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Prášily

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Prášily
Wappen von Prášily
Prášily (Tschechien)
Prášily (Tschechien)
Basisdaten
Staat: Tschechien Tschechien
Region: Plzeňský kraj
Bezirk: Klatovy
Fläche: 11227,8543[1] ha
Geographische Lage: 49° 6′ N, 13° 23′ OKoordinaten: 49° 6′ 18″ N, 13° 23′ 21″ O
Höhe: 880 m n.m.
Einwohner: 154 (1. Jan. 2023)[2]
Postleitzahl: 341 43 – 342 01
Kfz-Kennzeichen: P
Verkehr
Straße: Železná Ruda – Srní
Struktur
Status: Gemeinde
Ortsteile: 2
Verwaltung
Bürgermeister: Libor Pospíšil (Stand: 2020)
Adresse: Prášily 110
342 01 Sušice 1
Gemeindenummer: 556084
Website: www.sumavanet.cz/prasily
Brücknerův dům
Herrenhaus
Standort der ehemaligen Kirche
Denkmal für die zerstörten Dörfer

Prášily (deutsch Stubenbach) ist eine Gemeinde im Okres Klatovy in Tschechien. Sie liegt 18 Kilometer südwestlich von Sušice bzw. 15 Kilometer nordöstlich von Zwiesel.

Prášily befindet sich im Böhmerwald am östlichen Fuße der Ždánidla (Steindlberg, 1309 m) im Tal des Prášilský potok (Stubenbach). Nordöstlich erhebt sich der Slunečná (Sonnberg, 996 m), im Süden der Poledník (Mittagsberg, 1315 m) mit dem Prášilské jezero (Stubenbachsee) und der Scheuereckberg. Im Westen liegt jenseits Ždánidla am Fuße des Lackenberges der Laka (Lackensee). Nordwestlich schließen sich die Dřevěná hůl (Hohenstock, 1206 m) und der Hůrecký vrch (Hurkenberg, 1099 m) an. Südwestlich liegt am Gsenget der Wandergrenzübergang Prášily/Scheuereck nach Bayern.

Nachbarorte sind Hartmanice im Nordosten, Srní im Osten, Modrava im Südosten, Buchenau im Süden, Spiegelhütte im Südwesten, Železná Ruda im Westen sowie Nová Hůrka im Nordwesten.

Das unbesiedelte Gebirge entlang des alten Zwiesler Weges, der durch das Stubenbachtal nach Böhmen führte, war bis ins 18. Jahrhundert Teil des königlichen Waldhwozd. 1725 kaufte Karl Richard Ritter von Schmidel die künischen Freigerichte Stachau und Stadln (Stodůlky) von den Grafen Kolowrat. Schmidel, der in dieser Zeit in ganz Böhmen Besitztümer mit geliehenem Geld erworben hatte, war ein Jahr später zahlungsunfähig. Er verkaufte 1726 Parzellen an der Křemelná an Siedler, die den Ort Großhaid (Velký Bor) gründeten. Wenig später entstanden weitere Siedlungen, darunter Rehberg, Waid (Paště) und Hohenstegen (Vysoké Lávky). 1731 erwarb Eleonora von Mansfeld die Gerichte Stachau und Stadln bei Versteigerung des Schmidelschen Besitzes für lediglich 19.500 Gulden. Sie ließ zahlreiche weitere Siedlungen anlegen. Dadurch wuchsen die Aufgaben des Gerichtes in Stadln stark an. Heinrich Paul von Mansfeld, der inzwischen die Herrschaft angetreten hatte, ließ deshalb in Stadln ein zweites Gericht für die neuen Siedlungen einrichten, das als Neustadln bezeichnet wurde. 1749 verkaufte Heinrich Paul von Mansfeld die künischen Gerichte Stachau, Altstadln und Neustadln an den Glashüttenmeister Laurenz Gattermayer. Dieser ließ in dem unbesiedelten Waldgebiet in der Finsteren Stube am Stubenbach zwei Spiegelglashütten errichten. Um diese entstand die Glasmachersiedlung Gattermayerhütte. Die neue Siedlung mit den umliegenden Wäldern wurde vom Waldhwozd abgetrennt und bildete ein unabhängiges Allodialgut mit eigener Gerichtsbarkeit, das ab 1750 als Stubenbach bezeichnet wurde. Die künischen Gerichte Stachau, Altstadln und Neustadln wurden im schutzuntertänigen Verband mit dem Gut Stubenbach vereinigt. Seit 1754 wurde in Gattermayerhütte eine herrschaftliche Brauerei betrieben. 1756 entstand eine Kapelle. Nach dem Tode Gattermayers ersteigerte Josef Graf Kinsky 1763 Stubenbach als Kridargut und gab auch der Siedlung Gattermayerhütte den Namen Stubenbach. Sein Neffe Philipp Josef Graf Kinsky erweiterte das Gut Stubenbach 1788 noch um das kleine Gut Gutwasser. 1798 verkaufte er die Güter Stubenbach und Gutwasser für 400.000 Gulden an Joseph II. zu Schwarzenberg; die Glashütte mit den zwei Spiegelschleifereien behielt Philipp Josef Graf Kinsky jedoch für sich. Zwei Jahre später erwarb Joseph II. zu Schwarzenberg noch das Gut Langendorf und vereinigte alle drei Güter zur Allodialherrschaft Stubenbach und Langendorf. 1803 wurde in Stubenbach die Kirche St. Prokop geweiht. 1819 entstand die Papierfabrik J. K. Eggert, die handgeschöpftes Papier für exklusive Zwecke fertigte. Daneben war der Ort Sitz eines Schwarzenbergischen Forstamtes. Im Jahre 1824 ließen die Grafen Kinsky die Spiegelhütte in Stubenbach stilllegen. 1833 erbte Johann Adolf II. zu Schwarzenberg die Allodialherrschaft Stubenbach und Langendorf.

Im Jahre 1838 umfasste das Gut Stubenbach einschließlich des Gutes Gutwasser, des königlichen Waldhwozdes II. Teil sowie der königlichen Stachauer und Stadlner Gerichte eine Nutzfläche von 38.698 Joch 1181 Quadratklafter. Davon entfielen 26.934 Joch 1383 Quadratklafter auf Wälder, die auf die Stubenbacher, Neubrunner, Schätzenwalder, Philippshütter, Maderer und Pürstlinger Forstreviere aufgeteilt waren. Der Holzabsatz erfolgte über die fürstliche Schwemmanstalt, zu der fast alle Bäche benutzt wurden und zu deren Betrieb der Chinitz-Tettauer Schwemmkanal angelegt worden war. Zum Gut Stubenbach gehörten die Dörfer Stubenbach, Obersteindlberg (Horní Žďánidla), Untersteindlberg (Dolní Žďánidla), Gsenget (Pomezí), Neubrunn (Nová Studnice), Grünberghütte bzw. Hütten (Zelenohorská Huť), Grünberghof (Zelenohorský Dvorec), Zeckerberg bzw. Seckerberg (Horky u Srní), Schötzenreiter bzw. Schützenreuter (Schätzenreith; Schätzova Mýť), Schätzenwald (Schätzův Les), Chinitz (Vchynice), Tettau (Tetov), Moder, Fischerhütten, Pürstling, Philippshütten, Preisleiten und Gutwasser (Dobrá Voda) sowie der Stubenbacher Anteil von Seeberg (Jezerní). Mit Ausnahme der Dominikaldörfer Chinitz, Tettau und Gsenget gehörten sämtliche Ortschaften zum Gericht Stubenbach. Auf dem Gebiet des Gutes Stubenbach lebten 1516 deutschsprachige Personen, deren Haupterwerbsquellen die Holzfällerei, die Flößerei sowie die Spinnerei und Weberei bildeten. Das Amtsdorf der Allodialherrschaft war Langendorf.[3]

