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Tour de France 1996

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Tour de France 1996
Allgemeines
Ausgabe83. Tour de France
Etappen22
Datum29. Juni – 21. Juli 1996
Gesamtlänge3.765 km
AustragungsländerFRA Frankreich
NED Niederlande
BEL Belgien
ITA Italien
ESP Spanien
StartHerzogenbusch
ZielParis
Fahrer am Start197
Fahrer im Ziel129
Durchschnitts­geschwindigkeit39,237 km/h
Ergebnis
SiegerDEN Bjarne Riis (Deutsche Telekom)
ZweiterGER Jan Ullrich (Deutsche Telekom)
DritterFRA Richard Virenque (Festina-Lotus)
PunktewertungGER Erik Zabel (Deutsche Telekom)
BergwertungFRA Richard Virenque (Festina-Lotus)
NachwuchswertungGER Jan Ullrich (Deutsche Telekom)
TeamwertungFRA Festina-Lotus
19951997
Dokumentation

Die 83. Tour de France fand vom 29. Juni bis 21. Juli 1996 statt. Es starteten 198 Fahrer, 129 Fahrer erreichten das Ziel in Paris.

Der Gesamtsieger Bjarne Riis wurde 2007 nach seinem Dopingbekenntnis zunächst durch den Veranstalter aus den Siegerlisten gestrichen. Die Organisatoren führten damit für die Tour de France 1996 vorübergehend keinen Gesamtsieger.[1] Die Streichung wurde jedoch rückgängig gemacht[2] und nach dem Reglement der WADA ist das Vergehen verjährt.

Die Rundfahrt mit einer ursprünglichen Gesamtlänge von 3909 km und 21 Etappen begann 1996 im holländischen ’s-Hertogenbosch und führte im Uhrzeigersinn nach dem Prolog in den Niederlanden zuerst durch die Alpen, dort auch durch Italien, dann durch die Pyrenäen mit einem Abstecher nach Spanien. In den Alpen führte ein Bergzeitfahren hinauf nach Val-d’Isère, das zweite lange Einzelzeitfahren über flaches Terrain von Bordeaux nach Saint-Émilion. Die Gesamtlänge verkürzte sich später aufgrund der verkürzten 9. Etappe auf 3765 km.

Zu den Favoriten gehörten neben Miguel Indurain, dem Sieger der Jahre 1991 bis 1995, der mit einem Erfolg seinen sechsten Toursieg hätte feiern können und damit einen neuen Rekord aufgestellt hätte, Alex Zülle und Bjarne Riis, die im Vorjahr auf dem Podium standen. Des Weiteren wurden der Vorjahresvierte und 1995 Sieger der Vuelta a España Laurent Jalabert, Indurains Dauerrivale Tony Rominger (Sieger beim Giro d’Italia 1995) und Jewgeni Bersin hoch gehandelt.

Den Prolog im verregneten ’s-Hertogenbosch gewann Alex Zülle. Üblicherweise wird schon bei dem relativ kurzen Zeitfahren zu Beginn die Formstärke der Fahrer sichtbar, auch wenn nicht davon auszugehen ist, dass die Zeitunterschiede nach wenigen Kilometern groß sind. Zwar galt Zülle als exzellenter Zeitfahrer, aber bei diesem Prolog im Regen wollten die meisten Favoriten keinen Sturz riskieren. Das betraf insbesondere den damals besten Zeitfahrer auf solch kurzen Strecken Chris Boardman, der im Vorjahr – ebenfalls im Regen – schwer stürzte und ausschied. Somit war das mäßige Abschneiden von Indurain noch kein Indiz dafür, dass er dieses Mal die Tour verlieren könnte.

Nach einer regnerischen ersten Woche ging es auf der 7. Etappe ins alpenländische Hochgebirge, die zunächst über den Col de la Madeleine und den Cormet de Roselend führte. Dort war Jalabert bereits abgehängt, Zülle mehrmals gestürzt. Vor dem Schlussanstieg führte noch der Ausreißer Udo Bölts das Feld an und wurde erst am letzten Berg abgefangen. Hinauf zum Ziel nach Les Arcs wurde Indurain, den als einzigen der Favoriten kein Teamkollege mehr unterstützen konnte, von den Mitfavoriten durch ständige Attacken zermürbt. Das Bild, als er ein Zeichen machte, er habe keine Wasservorräte mehr, war Symbol seiner Niederlage. Er litt unter Hunger und Durst, nahm sogar eine Trinkflasche aus einem fremden Teamfahrzeug an, was eine spätere Zeitstrafe nach sich zog. Bereits jetzt war die Tour für ihn verloren, der Zeitrückstand zu groß, im Ziel waren es über 4 Minuten. Die Etappe gewann Luc Leblanc, die Mitfavoriten Rominger, Berzin und Riis verloren nur wenig Zeit, sodass Berzin ins Gelbe Trikot schlüpfen konnte. Auch das Zeitfahren am Tag danach gewann Berzin, der nun als aussichtsreichster Kandidat für den Gesamtsieg in Frage kam. Auch beim Giro d’Italia 1994 konnte Berzin Induráin schon schlagen.

