lt;br /&gt;Auch die nächsten Tage zogen vorbei und eine weitere Party rückte an – Silvester. Eben dieses Fest hatte sich auf Atlantis letztes Jahr recht eintönig gestaltet, weil weder Sekt noch Feuerwerkskörper vorhanden gewesen waren und das ganze Feiern somit ins Wasser gefallen war, doch dieses Jahr hatte die Daedalus große Vorräte von beidem mitgebracht und somit sollte dem Begrüßen des neuen Jahres nichts mehr im Wege stehen – einmal davon abgesehen, dass es schon seit dem Morgen in Strömen regnete.&lt;br /&gt;Die Weihnachtsdekoration hing immer noch überall herum, da noch niemand Zeit gefunden hatte, sie abzuhängen und somit hatte auch Silvester ein gewisses weihnachtliches Flair. Rodney war allerdings dankbar dafür, dass zumindest die Mistelzweige und die Weihnachtsmusik verschwunden waren und auch wenn Elizabeth ihn unbarmherziger Weise dazu verdonnert hatte, an der Feier teilzunehmen, war er ihr im Nachhinein sogar dankbar dafür, immerhin gab es Alkohol, viel Alkohol, viel zu viel Alkohol.&lt;br /&gt;In einem Zug leerte Rodney sein Sektglas und ignorierte den ekelerregenden Geschmack – er hatte Sekt noch nie gemocht, einmal davon abgesehen, dass eben dieses Getränk bei ihm einschlug wie ein Asteroid auf der Erde und der Sekt seine Sinne genauso lange benebelt hielt wie der Staub die Atmosphäre.&lt;br /&gt;Er wusste nicht, wie er es schaffte, auf den Beinen zu bleiben, noch, wie er das Glas tatsächlich auf einem Tisch abstellte, ohne es zerbrochen zu haben. Innerlich lobte er sich für diese reife Leistung und irgendein leises Stimmchen flüsterte ihm zu, dass er völlig betrunken war. Er zuckte überschwänglich mit den Schultern und wandte sich dann um, um sich das nächste Tablett mit gefüllten Sektgläsern zu suchen – wie viele Gläser hatte er doch gleich getrunken? Hatte er bei sechs aufgehört zu zählen oder war es neun gewesen? Nun ja, im Moment war es egal, Tatsache war, dass er zuviel Promille im Blut hatte, was sich überdeutlich bemerkbar machte, als er versuchte, den Raum zu durchqueren und eher Schlangenlinien lief.&lt;br /&gt;„Rodney!“, vernahm er plötzlich eine mahnende Stimme und er drehte sich viel zu schnell herum, stolperte.&lt;br /&gt;Seine Reflexe waren zu benebelt, um rechtzeitig reagieren zu können und Elizabeth war viel zu überrascht, als dass sie ihm hätte ausweichen können. Das einzig Positive an der Sache war, dass er wenigstens eine weiche Landung hatte, auch wenn Elizabeth ein paar wüste Beckenknochen hatte, die unangenehm in seinen Bauch stachen. Ihr Gesicht war seltsam einfarbig und es dauerte ein paar Sekunden, bis Rodney erkannte, dass es ihr Dekolleté war, das er in Wirklichkeit anstarrte – und ihr roter Pulli gewährte tiefe Einblicke, die ihn zu seinem Schreck völlig kalt ließen. Nein, nein, das konnte nicht sein, das war ein Ausblick, den sich so mancher Mann wünschte und er hatte ihn und wusste ihn nicht zu schätzen. Gerade als er den Arm hob, um heraus zu finden, ob sich sein Erregungszustand eventuell änderte, wenn er es mit Anfassen versuchte, packte ihn jemand grob am Oberarm und zog ihn auf die Beine.&lt;br /&gt;„Ich glaube, es ist genug, Rodney“, zischte ihm eine allzu bekannte Stimme ins Ohr, wodurch ihn ein wohliger Schauer durchlief und ein Kichern unwillkürlich seinen Mund verließ.&lt;br /&gt;„Nicht, John“, antwortete er lallend und zog den Namen unerträglich in die Länge. „Sonst enden wir wieder da, wo wir auf Oali gelandet sind.“&lt;br /&gt;Wieder das Kichern und John warf einen entschuldigenden Blick zu Elizabeth, die mittlerweile wieder stand und genau den Gesichtsausdruck aufgesetzt hatte, der einfach Gold wert sein musste.&lt;br /&gt;Nur mit Mühe unterdrückte John das Gefühl, sich in aller Öffentlichkeit blamiert zu haben und bahnte sich einen Weg durch die Menschtraube, die sich aufgrund der Ereignisses gebildet hatte. Seine Hand hielt Rodneys Oberarm immer noch eisern umklammert und es war ein wahres Wunder, dass es der Wissenschaftler überhaupt schaffte, ihm zu folgen, ohne dabei zu stürzen.&lt;br /&gt;„Du tust mir weh“, säuselte Rodney plötzlich, als sie die Cafeteria verließen und den leeren, dämmrigen Gang betraten.&lt;br /&gt;Sehr zu Johns Erstaunen klang es nicht so wehleidig und kläglich, wie es sonst nur über die Lippen des Kanadiers kam, sondern es hörte sich viel mehr verführerisch an und er spürte, wie er darauf reagierte.&lt;br /&gt;Verflucht sollte Rodney sein, für sein Schmollen, seine Verletzbarkeit und seinen Hang dazu, betrunken völlig über die Stränge zu schlagen.&lt;br /&gt;Mit einem Seufzen ließ er sein Gegenüber los und dieser rieb sich mit einem kindlichen Murren über den schmerzenden Arm. John seufzte und ermahnte sich selbst zur Ruhe, wusste, dass er die Nerven behalten musste, wenn er sein momentanes Verhältnis zu Rodney nicht völlig zur Eskalation bringen wollte. Wenn er es sich recht überlegte, war es eine schlechte Idee gewesen, den Kanadier in sein Quartier zu geleiten, jeder Andere wäre besser geeignet gewesen.&lt;br /&gt;„Ich werde dich in dein Quartier bringen“, meinte John schließlich und blickte Rodney abwartend an.&lt;br /&gt;Dieser nickte schließlich und machte einen taumelnden Schritt vorwärts, weshalb sein Gegenüber einsah, dass sie so nicht weit kamen. Mit einem innerlichen Flehen, dass sie das Quartier möglichst schnell erreichen würden, legte John Rodneys Arm um seine Schulter, um ihn so zu stützen.&lt;br /&gt;„John“, setzte sein Schützling erneut an und zog seinen Namen wieder auf diese unerträgliche Art und Weise in die Länge, wie es nur Betrunkene konnten. „Ich sag’s ja nur sehr ungern, aber ich glaub’, mein Magen will die drei Sandwichs wieder loswerden.“&lt;br /&gt;Auch das noch. Warum? Womit zum Teufel hatte er das verdient?&lt;br /&gt;„Schaffst du es, bis in dein Quartier?“, fragte er hoffnungsvoll nach und ein leicht besorgter Unterton schwang in seiner Stimme mit.&lt;br /&gt;Vielleicht war Rodney auf der Krankenstation doch besser aufgehoben, immerhin konnte man sich nicht wirklich sicher sein, dass er sich nicht auch noch eine Alkoholvergiftung zugezogen hatte.&lt;br /&gt;„Ich weiß nicht“, antwortete der Kanadier vage und John verzog gequält das Gesicht.