Der Ort Stubenbach bestand zu dieser Zeit aus 168 Häusern mit 1134 Einwohnern; darin sind auch sämtliche zum Gericht Stubenbach gehörigen Dörfer mit einberechnet. Unter herrschaftlichem Patronat standen die Filialkirche St. Prokop und die Schule. Stubenbach war Sitz eines fürstlichen Forstamtes. Außerdem gab es im Dorf ein herrschaftliches Bräuhaus, ein Branntweinhaus, zwei Papiermühlen, eine Mahlmühle, eine Brettsäge, zwei Wirtshäuser sowie ein k.k. Hilfszollamt an der Straße nach Zwiesel. Stubenbach war Pfarrort für Obersteindlberg, Untersteindlberg, Gsenget, Hinterhäuser (Zadní Chalupy), Hohenstegen (Vysoké Jávky), Formberg, Gruberg (Hrubá), Sonnberg (Slunečná), Seeberg, Mühlspreng und Großhaid (Velký Bor) sowie einen Teil von Neubrunn und die Maderhäuser (Modrava 1.díl).[4] Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts blieb Stubenbach der Allodialherrschaft Stubenbach und Langendorf untertänig.

Nach der Aufhebung der Patrimonialherrschaften bildete Stubenbach bzw. Stadlern II. Anteil / Prášil t. Štadlovských podílů část II ab 1850 mit den Ortsteilen Untersteindlberg, Obersteindlberg, Gsenget, Mader, Neubrunn, Seckerberg, Grünbergerhof, Grünbergerhütten, Josefstadt, Formberg, Philippshütten, Preisleiten, Pürstling und Rachelhütte eine Gemeinde im Gerichtsbezirk Bergreichenstein. Ab 1868 gehörte Stubenbach / Prášil zum Bezirk Schüttenhofen, 1873 wurde die Gemeinde dem neu gebildeten Gerichtsbezirk Hartmanitz zugeordnet. Die Windbrüche von 1868 und 1870 vernichteten im Böhmerwald einen Großteil der alten Bäume.

Nach dem Ersten Weltkrieg entwickelte sich Stubenbach zu einem der bedeutendsten Wintersportgebiete des Böhmerwaldes. 1924 wurde der tschechische Ortsname in Prášily geändert. Im selben Jahre lösten sich Philippshütten, Preisleiten, Pürstling, Mader und Rachelhütte von Stubenbach los und bildeten eine eigene Gemeinde, die zunächst den Namen Preisleiten trug. Die Glasfabriken stellten 1924 die Produktion ein. 1933 brannte die Papierfabrik, die u. a. die Kanzlei des tschechoslowakischen Präsidenten beliefert hatte, nieder. In der Schwarzenbergischen Brauerei entstand 1928 eine Touristenunterkunft. In der Gemeinde Stubenberg einschließlich der Ortsteile Gsenget, Neubrunn, Seckerberg und Unter Steindlberg lebten im Jahre 1930 1018 Bewohner, die überwiegend Deutsche waren. 1938 bestand der Ort aus 161 Häusern und hatte 1022 Einwohner. Nach dem Münchner Abkommen wurde die Gemeinde dem Deutschen Reich zugeschlagen und gehörte zwischen 1939 und 1945 zum Landkreis Bergreichenstein. 1946 wurden die meisten deutschsprachigen Bewohner von Stubenbach vertrieben. Ihr Vermögen würde durch das Beneš-Dekret Nr. 108 konfisziert.[5] Der Ort konnte nur in geringem Umfang wieder besiedelt werden.

1948 erfolgte in den Wäldern entlang der Grenze zu Bayern der Bau von Drahtverhauen, um die nach der Machtergreifung der Kommunisten zunehmende Fluchtbewegung über die grüne Grenze zu unterbinden. Die schwach besiedelte Gegend wurde 1950 zum militärischen Sperrgebiet erklärt und abgesiedelt. Im selben Jahre wurde die Gemeinde Prášily aufgehoben und der Truppenübungsplatz Dobrá Voda errichtet, dessen Sitzort Prášily war. Um Prášily herum entstanden Bahnen für Schützenpanzer und Panzerschießplätze. Die umliegenden Dörfer wurden zu Artilleriezielen und auf diese Weise dem Erdboden gleichgemacht. In Prášily erfolgte der Abriss der nicht für militärische Zwecke benötigten Gebäude. Am 4. Januar 1979 wurde die Kirche St. Prokop gesprengt.

Nach der Auflösung des Truppenübungsplatzes Dobrá Voda im Jahre 1991 entstand zum 1. Januar 1992 die Gemeinde Prášily neu. Nach dem Abzug der Armee standen in dem Dorf nur noch 25 Häuser, und es gab weder eine Schule noch eine Kirche mehr. Seit dieser Zeit wurde in Prášily wieder mit der Schaffung einer Infrastruktur zur Wiedererlangung des früheren Rufes als bedeutendes Tourismus- und Wintersportzentrum begonnen. Die an Stelle der früheren Orte Jezerní und Stodůlky errichteten Schießplätze sind wegen der dort noch lagernden Munition gesperrt und bewalden seitdem.

1997 öffnete der Grenzübergang Gsenget und die Wiederherstellung der Baude des Klubs tschechischer Touristen wurde abgeschlossen. Ein Jahr später eröffnete der Aussichtsturm auf dem Poledník. Während der Monate Juli bis September ist der Grenzwanderweg zwischen dem Frantův most, dem Poledník und der Javoří pila begehbar, der durch das Auerhuhn-Schutzgebiet des Nationalparks Šumava führt.