Die 9. Etappe sollte über den 2.646 Meter hohen Col du Galibier führen. Auf dem Pass schneite es, die Etappe wurde deswegen verkürzt, und aus der eigentlichen Königsetappe (190 km) wurde ein sehr kurzes Teilstück über nur 46 Kilometer. Am letzten Anstieg nutzte Bjarne Riis die Gunst der Stunde und attackierte. Sein Zeitvorsprung reichte, um die Führung in der Gesamtwertung zu übernehmen. Diese Leistung wiederholte er in den Pyrenäen (16. Etappe) hinauf nach Hautacam und baute seine Führung aus.

Auf der letzten Pyrenäenetappe sollte dann das Gesamtklassement geschrieben werden: Die Etappe führte zunächst durchs Hochgebirge und endete nach einem 100 km langen Flachstück im baskischen Pamplona. Die Strecke ins Baskenland sollte eine Huldigung an Miguel Indurain darstellen, durch dessen Geburtsort die Strecke führte. Doch aus der Triumphfahrt wurde nichts; Indurain befand sich in einer abgehängten Gruppe weit hinter der Spitze. Am Col de Soudet teilte sich die Spitzengruppe mit den Favoriten. Der Zeitabstand auf der Passhöhe betrug bereits knapp zwei Minuten. Während die erste Gruppe (mit Riis, Ullrich, Luttenberger, Dufaux, Virenque, Ugrjumovs, Leblanc und Escartín) Einigkeit zeigte und sich die Fahrer mit der Führungsarbeit laufend abwechselten, zeigten sich in der zweiten Gruppe nur wenige Fahrer, die Interesse an einer Verfolgung hatten. Vor allem Rominger und Olano versuchten, den Rückstand in Grenzen zu halten, Indurain hielt sich im Windschatten zurück. Auf dem erstmals überquerten Port de Larrau betrug der Rückstand dadurch schon knapp fünf Minuten. In der Folge verringerten die Verfolger den Rückstand bis etwa 70 km vor dem Ziel auf drei Minuten. In Pamplona war er aber aufgrund der Uneinigkeiten auf über acht Minuten angewachsen. Somit belegten am Ende der Etappe die acht Fahrer der ersten Gruppe alle vorderen Plätze in der Gesamtwertung.

Das abschließende Zeitfahren gewann Jan Ullrich, der so stark fuhr, dass er fast seinen Teamleader Bjarne Riis in Bedrängnis brachte. Dem Dänen blieben im Ziel lediglich 1:41 Minuten Vorsprung auf den nun zweitplatzierten Deutschen.

Für das Team Telekom war die Rundfahrt ein vollkommener Triumph. Das Team, das im Vorjahr fast nicht zugelassen wurde und nur mit einer Rumpfmannschaft zusammen mit dem zweitklassigen Team ZG-Mobili antreten durfte, belegte die Plätze eins und zwei der Einzelgesamtwertung, dazu kamen insgesamt fünf Etappensiege, das Grüne Trikot für Erik Zabel sowie das Weiße Trikot für den besten Fahrer unter 25 Jahren durch Jan Ullrich.

