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Beuren (Hochwald)

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Wappen Deutschlandkarte
Beuren (Hochwald)
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Beuren (Hochwald) hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 49° 44′ N, 6° 55′ OKoordinaten: 49° 44′ N, 6° 55′ O
Bundesland:Rheinland-Pfalz
Landkreis: Trier-Saarburg
Verbandsgemeinde: Hermeskeil
Höhe: 545 m ü. NHN
Fläche: 18,5 km²
Einwohner: 936 (31. Dez. 2025)[1]
Bevölkerungsdichte: 51 Einwohner je km²
Postleitzahl: 54413
Vorwahl: 06586
Kfz-Kennzeichen: TR, SAB
Gemeindeschlüssel: 07 2 35 008
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Langer Markt 17
54411 Hermeskeil
Website: www.hermeskeil.de
Ortsbürgermeister: Marco Adams
Lage der Ortsgemeinde Beuren (Hochwald) im Landkreis Trier-Saarburg
KarteLuxemburgSaarlandEifelkreis Bitburg-PrümLandkreis BirkenfeldTrierBescheid (Hunsrück)Beuren (Hochwald)DamflosGeisfeldGrimburgGusenburgHermeskeilHinzert-PölertNaurath (Wald)Neuhütten (Hochwald)RascheidReinsfeldZüschBaldringenGreimerath (bei Trier)HeddertHenternKell am SeeLampadenMandernPaschelSchillingenSchömerichVierherrenbornWaldweilerZerfKanzemKonzNittelOberbilligOnsdorfPellingenTawernTemmelsWasserlieschWawern (Saar)Wellen (Mosel)WiltingenBonerathFarschweilerGusterathGutweilerHerlHinzenburgHolzerathKasel (bei Trier)KorlingenLorscheidMertesdorfMorscheidOllmuthOsburgPluwigRiverisSchöndorf (an der Ruwer)Sommerau (an der Ruwer)ThommWaldrachAylFisch (Saargau)FreudenburgIrsch (bei Saarburg)Kastel-StaadtKirfMannebach (bei Saarburg)MerzkirchenOckfenPalzemSaarburgSchodenSerrigTaben-RodtTrassemWincheringenBekondDetzemEnschFell (Mosel)FöhrenKennKlüsserathKöwerichLeiwenLongenLonguichMehring (Mosel)Naurath (Eifel)PölichRiolSchleichSchweichThörnichTrittenheimAach (bei Trier)FranzenheimHockweilerIgel (Mosel)Kordel (Eifel)LangsurNewelRalingenTrierweilerWelschbilligZemmer
Karte
Ortsmitte
Fischerhütte Beuren

Beuren (Hochwald) ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Trier-Saarburg in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Hermeskeil an.

Beuren liegt im Naturpark Saar-Hunsrück etwa 20 km östlich von Trier. Unmittelbare Nachbargemeinden sind: Schönberg, Neunkirchen, Burtscheid, Rascheid, Hinzert-Pölert, Reinsfeld, Osburg, Farschweiler, Lorscheid und Bescheid.

Die Gemeinde gliedert sich in die beiden Ortsteile Beuren und Prosterath mit dem Wohnplatz Waldmühle.[2]

Die Hohe Wurzel (669 m) liegt auf der Gemarkung von Beuren. Diese hat eine Größe von 15,17 km² und den bundeseinheitlichen Gemarkungsschlüssel 072634.[3]

Beuren (Hochwald) ist die Bezeichnung des Messtischblattes Nr. 6207 der topografischen Karte im Maßstab 1:25.000.[4][5]

Den Namenszusatz „(Hochwald)“ trägt die Gemeinde seit dem 1. Dezember 1969. Am 17. März 1974 wurde Prosterath mit damals 209 Einwohnern nach Beuren (Hochwald) eingemeindet.[6]

Beuren (Hochwald)

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Erzbischof Theoderich II., früher selbst Propst zu St. Paulin, schenkte dem Stift 1231 die Pfarrei, die in der Urkunde von 1255 „Buren“ (Brunnen, Born) genannt wird. Am Chor der 1836/38 im klassizistischen Stil erbauten Kirche befindet sich eine Steininschrift mit der Zahl 1414, dem Baujahr der alten gotischen Vorgängerkirche.