&lt;br /&gt;Wenn sich Rodneys Magen dazu entschloss, sich zu entleeren, bevor sie das Quartier erreicht hatten, dann würde jemand putzen müssen, was dafür sorgte, dass die allgemeine Laune rapide absank. An Silvester und auch bei anderen Partys hatte es früher immer eine Regel gegeben: Erbrochen wird nicht und wer es doch tut, der putzt.&lt;br /&gt;John beschleunigte seine Schritte und schleifte Rodney mehr oder weniger neben sich her. Ein Blick in das Gesicht des Wissenschaftlers verriet ihm, dass sich die Situation weiter zuspitze, da er zuerst bleich wurde und sich dann ein leicht grüner Schatten über seine Haut legte.&lt;br /&gt;„Wir sind gleich bei deinem Quartier“, versuchte er Rodney zu trösten, als dieser vom Elend gepeinigt den Kopf hängen ließ.&lt;br /&gt;„Kommst du mit?“, fragte er trotz allem und zerrte den Kanadier nach recht, als er links abbiegen wollte.&lt;br /&gt;„Na, irgendjemand muss ja wohl dafür sorgen, dass du es überhaupt in dein Bett schaffst“, antwortete er mit einem Grinsen und genoss es, so frei mit dem Wissenschaftler umgehen zu können.&lt;br /&gt;Es war eine Weile her, dass er in seiner Anwesenheit gescherzt hatte und das Ereignis hatte ihr Verhältnis doch extrem belastet. Vielleicht würde sich das nach diesem Abend ändern, aber wenn John ehrlich zu sich selbst war, bezweifelte er das.&lt;br /&gt;Es dauerte nicht mehr lange, bis sie Rodneys Quartier erreicht hatten und nicht zum ersten Mal war John dankbar dafür, dass er in der Lage war, durch Gedankenkontrolle Türen zu öffnen. Kaum waren sie eingetreten, sackten Rodney erneut die Knie weg und dieses Mal konnte John ihn nicht halten, ließ ihn stattdessen sanft zu Boden gleiten.&lt;br /&gt;„Alles okay?“, hakte er nach und gab dem Wissenschaftler einen Moment.&lt;br /&gt;„Ja... Ja...“, antwortete er abgehackt und verbarg die Augen unter seinen Händen. „Die Welt... dreht sich nur... etwas... viel.“&lt;br /&gt;„Sicher, dass du nicht Beckett brauchst?“, fragte John und half Rodney langsam in eine sitzende Position.&lt;br /&gt;„Geht schon“, murmelte dieser als Antwort und schluckte plötzlich schwer. „Bad... BAD!“&lt;br /&gt;John erkannte schnell, was er damit sagen wollte, zog ihn auf die Beine und schob ihn in Richtung des rettenden Zimmers. Kaum hatten sie es erreicht, fiel er auch schon auf die Knie und John schaffte es gerade noch, den Toilettendeckel zu haben, bevor sein Magen seinen Inhalt endgültig loswerden wollte.&lt;br /&gt;Tröstend strich ihm John über den Rücken, als sein Körper von den Krämpfen geschüttelt wurde und versuchte den intensiven Geruch zu ignorieren, um nicht selbst Opfer seines Magens zu werden, der im Bezug darauf extrem empfindlich war.&lt;br /&gt;„Ganz ruhig, Rodney“, meinte er und sein Gegenüber antworte ihm lediglich mit einem Husten, bevor der letzte Rest des Halbverdauten erneut den falschen Ausgang nahm.&lt;br /&gt;Erschöpft lehnte sich der Kanadier neben der Toilette an die Wand und schloss die Augen.&lt;br /&gt;„Besser?“, fragte John vorsichtig nach, stand kurz auf, um ein Handtuch zu holen.&lt;br /&gt;Er hielt das Stück Stoff kurz unters Wasser und reichte ihn dann Rodney, der es gegen sein Gesicht drückte und leise stöhnte.&lt;br /&gt;John beschloss ihm etwas Ruhe zu gönnen und ließ sich dann neben dem Wissenschaflter auf den Boden sinken, blickte die gegenüberliegende Wand an und fand, dass die ganze Situation etwas Amüsantes hatte. Wenn einer von ihnen sturzbetrunken sein musste, damit sie miteinander reden konnte, dann sollte es wohl so sein, auch wenn John sich sicher war, dass Rodney morgen nicht mehr allzu viel davon wusste.&lt;br /&gt;„Hat was von Oali“, murmelte der Wissenschaftler und sein Gegenüber sah durchaus die Parallelen, allerdings hatte er nicht vor, den Abend so enden zu lassen, wie der auf Oali geendet hatte – obwohl es durchaus seinen Reiz hatte, andererseits gab es meistens nur Ärger, wenn man sich mit Leuten einließ, die aufgrund von Alkohol die Kontrolle verloren hatten.&lt;br /&gt;„Komm“, meinte John schließlich, stand auf und half Rodney ebenfalls auf die Beine. „Zeit fürs Bett.“&lt;br /&gt;Dieser schwankte beträchtlich, taumelte aber trotzdem erst einmal zum Waschbecken und spülte seinen Mund aus. Daran zu denken, den Wasserhahn auch wieder abzustellen, schien er nicht und John bekam eine ungefähre Ahnung, wie betrunken Rodney war – genau genommen, war er sternhagelvoll. Mit einem innerlichen Seufzen stellte John das Wasser ab und kümmerte sich dann wieder darum, seinen Schützling heil ins dunkle Schlafzimmer zu bekommen, was sich reichlich schwierig gestaltete, da er trotz Johns Stütze so sehr schwankte, dass er es nur mit Mühe durch die Türe schaffte, ohne mit dem Türrahmen zusammenzustoßen.&lt;br /&gt;„Verdammt, Rodney“, murmelte John und schüttelte den Kopf. „Wenn du jemals wieder so viel Alkohol trinkst, dann bleibst du da liegen, wo das Koma über dich herfällt.“&lt;br /&gt;Zu seinem Glück schien der Angesprochene den Satz nicht verstanden zu haben, denn er viel schlapp auf das Bett und regte sich nicht mehr. John zog die Augenbrauen nach oben und kam dann zu dem Schluss, dass Rodney nicht mehr in der Lage dazu war, sich selbst seiner Uniformjacke und den Schuhen zu entledigen. Die Turnschuhe waren schnell abgehakt, aber die Jacke war eine neue Herausforderung, da Rodney lag und partout nicht dazu bewegen war, in einer sitzenden Position zu verharren. Nur mit Mühe konnte ihm John das Kleidungsstück ausziehen, während er Rodney neben her stütze und mit einem zufriedenen Lächeln hängte er die Jacke über einen Stuhl, nachdem er es geschafft hatte.&lt;br /&gt;„John?“, meinte Rodney plötzlich und zerstörte damit Johns Verdacht, er wäre schon eingeschlafen.&lt;br /&gt;„Hm?“, hakte er nach und stemmte die Hände abwartend in die Hüfte.&lt;br /&gt;„Zudecken“, verlangte der Wissenschaftler und John fragte sich, wie viel inneres Kind er heute noch zu sehen bekommen würde.&lt;br /&gt;Mit einem ergebenen Seufzten zog er die Bettdecke unter Rodney hervor und legte sie über ihn, was dieser mit einem leise gemurmelten ‚Danke’ quittierte. John zuckte in der typischen ‚Keine Ursache’-Geste mit den Schultern und ging dann ins Bad, um nach Aspirintabletten zu suchen, die Rodney morgen garantiert noch brauchen würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oh Gott, wer brandmarkte sein Gehirn? Welcher widerliche Bastard wagte es, ihn so zu peinigen? Und warum zur Hölle meinte sein Magen, er würde Achterbahn fahren? Wer verdammt noch mal hatte ihn bloß überfahren? Rodney fühlte sich schlichtweg grauenvoll und die Erinnerungen brauchten ihre Zeit, bis sie sich wieder zusammen gesetzt hatten. Er erinnerte sich an sein kleines, großes Besäufnis, an die – oh Gott, was hatte er getan? – Kollision mit Elizabeth und die Tatsache – verdammt – dass ihn John in sein Quartier geleitet hatte. Das war aber auch alles und ihn beschlich der grausige Verdacht, dass er eventuell etwas bezüglich der Sache auf Oali gesagt hatte – bitte nicht!