Riis gestand im Juni 2007 ein, während dieser Tour zu Methoden des Dopings gegriffen zu haben. Die ASO, Organisator der Tour de France, strich ihn daraufhin zunächst aus ihren eigenen Listen und führte für die Tour 1996 keinen Sieger.[1] Der Internationale Radsportverband konnte ihm den Titel offiziell nicht aberkennen, da das Dopingvergehen zum Zeitpunkt des Eingeständnisses verjährt war. Er hatte Riis jedoch schon kurze Zeit nach seinem Dopinggeständnis aufgefordert, sein Gelbes Trikot zurückzugeben.[3] Seit 2008 ist Riis wieder als Sieger aufgeführt, einschließlich einer Anmerkung über die Umstände.[4][5]

Etappen Tag Start–Ziel km Etappensieger Gelbes Trikot
Prolog29. Juni’s-Hertogenbosch (NL)9,4 (EZF)Alex ZülleAlex Zülle
1. Etappe30. Juni’s-Hertogenbosch (NL) – ’s-Hertogenbosch (NL)209Frédéric Moncassin
2. Etappe1. Juli’s-Hertogenbosch (NL) – Wasquehal247,5Mario Cipollini
3. Etappe2. JuliWasquehal – Nogent-sur-Oise195Erik ZabelFrédéric Moncassin
4. Etappe3. JuliSoissonsLac de Madine232Cyril SaugrainStéphane Heulot
5. Etappe4. JuliLac de Madine – Besançon242Jeroen Blijlevens
6. Etappe5. JuliArc-et-SenansAix-les-Bains207Michael Boogerd
7. Etappe6. JuliChambéryLes Arcs200Luc LeblancJewgeni Bersin
8. Etappe7. JuliBourg-Saint-MauriceVal-d’Isère30,5 (EZF)Jewgeni Bersin
9. Etappe8. JuliLe Monêtier-les-BainsSestriere (ITA)46Bjarne RiisBjarne Riis
10. Etappe9. JuliTorino (ITA) – Gap208,5Erik Zabel
Ruhetag
11. Etappe11. JuliGap – Valence202José Jaime GonzálezBjarne Riis
12. Etappe12. JuliValence – Le Puy-en-Velay143,5Pascal Richard
13. Etappe13. JuliLe Puy-en-Velay – Super Besse177Rolf Sørensen
14. Etappe14. JuliBesseTulle186,5Dschamolidin Abduschaparow
15. Etappe15. JuliBrive-la-GaillardeVilleneuve-sur-Lot176Massimo Podenzana
16. Etappe16. JuliAgenLourdes-Hautacam199Bjarne Riis
17. Etappe17. JuliArgelès-GazostPamplona (ESP)262Laurent Dufaux
18. Etappe18. JuliPamplona (ESP) – Hendaye154,5Bart Voskamp
19. Etappe19. JuliHendaye – Bordeaux226,5Frédéric Moncassin
20. Etappe20. JuliBordeaux – Saint-Émilion63,5 (EZF)Jan Ullrich
21. Etappe21. JuliPalaiseauParis147,5Fabio Baldato

Trikots im Tourverlauf

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Die Tabelle zeigt den Führenden in der jeweiligen Wertung zu Beginn der jeweiligen Etappe an.