Im November 2017 wurde diskutiert, den alten deutschen Friedhof mit einem tschechischen Teil zu erweitern und auf diese Weise mitzuhelfen, die Aussöhnung zwischen Deutschen und Tschechen zu fördern.[6]

Die Schulgeschichte von Stubenbach

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Am 17. Juli 1787 eröffnete der Lehrer Andreas Hofmeister in Stubenbach die einklassige Pfarrschule; 1788 wurde ein zweites Lehrzimmer zur Verfügung gestellt. Die Lehrer besoldete Graf Kinsky. Der Besitzer der Glashütten, Graf Philipp Kinsky, gründete 1808 die zweiklassige Schule im Haus Nr. 19. Der Fürst stellte in der früheren Direktionskanzlei der Glasfabriken eine Dienstwohnung zur Verfügung. 1860 zählte die Schule 149 Schüler. Im Jahre 1865 wurde das Schulpatronat der Gemeinde übertragen. Die Schule war von 1882 bis 1935 dreiklassig, ab Herbst 1935 bis 1939 vierklassig. Nach dem Stande vom 31. Dezember 1940 zählte die Schule 186 Schüler in fünf Klassen. Ein bekannter Lehrer war der Schriftsteller und Heimatforscher Josef Schramek.[7]

Die Filialschule von Großhaid/Velký Bor

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Am 4. Juni 1726 wurden vom Besitzer der künischen Freigerichte Stachau und Stadln Karl Richard von Schmidlin Waldflächen auf der Flur „Auf der großen Haid“ an drei Siedler übergeben. Durch diese Ansiedlung entstand der Ort Großhaid. Der Ort zählte im Jahre 1930 449 Einwohner und war in erster Linie landwirtschaftlich geprägt. Der Ort wurde nach der Vertreibung der deutschen Bewohner im Jahre 1945 als Teil des Truppenübungsplatzes Dobrá Voda dem Erdboden gleichgemacht. Zu Großhaid gehörten die Orte Gruberg, Ober-Grünberg, Mühlspreng, Seeberg, Sonnberg, Trommeln.[8]

Als der Unterricht in Großhaid aufgenommen wurde, lehrte der Lehrer reihum jede Woche in einer anderen großen Bauernstube. Später wurde im Haus Nr. 53 ein ständiger Lehrsaal eingerichtet. Im Jahre 1890 wurde die neue Schule fertiggestellt und eingeweiht. Die Schule zählte 51 Schüler und wurde als Filialschule von Stubenbach geführt.[7]

Die Schnitzschule

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Die Idee, Menschen aus dem Böhmerwald zu lehren, wie sie das Holz besser nutzen können, aus der heraus die Holzfachschulen entstanden, führte auch zur Gründung dieser Schule. Zwei Männer, der Oberlehrer David Friedl und der Oberförster Franz Lenk, erreichten, dass der Bezirksschulausschuss Schüttenhofen am 8. April 1879 die Eröffnung einer Fortbildungsschule für Zeichnen bewilligte. Sie wurde einer Werkstatt angegliedert, die die Entwürfe in Holz ausführte. Die Arbeiten dienten nicht nur der Lehre. Die Tischlerei fertigte Möbelstücke und Bilderrahmen, die mit diesen Schnitzwerken verziert waren. Bestellungen kamen nicht nur aus den Bürger- und Herrenhäusern der Gutshöfe in der näheren und weiteren Umgebung, sondern auch aus Wien und Ungarn und vereinzelt sogar aus Amerika. Begehrt waren auch die geschnitzten Köpfe, z. B. von Christus mit Dornenkrone, von Persönlichkeiten sowie Engel- und Charakterköpfe.

Um die Schule und ihre Erzeugnisse bekannt zu machen, beschickte der Leiter verschiedene Ausstellungen. Die Arbeiten wurden in Prag und Eger mit einer silbernen, in Schüttenhofen sogar mit einer goldenen Medaille ausgezeichnet. Diese sichtbaren Erfolge führten dazu, dass der Fürst Schwarzenberg Interesse für die Schule zeigten und sie auch förderten.

Als Vorarbeiter in der Schnitzwerkstatt, von dem viele künstlerische Impulse ausgingen, konnte der Bildhauer Anton Baumann aus Berchtesgaden gewonnen werden. An seiner Seite arbeitete Peter Adler aus Seewiesen als erster Geselle. Wenzel Jarolim aus Hartmanitz war für die Tischlerei zuständig.

Einige Schüler dieser kleinen Bildungseinrichtung gelangten später zu Ansehen, so Friedrich Zipelius in Neuern und Kindermann in Wien. Leopold Hafner wurde später Professor für Bildhauerei in Bozen. Die Schule wurde im Jahre 1889 aus unbekannten Gründen geschlossen.[9]

Die Glashütten von Stubenbach

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Der Ort Stubenbach hat seinen Ursprung in drei einst dort befindlichen Glashütten. Im Jahre 1749 verkaufte Heinrich Paul, Reichsfürst zu Mansfeld, Schutzherr der Gerichte Stadeln und Stachau, ein Gebiet aus dem Stadler Gericht, später Stubenbach genannt, an den Seewieser Hüttenmeister Laurenzius Gattermayer. Dieser errichtete im Jahre 1750 an diesem Ort die erste Glashütte, die ein Jahr später in Betrieb genommen wurde. 1752 folgten die Oberhütte und die Hütte Neubrunn/Nová Studnice.

Obwohl kein Wasserlauf für den Betrieb eines Pochers und der Flusshütte vorhanden war, baute Lorenz Gattermeyer seine Glashütte im Jahre 1752 voll aus. Gattermeyers Schwiegersohn, Lorenz Schedlbauer, pachtete 1757 die Glashütte und zahlte jährlich dafür Zins. Es wurde Spiegelglas erzeugt. Graf Kinsky fand Schedlbauer für Neubrunn ab und verpachtete die Hütte an Glaser Rauschenfels. Die Glashütte ging 1772 ein. Fürst Schwarzenberg siedelte hier Holzhauer an. Die erste Hütte, die sog. untere Hütte, pachtete 1756 Ignaz Eisner.

1763 ersteigerte Graf Philipp Kinsky das Glashüttengut Stubenbach, welches dieser 1775 seinem Vetter Josef Kinsky vererbte. Die Glashütten erfuhren von da an einen bedeutenden Aufschwung. 1776 entstanden zwei Spiegelschleifwerke, welche 1777 in Betrieb gingen, und aus Bürgstein, dem offiziellen Sitz des Grafen, wurden Facharbeiter wie Graveure, Spiegelbeleger und Vergolder nach Stubenbach geholt.

1778 bezog die Familie Abele aus Hurkenthal das neue Herrenhaus. Stubenbach erlebte seinen wirtschaftlichen Höhepunkt. Die Spiegel wurden nach Nürnberg, Prag, Wien, Petersburg und in die Türkei geliefert, und jährlich wurden 60–70 000 Spiegel hergestellt. Doch zwischen Graf Kinsky und Pächter Abele kam es zu Unstimmigkeiten. Obwohl Abele pflichtet war, nur an Kinsky in Bürgstein zu liefern, nahm er über seinen Schwager und die Hüttenherrn von Poschinger auf Oberzwieselau Geschäftsverbindungen mit den Spiegelhändlern Nürnbergs auf, was Kinsky unterbinden wollte. Graf Kinsky löste daraufhin die Spiegelhütte in Stubenbach auf und nahm die Belegschaft mit nach Nordböhmen, doch 1782 nahm Ferdinand Abele, der Pächter, die Spiegelglasherstellung wieder auf. 1795 pachtete Baptist von Schmaus die Stubenbacher Hütten und stellt sie auf Hohlglas um.

