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ATP Hamburg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Bitpanda Hamburg Open
ATP Tour
Austragungsort Hamburg
Deutschland Deutschland
Erste Austragung 1892
Kategorie Tour 500
Turnierart Freiplatzturnier
Spieloberfläche Sand
Auslosung 32E/16Q/16D/4QD
Preisgeld 2.158.560 US$
Center Court 13.200 Zuschauer
Website Offizielle Website
Stand: 13. Mai 2025

Das ATP-Turnier von Hamburg (offiziell Bitpanda Hamburg Open) ist ein Herren-Tennisturnier, das alljährlich am Hamburger Rothenbaum als Internationale Deutsche Meisterschaften ausgetragen wird. Der Wettbewerb gehörte bis 2008 zur Masters-Serie der ATP und hieß bis dahin Hamburg Masters. 2009 wurde das Turnier von der ATP herabgestuft, seitdem ist es Bestandteil der ATP Tour 500 und fungierte lange Zeit nicht mehr als Vorbereitung auf die French Open. Das Turnier wurde im Juli während der späten Summer-Clay-Season, einer Reihe von europäischen Sandplatz-Turnieren nach Wimbledon, ausgetragen, ehe es 2025 wieder in die Woche direkt vor die French Open verlegt wurde.

Neben dem Herrenturnier wurden am Rothenbaum zwischen 1896 und 2002 auch Damenturniere und von 1906 bis 1974 auch Mixed-Wettbewerbe ausgetragen. Seit 2021 findet parallel wieder ein Damenturnier statt. Der Hauptsponsor Bitpanda ist ein österreichischer Finanzdienstleister mit Hauptsitz in Wien.

Bis zum Zweiten Weltkrieg

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Die ersten „Internationalen Deutschen Meisterschaften im Tennis“ fanden 1892 in Hamburg statt. Sie gehören somit wie die heute als Grand-Slam-Turniere bekannten Offenen Meisterschaften von Australien, Frankreich, England und den USA zu den ältesten und traditionsreichsten Turnieren der Welt. Zunächst waren nur Männer teilnahmeberechtigt.

Die Internationalität des Turniers bestand zu Beginn nur darin, dass auch österreichische Staatsbürger zugelassen waren. Die ersten Turniere wurden auf den Tennisplätzen des „Eisbahn-Vereins auf der Uhlenhorst“, die bis 2010 dem „Klipper THC Hamburg“ gehörten, veranstaltet. Das erste Turnier ab dem 27. August 1892 war vom Ausbruch der Choleraepidemie betroffen, weswegen es unterbrochen und einen Monat später mit dem Sieg des 19-jährigen Walter Bonne beendet wurde.

1893 wurde das Turnier auf dem Areal des „Eisbahn-Vereins vor dem Dammthor“ veranstaltet. 1897 wurde die „Internationalität“ der Deutschen Meisterschaften durch die Teilnahme des Engländers und späteren Siegers Hillyard erstmals gewahrt. Die Beteiligung von britischen Tennisspielern an der zur selben Zeit ausgetragenen „Meisterschaft von Hamburg“ ist für das Jahr 1895 belegt.[1][2] Von 1898 bis 1901 wurde das Turnier in Bad Homburg vor der Höhe ausgetragen. Der Grund waren Finanzierungsschwierigkeiten der austragenden Hamburger Vereine.

1902 trat erstmals die „Hamburger Lawn Tennis-Gilde“, die sich Anfang des Jahres gegründet hatte, als Turnierveranstalter der „Internationalen Deutschen Meisterschaften im Tennis“ auf. Die Turniere wurden in den kommenden Jahren im Wechsel auf den Anlagen des „Eisenbahn-Vereins auf der Uhlenhorst“ und des „Eisbahn-Vereins vor dem Dammthor“ durchgeführt, ab 1911 durchgehend am Rothenbaum (vor dem Dammtor). Erstmals wurde ein Herren-Doppeltitel ausgelobt. 1906 wurde erstmals ein Mixed-Titel vergeben.

Zwischen 1914 und 1919 war Deutschland aus dem internationalen Tennisgeschehen ausgeschlossen. Seit 1924 ist die Anlage am Rothenbaum endgültig Standort des Turniers. Ein Jahr später gewann Otto Froitzheim seinen siebten Titel. Er ist bis heute Rekordsieger der German Open. Zwischen 1940 und 1947 wurden wegen des Zweiten Weltkriegs keine Meisterschaften ausgetragen.