Anfang des 19. Jh. wurde Beuren Sitz der Bürgermeisterei Beuren.

Beuren im Jahr 1932

Dem Propst von St. Maximin gehörte 1023 „Probesderuot“ (Propstordnung), 1701 wurde die erste Kapelle erwähnt. Im 18./19. Jahrhundert betrieb Peter Cornely hier eine ambulante Glockengießerei.

Bevölkerungsentwicklung

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Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Beuren (Hochwald) bezogen auf das heutige Gemeindegebiet, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[7]

JahrEinwohner
1815493
1835656
1871763
1905733
1939889
1950897
1961986
JahrEinwohner
19701.062
1987985
1997945
2005961
2011933
2017939
2020926

Der Gemeinderat in Beuren besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:

WahlSPDCDUWGS aWGAP bWGR cGesamt
2024––75–12 Sitze[8]
2019–––8412 Sitze[9]
20145––5212 Sitze[10]
200973––212 Sitze
200474––112 Sitze
a 
WGS: Wählergruppe Schmitt[11]
b 
WGAP: Wählergruppe Adams-Philippi
c 
WGR: Wahl 2019 und 2014: Wählergruppe Klein

Ortsbürgermeister

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Marco Adams wurde am 22. September 2026 Ortsbürgermeister von Beuren.[12] Bei der Direktwahl am 30. August 2026 war der bisherige Beigeordnete als einziger Bewerber mit 93,5 % der abgegebenen Stimmen gewählt worden.[13][14]

Sein Vorgänger Harald Schmitt hatte das Amt am 10. Juli 2024 übernommen.[15] Bei der Direktwahl am 9. Juni 2024 hatte er sich mit einem Stimmenanteil von 52,5 % gegen die Amtsinhaberin durchsetzen können.[16] Eigentlich für fünf Jahre gewählt, legte Schmitt sein Amt Mitte Juni 2026 vorzeitig nieder. Die Amtsgeschäfte wurden übergangsweise von Nicole Kaiser, der Ersten Beigeordneten, weitergeführt.[17]

Schmitts Vorgängerin Petra Adams-Philippi hatte das Amt 2014 übernommen.[18] Bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 war sie mit 75,08 % für weitere fünf Jahre in ihrem Amt bestätigt worden.[19]

Wappen von Beuren
Wappen von Beuren
Blasonierung: „Von Silber und Rot schräglinks geteilt, vorne eine emporkommende Krümme, hinten eine silberne Lilie.“
Wappenbegründung: Die bis dahin selbständigen Gemeinden Beuren und Prosterath sind 1974 durch die Verwaltungsreform zu einer Gemeinde zusammengeschlossen worden. Für die frühere Gemeinde Prosterath wurde aus deren Wappen die Lilie, das Attribut des hl. Antonius, entnommen. Sie steht im neuen Wappen für Beuren im hinteren Feld. Die frühere Gemeinde Beuren ist urkundlich erwähnt im Jahre 1255. Die Urkunde bestätigt, dass Beuren bereits in der Regierungszeit des Erzbischofs Theoderich II. (1212–1242) dem Stift St. Paulin in Trier gehörte. Auf diese Zugehörigkeit weist das vordere Wappenfeld hin. Es zeigt eine emporkommende Krümmung in den kurtrierischen Farben Rot und Silber. Der Abtstab ist Symbol der Zugehörigkeit zum kurtrierischen Stift St. Paulin. Die Bildung des Wappens geht zurück auf einen Entwurf von Pfarrer P. Schwarz, Beuren, und einen Vorschlag des Staatsarchivs. Hier ist die Idealform der Bildung eines Wappens gelungen, da es nur ein Metall (Silber) und nur eine Farbe (Rot) aufweist. Eine in der Heraldik immer wieder angestrebte, aber nur selten erreichte Forderung.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

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Naturdenkmäler

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Wirtschaft und Infrastruktur

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  • Grundschule und Kindergarten

In Beuren gibt es mehrere kleine und mittlere Unternehmen, eine Gemeinschaftspraxis, ein Bürgerhaus, die Freiwillige Feuerwehr und ein SB-Center der Sparkasse Trier.