1798 kaufte Fürst Schwarzenberg das Glashüttengut Stubenbach ohne die Glashütten, deren Lebensdauer er auf 20 Jahre begrenzte. Der Grund lag in dem hohen Holzverbrauch der Hütten, denn Fürst Schwarzenberg stellte in seinem Herrschaftsbereich die Wälder auf Holznutzung um. Dafür siedelte er Sägewerke und Waldarbeiter an. Johann Kaspar Eggerth kaufte 1819 die beiden Spiegelpolierwerke und baute sie zu einer Papierfabrik um. 1824 wurde die Glashütte Stubenbach endgültig aufgelöst. Der letzte Pächter hieß Johann v. Schmaus, ein Sohn des Baptist v. Schmaus. Der Besitzer, Philipp Kinsky, verkaufte die obere und die untere Hütte an Fürst Schwarzenberg.[10]

Die Papiermühle von Stubenbach

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Im Jahre 1820 erfolgte die Inbetriebnahme der Papiermühle durch Johann Kaspar Eggerth. Dieser beschäftigte zu diesem Zeitpunkt 6 Gesellen, 2 Lehrjungen, 2 Hilfskräfte, 3 kleine Jungen, 1 Zimmermann, 1 Hausknecht, 4 ältere und 5 jüngere Arbeiterinnen. Die tägliche Arbeitszeit betrug 14½ Stunden.

1827 übernahm Lorenz Zelzer, der Schwiegersohn Eggerths, die kleinere, hintere Papiermühle. Nach seinem Tod fiel sie jedoch wieder in den Familienbesitz zurück. 1828 starb Johann Kaspar Eggerth. 1835 übernahm Johann, dessen Sohn, den Betrieb und leitete ihn bis 1871. Im Jahre 1841 betrug der Jahresumsatz der Papiermühle beträgt 10 000 fl. 1871 übernahm Franz Eggerth, Sohn des Johann Eggerth, die Papierfabriken. 1843 wurde die Anlage erneuert, u. a. wurden die Stampfen durch zwei Holländer, die die Hadern, das eigentliche Rohmaterial, zerkleinern, ersetzt. Die Papiermühle in Stubenbach war zudem die letzte in Böhmen, die noch handgeschöpftes Büttenpapier herstellte.

1911 übernahm Marie Eggerth, die Tochter des Franz Eggerth, den Betrieb. Ab 1918 verzeichnete die Papierfabrik einen allmählichen wirtschaftlichen Niedergang. Im Jahre 1933 vernichtete ein Brand das Werk.[10]

Neubrunn/Nová Studnice

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Obwohl kein Wasserlauf für den Betrieb eines Pochers und der Flusshütte vorhanden war, baute Lorenz Gattermeyer seine Glashütte im Jahre 1752 voll aus. Gattermeyers Schwiegersohn, Lorenz Schedlbauer, pachtete 1757 die Glashütte und zahlte jährlich dafür Zins. Es wurde Spiegelglas erzeugt. Graf Kinsky fand Schedlbauer für Neubrunn ab und verpachtete die Hütte an Glaser Rauschenfels. Die Glashütte ging 1772 ein. Fürst Schwarzenberg siedelte hier Holzhauer an.[11]

Gemeindegliederung

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Die Gemeinde Prášily besteht aus den Ortsteilen Nová Hůrka (Neuhurkenthal) und Prášily (Stubenbach).[12] Grundsiedlungseinheiten sind Hůrka (Hurkenthal), Nová Hůrka und Prášily.[13] Zu Prášily gehört außerdem die Ansiedlung Slučí Tah (Schnepfenstrich).

Das Gemeindegebiet gliedert sich in die Katastralbezirke Hůrka u Železné Rudy und Prášily.[14] Auf den Fluren liegen die Wüstungen Cettlova Hůrka, auch Cetlova Hůrka (Hurkerzettl), Dolní Ždánidla (Untersteindlberg), Ferdinandovo Údolí (Ferdinandsthal), Filzhäusel, Formberg, Frantoly (Frauenthal), Glasermühle, Gruberg, Horečky (Höhal), Horní Ždánidla (Obersteindlberg), Horní Zelená Hora (Ober Grünberg), Jezerní (Seeberg), Lakahäusel, Leturnerova Huť (Leturnerhütte), Malý Bor (Haid), Mühlgespreng, Nová Studnice (Neubrunn), Paseka (Holzschlag), Pomezí (Gsenget), Rovina (Ebene), Šerlův Dvůr (Schörlhof), Skelná (Glaserwald), Slunečná (Sonnberg), Souš (Zusch), Stará Hůrka (Althurkenthal), Stará Huť (Althütte), Stinglmühle, Stodůlky (Stadln), Stodůlská Slunečná (Stadler Sonnberg), Tremmeln, Velký Bor (Großhaid), Vysoká Hůl (Hohenstock), Vysoké Lávky (Hohenstegen), Weberhäuser, Zadní Chalupy (Hinterhäuser), Zelenohorská Huť (Grünbergerhütten).

Hurkenthal/Hůrka na Šumavĕ

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Die heute zu Stubenbach/Prášily gehörende ehemalige Gemeinde Hurkenthal war einst der bedeutendste Glasmacherort im nördlichen Böhmerwald. Eine besondere Rolle spielten hier die beiden Glasherrendynastien Hafenbrädl und Abele.

Hurkenthal unter den Hafenbrädl

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Über die genaue Herkunft des Geschlechts der „Hafenbrädl“ herrscht Unklarheit. Neben der von dem bayerischen Kurfürsten Max Josef II. im Jahre 1764 geadelten Eisensteiner Linie, gab es eine Hurkenthaler und eine Seewieser Linie.[15]

Der Eisensteiner Glasmeister, Hans Georg Hafenbrädl (1688–1769) erwarb 1732 eine große Strecke Waldes des künischen Waldhwozd von der Gräfin Eleonore von Mansfeld. Er errichtete eine Glashütte mit Brett- und Mahlmühle und weiteren Gebäuden am Seebach und wurde damit zum Gründer von Hurkenthal. Der Ort wurde auch Hohenstegener Hütte genannt, im Volksmund wurde er nur als Böhmischhütt'n bezeichnet und ist heute als Althurkenthal bekannt.

1747 übergab er den gesamten Hurkenthaler Besitz seinem Sohn Ignaz (1718–1792). Mit der Zeit wurden im nahen Umkreis weitere Glashütten errichtet; so sind die Ortsteile Hurkenthal und Neuhurkenthal entstanden, die dann allgemein als „Böhmische Hütt’n“ bezeichnet wurden. 1749 ehelichte Ignaz die Tochter Maria Klara (1728–1806) des Seewiesener Glasmeisters Georg Jakob Eisner.

Am 28. Februar 1778 übergab Ignaz Hafenbrädl seine Glashütten an drei seiner Söhne und zog sich auf sein Altenteil zurück. Franz Ignaz (1753–1828) erhielt Neu-Hurkenthal, Laurenz Felix (1757–1797) Alt-Hurkenthal und die Hohenstockhütte, der jüngste Sohn, Johann Georg (1759–1807) bekam Hurkenthal.

