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Haffen-Mehr

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Ehemalige Gemeinde
Haffen-Mehr
Städte Hamminkeln und Rees
Wappen von Ehemalige Gemeinde
Haffen-Mehr
Koordinaten: 51° 44′ N, 6° 29′ OKoordinaten: 51° 44′ 7″ N, 6° 29′ 7″ O
Fläche: 31,5 km²
Eingemeindung: 1. Januar 1975
Eingemeindet nach: Hamminkeln und Rees
Postleitzahlen: 46459, 46499
Vorwahlen: 02850, 02857
Ehemalige GemeindeHaffen-Mehr (Nordrhein-Westfalen)
Ehemalige Gemeinde
Haffen-Mehr (Nordrhein-Westfalen)
Lage der ehemaligen Gemeinde Haffen-Mehr in Nordrhein-Westfalen
Lage der ehem. Gemeinde Haffen-Mehr im Amt Haldern

Haffen-Mehr war bis 1974 eine eigenständige Gemeinde im damaligen Kreis Rees in Nordrhein-Westfalen, die aus mehreren Ortschaften bestand. Ihre Ortschaften gehören heute zur Stadt Hamminkeln im Kreis Wesel sowie zur Stadt Rees im Kreis Kleve.

Haffen-Mehr erstreckte sich südöstlich der Stadt Rees. Der Rhein bildete die westliche Grenze der Gemeinde. Zur Gemeinde gehörten die Dörfer Haffen, Mehr und Mehrhoog sowie ausgedehnte landwirtschaftlich genutzte Gebiete mit weiteren Wohnplätzen, darunter Averforth, Bellinghoven, Bruckshof, Lohrwardt, Lorkenhof, Moshövel, Overkamp-Ree, Stoppendahl und Woyerhof. Durch Kiesabbau entstanden im Westen der Gemeinde mehrere große Baggerseen. Die Gemeinde Haffen-Mehr besaß eine Fläche von 31,5 km².[1]

Haffen-Mehr bildete seit dem 19. Jahrhundert eine Landgemeinde in der Bürgermeisterei Haldern (seit 1928 Amt Haldern) im Kreis Rees im Regierungsbezirk Düsseldorf.[2]

Am 1. Januar 1975 wurde die Gemeinde Haffen-Mehr durch das Niederrhein-Gesetz aufgelöst und entlang der Gewässerkette Hagener Meer–Bellinghover Meer–Lange Renne geteilt. Der westliche Teil der Gemeinde mit Haffen und Mehr wurde in die Stadt Rees eingegliedert, während der Ostteil der Gemeinde mit Mehrhoog zur Gemeinde (seit 1995 Stadt) Hamminkeln kam.

Einwohnerentwicklung

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Jahr Einwohner Quelle
18321568[3]
18612138[2]
18712013[4]
18852026[5]
19102175[6]
19252268[1]
19392430[7]

Sohn der Gemeinde

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  • Wilhelm Bartsch (1873–1959), Rechtsanwalt und Politiker in Freiburg im Üechtland
  • Hermann Obbeck: „Hei kennt gen A för en B“. Das Schulwesen im Laufe der Jahrhunderte in Haffen-Mehr 1634–1900, in: Kreisverwaltung Rees (Hg.): Heimatkalender Landkreis Rees 1961, Rheinberg 1961, S. 97–105.
  • Elmar Pütting: "Spuren und Narben, unsere Heimat im Krieg" Eigenverlag 2026, Chronik und Zeitzeugen, Geschichten aus Haffen - Mehr - Mehrhoog zum zweiten Weltkrieg

Einzelnachweise

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  1. 1 2 Gemeindelexikon Rheinprovinz 1930. In: wiki.genealogy.net. Abgerufen am 27. März 2025.
  2. 1 2 Otto von Mülmann: Statistik des Regierungs-Bezirkes Düsseldorf. 1865, abgerufen am 5. Mai 2019.
  3. ↑ Johann Georg von Viebahn: Statistik und Topographie des Regierungs-Bezirks Düsseldorf. 1836, abgerufen am 5. Mai 2019 (Digitalisat).
  4. ↑ Volkszählung 1871
  5. ↑ Gemeindelexikon für die Rheinprovinz 1885
  6. ↑ Landkreis Rees. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 29. April 2023; abgerufen am 17. Februar 2026.
  7. ↑ Michael Rademacher: Rees. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.