Etappe Gelbes Trikot
Grünes Trikot
Gepunktetes Trikot
Weißes Trikot
Teamwertung
1. Etappe Alex Zülle Alex Zülle nicht vergeben Paolo Savoldelli ONCE
2. Etappe Ján Svorada
3. Etappe Danny Nelissen
4. Etappe Frédéric Moncassin José Luis Arrieta
5. Etappe Stéphane Heulot Frédéric Moncassin Danny Nelissen Stéphane Heulot Gan
6. Etappe
7. Etappe Léon van Bon Rabobank
8. Etappe Jewgeni Bersin Richard Virenque Jan Ullrich
9. Etappe Mapei
10. Etappe Bjarne Riis Team Telekom
11. Etappe Erik Zabel
12. Etappe
13. Etappe Rabobank
14. Etappe
15. Etappe
16. Etappe
17. Etappe Mapei
18. Etappe
19. Etappe
20. Etappe Festina
21. Etappe
Sieger Bjarne Riis Erik Zabel Richard Virenque Jan Ullrich Festina
Gesamtwertung
FahrerTeamZeit
1. DEN Bjarne Riis GesamtwertungDeutsche Telekom95 h 57 min 16 s
2. GER Jan Ullrich weißes Trikot des Führenden der NachwuchswertungDeutsche Telekom+ 1 min 41 s
3. FRA Richard Virenque Gepunktetes Trikot (Bergwertung)Rote Rückennummer für den Kämpferischsten FahrerFestina-Lotus+ 4 min 37 s
4. SUI Laurent Dufaux Festina-Lotus+ 5 min 53 s
5. AUT Peter Luttenberger Carrera Jeans+ 7 min 07 s
6. FRA Luc Leblanc Polti+ 10 min 03 s
7. RUS Pēteris Ugrjumovs Roslotto-ZG Mobili+ 10 min 04 s
8. ESP Fernando Escartín Kelme-Artiach+ 10 min 26 s
9. ESP Abraham Olano Mapei-GB+ 11 min 00 s
10. SUI Tony Rominger Mapei-GB+ 11 min 53 s
11. ESP Miguel Indurain Banesto+ 14 min 14 s
12. AUS Patrick Jonker ONCE+ 18 min 58 s
13. DEN Bo Hamburger TVM-Farm Frites+ 22 min 19 s
14. GER Udo Bölts Deutsche Telekom+ 25 min 56 s
15. ITA Alberto Elli MG Boys Maglificio-Technogym+ 26 min 18 s
16. ESP Manuel Fernández Ginés Mapei-GB+ 26 min 28 s
17. ITA Leonardo Piepoli Refin-Mobilvetta+ 27 min 36 s
18. FRA Laurent Brochard Festina-Lotus+ 32 min 11 s
19. ITA Michele Bartoli MG Boys Maglificio-Technogym+ 37 min 18 s
20. RUS Jewgeni Bersin Gewiss-Playbus+ 38 min 00 s
21. RUS Wjatscheslaw Jekimow Rabobank+ 43 min 58 s
22. ITA Stefano Cattai Roslotto-ZG Mobili+ 48 min 03 s
23. FRA Laurent Madouas Motorola+ 53 min 15 s
24. ESP Arsenio González Mapei-GB+ 55 min 28 s
25. ITA Massimiliano Lelli Saeco-Estro-AS Juvenes San Marino+ 55 min 35 s
Quelle: ProCyclingStats


Punktewertung
FahrerTeamPunkte
1. GER Erik Zabel PunktewertungDeutsche Telekom335 P.
2. FRA Frédéric Moncassin Gan284 P.
3. ITA Fabio Baldato MG Boys Maglificio-Technogym255 P.
4. UZB Dschamolidin Abduschaparow Refin-Mobilvetta204 P.
5. NED Jeroen Blijlevens TVM-Farm Frites158 P.
6. UKR Andreï Tchmil Lotto-Isoglass132 P.
7. DEN Bjarne Riis GesamtwertungDeutsche Telekom129 P.
8. ITA Andrea Ferrigato Roslotto-ZG Mobili126 P.
9. FRA Richard Virenque Gepunktetes Trikot (Bergwertung)Festina-Lotus124 P.
10. ITA Mariano Piccoli Brescialat-Verynet122 P.


Bergwertung
FahrerTeamPunkte
1. FRA Richard Virenque Gepunktetes Trikot (Bergwertung)Rote Rückennummer für den Kämpferischsten FahrerFestina-Lotus383 P.
2. DEN Bjarne Riis GesamtwertungDeutsche Telekom274 P.
3. SUI Laurent Dufaux Festina-Lotus176 P.
4. FRA Laurent Brochard Festina-Lotus168 P.
5. FRA Luc Leblanc Polti158 P.
6. SUI Tony Rominger Mapei-GB148 P.
7. GER Jan Ullrich weißes Trikot des Führenden der NachwuchswertungDeutsche Telekom131 P.
8. FRA Pascal Hervé Festina-Lotus110 P.
9. AUT Peter Luttenberger Carrera Jeans109 P.
10. RUS Pēteris Ugrjumovs Roslotto-ZG Mobili101 P.


Nachwuchswertung

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Nachwuchswertung
FahrerTeamZeit
1. GER Jan Ullrich weißes Trikot des Führenden der NachwuchswertungDeutsche Telekom95 h 58 min 57 s
2. AUT Peter Luttenberger Carrera Jeans+ 5 min 26 s
3. ESP Manuel Fernández Ginés Mapei-GB+ 24 min 47 s
4. ITA Leonardo Piepoli Refin-Mobilvetta+ 25 min 55 s
5. NED Michael Boogerd Rabobank+ 1 h 12 min 04 s
6. ESP José Luis Arrieta Banesto+ 1 h 12 min 07 s
7. ITA Paolo Savoldelli Roslotto-ZG Mobili+ 1 h 13 min 39 s
8. SUI Oscar Camenzind Panaria-Vinavil+ 1 h 23 min 36 s
9. FRA Laurent Roux TVM-Farm Frites+ 1 h 34 min 30 s
10. ITA Valentino Fois Panaria-Vinavil+ 1 h 44 min 17 s