1788 verließ der Nachkomme Felix Hafenbrädl Hurkenthal, er hatte das Glashüttengut Storn (Schindlerhütte, dann Felixgütl) am Nordhang des Spitzbergs vom Schwiegersohn Nikolaus Eisners, Wenzel Schindler erworben. Nikolaus Eisner in Muckenhof bei Sankt Katharina, war ein Cousin seiner Mutter Maria Klara und auch ein Verwandter seiner Frau Anna Maria, geb. Hilz (1759–1832). Sein ältester Bruder Jonathan Josef war zu dieser Zeit bereits in Althurkenthal ansässig und kaufte einige Jahre später auch die Glashütte Hohenstock.

1799 verkaufte der Erbe Johann Georg Hafenbrädl Hurkenthal an Christian Ferdinand Abele (1740–1801).

Hurkenthal unter den Spiegelfabrikanten Abele

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Die „Abele“ stammen von der Leinox-Mühle im württembergischen Alfdorf ab. Sie waren protestantischen Glaubens. Die Herleitung von den französischen Hugenotten, die der Schriftsteller Karl Klostermann (1848–1923) in seinem Roman „Die Glasmacher“ vorgenommen hat, ist unzutreffend. Franz Abele (1705–1753) gründete 1751 auf der Herrschaft Plößberg eine Glashütte, genannt Franzbrunnhütte. Die Hütte ging in den Besitz des ältesten Sohnes Christian Ferdinand Abele (1740–1801) über. Dieser war im Jahre kurz vor seinem Tod zum katholischen Glauben übergetreten.[15]

Der Käufer von Hurkenthal, Christian Ferdinand Abele, verstarb 1801, seine Frau Kartharina führte die Glashütte weiter. 1802 ersteigerte die Witwe Neuhurkenthal von Ferdinand Joseph von Lenk. Im Jahr 1804 ehelichte die Witwe Katharina Abele (1762–1807) in Schüttenhofen den Militärarzt Thaddäus Polzner, doch 1807 verstarb sie im dritten Jahr ihrer zweiten Ehe. Der Sohn Georg Christoph Abele (1786–1833) hatte nun die alleinige Leitung des Unternehmens und vermählte sich 1810 mit Susanna Freiin von Hafenbrädl (1787–1819) aus Bayerisch Eisenstein. Georg Christoph Abele errichtete Glashütten, Spiegelpolierhütten und Schleifereien, er war auch der Erbauer von Schloss Ludwigsthal bei Lindberg in Bayern. In den Abele-Glashütten im Böhmerwald wurden die ersten mundgeblasenen Spiegel nach modernsten französischen Verfahren produziert und weltweit exportiert.

Nach 9 Jahren Ehe, im Jahr 1819, starb Susanna. Georg Christoph Abele ließ auf dem Friedhof neben der Kirche im Jahr 1820 die Kapelle des Heiligen Kreuzes errichten. 1822 kaufte Georg Christoph Abele Althurkenthal und Althütte von Jonathan Josef Hafenbrädl.

1833 verstarb Georg Christoph Abele; Vormund der minderjährigen Kinder wurde sein Bruder Georg Ferdinand (1792–1853). Dieser übernahm auch die Leitung der Abele-Glashütten und Besitzungen. Er baute nach dem Plane seines seligen Bruders Christoph Abele eine große Spiegelglasschleife in Hurkenthal, „Ferdinands-Thal“ genannt, errichtete eine Spiegelglas-Gussfabrik in Deffernik, dazu pachtete er in Baiern die nicht weit von Zwiesel und Ludwigsthal gelegene Tafel-Glasfabrik Rabenstein und die den Hammerer Bauern gehörige Tafelglasfabrik Gerlhütte nacheinander und erwrb auch das Gut Brunst, wo einst eine große Glasfabrik von dem berühmten Johann Baptist Adler betrieben wurde.

1836 legte er die Verwaltung Hurkenthals und sämtlicher Güter nieder und zog sich auf das Gut Brunst zurück. Die inzwischen erwachsenen Kinder übernahmen die Geschäfte. 1844 gaben sie die Leitung in die Hände von Wenzel Veith, Schwiegervater des jüngsten Bruders der Abele-Geschwister. Doch schon einige Jahre später, im November des Jahres 1852 wurde der gesamte Besitz Hurkenthal von Fürst Karl von Hohenzollern-Sigmaringen (1783–1855) ersteigert. Die fürstliche Verwaltung behielt einige der von Ignaz Hafenbrädl eingeführten und von den Abele fortgeführten Vergünstigungen für den Ort und seine Bewohner bei.

Geschichte der Kirche Sankt Vinzenz de Ferrer in Hurkenthal

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Die Hurkenthaler Kirche „Vinzenz de Ferrer“ wurde 1788/89 von Ignaz Hafenbrädl und seinen vier Söhnen gestiftet und erbaut. Am 21. September 1789 erfolgte die Einweihung der Kirche und des Friedhofs. 1792 starb Ignaz Hafenbrädl im Alter von 74 Jahren. Er wurde in der Kirche beigesetzt. Am 25. Oktober 1797 wurde sein Sohn Felix Hafenbrädl ebenfalls in der Kirche beigesetzt.

Am 18. August 1857 wurde Hurkenthal zur Pfarrei erhoben. 1889 wurde auf dem Kirchhof das 100-jährige Jubiläum der Kirche gefeiert.

Am 31. Juli 1946 wurde im Auftrag des Kapitelkonsistoriums des Bistums Budweis das Inventar der Kirche und des Pfarrhauses vom Pfarrer aus Markt Eisenstein übernommen. Am 2. August löschte der letzte Pfarrer von Hurkenthal das Ewige Licht in der Kirche, und auch die Pfarrchronik endet zu diesem Zeitpunkt.

An Weihnachten 1950, wurde die letzte Messe in der Kirche gelesen. Die Kirche wurde danach zeitweise als Stall und Scheune genutzt und erlitt sie das gleiche Schicksal wie 51 andere Orte. Die Kirchen und Häuser dieser Orte wurden gesprengt und eingeebnet.

2008 waren die Schuttberge über den Mauerresten der Kirche Sankt Vinzenz de Ferrer weggeräumt, sodass im September in Anwesenheit vieler tschechischer und deutscher Gläubiger und Besucher wieder die erste Hl. Messe in der wieder freigelegten Ruine der Kirche gefeiert werden konnte.

Geschichte der Kapelle des Heiligen Kreuzes in Hurkenthal, auch Abele-Kapelle genannt.

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1820 ließ Georg Christoph Abele auf dem Friedhof neben der Kirche eine Kapelle mit Krypta als Familiengruft errichten. Beigesetzt wurden an diesem Tag in der Krypta die Eltern des Georg Christoph, Christian Ferdinand Abele, gest. 1801, Katharina, geb. Rosner, gest. 1807, und seine über alles geliebte Gattin Susanna, geb. von Hafenbrädl, gest. 1819. Ihre Namen fanden sich auf dem großen Epitaph am Boden in der Mitte der Kapelle.