  • Ernst Wackenroder: Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz. Band 15, Abt. 2. L. Schwann, Düsseldorf 1936 (Die Kunstdenkmäler des Landkreises Trier), Nachdruck vom Verlag der Akademischen Buchhandlung Interbook, Trier 1981, S. 49–50.
Commons: Beuren – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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  1. ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Bevölkerungsstand 31. Dezember 2025 von Land, Landkreisen, Gemeinden und Verbandsgemeinden (Fortschreibung auf Grundlage des Zensus 2022) (Hilfe dazu).
  2. ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Stand: 1. Januar 2026. S. 118 (PDF; 1,9 MB).
  3. ↑ Gemarkung Beuren (072634) – geoindex.io
  4. ↑ Deutsche Fotothek: Messtischblatt Nr. 6207: Beuren, 1936
  5. ↑ Karte Beuren (Hochwald) 2019, DNB 1186092440
  6. ↑ Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006 (= Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz [Hrsg.]: Statistische Bände. Band 393). Bad Ems März 2006, S. 171 und 203 (PDF; 2,6 MB).  Info: Es liegt ein aktuelles Verzeichnis (2016) vor, das aber im Abschnitt „Gebietsänderungen – Territoriale Verwaltungsreform“ keine Einwohnerzahlen angibt.
  7. ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Mein Dorf, meine Stadt. Abgerufen am 9. September 2019.
  8. ↑ Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2024, Stadt- und Gemeinderatswahlen. Abgerufen am 23. Juli 2024.
  9. ↑ Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2019, Stadt- und Gemeinderatswahlen: Beuren (Memento vom 3. April 2022 im Internet Archive). Abgerufen am 9. September 2019.
  10. ↑ Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen: Beuren (Memento vom 5. Juni 2014 im Internet Archive).
  11. ↑ Interessengemeinschaft ( Wählergruppe Schmitt ) Beuren. In: Rund um Hermeskeil, Ausgabe 13/2024. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, abgerufen am 9. August 2025.
  12. ↑ Thomas Sohns: Konstituierende Sitzung des Gemeinderates. Ortsgemeinde Beuren, 23. September 2026, abgerufen am 24. September 2026.
  13. ↑ Nicole Kaiser (Wahlleiterin): Öffentliche Bekanntmachung der Ortsgemeinde Beuren/Hw.: Bekanntmachung des zugelassenen Wahlvorschlags. In: Rund um Hermeskeil, Ausgabe 30/2026. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, 17. Juli 2026, abgerufen am 23. Juli 2026.
  14. ↑ Beuren hat gewählt: Marco Adams übernimmt mit klarem Auftrag. In: Rund um Hermeskeil, Ausgabe 36/2026. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, abgerufen am 8. September 2026.
  15. ↑ Beuren mit veränderter Führungsspitze. In: Rund um Hermeskeil, Ausgabe 30/2024. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, abgerufen am 9. August 2025.
  16. ↑ Beuren (Hochwald), Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024. In: RLP Wahlen. Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz, abgerufen am 23. Juli 2024.
  17. ↑ Nach Rücktritt von Ortschef: So geht es in Beuren weiter. In: volksfreund.de. Trierischer Volksfreund Medienhaus GmbH, Trier, 25. Juni 2026, abgerufen am 23. Juli 2026.
  18. ↑ Beurener Gemeinderat mit umfangreicher Tagesordnung. Ortsgemeinde Beuren, 18. September 2014, abgerufen am 31. Januar 2021.
  19. ↑ Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Direktwahlen 2019. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 14. Dezember 2019; abgerufen am 31. Januar 2021 (siehe Hermeskeil, Verbandsgemeinde, dritte Ergebniszeile).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.