1949 gewann der 39-jährige Gottfried von Cramm seinen sechsten und letzten Titel. Im Alter von 45 Jahren gewann er 1955 seinen letzten Doppeltitel. 1956 fanden die German Open zum 50. Mal statt. Zu diesem Anlass wurde der Center Court auf 5.000 Plätze erweitert. 1964 wurde der Hauptplatz erneut ausgebaut und fasste nunmehr 8.000 Zuschauer. Im selben Jahr kam es zum bisher einzigen Mal seit dem Zweiten Weltkrieg zu einem rein deutschen Finale; Wilhelm Bungert schlug Christian Kuhnke in vier Sätzen.

1966 traten auch die German Open in die Ära des professionellen Tennis ein. Amateure und Profis sind seitdem gleichermaßen startberechtigt. Seit 1969 wird ein offizielles Preisgeld gezahlt – bei der ersten Austragung wurde um 17.500 US-Dollar gespielt. Da Jack Kramer 1970 den Grand Prix Tennis Circuit gründete, wurde das Turnier ab 1971 mit Wimbledon, Paris, Forest Hills und Rom in die Grand-Prix-Turniere eingereiht. Hierzu wurden die Meisterschaften in den Juni verlegt.

Tennisstadion Rotherbaum

Ab 1979 wurde das Herrenturnier nicht mehr von der traditionsreichen Hamburger Tennis-Gilde, sondern vom Hamburger Tennis-Verband veranstaltet.

1980 wurde die Anlage am Rothenbaum umfassend ausgebaut; ein Turnierhaus entstand, der Center Court erhielt eine elektronische Anzeigetafel und wurde auf 9.000 Plätze ausgebaut. Mit 67.000 Besuchern erzielte die Herrenveranstaltung im selben Jahr einen neuen Zuschauerrekord. Ein Jahr später wurde das Preisgeld zum 75. Jubiläum des Turniers auf 200.000 US-Dollar erhöht.

In den 1980er-Jahren erlebten beide Turniere aufgrund der Erfolge von Boris Becker, Steffi Graf und Michael Stich einen Boom. 1984 trat Becker erstmals beim Herrenturnier an – gewinnen konnte er es nie. Jährlich wurden neue Zuschauerrekorde aufgestellt, 1989 kamen insgesamt 102.000 Besucher auf die Anlage; der Center Court wurde auf ein Fassungsvermögen von 10.000 Zuschauern ausgebaut. Im selben Jahr verlegte der DTB seine Geschäftsstelle auf die Rothenbaum-Anlage.

1990 überstieg das Preisgeld des Herrenturniers erstmals die Millionenmarke. Mit Gründung der ATP Tour gehörte das Turnier zur Masters-Serie, nach dem Grand-Slam-Turnieren die zweitwichtigste Turnierkategorie. 1993 wurde Michael Stich erster deutscher Sieger des Turniers seit Wilhelm Bungert. Bis 1997 wurde die Anlage erneut massiv ausgebaut. Für knapp zehn Millionen Euro erhielt der Center Court eine Kapazität von 13.200 Plätzen sowie ein mobiles Dach. Nicht zuletzt die enormen Umbaukosten brachten den Deutschen Tennis Bund in eine prekäre finanzielle Situation. Darüber hinaus trug das Ende des deutschen Tennis-Booms zu einem starken Rückgang des Besucherinteresses und der für das Turnier gezahlten Fernsehgelder bei. 2003 wurde Boris Becker zum Chairman des von finanziellen Problemen gebeutelten Turniers berufen.

2009 wurde der Masters-Status des Turniers durch die Abstufung zur ATP Tour 500 aberkannt. Sprecher des Turniers sahen dadurch dessen Zukunft gefährdet, da topplatzierte Spieler weniger Anreize hätten, daran teilzunehmen. Versuche des DTB, die Herabstufung juristisch anzufechten, blieben – anders als beim Monte Carlo Masters – erfolglos. Das Turnier, das zuvor im Mai gespielt wurde, fand fortan im Juli statt und verlor dadurch den Stellenwert als Vorbereitungsturnier für die French Open.[3][4] Im selben Jahr verlor das Turnier durch eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts den Titelsponsor bet-at-home.com. Dieser Verlust sowie die Herabstufung stürzte das Turnier in eine ungewisse Zukunft.[5] 2009 wurde Michael Stich Turnierdirektor; er blieb bis 2018.

