Finsterhennen
| Finsterhennen | |
|---|---|
| Staat: | |
| Kanton: | |
| Verwaltungskreis: | Seeland |
| BFS-Nr.: | 0493 |
| Postleitzahl: | 2577 |
| Koordinaten: | 580333 / 208142 |
| Höhe: | 445 m ü. M. |
| Höhenbereich: | 434–486 m ü. M.[1] |
| Fläche: | 3,57 km²[2] |
| Einwohner: | 570 (31. Dezember 2025)[3] |
| Einwohnerdichte: | 134 Einw. pro km² |
| Ausländeranteil: (Einwohner ohne Schweizer Bürgerrecht) | 25,6 % (31. Dezember 2025)[4] |
| Website: | www.finsterhennen.ch |
| Lage der Gemeinde | |
Finsterhennen (frz. Grasse Poule) ist eine politische Gemeinde im Verwaltungskreis Seeland des Kantons Bern in der Schweiz.
Neben der Einwohnergemeinde existiert weder eine Burger- noch eine eigene Kirchgemeinde unter diesem Namen. Kirchlich ist Finsterhennen Siselen angeschlossen.
Geographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Finsterhennen liegt im Grossen Moos, einem besonders fruchtbaren Gebiet mit fast schwarzen Böden im Berner Seeland. Die Nachbargemeinden von Norden beginnend im Uhrzeigersinn sind Lüscherz, Siselen, Kallnach, Treiten und Brüttelen.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Urkundlich wurde Finsterhennen erstmals zwischen 1212 und 1220 erwähnt.[5]
Die hochmittelalterliche Wüstung Uf der Höchi wurde von 2002 bis 2005 archäologisch untersucht.
Politik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Gemeindepräsident ist Marcel Bergauer-Coianiz (Stand 2024).[6]
Bei den Nationalratswahlen 2023 betrugen die Wähleranteile in Finsterhennen (in Klammern die Veränderung im Vergleich zu den Wahlen 2019 in Prozentpunkten): SVP 50,55 % (+10,32), Mitte 13,04 % (−3,35), SP 10,74 % (+3,32), glp 8,60 % (−0,70), Grüne 4,42 % (−2,62), EVP 3,62 % (+0,63), FDP 2,68 % (−1,86), EDU 1,88 % (−1,96), SD 0,21 % (−0,48).[7]
Verkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Finsterhennen ist mit einem Bahnhof der BTI Richtung Biel/Bienne und Ins erschlossen.
Siehe auch
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Andres Moser: Die Kunstdenkmäler des Kantons Bern. Landband 2: Der Amtsbezirk Erlach, der Amtsbezirk Nidau. Teil 1. Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte (GSK). Wiese, Basel 1998 (= Kunstdenkmäler der Schweiz. Bd. 90). ISBN 3-909164-63-3, S. 354–358.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Geographische Kennzahlen – Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt für Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen wurden die Höhenbereiche zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).
- ↑ Geographische Kennzahlen – Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt für Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen wurden die Flächen zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).
- ↑ Bilanz der ständigen Wohnbevölkerung nach Bezirken und Gemeinden, 1991-2025. In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik, abgerufen am 22. August 2026 (bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2025 zusammengefasst).
- ↑ Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeit 2010-2025. Bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2025 zusammengefasst. Abruf am 22. August 2026
- ↑ Kurzporträt der Gemeinde Finsterhennen, abgerufen am 20. September 2022.
- ↑ Gemeinderat. Website der Gemeinde Finsterhennen.
- ↑ Eidgenössische Wahlen 2023, NR – Ergebnisse Parteien (csv). In: opendata.swiss. Bundesamt für Statistik, abgerufen am 17. Februar 2024.

