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1000-km-Rennen von Monza 1968

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Eine der Steilkurven der Rennstrecke von Monza
Der Porsche 908 gab in Monza sein Renndebüt

Das siebte 1000-km-Rennen von Monza, auch 1000 km di Monza, Autodromo Nazionale di Monza, fand am 25. April 1968 auf dem Autodromo Nazionale Monza statt und war der vierte Wertungslauf der Sportwagen-Weltmeisterschaft dieses Jahres.

Zum Leidwesen der Zuschauer musste die Rennveranstaltung in Monza 1968 ohne italienisches Werksteam auskommen. Nach einer Reglementänderung hatte die Scuderia Ferrari kein adäquates Einsatzfahrzeug und verzichtet auf eine Teilnahme an der Weltmeisterschaft. Alfa Romeo hatte über die Werksmannschaft Autodelta drei Alfa Romeo T33/2 gemeldet, die aber nicht zu Training und Rennen erschienen.

Gefahren wurde auf der 10,100 km langen Strecke inklusive der Steilkurven. Trainingsschnellster war Jacky Ickx im John Wyer-Ford GT40, der für seine Bestzeit 2:57,000 Minuten benötige. Das entsprach einem Schnitt von 205,424 km/h. Im Rennen gab es lange ein Duell zwischen dem Ford von Ickx und Brian Redman und dem Porsche 908 Langheck von Jo Siffert und Hans Herrmann. Der 908 gab in Monza sein Renndebüt und die beiden Fahrer mussten im Verlauf der 1000 Kilometer wegen technischer Probleme mehrmals ungeplant die Boxen ansteuern und kamen mit einem Rückstand von 27 Runden auf die Sieger nur als 19. der Gesamtwertung ins Ziel. Ickx und Redman kamen überhaupt nicht ins, da nach einem Dreher der Auspuff traf und das Team aufgeben musste. Der Sieg ging dennoch an das Wyer-Team. Paul Hawkins und David Hobbs siegten mit einem Vorsprung von fast zwei Minuten auf den Porsche LH 2.2 von Rolf Stommelen und Jochen Neerpasch.