Mannschaftswertung

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Mannschaftswertung
TeamZeit
1. FRA Festina-Lotus 287 h 46 min 20 s
2. GER Deutsche Telekom + 15 min 14 s
3. ITA Mapei-GB + 51 min 36 s
4. ITA Roslotto-ZG Mobili + 1 h 22 min 29 s
5. ESP ONCE + 1 h 36 min 10 s
6. NED Rabobank + 1 h 53 min 14 s
7. NED TVM-Farm Frites + 2 h 09 min 21 s
8. ITA MG Boys Maglificio-Technogym + 2 h 18 min 11 s
9. ITA Polti + 2 h 31 min 13 s
10. ESP Banesto + 2 h 31 min 20 s


Kämpferischster Fahrer

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Kämpferischster Fahrer
FahrerTeamPunkte
1. FRA Richard Virenque Rote Rückennummer für den Kämpferischsten FahrerGepunktetes Trikot (Bergwertung)Festina-Lotus49 P.
2. DEN Bjarne Riis GesamtwertungDeutsche Telekom47 P.
3. ITA Michele Bartoli MG Boys Maglificio-Technogym44 P.
4. NED Danny Nelissen Rabobank34 P.
5. FRA Laurent Roux TVM-Farm Frites33 P.


Teams und Fahrer

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Banesto
Nr.LandNamePlatz
1SpanienMiguel Indurain11
2SpanienMarino Alonso66
3SpanienVicente AparicioA 17.
4SpanienJosé Luis Arrieta32
5SpanienPrudencio Indurain58
6SpanienJosé María Jiménez57
7SpanienCarmelo MirandaA 4.
8PortugalOrlando Rodrigues54
9SpanienJosé Ramón Uriarte92
ONCE
Nr.LandNamePlatz
11FrankreichLaurent JalabertA 10.
12SpanienÍñigo CuestaA 13.
13SpanienHerminio Díaz Zabala53
14SpanienAitor Garmendia35
15AustralienPatrick Jonker12
16SpanienMelchor Mauri38
17SpanienRoberto Sierra41
18AustralienNeil Stephens49
19Alex Zülle26
Team Deutsche Telekom
Nr.LandNamePlatz
21DänemarkBjarne Riis1
22DeutschlandRolf Aldag83
23DeutschlandUdo Bölts14
24DeutschlandChristian Henn76
25DeutschlandJens Heppner88
26DänemarkBrian Holm107
27DeutschlandMario KummerNA 2.
28DeutschlandJan Ullrich2
29DeutschlandErik Zabel82
Mapei-GB
Nr.LandNamePlatz
31Tony Rominger10
32SpanienFederico Echave40
33SpanienManuel Fernández Ginés16
34SpanienArsenio González24
35Paolo Lanfranchi59
36Johan Museeuw95
37SpanienAbraham Olano9
38Wilfried Peeters110
39Andrea Tafi45
MG Maglificio-Technogym
Nr.LandNamePlatz
41Fabio Baldato63
42Michele Bartoli19
43Alberto Elli15
44Carlo FincoA 4.
45Rolf Järmann90
46Marco LiettiA 17.
47Roberto PistoreNA 8.
48Pascal Richard47
49Marco Saligari72
Gewiss-Ballan
Nr.LandNamePlatz
51RusslandJewgeni Bersin20
52Dario Bottaro117
53Bruno Cenghialta56
54Ivan Cerioli121
55Francesco Frattini100
56Ivan GottiA 5.
57Nicola MinaliA 11.
58Davide Perona50
59Stefano ZaniniA 4.
Motorola
Nr.LandNamePlatz
61Vereinigte StaatenLance ArmstrongA 6.
62Vereinigte StaatenFrankie Andreu111
63Vereinigte StaatenGeorge HincapieNA 15.
64FrankreichLaurent Madouas23
65SpanienJesús MontoyaA 17.
66Kaspars OzersA 6.
67Vereinigtes KönigreichMaximilian SciandriA 11.
68FrankreichBruno Thibout55
69Flavio Vanzella60
Festina
Nr.LandNamePlatz
71FrankreichRichard Virenque3
72Bruno Boscardin80
73FrankreichLaurent Brochard18
74Laurent Dufaux4
75SpanienFélix García Casas48
76FrankreichPascal Hervé42
77FrankreichEmmanuel MagnienA 12.
78FrankreichChristophe Moreau75
79FrankreichJean-Cyril RobinA 6.
Rabobank
Nr.LandNamePlatz
81Johan BruyneelA 10.
82NiederlandeMichael Boogerd31
83NiederlandeErik Breukink34
84NiederlandeErik Dekker74
85RusslandWjatscheslaw Jekimow21
86NiederlandeDanny Nelissen84
87Arvis PiziksA 13.
88DänemarkRolf Sørensen28
89NiederlandeLéon van BonA 7.
GAN
Nr.LandNamePlatz
91Vereinigtes KönigreichChris Boardman39
92FrankreichStéphane HeulotA 7.
93FrankreichFrançois Lemarchand91
