Ramershoven
Ramershoven Stadt Rheinbach | ||
|---|---|---|
| Koordinaten: | 50° 39′ N, 6° 58′ O | |
| Höhe: | 160 m ü. NN | |
| Fläche: | 5,18 km² | |
| Einwohner: | 534 (31. Dez. 2025)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 103 Einwohner/km² | |
| Eingemeindung: | 1. August 1969 | |
| Postleitzahl: | 53359 | |
| Vorwahl: | 02226 | |
Lage von Ramershoven in Nordrhein-Westfalen | ||
Ramershoven (mit Peppenhoven) ist eine Ortschaft von Rheinbach im Rhein-Sieg-Kreis in Nordrhein-Westfalen. Bis 1969 war Ramershoven eine selbständige Gemeinde. Mit der kommunalen Neuordnung wurde Ramershoven eine von neun Ortschaften der Stadt Rheinbach.
Lage
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ramershoven liegt in der Kölner Bucht am Rande der Voreifel. Südlich am Ort vorbei verläuft die Bundesautobahn 61. Im Ort treffen sich die Landesstraße 113 und die Kreisstraße 65.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Erstmals schriftlich erwähnt wird Ramershoven im Jahre 1095. Bereits 893 wird der Weiler Peppehoven mit seiner Burg genannt. Der Ortsname leitete sich vom altdeutschen Vornamen Rambrecht ab. Über Rambrechtsau und Ramersowa entwickelte sich der Name zum heutigen Ramershoven. Zu damaliger Zeit gehörte das Dorf zum Kloster Lorsch. Seit 1545 bildete Ramershoven mit anderen umliegenden Orten einen Dingstuhl im Jülicher Amt Neuenahr.[2] 1955 wurde ein neues Schulgebäude errichtet. Der Schulbetrieb wurde 1970/71 eingestellt. Nach einem Umbau in den 1980er Jahren dient das Schulgebäude heute als Mehrzweckhalle.
Die Kirche ist dem römischen Märtyrer St. Basilides geweiht und gehört zur katholischen Pfarrgemeinde St. Martin Rheinbach.
Ramershoven wurde am 1. August 1969 mit zugehörigem Ortsteil Peppenhoven in die Stadt Rheinbach eingemeindet.[3] Peppenhoven ist nach wie vor Wohnplatz von Ramershoven.
Entwicklung der Einwohnerzahl
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Einwohnerzahlen ab 2019nur mit Hauptwohnung
| Jahr | Einwohner | Delta |
|---|---|---|
| 1816 | 168 1 | |
| 1852 | 302 | 134 |
| 1905 | 369 | 67 |
| 1939 | 370 | 1 |
| 1946 | 433 | 63 |
| Jahr | Einwohner | Delta |
|---|---|---|
| 1969 | 589 | 156 |
| 1998 | 499 | −90 |
| 19../20.. | ||
| 2019 | 512 | |
| 2020 | 531 | 19 |
| Jahr | Einwohner | Delta |
|---|---|---|
| 2021 | 514 | −17 |
| 2022 | 515 | 1 |
| 2023 | 546 | 31 |
| 2024 | 563 | 7 |
| 2025 | 534 2 |
Politik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ratswahl – Stadt Rheinbach 2025
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Partei | Name, Vorname | Nr.: Stimmbezirk und Wahllokal | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| UWG | Specht, Dagmar Cäcilie | 121 Flerzheim 2 | 32,89 % |
| 122 Peppenhoven/Ramershoven | 34,85 % |
Ortsvorsteher/Ortsvorsteherin
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Nachstehende Ortsvorsteher wurden nach der kommunalen Neugliederung vom 1. August 1969 gewählt und ernannt:
- n. n.
- Johann Josef Donau (1998)[5]
- Dagmar Specht[6]
- Thomas Bayer CDU[7] (2020–2025)
- Miriam Bahners FDP, (im Amt seit 24. Nov. 2025–...)[8]
- Anmerkung
- Ortsvorsteher verbleiben lt. städtischer Satzung nach der Wahl jeweils kommissarisch im Amt, bis zur Neuwahl der Nachfolger durch den Stadtrat und Ernennung durch den Bürgermeister.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Die römisch-katholische Kirche St. Basilides
- Die „Alte Schule“ (heute Vereinshaus des TTC Ramershovens)
- Bildergalerie Peppenhoven/Ramershoven
- Burg Peppenhoven zu Ramershoven
- Kirche St. Basilides
- Ramershoven Brunnen
- Kriegerdenkmal, Flerzheimer Straße
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ abgerufen: 3. Februar 2026
- ↑ Franz Petri, Georg Droege, Friedrich von Klocke, Johannes Bauermann (Hrsg.), Klaus Flink: Handbuch der historischen Stätten Deutschlands. Band 3: Nordrhein-Westfalen (= Kröners Taschenausgabe. Band 273). 2., neubearbeitete Auflage. Kröner, Stuttgart 1970, DNB 456882855, S. 620.
- ↑ Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 83.
- ↑ wahlen.kdvz.nrw Wahlergebnisse in NRW … Rheinbach. Stadt – abgerufen am 15. September 2025
- ↑ Festschrift (1298–1998) 700 Jahre Stadt Rheinbach „Die Ortschaften der Stadt Rheinbach“, Stadtdirektor Gerhard Martini.
- ↑ Stadt Rheinbach „Kultur und Gewerbe in Stadt und Land“, Ausgabe Sept. 2025, S. 43.
- ↑ cdu-rheinbach.de abgerufen am 13. September 2025
- ↑ Berufung gemäß Wahl Stadtrat Rheinbach v.24. Nov. 2025