Im Laufe der folgenden Jahrzehnte wurden viele Familienmitglieder, Verwandte aus der Familie Hafenbrädl und der Vater des Schriftstellers Karl Klostermann, Dr. Josef Klostermann, gest. 1875, in der Gruft beigesetzt. Bis 1920 fanden 25 Personen in der Familiengruft die ewige Ruhe.

Am 2. August 1946 wurde das ewige Licht in der Kirche ausgelöscht. Alle deutschen Bewohner mussten den Ort und die Gegend verlassen. Der Ort Hurkenthal lag ab 1952 wie viele andere Dörfer auf dem Truppenübungsplatz Dobrá Voda und wurde vom Militär zerstört, nur die Kapelle wurde verschont.

1953 kam die „dunkelste Stunde“ in der Geschichte der Kapelle: Die Krypta und die sterblichen Überreste der darin beigesetzten Personen wurden in einem unfassbaren und sinnlosen Akt von Vandalismus von betrunkenen Soldaten zerstört, die Särge und die darin liegenden mumifizierten Leichname (24 Mitglieder der Familien Abele und Hafenbrädl und der Leichnam des Vaters des Schriftstellers Karl Klostermann) wurden aus der Gruft gezerrt, geschändet und vernichtet.

1989 fiel der Eiserne Vorhang und das Militär zog ab, die Kapelle des Heiligen Kreuzes war inzwischen in einem bedauerlichen Zustand, sie war zu einer einsturzgefährdeten Ruine verkommen. 1998 begannen die ersten Freiwilligen den Schutt aus der Kapelle wegzuräumen. Die Kapelle wurde mit Hilfe vieler Helfer restauriert. Am 14. September 2003 wurde die restaurierte Kapelle feierlich wieder eingeweiht und ist seitdem als letztes erhaltenes Bauwerk von Hurkenthal ein Mahnmal. Sie ist ein Ort des Gedenkens und der Andacht, ein Treffpunkt für Hurkenthaler, Hurkenthalfreunde und Besucher des Nationalparks Šumava. Besonders zu den zwei Wallfahrtstagen, im April und im September, herrscht seitdem reges Leben in der Kapelle und um das ehemalige Ortszentrum von Hurkenthal.[16]

Das ehemalige Gericht der künischen Freibauern Stadln/Stodůlky

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Das Freigericht Stadln (Stodůlky) gehörte neben St. Katharina (Svatá Kateřina), Hammern (Hamry), Eisenstraß (Hojsova Stráž), Seewiesen (Javorná), Haidl am Ahornberg (Zhůří), Kochet (Kochánov) und Stachau (Stachy) zu den acht bis zur Aufhebung der Patrimonialrechte in der k. k. Monarchie im Jahre 1848 mit besonderen Rechten ausgestatteten Gemeinden des königlichen Waldhwozd im Böhmerwald. Die Künischen Freibauern hatten weitgehend Selbstverwaltung, unterstanden nur der königlichen Kammer, wählten einen eigenen Richter als Vorstand und waren zu einem gemeinsamen Interessenverband mit einem Oberrichter zusammengeschlossen. Das Stadler Gericht, welches das größte davon war, hatte ein Ausmaß von 23 613 ha, mehr als die anderen sieben Gerichte zusammen 17 648 ha.

Um das Jahr 1000 drangen die Siedler auf der bayerischen Seite des Nordwaldes immer weiter zum Hauptkamm vor, überschritten ihn jedoch noch nicht. Doch in der Folge waren es vier Faktoren, welche sie veranlassten, die riesigen Urwälder, die das spätere Stadler Gericht bedeckten, in Kulturland zu verwandeln: zum einen die Steige, die das Gebiet überquerten, weiter der Gold- und Silberreichtum der Berge und Bäche, dann die Suche nach neuem Rodungsland und zuletzt die Errichtung von Glashütten im holz- und quarzreichen Land. Die letzten Siedler im Stadler Gericht, die Holzhauerfamilien, welche die Herrschaft Stubenbach zur besseren Nutzung ihrer riesigen Wälder sesshaft machte, (Chinitz-Tettau, Schätzenwald etc.) blieben Herrschaftsuntertanen, so dass neben den Rustikalisten (Freibauern) auch Dominikalisten das Stadler Freigericht bewohnten.

Die acht Freigerichte verschwanden, als im Landesgesetzblatt vom 9. Oktober 1854 der Erlass veröffentlicht wurde, dass Böhmen fürderhin aus 13 Kreisen bestehe. Zum Kreis IX, dem Piseker Kreis, der sich aus 13 Bezirken mit 796 Katastralgemeinden zusammensetzte, gehörte nun die Gemeinde Stadln.

Das riesige Alt- und Neustadler Gericht war in folgende Teile zerfallen:

1. Gemeinde Stadln mit der Katastralgemeinde Stadln mit 20 Dörfern und Weilern und der Katastralgemeinde Stadler Antheil III. Teil mit den Ortschaften Hurkenthal, Alt- und Neuhurkenthal.

2. Gemeinde Stadler Antheil I. Theil mit der Katastralgemeinde Stadler Antheil I. Teil, bestehend aus 12 Dörfern bzw. Weilern. Diese Gemeinde wurde später in die Gemeinden Rehberg und Großhaid aufgeteilt.

3. Gemeinde Stubenbach (Stadler Antheil II. Theil) mit der Katastralgemeinde Stubenbach I. Theil (9 Dörfer bzw. Weiler), der Katastralgemeinde Stubenbach II. Theil (2 Dörfer), 7 der Katastralgemeinde Stadler Antheil III. Theil (Formberg) und der Katastralgemeinde Rachelwald, auch Judenwald genannt. Daraus entstanden später die Gemeinden Stubenbach und Philippshütten.

Alle drei Gemeinden gehörten zur neuerrichteten Bezirkshauptmannschaft Schüttenhofen, die die Aufgaben des Seewieser Oberrichteramts übernahm, während in den Gemeinden gewählte Bürgermeister und Gemeinderäte die Richter und ihre Geschworenen ablösten. Das Dorf Stadln, welches dem Gericht seinen Namen gegeben, besaß jetzt aber nur mehr wenig Bedeutung im Gemeindeverband.

Etwa 1/3 des ehemals ausgedehnten Freigerichtes bildete jetzt die Gemeinde Stadln, die aber immer noch ein Ausmaß von 7259 ha hatte und 1930 von 2018 Menschen bewohnt war. Die soziale Gleichstellung aller Bevölkerungsschichten, besonders nach dem Ersten Weltkrieg, brachte ein Übergewicht der Arbeiter über die früher bevorrechteten Bauern und Grundbesitzer und daher die Verlagerung des Schwerpunktes nach Höhal, Holzschlag und Hurkenthal.

Stadln war nie kirchlicher Mittelpunkt gewesen. Ursprünglich waren alle Orte in die Urpfarre Maurenzen eingepfarrt. Später, nach Errichtung neuer Seelsorgestellen, erfolgte die Umpfarrung in die Kirchen Unterreichenstein, Gutwasser, Stubenbach, Haidl und Hurkenthal.