94FrankreichFrédéric Moncassin106
95FrankreichFrancis MoreauZÜ 6.
96FrankreichDidier RousA 17.
97FrankreichEddy SeigneurA 6.
98FrankreichFrançois Simon86
99FrankreichCédric Vasseur69
Saeco-AS Juvenes San Marino
Nr.LandNamePlatz
101Mario CipolliniNA 5.
102Simone Biasci126
103Giuseppe CalcaterraA 6.
104Massimo Donati70
105Gian Matteo FagniniNA 6.
106Paolo Fornaciari79
107Massimiliano Lelli25
108Eros Poli127
109Mario ScireaA 6.
Team Polti
Nr.LandNamePlatz
111FrankreichLuc Leblanc6
112DeutschlandDirk BaldingerA 11.
113Rossano Brasi97
114NiederlandeGerrit de Vries119
115Mirko Gualdi43
116Giuseppe Guerini27
117FrankreichFrédéric Guesdon108
118JapanDaisuke ImanakaZÜ 14.
119UkraineSerhij UschakowZÜ 6.
Ceramiche Panaria-Vinavil
Nr.LandNamePlatz
121Wladimir Belli68
122Alessandro Baronti112
123Davide BramatiA 6.
124Oscar Camenzind36
125Roberto ContiNA Pr.
126Valentino Fois52
127Sergio PrevitaliS 1.
128Zbigniew SpruchA 11.
129Ján SvoradaA 5.
Carrera Jeans-Tassoni
Nr.LandNamePlatz
131Claudio Chiappucci37
132Mario Chiesa125
133ÖsterreichPeter Luttenberger5
134Oscar Pellicioli85
135Massimo Podenzana61
136Marcello Siboni65
137Mario TraversoniA 10.
138Enrico ZainaA 3.
139Beat ZbergA 6.
Roslotto-ZG Mobili
Nr.LandNamePlatz
141Pēteris Ugrjumovs7
142Stefano Cattai22
143Andrea Ferrigato46
144Marco Fincato30
145Maurizio Fondriest51
146RusslandOleksandr HontschenkowNA 6.
147FrankreichPascal LinoA 10.
148Paolo Savoldelli33
149Marco Zen73
TVM
Nr.LandNamePlatz
151NiederlandeMaarten den Bakker64
152NiederlandeJeroen Blijlevens128
153DänemarkBo Hamburger13
154NiederlandeServais KnavenNA 5.
155UkraineWolodymyr PulnikowZÜ 14.
156FrankreichLaurent Roux44
157DänemarkJesper Skibby29
158Peter Van Petegem116
159NiederlandeBart Voskamp99
Ceramiche Refin-Mobilvetta
Nr.LandNamePlatz
161Dschamolidin Abduschaparow78
162Mauro BettinZÜ 6.
163Stefano ColageA 7.
164Heinz ImbodenA 6.
165RusslandSergei Uslamin87
166Leonardo Piepoli17
167Fabio Roscioli98
168Cristian Salvato94
169DeutschlandTobias Steinhauser113
Lotto-Isoglass
Nr.LandNamePlatz
171UkraineAndreï Tchmil77
172FrankreichGilles BouvardA 8.
173Peter Farazijn122
174DeutschlandThomas FleischerA 14.
175Oleg KoslitinA 11.
176Nico Mattan123
177AustralienScott Sunderland101
178Paul Van Hyfte120
179Marc Wauters124
Kelme-Artiach-Costa Blanca
Nr.LandNamePlatz
181SpanienFernando Escartín8
182Julio César Aguirre81
183Hernán BuenahoraA 1.
184SpanienFrancisco Cabello102
185José Castelblanco71
186SpanienLaudelino CubinoA 2.
187José Jaime González96
188Federico Muñoz89
189SpanienJosé Ángel Vidal109
Brescialat
Nr.LandNamePlatz
191Mariano Piccoli93
192Alessandro BertoliniA 16.
193Claudio CaminA 7.
194Marco Della VedovaA 14.
195Cristiano Frattini103
196Luca GelfiA 2.
197Zenon JaskułaA 7.
198Omar Pumar105
199Mauro RadaelliA 7.
Agrigel-La Creuse-Fenioux
Nr.LandNamePlatz
201FrankreichJacky Durand115
202FrankreichDominique ArnouldA 10.
203FrankreichJean-Pierre Bourgeot67
204FrankreichFranck BouyerA 14.
205FrankreichJean-Claude ColottiA 17.
206FrankreichThierry Laurent104
207FrankreichThierry MarieA 10.
208FrankreichJean-Luc Masdupuy129
209Michel VermoteA 5.
Aubervilliers 93-Peugeot
Nr.LandNamePlatz
211FrankreichChristophe CapelleA 7.
212FrankreichThierry Bourguignon62
213FrankreichLaurent GentyA 15.
214FrankreichThierry Gouvenou114
215Marek LeśniewskiZÜ 14.
216FrankreichFrédéric PontierA 6.
217FrankreichCyril SaugrainA 6.
218FrankreichGilles Talmant118
219FrankreichFrancisque TeyssierA 6.