Im September 2010 hob der Europäische Gerichtshof das Urteil des Verwaltungsgerichts wieder auf und ab 2011 wurde bet-at-home.com wieder Titelsponsor der German Open.[6] Im November 2015 gab bet-at-home.com bekannt, dass es den zum Jahresende auslaufenden Vertrag nicht verlängert.[7] Ab 2016 hat das Turnier keinen titelgebenden Sponsor mehr. Betreiber des Turniers nach Michael Stich ist seit 2019 die Reichel Business Group GmbH.

30 Jahre nach dem Triumph von Michael Stich gewann mit dem Lokalmatador Alexander Zverev 2023 wieder ein Deutscher.[8]

2025 zog das Turnier wieder auf den deutlich attraktiveren Termin, direkt in der Woche vor den French Open. Zudem wurde die Lizenz für das ATP-500-Turnier um 15 Jahre verlängert. Es wird also bis mindestens 2037 am Rothenbaum ausgetragen.[9]

Rekordsieger des Einzels ist in der Open Era Roger Federer mit vier Titeln. Im Doppel war Emilio Sánchez Vicario ebenfalls viermal erfolgreich.

Potito Starace gegen Rafael Nadal (Turniersieger) bei den Hamburg Masters 2008
Jahr Sieger Finalgegner Finalergebnis
2026  Ignacio Buse  Tommy Paul 7:66, 4:6, 6:3
2025  Flavio Cobolli  Andrei Rubljow 6:2, 6:4
2024  Arthur Fils  Alexander Zverev 6:3, 3:6, 7:61
2023  Alexander Zverev  Laslo Đere 7:5, 6:3
2022  Lorenzo Musetti  Carlos Alcaraz 6:4, 6:76, 6:4
2021  Pablo Carreño Busta  Filip Krajinović 6:2, 6:4
2020 Andrei Rubljow  Stefanos Tsitsipas 6:4, 3:6, 7:5
2019  Nikolos Bassilaschwili (2) Andrei Rubljow 7:5, 4:6, 6:3
2018  Nikolos Bassilaschwili (1)  Leonardo Mayer 6:4, 0:6, 7:5
2017  Leonardo Mayer (2)  Florian Mayer 6:4, 4:6, 6:3
2016  Martin Kližan  Pablo Cuevas 6:1, 6:4
2015  Rafael Nadal (2)  Fabio Fognini 7:5, 7:5
2014  Leonardo Mayer (1)  David Ferrer 6:73, 6:1, 7:64
2013  Fabio Fognini  Federico Delbonis 4:6, 7:68, 6:2
2012  Juan Mónaco  Tommy Haas 7:5, 6:4
2011  Gilles Simon  Nicolás Almagro 6:4, 4:6, 6:4
2010  Andrei Golubew  Jürgen Melzer 6:3, 7:5
2009 Nikolai Dawydenko  Paul-Henri Mathieu 6:4, 6:2
2008  Rafael Nadal (1)  Roger Federer 7:5, 6:73, 6:3
2007  Roger Federer (4)  Rafael Nadal 2:6, 6:2, 6:0
2006  Tommy Robredo  Radek Štěpánek 6:1, 6:3, 6:3
2005  Roger Federer (3)  Richard Gasquet 6:3, 7:5, 7:64
2004  Roger Federer (2)  Guillermo Coria 4:6, 6:4, 6:2, 6:3
2003  Guillermo Coria  Agustín Calleri 6:3, 6:4, 6:4
2002  Roger Federer (1) Marat Safin 6:1, 6:3, 6:4
2001  Albert Portas  Juan Carlos Ferrero 4:6, 6:2, 0:6, 7:65, 7:5
2000  Gustavo Kuerten Marat Safin 6:4, 5:7, 6:4, 5:7, 7:63
1999  Marcelo Ríos  Mariano Zabaleta 6:75, 7:5, 5:7, 7:65, 6:2
1998  Albert Costa  Àlex Corretja 6:2, 6:0, 1:0 aufgg.
1997 Andrij Medwedjew (3)  Félix Mantilla 6:0, 6:4, 6:2
1996  Roberto Carretero  Àlex Corretja 2:6, 6:4, 6:4, 6:4
1995 Andrij Medwedjew (2)  Goran Ivanišević 6:3, 6:2, 6:1
1994 Andrij Medwedjew (1) Jewgeni Kafelnikow 6:4, 6:4, 3:6, 6:3
1993  Michael Stich  Andrei Tschesnokow 6:3, 6:71, 7:67, 6:4
1992  Stefan Edberg  Michael Stich 5:7, 6:4, 6:1
1991  Karel Nováček  Magnus Gustafsson 6:3, 6:3, 5:7, 0:6, 6:1