&lt;br /&gt;Mühevoll öffnete er ein Auge und verfluchte die Sonne, die meinte, fröhlich in sein Quartier scheinen zu müssen – darum hatte er nicht gebeten, gestern hatte es doch auch nur geregnet, warum also jetzt? – Um ihn zu ärgern, die Welt hatte Spaß daran ihn zu ärgern, oh ja, wurde er vielleicht paranoid? Abrupt schnitt Rodney die Gedankengänge ab und konzentrierte sich auf das Wesentliche, nämlich überhaupt einmal aus dem Bett zu kommen, was für diesen Morgen schon eine reife Leistung gewesen wäre – zugegeben, er hatte es verdient.&lt;br /&gt;Mit einem gequälten Ächzen stemmte er sich in die Höhe und schwang die Beine über die Bettkante, wobei ihm die Packung Aspirintabletten und das Glas Wasser ins Auge fielen und er einen Anflug von Dankbarkeit verspürte. Rasch schluckte er zwei Aspirin und hoffte, dass sie möglichst schnell wirkten, während er versuchte, sich zu orientieren.&lt;br /&gt;Doch plötzlich ertönte ein Klopfen und das Geräusch hallte unerträglich in Rodneys Kopf wieder, ließ seine Laune noch tiefer sinken, als sie ohnehin schon war.&lt;br /&gt;„Was?“, zischte er verärgert und stellte bitter fest, dass ihm selbst das Sprechen Schmerzen bereitete.&lt;br /&gt;Ein fröhlich pfeifender John betrat sein Quartier und Rodney hatte ihn im Verdacht, ihn aus purem Sadismus ein bisschen zu quälen, da sein Besucher von allen am besten wusste, wie es momentan um ihn stand. Als John ihn allerdings erblickte, spiegelte sich tatsächlich Mitleid auf seinem Gesicht wieder und so nahm sich Rodney zumindest vor, seine Antworten nicht allzu patzig ausfallen zu lassen, immerhin hatte er ihm einiges zu verdanken.&lt;br /&gt;„Guten Morgen“, meinte John schließlich und lächelte.&lt;br /&gt;„Ich bezweifele, dass er gut ist“, murmelte Rodney und rieb über seine Stirn, hinter der jemand mit dem Presslufthammer arbeiten musste.&lt;br /&gt;„Na ja, du hast gestern Abend unsere Sektvorräte vernichtet“, erwiderte John fröhlich und sein Gegenüber schnaubte abfällig.&lt;br /&gt;„Nicht nur das“, meinte er und sah sich vorsichtig nach seiner Uniformjacke um – auch an Silvester hatte er sich aus Protest geweigert, zivile Kleidung zu tragen. „Ich hoffe, Elizabeth ist in Ordnung.“&lt;br /&gt;„Sie hat vorhin was von einem großen, blauen Fleck erzählt“, antwortete John und verschränkte die Arme unschuldig hinter dem Rücken. „Aber du weißt doch, sie ist hart im Nehmen.“&lt;br /&gt;„Ja, ja“, murrte Rodney, winkte ab und beschloss, sich keine weiteren Gedanken darüber zu machen, ob sein Gegenüber ihn gerade auf den Arm genommen hatte.&lt;br /&gt;„Alles soweit okay?“, fragte John schließlich und musterte den Kanadier. „Wirken die Aspirin schon?“&lt;br /&gt;„Ha, ha“, meinte Rodney äußerst unamüsiert und stand vorsichtig auf. „Ich konnte sieben Tage nicht mehr richtig sitzen, ich bin Schmerzen gewöhnt. Machen Sie sich keine Sorgen, Colonel.“&lt;br /&gt;Zugegeben, ein wüster Seitenhieb und er schlug ein, da Johns gute Laune augenblicklich verpuffte und er etwas betreten zu Boden sah.&lt;br /&gt;„Tut mir Leid“, murmelte er und Rodney winkte ab.&lt;br /&gt;„Schon gut“, antwortete er und nun war er es, dem es Leid tat.&lt;br /&gt;„Weißt du, Rodney“, begann John plötzlich und sah an ihm vorbei aus dem Fenster, bevor er ihn fixierte. „Hast du dir schon einmal überlegt, dass es gar nicht so schlecht war, was auf Oali passiert ist?“&lt;br /&gt;„Bitte?“, hakte der Wissenschaftler nach und glaubte, sich verhört zu haben. „Wir wurden unter Drogen gesetzt und haben Etwas getan, über das wir beide lieber nicht reden möchten und du findest es gar nicht so schlecht?“&lt;br /&gt;Immerhin – so meinte John – hatte er damit erreicht, dass ihn Rodney auch im nüchternen Zustand duzte.&lt;br /&gt;„Na ja, aber wäre etwas passiert, wenn... wenn wir völlig anders orientiert gewesen wären?“, fragte er weiter und der Kanadier war höchst erstaunt darüber, dass er sich so kompliziert ausdrücken konnte.&lt;br /&gt;„Wir konnten beide keinen klaren Gedanken mehr fassen“, erwiderte er und zog seine Uniformjacke an. „Es hätte alles passieren können, aber das ist nun mal das Ergebnis.“&lt;br /&gt;„So denkst du also darüber?“, fragte John und Rodney glaubte, einen Hauch von Enttäuschung heraus hören zu können.&lt;br /&gt;„Na ja“, meinte er schließlich verunsichert. „Wie denkst du denn darüber?“&lt;br /&gt;„Offen gestanden“, begann John und biss sich unruhig auf die Lippen.&lt;br /&gt;Entweder er log oder er sagte die Wahrheit und für einen Moment wog er beides ab, bevor er sich entschied.&lt;br /&gt;„Rodney, ich will nicht behaupten, dass ich davor jemals einen Gedanken daran verschwendet hätte, aber... wenn ich es mir recht überlege, dann... fand ich es... gar nicht so schrecklich, genauer gesagt, hat es mir gefallen“, meinte er und schnitt dann eine Grimasse. „Zumindest der Teil an den ich mich erinnern kann. Nicht nur das, ich habe gemerkt, dass ich etwas für dich... empfinde.“&lt;br /&gt;Für einen Moment stand Rodney einfach nur bewegungslos da und konnte nicht anders, als John anzustarren. Was hatte er doch gerade gesagt? Es hatte ihm gefallen?! John Sheppard, der Frauenheld schlechthin, fand doch Interesse an Männern, an ihm? Nein, das konnte er nicht gesagt haben, sein verkatertes Gehirn spielte ihm einen Streich, das war doch völlig...&lt;br /&gt;„Rodney?“, riss ihn John aus den Gedanken und ein besorgter Blick traf ihn. „Alles okay?“&lt;br /&gt;Okay, ob alles okay war? Nein, seine kleine Welt war gerade endgültig aus den Fugen geraten, was sollte das?&lt;br /&gt;Er brachte gerade mal ein kurzes Kopfschütteln zustande, zeigte aber anderweitig keine Regung und so seufzte John schließlich leise.&lt;br /&gt;„Ich weiß, dass ich damit wahrscheinlich mit der Tür ins Haus gefallen bin, anstatt höflich anzuklopfen und ich nehme auch nicht an, dass du ähnlich fühlst, aber...