Vierhöf
Erscheinungsbild
| Vierhöf (Rotte) Ortschaft | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Urfahr-Umgebung (UU), Oberösterreich | |
| Gerichtsbezirk | Freistadt | |
| Pol. Gemeinde | Reichenthal (KG Reichenthal) | |
| Koordinaten | 48° 32′ 20″ N, 14° 25′ 42″ O | |
| Einwohner der Ortschaft | 44 (1. Jän. 2026) | |
| Postleitzahl | 4193 | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 12304 | |
| Zählsprengel/ -bezirk | Reichenthal (41620 000) | |
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; DORIS | ||
Vierhöf ist ein Dorf und eine Ortschaft der oberösterreichischen Gemeinde Reichenthal. Die Ortschaft hat 44 Einwohner (Stand 1. Jänner 2026).[1]
Geographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Vierhöf ist Teil der Katastralgemeinde Reichenthal[2] sowie des Zählsprengels Reichenthal[3] und umfasst 22 Adressen (Stand: 1. April 2020).[4]
Die Ortschaft Vierhöf liegt unterhalb des Vierhöfer Berges (774 m ü. A.) im Hügelland zwischen dem Kettenbach im Westen und der Jaunitz im Osten.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Ortschaft Vierhöf wurde erstmals im Jahr 1318 als „dacz den hoefen“,[5] um 1323 als „datz den hoven“[6] und im Jahr 1326 als „datz den hoeven“[7] urkundlich erwähnt.[8] Die Bezeichnung „Vierhof“ für die genaue Anzahl der Höfe ist im Jahr 1827 nachweisbar.[8][9]
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Johann Pammer: Chronik der Gemeinde & Pfarre Reichenthal. Verlag Easy Media, Linz 2022, ISBN 978-3-902773-50-0, 389 S. Darin mit Bezug zur Ortschaft „Vierhöf“:
- Reichenthaler Exulanten. S. 54–56.[10]
- Volkszählung Juni 1920, S. 218.
- Handels- und Gewerbetreibende in der Gemeinde Reichenthal. S. 284–285 (in den Jahren 1930–1950).
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Commons: Vierhöf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
- Reichenthal. In: topothek.at. ICARUS – International Centre for Archival Research (bitte den Ortschaftsnamen „Vierhöf“ als Suchbegriff eingeben).
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2026 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2026), (ODS, 500 KB)
- ↑ DORIS (Digitales Oberösterreichisches Raum-Informations-System). Land Oberösterreich, Abteilung Geoinformation und Liegenschaft, abgerufen am 4. Februar 2026.
- ↑ Statistik Austria (Hrsg.): Ortsverzeichnis Oberösterreich 2001. Verlag Österreich, Wien 2005, ISBN 3-902452-43-9, S. 340 (statistik.at [PDF; abgerufen am 4. Februar 2026]).
- ↑ Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen: Österreichisches Adressregister, Stichtagsdaten vom 1.4.2020 (online)
- ↑ Matthias Pangerl (Hrsg.): Urkundenbuch des Cistercienserstiftes B. Mariae V. zu Hohenfurt in Böhmen (= Fontes Rerum Austriacum. Zweite Abteilung. Diplomataria et Acta. Band XXIII). Kaiserlich-Königliche Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1865, S. 67–68 (digitale-sammlungen.de): „Peter von Rosenberg schenkt zum Seelenheil seiner Gemahlin Viola dem Stifte Hohenfurt die Dörfer Eibenstein, Stiftung, Schwarzenbach, Frauenthal und zu den höfen.“
- ↑ Erich Trinks (Bearb.): Urkunden-Buch des Landes ob der Enns. Band 5. Wien 1868, CCCLXXVII, S. 369 (archive.org – „datz den hoven“ in einer Urkunde um das Jahr 1323): „Das Stift Hohenfurt versetzt dem Buzko von Harrach, Landrichter in der Riedmarch, mehrere in Oberösterreich gelegene Besitzungen.“
- ↑ Erich Trinks (Bearb.): Urkunden-Buch des Landes ob der Enns. Band 5. Wien 1868, CDLXVII, S. 460 (archive.org – „datz den hoeven“ in einer Urkunde im Jahr 1326): „Abbt Bartholomäus und die Gemeine des Gotteshauses zu Hohenfurt versetzen mit Willen des Herrn Peter von Rosenberg dem Wusk von Harach, Landrichter in der Riedmarch die Dörfer Stiftung, Eibenstein, Frauenthal, Schwarzenbach und „zu den höfen“ für 200 Pfund Pfennige alter Wiener Münze.“
- 1 2 Karl Hohensinner, Peter Wiesinger, unter Mitarbeit von Hermann Scheuringer, Michael Schefbäck: Die Ortsnamen des politischen Bezirkes Urfahr-Umgebung (Mittleres Mühlviertel) (= Ortsnamenbuch des Landes Oberösterreich. Band 10). Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2006, ISBN 978-3-7001-3676-7, S. 107, Nr. 10.2.9.3 (in denselben Urkunden werden die Reichenthaler Ortschaften Schwarzenbach, Stiftung und Vierhöf erstmals schriftlich erwähnt).
- ↑ Benedikt Pillwein (Hrsg.): Geschichte, Geographie und Statistik des Erzherzogthums Oesterreich ob der Enns und des Herzogthums Salzburg. Mit einem Register, welches zugleich das topographische und genealogische Lexikon ist und der Kreiskarte versehen. Geographisch-historisch-statistisches Detail nach Distrikts-Kommissariaten. 1. Auflage. Erster Theil: Der Mühlkreis. Joh. Christ. Quandt, Linz 1827, Reichenthal, S. 420 (Google eBook). 2. Auflage 1843 (Google Book)
- ↑ Johann Pammer nach Walter Lehnert, Georg Barth: Die oberösterreichischen Exulanten im ehemaligen Brandenburg-Ansbachischen Oberamt Stauf-Landeck. Verzeichnis der Exulanten im Bezirk des evang.-luth. Dekanats Thalmässing (= Freie Schriftenfolge der Gesellschaft für Familienforschung in Franken. Band 14). Verlag Degener und Co., Neustadt/Aisch 1962.