A: Aufgabe während der Etappe, NA: nicht zur Etappe angetreten, S: suspendiert/ausgeschlossen, ZÜ: Zeitüberschreitung

Während einer Pressekonferenz am 25. Mai 2007 in Kopenhagen gestand Riis, in der Zeit von 1993 bis 1998 das verbotene Dopingmittel Erythropoetin (EPO), Wachstumshormone und Cortison zur Leistungssteigerung eingenommen zu haben. Das EPO kaufte und nahm er nach eigenen Angaben selbst ein. Auch sein Sieg bei der Tour de France 1996 stand unter dem Einfluss des Dopingmittels EPO, Cortison und Wachstumssubstanzen, wie Riis öffentlich zugab: „Ich weiß, dass ich mit unerlaubten Mitteln zum Toursieg kam. Aber ich habe trotzdem dafür gearbeitet. Wenn ihr euch das Gelbe Trikot jetzt holen wollt, bitte, es bedeutet mir nichts. Es liegt im Pappkarton.“ Da die achtjährige Verjährungsfrist bei Riis’ Dopinggeständnis abgelaufen war, konnte ihm der Titel nicht mehr rückwirkend aberkannt werden. Trotzdem regte die UCI an, Riis beim Wort zu nehmen und bat um die Rückgabe des „Zeichen des Sieges“, des gelben Trikots. Zuvor hatten sich Riis damalige Teamkollegen Bert Dietz, Erik Zabel, Rolf Aldag, Brian Holm, Christian Henn und Udo Bölts aus dem Team Telekom dazu bekannt, 1996 bei der Tour gedopt zu haben. Auch die damaligen Teamärzte Andreas Schmid und Lothar Heinrich gestanden, über die Dopingvorgänge in der Mannschaft gewusst zu haben. Erst im Juni 2013 räumte auch Jan Ullrich, Riis’ ehemaliger Kollege im Team Telekom, Eigenblutdoping ein, um „Chancengleichheit herzustellen“. Die Einnahme von EPO oder anderen Dopingmitteln stritt Ullrich weiter ab. Die damaligen Telekomprofis Steffen Wesemann und Jens Heppner beteuern bis heute ihre Unschuld in Sachen Doping.

Commons: Tour de France 1996 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. 1 2 L’Équipe vom 7. Juni 2007: Pas de vainqueur en 1996… (Memento vom 3. August 2012 im Webarchiv archive.today)
  2. vgl. Offizielle Website der Tour de France: Historique du Tour de France ANNÉE 1996 (Memento vom 13. April 2012 im Internet Archive), abgerufen am 26. Januar 2014.
  3. Pressemitteilung (Memento vom 16. Januar 2013 im Webarchiv archive.today) des UCI vom 25. Mai 2007
  4. Le Tour 1996 réattribué à Riis. Le Figaro, 4. Juli 2008 (französisch).
  5. Guide Historique du Tour de France (2024). Amaury Sport Organisation, S. 87 (französisch).