“, versuchte er zu erklären, doch Rodney brachte ihn mit einem weiteren kurzen Kopfschütteln zum Schweigen.&lt;br /&gt;„Ich hab’ die letzten Wochen viel mit Nachdenken verbracht und auch...“, er brach ab und atmete tief durch – er war gerade nicht nur dabei, John, sondern auch sich selbst etwas einzugestehen. „...auch wenn ich diese Tatsache zuerst nicht unbedingt... als besonders... positiv empfand, so denke ich doch nicht, dass... Na ja, der P-Punkt ist, d-dass...“&lt;br /&gt;John war es schließlich, der die nächsten Worte erahnte und in einer schlichten Geste die Hand ausstreckte. Augenblicklich ergriff sie Rodney und ließ sich von John in die Arme ziehen, brauchte in dem Moment seine Stärke und bewunderte ihn dafür, den ersten Schritt gemacht zu haben.&lt;br /&gt;„Danke“, murmelte er leise und erwiderte die Umarmung.&lt;br /&gt;Er wusste nicht, wie lange sie dort standen und sich nicht regten, aber Rodney genoss jede verstreichende Sekunde in vollen Zügen, liebte es, John zu riechen und seine Wärme zu spüren. Das hier war besser als jeder Alkohol – man bekam immerhin keine grauenvollen Kopfschmerzen.&lt;br /&gt;Schließlich lösten sie sich voneinander und sahen einander stumm in die Augen, lasen schweigend die Fragen und gaben Antwort, bis sich schließlich John langsam zu ihm herunter beugte und ihn zögernd küsste. Rodneys Lippen waren genauso weich wie er sie in Erinnerung gehabt hatte und das bekannte Prickeln erfüllte ihn – es fühlte sich schlichtweg wunderbar an.&lt;br /&gt;Es hatte Umwege gebraucht, um sie beide an diesen Punkt zu bringen und auch wenn es für sie beide unbekanntes Gebiet war, so würden sie doch zusammen den Mut finden, es zu beschreiten. Es gab immer noch Dinge, die sie zu klären hatten und auch in Zukunft würde es mit Sicherheit Probleme geben, aber sie konnten sie zusammen bestehen und das war Etwas, was ihnen beiden Kraft gab.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Gemeinsam sind wir stark.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;center&gt;&lt;b&gt;~Fin~&lt;/b&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name=&apos;cutid1-end&apos;&gt;&lt;/a&gt;</description>
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  <pubDate>Fri, 23 Dec 2005 17:02:40 GMT</pubDate>
  <title>Wichteln für Pegasusuroborus</title>
  <author>bev_crusher1971</author>
  <link>https://sga-wichteln.livejournal.com/1274.html</link>
  <description>Hallo und fröhliche Weihnachten. &lt;br /&gt;Hier ist meine Wichtelgeschichte für &lt;span  class=&quot;ljuser  i-ljuser  i-ljuser-type-P     &quot;  data-ljuser=&quot;ninnui&quot; lj:user=&quot;ninnui&quot; &gt;&lt;a href=&quot;https://ninnui.livejournal.com/profile/&quot;  target=&quot;_self&quot;  class=&quot;i-ljuser-profile&quot; &gt;&lt;img  class=&quot;i-ljuser-userhead&quot;  src=&quot;https://l-stat.livejournal.net/img/userinfo_v8.png?v=17080&amp;v=942&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;https://ninnui.livejournal.com/&quot; class=&quot;i-ljuser-username&quot;   target=&quot;_self&quot;   &gt;&lt;b&gt;ninnui&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;. Sie hat sich entweder eine romantische McWeir Geschichte gewünscht oder eine John/Carson fluff story...ähem. Ich habe mich für die John/Carson Geschichte entschieden (was für eine Überraschung...*lol*) und hier ist sie. Viel Spaß und eine ruhige, friedvolle Weihnachtszeit für Euch alle. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bev &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Titel: The comfort Zone&lt;br /&gt;Autor: Beverly&lt;br /&gt;Rating: NC-17&lt;br /&gt;Beta: Aisling, die Wunderbare&lt;br /&gt;Summary: Carson Beckett versucht die Weihnachtstage zu überleben...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Where is my comfort zone&lt;br /&gt;a simple place to call my own?&lt;br /&gt;‘cause everything I wanna be&lt;br /&gt;comes crashing down on me.”&lt;br /&gt;Annie Lennox “Pavement Cracks” &lt;br /&gt;From the Album “Bare” 2003&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weihnachten stand vor der Tür. Auch und vielleicht gerade hier in der Pegasus Galaxie. Einfache Dinge, wie sich auf dieses Fest vorzubereiten gab den Menschen, die hier lebten, das Gefühl der Verbundenheit mit der Heimat. Überall, wo man hinsah, erblickte man in diesen Tagen lächelnde Gesichter. Sogar Rodney McKay, das Atlantis-eigene Genie, schien versöhnlicher zu sein als sonst und ließ sich sogar einmal - in einem unbeobachteten Moment natürlich - dazu herab, seinen Kollegen Zelenka zu loben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit einem Strahlen in den Augen schlenderte Elizabeth Weir durch die Gänge ‚ihrer’ Stadt. Es war eine gute Entscheidung gewesen, den Leuten in der Gestaltung der Station zu Weihnachten freie Hand zu lassen. Es war hochinteressant zu sehen, wie die verschiedenen Brauchtümer sich mischten, zum Teil vereinten oder einfach nur friedlich nebeneinander existierten. Sonderbar, dass das auf der Erde, der eigentlichen Heimat all dieser Brauchtümer, immer noch so schwierig war. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch Elizabeth vertrieb diesen düsteren Gedanken schnell wieder. Es waren nur noch drei Tage bis Heiligabend und in dieser Zeit wollte sie sich einfach treiben lassen und die Betriebsamkeit der Menschen um sie herum genießen. Für einen kurzen Moment wollte sie sich einfach nur an all den strahlenden Gesichtern erfreuen.  Wollte vergessen, dass irgendwo da draußen die Wraith nur auf ein passende Gelegenheit warteten, um ihnen die Lebensenergie abzusaugen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immer noch mit einem Lächeln im Gesicht bog sie um eine Kurve und stieß frontal mit Dr. Carson Beckett zusammen. Die Unterlagen, die sie im Arm gehalten hatte, flogen in alle Himmelsrichtungen und verteilten sich elegant über den ganzen Boden. Der immer gut gelaunte Schotte entschuldigte sich sofort wortreich, sammelte flink alle Blätter wieder auf, drückte sie der sprachlosen Elizabeth in die Hand und war schon wieder weg. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für eine Sekunde jedoch erhaschte sie einen Blick in sein Gesicht. Und war überrascht. Statt der allgemeinen Fröhlichkeit sah sie in seinen Augen fast so etwas wie...Traurigkeit. Konnte das sein? Doch bevor sie ihn fragen konnte, war er schon verschwunden. Und Elizabeth stand wieder allein da, die hastig zusammengeschobenen Unterlagen als wilden Papierwust im Arm, und im Hinterkopf die Frage, ob sie sich vielleicht nicht alles nur eingebildet hatte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Langsam ging sie weiter, doch ihr Schritt hatte etwas von seiner Leichtigkeit verloren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;******************************&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dr. Carson Beckett hastete nach seinem Zusammenstoß mit Dr. Weir weiter, rannte dabei auf seiner fast schon panikartigen Flucht in sein Quartier noch drei weitere Crewmen beinahe über den Haufen und prallte schließlich, kurz vor seinem Ziel, noch einmal in ein menschliches Hindernis. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diesmal jedoch in eines, das nicht einfach nur einen Haufen Unterlagen flatternd fallen ließ, sondern das die Hände frei hatte und selbige freien Hände um seine Unterarme schloss, um sie beide vor einem Sturz zu bewahren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ho, ho, Doc...was haben Sie’s denn so eilig?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Colonel Sheppard. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Carson seufzte tief auf. Na toll. Das war genau das, was ihm zu seinem Glück noch gefehlt hatte. Mr. Ich-bin-immer-gut-drauf-und-jeder-mag-mich. Der Mann, der es als einziger schaffte, auch NACHTS noch durch Carsons Kopf zu spuken. Der Mann, der immer so aussah, als wäre er gerade erfolgreich flach gelegt worden. ‚Leider nicht von dir, huh?’ flüsterte eine kleine Stimme in seinem Kopf, die er jedoch sofort zum Schweigen brachte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Mann, der den munteren Schotten von Anfang an fasziniert hatte und der ihm seitdem nicht mehr aus dem Kopf ging. Und auch nicht mehr aus dem Herzen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ich...ah...ich möchte in mein Quartier. Wenn Sie mich entschuldigen wollen, Colonel.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch Sheppard machte rasch einen Schritt zur Seite und versperrte ihm erneut den Weg. Nur spürte Carson den prüfenden Blick des Colonels auf sich ruhen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wand sich innerlich. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Gibt es sonst noch etwas, Colonel?“ fragte er betont ruhig und bemühte sich, höchstens berufliches Interesse an der Anatomie seines Gegenübers zu zeigen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Naja...irgendwie scheinen Sie nicht wirklich in Weihnachtsstimmung zu sein, Doc.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tolle Erkenntnis. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Doch, ich...bin nur etwas in Eile gerade. Kann ich Ihnen noch irgendwie helfen? Ansonsten...“ Carson deutete mit dem Finger auf sein Quartier. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Oh, ja. Klar. Sorry. Nein, sonst gibt es nichts mehr.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Etwas linkisch machte Sheppard einen Schritt zur Seite und ließ Carson passieren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch noch lange nachdem der Doktor in sein Quartier verschwunden war, starrte John Sheppard stirnrunzelnd auf die geschlossenen Türen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgendetwas war eigenartig am Benehmen des Doktors. Er versuchte es mit einem Schulterzucken abzutun und zu vergessen. Doch da ihm der Doktor von Anfang an unter die Haut gegangen war, wollte ihm das nicht so recht gelingen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*************************&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit einem erleichterten Seufzer schloss Carson die Tür hinter sich. Endlich war er wieder in der Vertrautheit seiner eigenen vier Wände. Mit einem sonderbaren Gefühl im Bauch sah er sich um. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dies hier war sein Quartier, ja. Aber es war weit davon entfernt, so etwas wie ein zu Hause für ihn zu sein. Es war ihm nicht leicht gefallen, sich mit dem Gedanken vertraut zu machen, nach Atlantis zu gehen. Er hatte es eigentlich auch gar nicht gewollt. Und wenn er dieses verdammte Antiker - Gen nicht irgendwo in seinem Körper sitzen hätte, wäre es ihm nie in den Sinn gekommen sich auf eine solche Mission zu begeben. Aber nun war er hier. Und die ganzen vergangenen Monate hatte er versucht das Beste daraus zu machen. Es war nicht immer einfach gewesen. Sein einziger Lichtblick waren die gelegentlichen, leider rein beruflichen Treffen mit Major - ‚Nein, Colonel’, korrigierte er sich selbst - Sheppard gewesen. Diesem Mann, der irgendwie so ganz anders war, als alle Militärs, die er bis jetzt kennen gelernt hatte. Am ehesten ließ er sich vielleicht noch mit General O’Neill vergleichen, der auch für seinen etwas eigenwilligen Führungsstil bekannt war. Schon schwieriger waren die Begegnungen mit Dr. McKay gewesen. Mit dessen Unverschämtheit kam er klar, auch mit seiner herablassenden Art, ihn, Carson, zu behandeln. Das verdaute er spielend. In seiner langjährigen beruflichen Laufbahn hatte er es schon mit ganz anderen Menschen zu tun gehabt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch dass McKay auch den Colonel so herablassend behandelte, einen der wenigen Menschen, der wirklich nett und freundlich zu ihm war, dass trieb Carson so manches mal fast zur Weißglut. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;All das war nicht das eigentliche Problem. Seit er hier war, hatte es immer genügend Notfälle gegeben, um ihn etwas von dem Gedanken abzulenken, dass er unzählige Lichtjahre von zu Hause entfernt war. Aber im Moment GAB es keine Notfälle und statt sich darüber zu freuen war Carson enttäuscht darüber. Der Grund dafür war ganz einfach die Tatsache, dass Weihnachten vor der Tür stand. Eigentlich liebte er diese Zeit des Jahres. Um genau zu sein, war es sogar die liebste Zeit des Jahres für ihn. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Schottland war die ganze Vorweihnachtszeit mit sehr viel Ruhe und Besinnlichkeit verbunden war. Sie gab einem Zeit, all die Menschen zu besuchen, die man selten sah, weil einem im Laufe des Jahres die Zeit fehlte. Er hatte versucht, zumindest hier, in seinem Quartier, eine kleine Erinnerung an seine Heimat aufrecht zu erhalten. Und für kurze Zeit war es ihm sogar gelungen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch jetzt konnte er nicht mehr. Zu stark waren die Erinnerungen an die Weihnachtszeit in seiner Heimat, die auf ihn einstürmten und die sich so sehr von den Vorbereitungen hier auf Atlantis unterschieden. Hier auf der Station war alles laut, grell, überladen und viel zu hektisch. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er ging hinüber zu seinem Bett, legte sich hin und nahm sein Buch zur Hand, eines der wenigen persönlichen Dinge, die er hatte mitnehmen dürfen. Abgestoßene Ecken, unzählige Eselsohren und diverse Kaffeeflecken strategisch durch das komplette Buch verteilt zeigten, dass es schon of gelesen worden war. Carson liebte dieses Buch, auch wenn er es mittlerweile beinahe auswendig kannte. Er suchte das Lesezeichen, klappte das Buch auf und Sekunden später war er bereits nicht mehr ansprechbar. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;****************************************&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;John Sheppard schlenderte nach seinem Zusammenstoß mit dem Schotten nicht mehr ganz so sorglos weiter. Da war etwas in den Augen des sonst stets so fröhlichen Doktors gewesen, das ihn nachdenklich stimmte. Eine Art...Traurigkeit. Eine nicht greifbare Sehnsucht nach...ja, wonach eigentlich? Carson Becketts Gesichtsausdruck hatte in John den Wunsch geweckt, ihn in die Arme zu schließen und einfach nur festzuhalten, zu beschützen vor was immer es auch war, dass ihn bedrückte. Und ihn vielleicht mit einem Kuss abzulenken. Oder auch zwei...oder drei...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;John schüttelte kurz den Kopf, um dieses verführerische Bild wieder aus seinen Gedanken zu vertreiben und vergrub seine Hände noch etwas tiefer in seine Hosentaschen, während er weiter zu seinem Quartier ging. Keine Notfälle heute, kein Angriff der Wraith und niemand konnte ihm die Stimmung verderben heute. Nicht mal...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Colonel!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;...Rodney McKay, selbsternanntes Genie und, soweit es John betraf, lästig wie ein Stromausfall im Winter. Oder ein Pickel beim ersten Date. John ging einfach weiter in der Hoffnung sich später damit rausreden zu können, er hätte ihn einfach nicht gehört. Immerhin brummten die Generatoren in diesem Teil der Stadt besonders laut, nicht? Doch da spürte er eine Hand an seinem Arm und etwas irritiert drehte er sich um. Es war doch sonst nicht die Art des Wissenschaftlers, andere Menschen zu berühren. War er etwas auch vom Geist der Weihnacht beseelt? Doch ein Blick in das Gesicht des Wissenschaftlers zeigte ihm, dass selbiger Weihnachtsgeist wohl einen riesengroßen Bogen um Rodney gemacht hatte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Colonel, haben Sie mich nicht gehört?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch, gehört schon, aber ich wollte Sie einfach ignorieren, dachte John, doch laut sagte er, „Nein, Rodney. Entschuldigung. Gibt es etwas, das ich für Sie tun kann?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rodney holte tief Luft und begann sich lang und breit über irgendetwas zu beschweren, dass für John im Moment nicht unwichtiger hätte sein können. Er hörte sich das Lamentieren des Wissenschaftlers an ohne ihm jedoch WIRKLICH zuzuhören. Ihn beschäftigte immer noch der undefinierbare Gesichtsausdruck von Carson. Es musste doch eine Möglichkeit geben, ihm zu Weihnachten eine Freude zu machen...aber was? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während er versuchte, seine Langeweile nicht allzu deutlich werden zu lassen, fiel sein Blick auf einmal auf eine Weihnachtsdekoration, die das naheliegende Quartier eines Lieutenant verzierte. Er drehte sich um, doch Carsons Quartier war schon zu weit weg, als dass er es noch hätte sehen können. Er konnte sich genau daran erinnern, keinerlei Weihnachtsverzierung am Quartier des Schotten gesehen zu haben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;War es das? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;War das der Grund, dass der gute Doktor so eigenartig drauf war? Er wandte seine Aufmerksamkeit wieder Rodney zu, nur um festzustellen, dass dieser immer noch am Jammern und sich Beschweren war. Als er sich auf ihn konzentrierte, fand er sogar endlich heraus, WARUM der Wissenschaftler so ausgiebig am Motzen war. Es ging nur um eine...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Lichterkette?“ konnte er schließlich schnell zwischen zwei Sätze quetschen. „Sie jammern mir hier beinahe eine halbe Stunde die Ohren voll wegen einer lächerlichen Lichterkette?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Sie ist nicht lächerlich. Außerdem ist es nicht ein, es handelt sich um Dutzende. Wenn nicht gar Hunderte. Sie ziehen soviel Strom ab, dass ich in einem Notfall für die Sicherheit von Atlantis nicht garantieren kann.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ungläubig und mit leicht geöffnetem Mund starrte John den vor ihm stehenden Rodney an. Es erschien im absolut lächerlich, dass ein paar Lichterketten die Sicherheit einer Stadt in der Größe von Atlantis gefährden konnte. Aber vielleicht konnte Rodney ihm etwas helfen. Vielleicht wusste er...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Rodney, was wissen Sie über schottische Weihnachtsbräuche?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für eine Sekunde machte Rodney den Eindruck eines Fisches auf trockenem Land. Sein Mund öffnete und schloss sich ein paar Mal ohne dass ein Ton herauskam. Wäre er mit seinem Gedanken nicht so sehr bei Carson gewesen, hätte John darüber gelacht, doch so betrachtete er ihn nur stumm und wartete auf eine Antwort. Die er auch bekam. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Natürlich nicht. Ich bin Kanadier, kein Schotte. Warum fragen Sie nicht Carson? Oder Sean, aus der wissenschaftlichen Abteilung? Ich bin sicher, die können Ihnen weiterhelfen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;John horchte auf. „Sean?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rodney machte eine wegwerfende Handbewegung. „Sean McGrady. Schotte durch und durch. Fehlt nur noch, dass er im Kilt zur Arbeit kommt. Aber um noch mal auf die Lichterketten zurück zu kommen...