Schlussklassement

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Pos. Klasse Nr. Team Fahrer Fahrzeug Runden
1 S 5.0 40 Vereinigtes Königreich J. W. Automotive Engineering Australien Paul Hawkins
Vereinigtes Königreich David Hobbs
Ford GT40 100
2 P 3.0 3 Deutschland Porsche System Engineering Deutschland Rolf Stommelen
Deutschland Jochen Neerpasch
Porsche 907 LH 2.2 100
3 P 3.0 1 Frankreich Societé Automobiles Alpine Frankreich Patrick Depailler
Frankreich André de Cortanze
Alpine A211 97
4 P 2.0 19 Deutschland Gerhard Koch Deutschland Gerhard Koch
Österreich Rudi Lins
Porsche 910 95
5 P 2.0 14 Italien Piccionaia Italien Antonio Nicodemi
Italien Carlo Facetti
Porsche 910 94
6 P 2.0 9 Wicky Racing Team André Wicky
Frankreich Jean-Pierre Hanrioud
Porsche 910 92
7 S 5.0 49 Claude Dubois Willy Mairesse
Jean Blaton
Ford GT40 89
8 GT 2.0 68 Deutschland IGFA Deutschland Dieter Glemser
Deutschland Helmut Kelleners
Porsche 911T 89
9 P 2.0 16 Vereinigtes Königreich William Bradley Racing Team Vereinigtes Königreich Vic Elford
Vereinigtes Königreich William Bradley
Porsche 910 88
10 GT 2.0 64 Deutschland Porsche System Engineering Frankreich Jean-Claude Killy
Frankreich Jean Guichet
Porsche 911T 88
11 P 3.0 5 Deutschland Porsche System Engineering Italien Ludovico Scarfiotti
Deutschland Gerhard Mitter
Porsche 908 LH 84
12 GT 2.0 67 Scuderia Filipinetti Jacques Rey
Frankreich Sylvain Garant
Porsche 911S 83
13 GT 2.0 72 Wicky Racing Team Willy Meier
Claude Haldi
Porsche 911T 82
14 S 1.0 60 Italien Piero Botalla Italien Gianfranco Palazzoli
Italien Piero Botalla
Fiat-Abarth 1000S 82
15 S 1.0 59 Italien Marsilio Pasotti Italien Luciano Pasotto
Italien Umberto Grano
Fiat-Abarth 1000S 79
16 S 2.0 52 Deutschland IGFA Deutschland Karl von Wendt
Deutschland Willi Kauhsen
Porsche 906 79
17 GT 2.0 66 Vereinigtes Königreich Roger Enever Vereinigtes Königreich Roger Enever
Vereinigtes Königreich Clive Baker
MGB 78
18 GT 2.0 69 Italien Roberto Terigi Italien Roberto Terigi
Italien Giovanni Cecchini
Fiat Dino 75
19 P 3.0 4 Deutschland Porsche System Engineering Jo Siffert
Deutschland Hans Herrmann
Porsche 908 LH 73
20 S 5.0 41 Vereinigtes Königreich Paul Vestey Vereinigtes Königreich Paul Vestey
Vereinigtes Königreich Paul Ridgway
Ferrari 250LM 72
21 S 2.0 55 Italien Scuderia Brescia Corse Italien Everardo Ostini
Italien Gaetano Starrabba
Porsche 906 70
Nicht klassiert
22 P 3.0 2 Frankreich Societé Automobiles Alpine Mauro Bianchi
Frankreich Henri Grandsire
Alpine A220 40
Ausgefallen
23 GT 2.0 36 Deutschland Sepp Greger Deutschland Sepp Greger
Deutschland Malte Huth
Porsche 911T 67
24 S 5.0 39 Vereinigtes Königreich J. W. Automotive Engineering Jacky Ickx
Vereinigtes Königreich Brian Redman
Ford GT40 58
25 GT 2.0 73 Deutschland Ferfried von Hohenzollern Deutschland Ferfried von Hohenzollern
Deutschland Reinhardt Stenzel
Porsche 911T 58
26 S 5.0 50 Vereinigtes Königreich Edward Nelson Vereinigtes Königreich Edward Nelson
Vereinigtes Königreich Jackie Epstein
Ford GT40 48
27 GT 2.0 65 Italien Ennio Bonomelli Italien Ennio Bonomelli
Italien Antonio Zadra
Porsche 911T 47
28 GT + 2.0 62 Caposcarico Pierre Sudan
Cox Kocher
Ferrari 275 GTB/2 42
29 P 2.0 15 Niederlande Ben Pon Niederlande Ben Pon
Deutschland Gijs van Lennep
Porsche 910 40
30 S 5.0 42 Vereinigtes Königreich Strathaven Ltd. Vereinigtes Königreich David Piper
Vereinigtes Königreich Mike Salmon
Ford GT40 35
31 S 5.0 48 Vereinigtes Königreich Terry Drury Vereinigtes Königreich Terry Drury
Vereinigtes Königreich Terry Sanger
Ford GT40 24
32 P 2.0 26 Racing Team VDS Gustave Gosselin
Serge Trosch
Alfa Romeo T33/2 14
33 GT + 2.0 61 Italien Scuderia St. Ambroeus Italien Gianni Sartori
Italien Mario Saruggia
Iso Rivolta 12
34 S 5.0 38 Australien John Raeburn Australien John Raeburn
Australien Tim Schenken
Ford GT40 7
35 P 3.0 27 Racing Team VDS Teddy Pilette
Italien Giampiero Biscaldi
Alfa Romeo T33/2 5
Nicht gestartet
36 P 3.0 7 Italien Antonio Finiguerra Italien Antonio Finiguerra
Italien Giorgio Pianta
Ferrari 275P2 1
37 P 2.0 20 Squadra Tartaruga Hart Ski Racing Team Dieter Spoerry
Rico Steinemann
Porsche 907 2
38 GT 2.0 70 Italien Piero Botalla Italien Piero Botalla
Italien Gianfranco Palazzoli
Fiat Dino 3
Nicht qualifiziert
39 P 2.0 21 Italien Squadra Corse Italien Claudio Maglioli
Italien Luigi Taramazzo
Lancia Fulvia Zagato 4
40 P 2.0 28 Vereinigtes Königreich JCB Excavators Vereinigtes Königreich Peter Brown
Vereinigtes Königreich Tony Fall
MGB 5
41 P 1.0 34 Italien Gianfranco Padoan Italien Gianfranco Padoan
Italien Alessandro Moncini
Mini-Mach 6
42 P 1.0 37 Valvoline Switzerland Joe Kretschi
Alex Aebersold
Ginetta G12 7
43 GT 1.6 74 Italien Ansano Cecchini Italien Ansano Cecchini
Italien Nanni Galli
Alfa Romeo Duetto 8
44 GT 1.6 76 Italien Cinque Assi Italien Francesco Acqua
Italien Maurizio Zanetti
Fiat 124 Sport 9
45 GT 1.6 77 Italien Pegaso Italien Raffaele Restivo
Italien Francesco Jemma
Alfa Romeo Duetto 10
46 GT 1.6 78 Italien Giancarlo Galimberti Italien Giancarlo Galimberti
Italien Domenico Cedrat
Alfa Romeo Duetto 11