1990  Juan Aguilera (2)  Boris Becker 6:1, 6:0, 7:67
1989  Ivan Lendl (2)  Horst Skoff 6:4, 6:1, 6:3
1988  Kent Carlsson  Henri Leconte 6:2, 6:1, 6:4
1987  Ivan Lendl (1)  Miloslav Mečíř 6:1, 6:3, 6:3
1986  Henri Leconte  Miloslav Mečíř 6:2, 5:7, 6:4,
1985  Miloslav Mečíř  Henrik Sundström 6:4, 6:1, 6:4
1984  Juan Aguilera (1)  Henrik Sundström 6:4, 2:6, 2:6, 6:4, 6:4
1983  Yannick Noah  José Higueras 3:6, 7:5, 6:2, 6:0
1982  José Higueras (2)  Peter McNamara 4:6, 6:7, 7:6, 6:3, 7:6
1981  Peter McNamara  Jimmy Connors 7:6, 6:1, 4:6, 6:4
1980  Harold Solomon  Guillermo Vilas 6:7, 6:2, 6:4, 2:6, 6:3
1979  José Higueras (1)  Harold Solomon 3:6, 6:1, 6:4, 6:1
1978  Guillermo Vilas  Wojciech Fibak 6:2, 6:4, 6:2
1977  Paolo Bertolucci  Manuel Orantes 6:3, 4:6, 6:2, 6:3
1976  Eddie Dibbs (3)  Manuel Orantes 6:4, 4:6, 6:1, 2:6, 6:1
1975  Manuel Orantes (2)  Jan Kodeš 3:6, 6:2, 6:2, 4:6, 6:1
1974  Eddie Dibbs (2)  Hans-Joachim Plötz 6:2, 6:2, 6:3
1973  Eddie Dibbs (1)  Karl Meiler 6:1, 3:6, 7:6, 6:3
1972  Manuel Orantes (1)  Adriano Panatta 6:3, 9:8, 6:0
1971  Andrés Gimeno  Péter Szőke 6:3, 6:2, 6:2
1970  Tom Okker  Ilie Năstase 4:6, 6:3, 6:3, 6:4
1969  Tony Roche  Tom Okker 6:1, 5:7, 7:5, 8:6
Beginn der Open Era
1968  John Newcombe  Cliff Drysdale 6:3, 6:2, 6:4
1967  Roy Emerson  Manuel Santana 6:3, 6:3, 6:1
1966  Fred Stolle  István Gulyás 2:6, 7:5, 6:1, 6:2
1965  Cliff Drysdale  Boro Jovanović 6:2, 6:4, 3:6, 6:3
1964  Wilhelm Bungert  Christian Kuhnke 0:6, 6:4, 7:5, 6:2
1963  Martin Mulligan  Bob Hewitt 6:0, 0:6, 8:6, 6:2
1962  Rod Laver (2)  Manuel Santana 8:6, 7:5, 6:4
1961  Rod Laver (1)  Luis Ayala 6:2, 6:8, 5:7, 6:1, 6:2
1960  Nicola Pietrangeli  Jan-Erik Lundqvist 6:3, 2:6, 6:4, 6:2
1959  William Knight  Ian Vermaak 4:6, 6:4, 4:6, 6:3, 8:6
1958  Sven Davidson  Jacques Brichant 5:7, 6:4, 0:6, 9:7, 6:3
1957  Mervyn Rose  Pierre Darmon 6:3, 6:0, 6:1
1956  Lew Hoad  Orlando Sirola 6:2, 5:7, 6:4, 8:6
1955  Arthur Larsen  Władysław Skonecki 3:6, 6:3, 7:5, 6:8, 6:3
1954  Budge Patty (2)  Sven Davidson 6:1, 6:1, 7:5
1953  Budge Patty (1)  Fausto Gardini 6:3, 6:2, 6:3
1952  Eric Sturgess  Jaroslav Drobný 6:3, 6:2, 6:3
1951  Lennart Bergelin  Sven Davidson 4:6, 6:3, 4:6, 6:4, 7:5
1950  Jaroslav Drobný  Gottfried von Cramm 6:3, 6:4, 6:4
1949  Gottfried von Cramm (6)  Ernst Buchholz 7:5, 6:1, 6:0
1948  Gottfried von Cramm (5)  Helmut Gulcz 6:4, 6:1, 4:6, 6:3
1940–1947: nicht ausgetragen
1939  Henner Henkel (2)  Roderich Menzel 4:6, 6:4, 6:0, 6:1
1938  Ottó Szigeti  Bernard Destremau 8:6, 6:8, 6:3, 6:3
1937  Henner Henkel (1)  Vivian McGrath 1:6, 6:3, 8:6, 3:6, 6:1
1936 nicht ausgetragen
1935  Gottfried von Cramm (4)  Ottó Szigeti 6:3, 6:3, 6:3
1934  Gottfried von Cramm (3)  Teddy Burwell 6:2, 6:1, 6:4
1933  Gottfried von Cramm (2)  Roderich Menzel 7:5, 2:6, 4:6, 6:3, 6:4
1932  Gottfried von Cramm (1)  Roderich Menzel 3:6, 6:2, 6:2, 6:3
1931  Roderich Menzel  Gustav Jaenecke 6:2, 6:2, 6:1
1930  Christian Boussus (2)  Yoshiro Ohta 1:6, 8:6, 2:6, 6:4, 6:4