“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;John legte Rodney die Hände auf die Schultern und drückte sie kurz. „Danke, Rodney. Sie haben mir wirklich weitergeholfen.“ Damit drehte er sich um und ließ den empörten Wissenschaftler einfach stehen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;************************************&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also, keine Girlanden, keine Lichterketten, keinen großen Aufwand, stattdessen Whisky, Lieder und Haferkekse. John ging in Gedanken noch einmal durch, was McGrady ihm über schottische Weihnachten erzählt hatte. Er ging durch die Stadt und versuchte sie mit den Augen eines Schotten zu sehen. Plötzlich erschien ihm alles überlaut, grellbunt und schrecklich kitschig. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zufrieden mit sich selbst betrat John sein Quartier und schloss die Tür hinter sich ab. Dann drehte er sich um und lächelte. Dort auf dem Tisch war ein Flasche Whisky, schottischer natürlich, ein Teller mit Haferkeksen (er hatte McGrady dafür einen Sixpack seines geliebten Bieres abgetreten) und...ein Mistelzweig. Vorsichtig hob John den Mistelzweig mit zwei Fingern hoch und lächelte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*************************************&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur noch einen Tag. Heute war schon der 24. und spätestens morgen würde der ganze Spuk vorbei sein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Carson seufzte und hastete auf einem ihm mittlerweile wohl vertrauten Schleichweg rasch zu seinem Quartier. Wieder einmal war ein Tag relativ ereignislos vorübergegangen und außer ein paar harmlosen Verletzungen wie einem verstauchten Knöchel oder einer Magenverstimmung aufgrund zu vieler Plätzchen - das wäre mit den schottischen Haferkeksen seiner Mutter NIE passiert -, war nichts gewesen. So hatte er pünktlich Feierabend machen können. Die nächsten zwei Tage hatte er sich frei genommen, in der Hoffnung auf dieser Weise dem Wahnsinn entgehen zu können. In der Stille seines Quartiers wollte er  Weihnachten so feiern, wie er es mit seiner Mutter und seinen Freunden immer getan hatte. Nur schade, dass er keinen Whisky da hatte. Was würde er jetzt nicht für einen guten Scotch geben... &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber man konnte nicht alles haben. Mit einem kleinen Lächeln zündete er eine Kerze an, nahm sein Buch zur Hand und...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*beep beep*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;...ließ es mit einem Seufzer wieder sinken. Wer störte ihn denn jetzt? Die Krankenstation war doch besetzt und eine Verabredung hatte er jetzt nicht. Vielleicht sollte er es einfach ignorieren? Ja, für einen Abend konnte er das ohne schlechtes Gewissen tun. Erneut nahm er sein Buch wieder auf. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*beep beep*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*beep beep*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*klopf klopf*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Nun kommen Sie schon, Carson...ich weiß, dass Sie da sind.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor Schreck ließ Carson fast sein Buch fallen. Sheppard? Was zum Teufel machte Sheppard hier vor seinem Quartier. Langsam, fast wie in Zeitlupe, stand er auf und ging hinüber zur Tür. Als er seine Hand ausstreckte, stellte er fest, dass sie zitterte. Er holte tief Luft, hielt sie an, zählte bis zehn und ließ sie dann langsam wieder ab. Als er jetzt seine Hand ausstreckte, war das Zittern weg. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit einem leisen *swoosh* öffnete sich die Tür. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Grinsend stand Colonel Sheppard vor seiner Tür, in einer Hand einen abgedeckten Teller, in der anderen eine Flasche mit einer goldbraunen Flüssigkeit. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Fröhliche Weihnachten, Doc.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Carson spürte, wie ein Schauer über seinen Rücken lief. Für ein paar Sekunden starrte er den anderen Mann nur an. Als Sheppard in schließlich fragte, „Darf ich reinkommen?“, spürte Carson, wie er errötete und trat einen Schritt zur Seite. Das Grinsen immer noch im Gesicht, schritt John an Carson vorbei und trat ein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Carson bemühte sich, professionell zu sein. Es musste wohl irgendein Notfall sein, wenn der Colonel nach Feierabend bei ihm im Quartier auftauchte und nicht auf die Krankenstation ging. War es etwas Vertrauliches? Und was sollten die Flasche und der Teller?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Kann ich Ihnen irgendwie helfen, Colonel?“ Er war stolz auf sich, dass seiner Stimme nichts anzumerken war...kein Zittern, kein Beben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ja, ich...ich hab da diese Kekse“, etwas linkisch entfernte John die Abdeckung vom Teller und mit offenem Mund starrte Carson auf...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Haferkekse“, murmelte er beinahe andächtig. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Johns Grinsen wurde noch breiter. „*Schottische* Haferkekse“, sagte er stolz, dann drehte er die Flasche und der Schotte hatte plötzlich einen Kloß im Hals. „Schottischer Whisky...John, ich...wo hast du das her?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In seiner tiefempfundenen Freude merkte Carson nicht, dass er den Colonel duzte. Doch dann trat dieser ganz dicht an ihn heran und bevor Carson fragen konnte, was das sollte, küsste John ihn. Es war nur ein kleiner Kuss, hingehaucht auf geschlossene Lippen. Doch es stellte innerhalb von Sekundenbruchteilen seine Welt auf den Kopf. Sollte dies wieder einer der Sheppard - üblichen Späße sein? Dann fand er das gar nicht witzig. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fragend sah er John an, sagte nichts. Und mit einem schelmischen Lächeln deutete dieser mit dem Kopf nach oben. Carson folgte seinem Blick und sah einen kleinen Mistelzweig in der Hand des anderen Mannes. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Carson lange nichts sagte, verblasste das Lächeln auf dem Gesicht des Colonels langsam und er ließ die Hand mit dem Mistelzweig langsam sinken. Er wirkte auf einmal beinahe verlegen und stellte wortlos die Flasche Whisky auf den Tisch neben die Kekse. Schweigend drehte sich zur Tür. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In dieser Sekunde wusste Carson, dass er sich entscheiden musste. Wenn er den Colonel jetzt gehen ließ, so wusste er, dass der andere Mann diesen Zwischenfall nie wieder erwähnen würde. Aber er wusste auch, dass er dann vielleicht die einzige Chance vertun würde, die er jemals kriegen würde. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oder er könnte ihn aufhalten, könnte ihn fragen, was das sollte, warum er das gemacht hatte, was er wollte, was er erwartete...und das Ganze noch vor Beginn zu Tode diskutieren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Plötzlich sah er, dass John bereits an der Tür war und hörte auf sich über Dinge Gedanken zu machen, die jetzt doch eigentlich gar nicht relevant waren. Mit dem Mut der Verzweiflung packte er John am Arm, drehte ihn zu sich herum, zog ihn an sich und küsste ihn. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;***************************************&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war, als stünde die Welt still. Dr. Carson Beckett küsste so, wie er alles tat: fokussiert, konzentriert und voller Leidenschaft. Seine Hände, die so sanft waren, dass sie einen Splitter entfernen konnten, ohne dass man etwas bemerkte und dann wieder so stark, dass sie einen Knochenbruch richten konnten, hatten sich um sein Gesicht gelegt. Hielten ihn fest. Gaben ihm Sicherheit. Und schienen im Moment Johns einziger Halt zu sein, sein einziger Bezug zur Realität. Mit einem Seufzer öffnete er seinen Mund und vertiefte den Kuss. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Küsse wurden intensiver und nach kurzer Zeit fand John sich mit offenem Hemd gegen die nächste Wand gepresst, Carsons Zunge tief in seinem Mund und seine Hände auf seiner nackten Haut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einigen Momenten riss er sich von dem leidenschaftlichen Schotten los und lehnte seine Stirn an die des anderen Mannes. Keuchend versuchte er seinen wilden Herzschlag und auch sich selbst wieder unter Kontrolle zu bringen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Carson“, flüsterte er gegen die Lippen des Doktors, „Carson, warte. Bitte, ich...“ doch schon war sein Mund wieder mit dem des anderen Mannes bedeckt. Er spürte wie er langsam aber sicher Richtung Bett dirigiert wurde. Eigentlich deckte sich das ja wunderbar mit seinen eigenen Gedanken, aber sollten sie nicht noch darüber...Gott ja, genau da...reden vorher? Zumindest ein bisschen? Doch dann wanderte Carsons Hand an seinem Körper hinab und fand seinen Weg zielsicher in seine Hose. Mit einem tiefen, kehligen Stöhnen ließ er seinen Kopf in den Nacken fallen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alle Gedanken daran, dass es vielleicht sinnvoll sein könnte, nicht gleich mit der Tür ins Haus zu fallen, verschwanden endgültig, als Carson plötzlich mit einer raschen Bewegung Johns Hose auf die Knöchel runterzog. Eine starke Hand stieß ihn in die Mitte der Brust und hilflos fiel er rückwärts aufs Bett. Doch dann spürte er einen Mund, der sich um sein Glied schloss und er hörte ganz auf zu denken...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;********************************&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Normalerweise war Carson ein Analytiker. Ein Mann, der immer wissen wollte was wie funktionierte und der den Dingen gerne auf den Grund ging. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch im Bett war er ein Genussmensch. Ein Mann, der nur wissen wollte was seinem Partner am meisten Freude bereitete. Ein Mann, der ganz auf seinen Liebhaber einging. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt, Stunden später, lag er neben John im Bett, atemlos, gesättigt und zutiefst befriedigt. John lag auf dem Bauch direkt neben ihm, Carsons Kopf ruhte auf einem seiner Schulterblätter und mit den Fingern malte er verschlungene Muster auf Johns Rücken und genoss den Haut an Haut Kontakt. Sie schwiegen beide. Doch es war kein unangenehmes Schweigen. Carson genoss diese Stille nach dem Sex. Es gab ihm Zeit, seine Gedanken zu sammeln, wieder zu Atem zu kommen. Doch heute gab es noch ein Frage, die ihm auf der Seele lag. Sanft küsste er die weiche Haut unter seine Wange und fragte leise, „Woher wusstest du, wie wir in Schottland Weihnachten feiern?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein paar Minuten lang antwortete John nicht, doch Carson spürte an seinem leichten Zusammenzucken, dass er ihn gehört hatte. Und wartete. Dann drehte John sich um und sah ihm genau in die Augen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ich hab mit McGrady gesprochen. Und er hat mich über die schottischen Bräuche aufgeklärt. Ich wollte, dass du ein schönes Weihnachtsfest hast.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Carson stützte sein Kinn auf die Brust des Amerikaners und sah ihn verwundert an. „Wieso?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;John runzelte die Stirn. „Was meinst du mit wieso?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Warum war dir das so wichtig?“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wieder schwieg er für ein paar Momente bevor er antwortete, „Ich weiß nicht...irgendwie war es mir wichtig.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Carson überlegte, ob er weiter fragen sollte, doch dann spürte er die angenehme post-koitale Mattigkeit in seinen Knochen und beschloss, dass das im Moment eigentlich auch gar nicht wichtig war. Vielleicht könnten sie morgen darüber reden. Er kuschelte sich etwas näher an John heran und küsste seine Schulter zärtlich, bevor er die Augen schloss. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Gute Nacht, John.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Für eine Sekunde hörte er nur das gleichmäßige Atmen seine Geliebten und dann, „Fröhliche Weihnachten, Carson.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und mit einem Lächeln im Gesicht schlief er ein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ende</description>
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