Das Gleiche gilt auch für die Verhältnisse auf schulischem Gebiet. Es gab zweiklassige Schulen in Stadln und Hurkenthal und einklassige in Waid, Frauenthal, Holzschlag und Glaserwald. Da also der Gemeinde eine zentral gelegene Kirche und Schule sowie ein wirtschaftliches Zentrum fehlten, blieb sie bis zur Vertreibung 1946 ein lockerer Gemeindeverband ohne größere Gemeinsamkeiten.

Nach der Besetzung des Dorfes durch die Amerikaner und Wiedereingliederung in die tschechoslowakische Republik kam das Ende des Dorfes Stadln. Die Bewohner wurden in den Jahren 1945/46 nach Deutschland vertrieben. Das Dorf wurde vollständig zerstört, als das örtliche Umfeld in einen Truppenübungsplatz verwandelt wurde.[17]

Glashütten im Bereich des ehemaligen Stadler Gerichts

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Die ersten Ansiedler mit ihren noch kleinen Rodungsflächen hätten allein nicht Herr über die immer noch riesigen und fast undurchdringlichen Urwälder werden können, wären ihnen nicht die Glashüttenleute zu Hilfe gekommen. Aus Bayern stammend, drangen sie immer weiter in die Tiefe des „Waldhwozd“ vor, dessen Reichtum an Quarz, Brennholz und den aus der Asche der Fichten gewonnenen Glasfluss (Pottasche) nützend. Auch auf den Hängen des Kiesleiten fanden sie das alles in reichem Maße, so dass vor allem hier schon frühzeitig Glashütten nachzuweisen sind, deren Standort uns Flur- und Ortsnamen überliefert haben.

Schon vor 1600 bestand am Osthang des Kiesleiten eine Glashütte des Glasermeisters Martin Zoglauer. Ihr Standort lebte nach ihrem Verfall im Namen des Weilers Althütte fort, in dessen unmittelbarer Nähe sich der Flurnamen „Hüttenberg“ erhalten hatte. Im Steuerkataster des Jahres 1617 wird Martin Zoglauer auch als Eigentümer der Waider Hütte genannt. Im gleichen Jahr 1617 erwarb er die großen Wälder am Rotmoosberg, die den weiteren Betrieb in der alten Hütte oder nach deren Verfall in einer neuerrichteten ermöglichten.

Die Waider Hütte

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Ebenfalls um 1600 stand im Ortsbereich von Mitterwaid eine Patterlhütte, die Martin Zoglauer im Jahr 1608 für 544 Schock Meißner an Hans Hasenkopf veräußert hatte. Es wurden Glasperlen (Patterin) für Rosenkränze und auch die teuren, schwarzen Perlen für den Sklavenhandel hergestellt und an den Nürnberger Kaufmann Friedrich Luckner geliefert. 1675 bestand immer noch die Handelsbeziehung mit Nürnberg, wie ein Vergleich aus diesem Jahre mit den Nürnberger Kaufleuten Johann Vitzthum und Johann Friedrich Fischer besagt. Im Steuerkataster von 1713 lesen wir: „Die visitierte Patterlhütte ist eingefallen und wird in selbter nichts mehr praktizieret.“ 1747 brannte das Gebäude ab.

Die Hütte in Glaserwald

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Auch das Dorf Glaserwald verdankt Name und Entstehung einer Glashütte, die nach 1617 hier errichtet wurde. Im Urbarium von 1630 wird bei den sogenannten „Neugütlen bey den hohen Stegen“ als ihr Erbauer Kaspar Häusler genannt. 1654 ist dann Hans Häusler Besitzer, der vom Schreiber des Katasters nach seinem Beruf als Hans Glaser bezeichnet wird. Die Hütte ging 1687 wegen Mangel an schlagbarem Holz ein, worauf die Aufteilung des gerodeten oder kahlgeschlagenen Besitzes erfolgte.

Die Böhmischhütte – Hütten um Hurkenthal

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1732 erwarb Johann Georg Hafenbrädl für seinen Sohn Johann Joseph einen Waldgrund im Hohenstegener Revier, wo die Bauern Weiderechte besaßen. Trotz deren Einspruch errichtete der Käufer mit obrigkeitlicher Genehmigung eine Hütte, welche die Eisensteiner, die sich trotz ihrer 1707 erfolgten Eingliederung nach Böhmen noch bayerisch fühlten, als „Böhmische Hütte“ bezeichneten. Eine zweite Hütte wurde bald an die Stelle verlegt, wo der Ort Althurkenthal entstand. Im Volksmund wurde der Standplatz der ersten Hütte als „Althütte“ bezeichnet. Als 1764 ein Sturmwind argen Schaden in den benachbarten Wäldern anrichtete, erhielt der Glasermeister Ignaz Hafenbrädl die Erlaubnis, eine weitere Hütte zu errichten, die zur Gründung von Neuhurkenthal führte. 1778 errichtete Hafenbrädl die vierte Hütte, die man Lethurnerhütte nannte. Über diese Hütte verfasste der Schriftsteller Hans Watzlik (1879–1948) einen Roman, genannt „Die Lethurnerhütte“.[17]

Grünbergerhütte

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Die Grünbergerhütte wurde von Lorenz Schedlbauer im Jahre 1757 erbaut. Im Jahre 1763 übernahm Lorenz Gattermayer die Hütte. 1780 wurde die Grünbergerhütte auf Spiegelglaserzeugung umgestellt. Nachdem die Hütte kurze Zeit später abgebrannt war, wurde sie 1782 von Augustin Müller von der Bergreichensteiner Hütte Tiefental neu aufgebaut. Jetzt wurden Hohlglas und Perlen hergestellt. Fürst Josef von Schwarzenberg löste 1799 Michael Müllers Rechte an der Glashütte ab und stellte den Betrieb ein.[11]

Lorenz Gattermayer baute diese Glashütte im Jahre 1752. Gattermayers Schwiegersohn, Lorenz Schedlbauer, pachtete 1757 die Glashütte. Es wurde Spiegelglas erzeugt. Nachdem der Glaser Rauschenfels, Joh. Stuhl und Andreas Heysser kurzzeitig die Glashütte betrieben hatten, ging diese 1772 ein. Fürst Josef Schwarzenberg siedelte Holzhauer an.[11]

Die Schleif- und Polierwerke in Frauenthal

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Im Jahre 1858 kaufte Isaak Simon Bloch aus Hartmanitz ein Gebäude in Frauenthal und gründete fünf Jahre später die Spiegelglas-Schleif- und Polierwerke.

Alt-Frauenthal war das erste Werk des Fabrikanten. Dieses Werk, auch „Bandlwerk“ genannt, stellte kleine Spiegel her. Es umfasste 12 Schleifböcke und rund 180 große Polierblöcke und wurde von fünf, vier bis fünf Meter hohen, Wasserrädern angetrieben. Das blinde Tafelglas wurde vor dem Weltkrieg von der Hermannshütte bei Eger und von der Fuchshütte in Nordböhmen, nach dem Weltkrieg von der Glashütte Chodau bei Pilsen bezogen. In Frauenthal wurde es geschliffen und poliert, belegt wurde es in Hartmanitz, wo auch die Verwaltung der Werke Blochs lag.