1929  Christian Boussus (1)  Otto Froitzheim 6:1, 4:6, 6:1, 6:8, 6:1
1928  Daniel Prenn  Hans Moldenhauer 6:1, 6:4, 6:3
1927  Hans Moldenhauer (2)  Willy Hannemann 6:2, 4:6, 6:4, 6:4
1926  Hans Moldenhauer (1)  Walter Dessart 6:2, 6:2, 6:1
1925  Otto Froitzheim (7)  Béla von Kehrling 6:4, 6:1, 4:6, 6:1
1924  Béla von Kehrling  Luis Heyden 8:6, 6:1, 9:7
1923  Heinz Landmann  Luis Heyden 6:2, 6:3, 7:5
1922  Otto Froitzheim (6)  Friedrich Wilhelm Rahe 2:6, 6:0, 8:6, 6:1
1921  Otto Froitzheim (5)  Robert Kleinschroth 6:4, 8:6 aufgg.
1920  Oscar Kreuzer  Luis Heyden 6:0, 6:0, 6:2
1914–1919: nicht ausgetragen
1913  Heinrich Schomburgk  Otto von Müller 6:2, 6:4, 7:5
1912  Otto von Müller  Heinrich Schomburgk 2:6, 6:1, 6:4, 6:2
1911  Otto Froitzheim (4)  Fritz Felix Pipes 6:3, 6:2, 6:1
1910  Otto Froitzheim (3)  Curt Bergmann kampflos
1909  Otto Froitzheim (2)  Friedrich Wilhelm Rahe 6:0, 6:2, 6:3
1908  Josiah Ritchie (5)  George K. Logie 6:1, 6:1, 6:3
1907  Otto Froitzheim (1)  Josiah Ritchie 7:5, 6:3, 6:4
1906  Josiah Ritchie (4)  Friedrich Wilhelm Rahe 6:2, 6:2, 6:0
1905  Josiah Ritchie (3)  Anthony Wilding 8:6, 7:5, 8:6
1904  Josiah Ritchie (2)  Kurt von Wessely 6:4, 6:0, 10:8
1903  Josiah Ritchie (1)  Max Décugis kampflos
1902  Max Décugis 2)  John Mason Flavelle 4:6, 2:6, 7:5, 7:5, 6:0
1901  Max Décugis (1)  Frederick William Payn 6:4, 6:4, 4:6, 6:2
1900  George Hillyard (2)  Laurence Doherty kampflos
1899  Clarence Hobart  Harold Mahony 8:6, 8:10, 6:0, 6:8, 8:6
1898  Harold Mahony  Joshua Pim 6:4, 6:3, 6:4
1897  George Hillyard (1)  George C. Ball Green 6:1, 6:2, 6:3
1896  Viktor Voß (3)  Georg Wantzelius 6:1, 6:0, 6:1
1895  Viktor Voß (2)  Christian Winzer 6:2, 6:1, 6:2
1894  Viktor Voß (1)  Christian Winzer 6:1, 6:4, 11:9
1893  Christian Winzer  Walter Bonne 6:4, 6:0, 3:6, 6:3
1892  Walter Bonne  R. A. Leers 7:5, 6:3
Jahr Sieger Finalgegner Finalergebnis
2026  Kevin Krawietz (3)
 Tim Pütz (4)
 Sadio Doumbia
 Fabien Reboul
6:3, 4:6, [10:8]
2025  Simone Bolelli
 Andrea Vavassori
 Andrés Molteni
 Fernando Romboli
6:4, 6:0
2024  Kevin Krawietz (2)
 Tim Pütz (3)
 Fabien Reboul
 Édouard Roger-Vasselin
7:68, 6:2
2023  Kevin Krawietz (1)
 Tim Pütz (2)
 Sander Gillé
 Joran Vliegen
7:64, 6:3
2022  Lloyd Glasspool
 Harri Heliövaara
 Rohan Bopanna
 Matwé Middelkoop
6:2, 6:4
2021  Tim Pütz (1)
 Michael Venus (2)
 Kevin Krawietz
 Horia Tecău
6:3, 6:73, [10:8]
2020  John Peers (3)
 Michael Venus (1)
 Ivan Dodig
 Mate Pavić
6:3, 6:4
2019  Oliver Marach (2)
 Jürgen Melzer
 Robin Haase
 Wesley Koolhof
6:2, 7:63
2018  Julio Peralta
 Horacio Zeballos
 Oliver Marach
 Mate Pavić
6:1, 4:6, [10:6]
2017  Ivan Dodig
 Mate Pavić
 Pablo Cuevas
 Marc López
6:3, 6:4
2016  Henri Kontinen
 John Peers (2)
 Daniel Nestor
 Aisam-ul-Haq Qureshi
7:5, 6:3
2015  Jamie Murray
 John Peers (1)
 Juan Sebastián Cabal
 Robert Farah
2:6, 6:3, [10:8]
2014  Marin Draganja
 Florin Mergea
 Alexander Peya
 Bruno Soares
6:4, 7:5
2013  Mariusz Fyrstenberg
 Marcin Matkowski
 Alexander Peya
 Bruno Soares
3:6, 6:1, [10:8]