1 Wagenbrand im Training 2 Unfall im Training 3 nicht gestartet 4 nicht qualifiziert 5 nicht qualifiziert 6 nicht qualifiziert 7 nicht qualifiziert 8 nicht qualifiziert 9 nicht qualifiziert 10 nicht qualifiziert 11 nicht qualifiziert

Nur in der Meldeliste

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Hier finden sich Teams, Fahrer und Fahrzeuge, die ursprünglich für das Rennen gemeldet waren, aber aus den unterschiedlichsten Gründen daran nicht teilnahmen.

Pos. Klasse Nr. Team Fahrer Chassis
47 P 3.0 6 Vereinigte Staaten Howmet Corporation Vereinigte Staaten Ray Heppenstall
Vereinigte Staaten Dick Thompson
Howmet TX Continental
48 P 3.0 8 Vereinigtes Königreich John Woolfe Vereinigtes Königreich John Woolfe
Vereinigtes Königreich Derek Bennett
Chevron B12
49 P 2.0 10 Charles Vögele Charles Vögele
Silvio Moser
Porsche 910
50 P 2.0 11 Deutschland Scuderia Lufthansa Deutschland Hans-Dieter Dechent
Deutschland Robert Huhn
Porsche 910
51 P 2.0 12 Italien Alberto Luti Italien Alberto Luti
Italien Carlo Benelli
Porsche 910
52 P 2.0 18 Valvoline Switzerland Karl Foitek
Österreich Rudi Lins
Porsche 910
53 P 2.0 22 Vereinigtes Königreich Valvoline Switzerland Vereinigtes Königreich John Markey
Vereinigtes Königreich Tony Beeson
Lotus 23B
54 P 2.0 23 Italien Autodelta Deutschland Udo Schütz
Italien Giancarlo Baghetti
Alfa Romeo T33/2
55 P 2.0 24 Italien Autodelta Italien Nanni Galli
Italien Mario Casoni
Alfa Romeo T33/2
56 P 2.0 25 Italien Autodelta Vereinigte Staaten Mario Andretti
Lucien Bianchi
Alfa Romeo T33/2
57 P 2.0 29 Vereinigtes Königreich Peter Taggart Vereinigtes Königreich Peter Taggart Chevron B8
58 P 2.0 30 Vereinigtes Königreich Roy Johnson Vereinigtes Königreich Roy Johnson
Howden Ganley
Chevron B4
59 P 2.0 31 Vereinigtes Königreich Chevron Cars Vereinigtes Königreich Digby Martland
Vereinigtes Königreich Brian Classic
Chevron B8
60 P 2.0 32 Vereinigtes Königreich Mark Konig Vereinigtes Königreich Mark Konig
Vereinigtes Königreich Tony Lanfranchi
Nomad Mk.1
61 P 2.0 33 Deutschland Nikolaus Killenberg Deutschland Nikolaus Killenberg
Deutschland Friedhelm Ruhse
Chevron B8
62 P 1.0 35 Vereinigtes Königreich Roger Nathan Vereinigtes Königreich Roger Nathan
Frankreich Frank Ruata
Costin-Nathan Hillman GT
63 P 1.0 36 Vereinigtes Königreich Coburn Vereinigtes Königreich Jack Wheeler
Vereinigtes Königreich Martin Davidson
Austin-Healey Sprite
64 S 5.0 43 Frankreich Jean-Michel Giorgi Frankreich Jean-Michel Giorgi Lola T70 Mk.3 GT
65 S 5.0 44 Österreich Franz Albert Österreich Franz Albert
Arthur Blank
Ford GT40