Das Schleifen erfolgte mittels Sandes in drei immer feiner werdenden Abstufungen. Beim Polieren wurden die immer noch matten Spiegeltafeln auf den Polierblock aufgegipst und durch darüberstreichende Filztafeln spiegelblank gemacht, wobei immer wieder Eisenrotis neu aufgetragen werden musste. Trübe Stellen an den polierten Glastafeln wurden von den Dussiererinnen in einem Waschtrog mit der Hand klargeschliffen. Der Beleger – oft ein selbständiger Unternehmer – verwendete als lichtbrechendes Mittel in früheren Zeiten Bleifolien, später Zinnamalgam, das wegen seines Quecksilbergehaltes schädlich war, und in den letzten Jahren salpetersaures Silberoxyd, das er nach geheimgehaltenen Rezepten selber herstellte.

Neu-Frauenthal. Da das Geschäft gut ging, wurde 1872/73 ein neues, größeres Werk gebaut, Neu-Frauenthal, das „Grouß Werk“ genannt. Es hatte sieben Wasserräder, 12 Schleifböcke und 180 Polierblöcke. Außerdem wurden ein Wohnhaus mit einem Laden, ein Schulhaus und verschiedene Schuppen gebaut.

Unter-Frauenthal 1882/83 wurde das dritte Werk errichtet, Unter-Frauenthal, genannt der „Neubau“, ein Schleif-, Polier- und Facettierwerk für große Spiegel. Das Werk wurde zunächst mit zwei Wasserrädern, später durch eine 1910 aus Deutschland bezogene Turbine angetrieben. Der Generator lieferte für Frauenthal und einige umliegende Höfe Strom. Das Wasser für alle drei Werke lieferte ein Kanal, der vom oberen Kieslingbach abgeleitet wurde.

Das Werk wurde wie die Werke Blochs in Hartmanitz und Chumo von seinem Sohn und später von seinem Enkel Richard weitergeführt, welcher nach England emigrierte, nachdem 1938 das Sudetenland an das Deutsche Reich angegliedert wurde. Das Werk wurde in wie das Stammwerk in Chumo von den Optischen Werken in Neuern übernommen und mit der gesamten Belegschaft bis 1945 weitergeführt.[18]

Die Glasschleifereien von Holzschlag/Paseka

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Um 1860 wurden in Holzschlag mehrere Fabrikgebäude gebaut: das Große Werk, das Untere Werk, das Höhalwerk und das Haidwerk. Als Erbauer gilt Peter Ziegler von der Gerlhütte. 1865 ging das Werk in den Besitz der Herren Fürth in Schüttenhofen und Pollak in Pilsen. Bis zu Beginn des Ersten Weltkrieges waren in den Glasschleifereien ca. 250–300 Personen beschäftigt. Die Fabrik ging auch nach dem Ersten Weltkrieg wieder in Betrieb. Das Ende kam in dem dreißiger Jahren, als die Werke in das nordböhmische Chodau/Codov verlegt wurden.[19]

Persönlichkeiten

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  • Josef Schramek (1856–1940), Schriftsteller und Pädagoge, war als Lehrer und Schulleiter bis zu seinem Ruhestand an der deutschen Schule in Stubenbach tätig.
  • Zephyrin Zettl (1876–1935), Schriftsteller geb. in dem Dorf Stadln
  • Isaak Simon Bloch (um 1820–1885), Vorsitzender der israelitischen Gemeinde von Hartmanitz und Gründer der Schleif- und Polierwerke in Frauenthal
  • Ignaz Hafenbrädl (1718–1792), Gründer der Glashütten von Hurkenthal
  • Georg Christoph Abele (1786–1833), Unternehmer in Hurkenthal

Sehenswürdigkeiten

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  • Friedhof mit den Resten der zerstörten Kirche St. Prokop
  • Brücknerův dům (Brücknerhaus), es dient heute als Pension
  • Ehemaliges Herrenhaus
  • Poledník (Mittagsberg, 1315 m) mit Aussichtsturm, dem Karsee Prášilské jezero (Stubenbacher See) und Kareisdenkmal
  • Karsee Laka (Lackensee)
  • Grabkapelle der Glasmacherfamilie Abele in der Wüstung Hůrka
  • Březník (St. Guntherberg) bei Dobrá Voda
  • Im Lande der künischen Freibauern – Heimatbuch für den mittleren Böhmerwald, Grafenau 1979, überarbeitete Neuauflage I und II, 2019
  • Walter Zettl: „Das Zephyrin-Zettl-Buch“, Waldkirchen 1990
Commons: Prášily – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. ↑ http://www.uir.cz/obec/556084/Prasily
  2. ↑ Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2023 (PDF; 602 kB)
  3. ↑ Johann Gottfried Sommer: Das Königreich Böhmen. Band 8: Prachiner Kreis. Calve, Prag 1840, S. 252–262.
  4. ↑ Johann Gottfried Sommer: Das Königreich Böhmen. Band 8: Prachiner Kreis. Calve, Prag 1840, S. 260.
  5. ↑ Alfred Schickel: Die Vertreibung der Deutschen. Geschichte, Hintergründe, Bewertungen. 2., erweiterte Auflage. MUT, Asendorf 1987, ISBN 3-89182-014-3.
  6. ↑ https://br24.de/nachrichten/friedhof-dient-der-deutsch-tschechischen-versoehnung,QZfDSJQ
  7. 1 2 Im Lande der künischen Freibauern – Heimatbuch für den mittleren Böhmerwald, Grafenau 1979, überarbeitete Neuauflage I und II, 2019
  8. ↑ Reinhold Fink: Zerstörte Böhmerwaldorte, Eigenverlag 2006
  9. ↑ Maria Frank: Schulen im mittleren Böhmerwald, Grafenau 1997
  10. 1 2 Im Lande der künischen Freibauern, Grafenau 1979, S. 756ff.
  11. 1 2 3 Im Lande der künischen Freibauern – Heimatbuch für den mittleren Böhmerwald, Grafenau 1979, S. 782ff.
  12. ↑ http://www.uir.cz/casti-obce-obec/556084/Obec-Prasily
  13. ↑ http://www.uir.cz/zsj-obec/556084/Obec-Prasily
  14. ↑ http://www.uir.cz/katastralni-uzemi-obec/556084/Obec-Prasily
  15. 1 2 Josef Blau, Die Glasmacher im Böhmer- und Bayerwald, Bd. II, Familienkunde, Reprint Morsak Verlag Grafenau 1984
  16. ↑ „Im Lande der künischen Freibauern“ – Heimatbuch für den mittleren Böhmerwald; Grafenau 1979, überarbeitete Neuauflage 2019 Bd. II, S. 379ff.
  17. 1 2 Im Lande der künischen Freibauern – Heimatbuch für den mittleren Böhmerwald, Grafenau 1979, S. 639ff.
  18. ↑ Im Lande der künischen Freibauern – Heimatbuch für den mittleren Böhmerwald, Grafenau 1979, S. 675ff.
  19. ↑ Im Lande der künischen Freibauern, Grafenau 1979, S. 683f.