2012  David Marrero (2)
 Fernando Verdasco
 Rogério Dutra da Silva
 Daniel Muñoz de la Nava
6:4, 6:3
2011  Oliver Marach (1)
 Alexander Peya
 František Čermák
 Filip Polášek
6:4, 6:1
2010  Marc López
 David Marrero (1)
 Jérémy Chardy
 Paul-Henri Mathieu
6:3, 2:6, [10:8]
2009  Simon Aspelin
 Paul Hanley (2)
 Marcelo Melo
 Filip Polášek
6:3, 6:3
2008  Daniel Nestor (3)
 Nenad Zimonjić
 Bob Bryan
 Mike Bryan
6:4, 5:7, [10:8]
2007  Bob Bryan
 Mike Bryan
 Paul Hanley
 Kevin Ullyett
6:3, 6:4
2006  Paul Hanley (1)
 Kevin Ullyett (2)
 Mark Knowles
 Daniel Nestor
6:2, 7:68
2005  Jonas Björkman (2)
 Maks Mirny
 Michaël Llodra
 Fabrice Santoro
4:6, 7:62, 7:63
2004  Wayne Black
 Kevin Ullyett (1)
 Bob Bryan
 Mike Bryan
6:4, 6:2
2003  Mark Knowles (2)
 Daniel Nestor (2)
 Mahesh Bhupathi
 Maks Mirny
6:4, 7:610
2002  Mahesh Bhupathi
 Jan-Michael Gambill
 Jonas Björkman
 Todd Woodbridge
6:2, 6:4
2001  Jonas Björkman (1)
 Todd Woodbridge (2)
 Daniel Nestor
 Sandon Stolle
7:62, 3:6, 6:3
2000  Todd Woodbridge (1)
 Mark Woodforde
 Wayne Arthurs
 Sandon Stolle
6:74, 6:4, 6:3
1999  Wayne Arthurs
 Andrew Kratzmann
 Paul Haarhuis
 Jared Palmer
2:6, 7:65, 6:2
1998  Donald Johnson
 Francisco Montana
 David Adams
 Brett Steven
6:2, 7:5
1997  Luis Lobo
 Javier Sánchez (2)
 Neil Broad
 Piet Norval
6:3, 7:6
1996  Mark Knowles (1)
 Daniel Nestor (1)
 Guy Forget
 Jakob Hlasek
6:2, 6:4
1995  Wayne Ferreira
Jewgeni Kafelnikow
 Byron Black
Andrei Olchowski
6:1, 7:6
1994  Scott Melville
 Piet Norval
 Henrik Holm
 Anders Järryd
6:3, 6:4
1993  Paul Haarhuis
 Mark Koevermans
 Grant Connell
 Patrick Galbraith
6:4, 6:7, 7:6
1992  Sergio Casal (3)
 Emilio Sánchez (4)
 Carl-Uwe Steeb
 Michael Stich
5:7, 6:4, 6:3
1991  Sergio Casal (2)
 Emilio Sánchez (3)
 Cássio Motta
 Danie Visser
4:6, 6:3, 6:2
1990  Sergi Bruguera
 Jim Courier
 Udo Riglewski
 Michael Stich
7:6, 6:2
1989  Emilio Sánchez (2)
 Javier Sánchez (1)
 Boris Becker
 Eric Jelen
6:4, 6:1
1988  Darren Cahill
 Laurie Warder
 Rick Leach
 Jim Pugh
6:4, 6:4
1987  Miloslav Mečíř
 Tomáš Šmíd (3)
 Claudio Mezzadri
 Jim Pugh
4:6, 7:6, 6:2
1986  Sergio Casal (1)
 Emilio Sánchez (1)
 Boris Becker
 Eric Jelen
6:4, 6:1
1985  Hans Gildemeister (2)
 Andrés Gómez (3)
 Heinz Günthardt
 Balázs Taróczy
1:6, 7:6, 6:4
1984  Stefan Edberg
 Anders Järryd
 Heinz Günthardt
 Balázs Taróczy
6:3, 6:1
1983  Heinz Günthardt
 Balázs Taróczy
 Mark Edmondson
 Brian Gottfried
7:6, 4:6, 6:4
1982  Pavel Složil
 Tomáš Šmíd (2)
 Anders Järryd
 Hans Simonsson
6:4, 6:3
1981  Hans Gildemeister (1)
 Andrés Gómez (2)
 Peter McNamara
 Paul McNamee
6:4, 3:6, 6:4
1980  Heinz Gildemeister
 Andrés Gómez (1)
 Reinhart Probst
 Max Wünschig
6:3, 6:4
1979  Jan Kodeš (2)
 Tomáš Šmíd (1)
 Mark Edmondson
 John Marks
6:3, 6:1, 7:6
1978  Wojciech Fibak
 Tom Okker (3)
 Antonio Muñoz
 Víctor Pecci
6:2, 6:4
1977  Bob Hewitt (6)
 Karl Meiler
 Phil Dent
 Kim Warwick
3:6, 6:3, 6:4, 6:4
1976  Fred McNair
 Sherwood Stewart
 Dick Crealy
 Kim Warwick
7:6, 7:6, 7:6
1975  Juan Gisbert
 Manuel Orantes
 Wojciech Fibak