66 S 5.0 45 Schweden Sportscars Unlimited Schweden Ulf Norinder
Schweden Sten Axelsson
Lola T70 Mk.3 GT
67 S 5.0 46 Vereinigtes Königreich Mike De Udy Vereinigtes Königreich Mike De Udy
Vereinigtes Königreich Hugh Dibley
Lola T70 Mk.3 GT
68 S 2.0 51 Vereinigtes Königreich Mike De Udy Vereinigtes Königreich Robin Widdows
Vereinigtes Königreich Brian Hart
Porsche 906
69 S 2.0 53 Italien Guido Nicolai Italien Guido Nicolai
Italien Piero Conte
Porsche 906
70 S 2.0 54 Schweden Ulf Norinder Schweden Picko Troberg
Schweden Boo Brasta
Porsche 906
71 S 2.0 56 Jürg Dübler Racing Org. Hans Tschiemer
Jürg Dübler
Porsche 906
72 S 2.0 57 Vereinigtes Königreich Jeremy Delmar-Morgan Vereinigtes Königreich Jeremy Delmar-Morgan
Vereinigtes Königreich Mike Walton
Porsche 906
73 S 1.6 58 Italien Sandro Bonomi Italien Sandro Bonomi
Italien Marino Bonomi
Alfa Romeo Giulia TZ
74 GT 2.0 71 Italien Vitale Giroldi Italien Vitale Giroldi
Italien Giampiero Moretti
Porsche 911S
75 GT 1.6 75 Italien Vitale Giroldi Italien Giuseppe de Gregorio
Italien Alfonso Merendino
Alfa Romeo Duetto
Klasse Fahrer Fahrer Fahrzeug Platzierung im Gesamtklassement
P 3.0 Deutschland Rolf Stommelen Deutschland Jochen Neerpasch Porsche 907 LH 2.2 Rang 2
P 2.0 Deutschland Gerhard Koch Österreich Rudi Lins Porsche 910 Rang 4
P 1.0 kein Teilnehmer im Ziel
S 5.0 Australien Paul Hawkins Vereinigtes Königreich David Hobbs Ford GT40 Gesamtsieg
S 2.0 Deutschland Karl von Wendt Deutschland Willi Kauhsen Porsche 906 Rang 16
S 1.0 Italien Gianfranco Palazzoli Italien Piero Botalla Fiat-Abarth 1000S Rang 14
GT + 2.0 kein Teilnehmer im Ziel
GT 2.0 Deutschland Dieter Glemser Deutschland Helmut Kelleners Porsche 911T Rang 8
GT 1.6 kein Teilnehmer im Ziel
  • Gemeldet: 75
  • Gestartet: 35
  • Gewertet: 21
  • Rennklassen: 9
  • Zuschauer: unbekannt
  • Wetter am Renntag: warm und trocken
  • Streckenlänge: 10,100 km
  • Fahrzeit des Siegerteams: 5:18:23,400 Stunden
  • Gesamtrunden des Siegerteams: 100
  • Gesamtdistanz des Siegerteams: 1010,000 km
  • Siegerschnitt: 190,333 km/h
  • Pole Position: Jacky Ickx – Ford GT40 (#35) – 2:57,000 = 295,424 km/h
  • Schnellste Rennrunde: Jacky Ickx – Ford GT40 (#35) – 2:56,600 = 205,889 km/h
  • Rennserie: 4. Lauf zur Sportwagen-Weltmeisterschaft 1968
  • Peter Higham: The Guinness Guide to International Motor Racing. A complete Reference from Formula 1 to Touring Car. Guinness Publishing Ltd., London 1995, ISBN 0-85112-642-1.
Vorgängerrennen
6-Stunden-Rennen von Brands Hatch 1968
Sportwagen-Weltmeisterschaft Nachfolgerennen
Targa Florio 1968