 Jan Kodeš
6:3, 7:6
1974  Jürgen Faßbender (2)
 Hans-Jürgen Pohmann (2)
 Brian Gottfried
 Raúl Ramírez
6:3, 6:4, 6:4
1973  Jürgen Faßbender (1)
 Hans-Jürgen Pohmann (1)
 Manuel Orantes
 Ion Țiriac
6:1, 6:3
1972  Jan Kodeš (1)
 Ilie Năstase
 Bob Hewitt
 Ion Țiriac
4:6, 6:0, 3:6, 6:2, 6:2
1971  John Alexander
 Andrés Gimeno
 Dick Crealy
 Allan Stone
6:4, 7:5, 7:9, 6:4
1970  Bob Hewitt (5)
 Frew McMillan (2)
 Tom Okker
 Nikola Pilić
6:3, 7:5, 6:2
1969  Tom Okker (2)
 Marty Riessen (2)
 Jean-Claude Barclay
 Jürgen Faßbender
6:1, 6:2, 6:4
Beginn der Open Era
1968  Tom Okker (1)
 Marty Riessen (1)
 John Newcombe
 Tony Roche
6:4, 6:4, 7:5
1967  Bob Hewitt (4)
 Frew McMillan (1)
1966  Fred Stolle (3)
 Torben Ulrich (2)
1965  Ingo Buding
 Christian Kuhnke
1964  José Luis Arilla
 Manuel Santana
1963  Bob Hewitt (3)
 Fred Stolle (2)
1962  Bob Hewitt (2)
 Martin Mulligan
1961  Bob Hewitt (1)
 Fred Stolle (1)
1960  Roy Emerson
 Neale Fraser
1959  Don Candy (3)
 Luis Ayala
1958  Francisco Contreras
 Mario Llamas
1957  Don Candy (2)
 Mervyn Rose
1956  Don Candy (1)
 Lew Hoad
1955  Gottfried von Cramm (5)
 Budge Patty (3)
1954  Gottfried von Cramm (4)
 Budge Patty (2)
1953  Gottfried von Cramm (3)
 Budge Patty (1)
1952  Jaroslav Drobný
 Ian Ayre
1951  Kurt Nielsen
 Torben Ulrich (1)
1950  Adrian Quist (2)
 Bill Sidwell
1949  Gottfried von Cramm (2)
 Jack Harper (2)
1948  Gottfried von Cramm (1)
 Jack Harper (1)
1940–1947: nicht ausgetragen
1939  Henner Henkel (2)
 Roderich Menzel
1938  Yvon Petra
 Jean Lesueur
1937  Jack Crawford (3)
 Vivian McGrath
1936 nicht ausgetragen
1935  Henner Henkel (1)
 Helmut Denker
1934  Enrique Maier
 Adrian Quist (1)
1933  Ryosuke Nunoi
 Jirō Satō
1932  Jack Crawford (2)
 Harry Hopman
1931  Walter Dessart
 Eberhard Nourney
 René de Buzelet
 Christian Boussus
6:3, 6:3, 5:7, 4:6, 6:0
1930  Jack Crawford (1)
 Edgar Moon (2)
 Tamino Abe
 Takeichi Harada
6:3, 2:6, 6:4, 6:3
1929  Jacques Brugnon
 Christian Boussus
1928  Jack Cummings
 Edgar Moon (1)
1927  Donald Greig
 Maurice Summerson
1926  Friedrich Wilhelm Rahe (4)
 Béla von Kehrling (3)
1925  Otto Froitzheim (4)
 Oscar Kreuzer (3)
1924  Friedrich Wilhelm Rahe (3)
 Béla von Kehrling (2)
1923  Friedrich Wilhelm Rahe (2)
 Béla von Kehrling (1)
1922  Otto Froitzheim (3)
 Oscar Kreuzer (2)
1921  Luis Heyden (2)
 Heinrich Schomburgk (3)
1920  Ludwig von Salm
 Oscar Kreuzer (1)
1914–1919: nicht ausgetragen
1913  Rolf Kinzl (2)
 Kurt von Wessely (2)
1912  Luis Heyden (1)
 Louis Trasenster (2)
1911  Otto Froitzheim (2)
 Fritz Felix Pipes
1910  Otto von Müller (2)
 Heinrich Schomburgk (2)
 Otto Froitzheim
 Paul Lindpaintner
5:7, 5:7, 6:3, 6:0, 6:1
1909  Friedrich Wilhelm Rahe (1)
 Curt Bergmann
1908  Otto von Müller (1)
 Heinrich Schomburgk (1)
1907  Otto Froitzheim (1)
 Louis Trasenster (1)
1906  Josiah Ritchie (2)
 Gerhard Frankenberg Adler
1905  Anthony Wilding
E. Spitz
1904  Josiah Ritchie (1)
 Ernest Wilmot Lane
1903  Rolf Kinzl (1)
 Kurt von Wessely (1)
1902  Max Décugis
 Maurice Germot

Christian Eichler: Die großen Turniere. In: Deutscher Tennis Bund (Hrsg.): Tennis in Deutschland. Von den Anfängen bis 2002. Duncker & Humblot, Berlin 2002, ISBN 3-428-10846-9, S. 212–220

Einzelnachweise

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  1. Internationales Lawn Tennis-Turnier, Uhlenhorst (Hamburg). In: Hamburgischer Correspondent. Hamburg 30. Mai 1895, S. 11 (uni-hamburg.de).
  2. Lawn-Tennis-Turnier. In: Hamburgischer Correspondent. Hamburg 16. Juni 1895, S. 22 (uni-hamburg.de).
  3. Hambruger Rothenbaum verliert Masters-Status. In: rp-online.de. Rheinische Post, 6. August 2008, abgerufen am 2. August 2017.
  4. Rothenbaum verliert den Masters-Status. In: abendblatt.de. Hamburger Abendblatt, 2. Juli 2007, abgerufen am 2. August 2017.
  5. Rainer Grünberg: "Zu 80 Prozent gibt es 2010 wieder ein Turnier". In: abendblatt.de. Hamburger Abendblatt, 27. Juli 2009, abgerufen am 2. August 2017.
  6. bet-at-home.com ist neuer Titelsponsor am Rothenbaum. In: presseportal.de. 16. September 2009, abgerufen am 2. August 2017.
  7. Turnier am Rothenbaum braucht neuen Titelsponsor. In: abendblatt.de. Hamburger Abendblatt, 27. November 2015, abgerufen am 2. August 2017.
  8. ATP Hamburg: Alexander Zverev gewinnt Heimturnier am Rothenbaum - Erster Titel seit 20 Monaten. Eurosport, 30. Juli 2023, abgerufen am 22. Juli 2024.
  9. ATP-Kalender für 2025: Hamburg Open wieder in der klassischen Sandplatzsaison. In: tennis.d. 22. März 2024, abgerufen am 14. Mai 2025.
Commons: ATP Hamburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 53° 34′ 25,1″ N,  59′ 29,4″ O