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Wardenburg

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Wappen Deutschlandkarte
Wardenburg
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Wardenburg hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 53° 4′ N,  12′ OKoordinaten: 53° 4′ N,  12′ O
Bundesland:Niedersachsen
Landkreis: Oldenburg
Höhe: 8 m ü. NHN
Fläche: 118,8 km²
Einwohner: 16.585 (31. Dez. 2025)[1]
Bevölkerungsdichte: 140 Einwohner je km²
Postleitzahl: 26203
Vorwahl: 04407
Kfz-Kennzeichen: OL
Gemeindeschlüssel: 03 4 58 013
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Gemeinde Wardenburg
Friedrichstr. 16
26203 Wardenburg
Website: www.wardenburg.de
Bürgermeister: Christoph Reents
Lage der Gemeinde Wardenburg im Landkreis Oldenburg
KarteLandkreis OldenburgNiedersachsenLandkreis VechtaLandkreis DiepholzDelmenhorstBremenLandkreis CloppenburgLandkreis AmmerlandOldenburg (Oldenburg)Landkreis WesermarschColnradeWinkelsettWildeshausenGroßenknetenPrinzhöfteBeckelnDötlingenWardenburgHattenHarpstedtHudeGanderkeseeDünsenKirchseelteGroß Ippener
Karte

Wardenburg ist eine Gemeinde im Landkreis Oldenburg im nordwestlichen Niedersachsen.

Geografische Lage

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Wardenburg liegt im Nordwesten des Naturparks Wildeshauser Geest südlich der Stadt Oldenburg. Durch das Gemeindegebiet fließen die Hunte, die Lethe und die Streeker Fleth. Nördlich grenzt die Gemeinde Wardenburg an den Küstenkanal, östlich und damit jenseits der Hunte an die Osenberge.

Die Gemeinde Wardenburg grenzt im Norden an die Gemeinde Edewecht und die Stadt Oldenburg, im Osten an die Gemeinde Hatten, im Süden an die Gemeinden Großenkneten und Garrel und im Westen an die Gemeinde Bösel.

Gemeindegliederung

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Zur Gemeinde Wardenburg gehören folgende Ortschaften:

Oberflächengewässer, Moore und andere Feuchtgebiete

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Das Gemeindegebiet von Wardenburg gehört hydrologisch zum Einzugsgebiet der Hunte und damit zum Flusssystem der Weser.

Es liegt in der Hunte-Leda-Moorniederung[2] und ist durch zahlreiche Fließgewässer, Gräben und Kanäle geprägt, die der Entwässerung, landwirtschaftlichen Nutzung und dem Hochwasserschutz dienen.

Die Hunte berührt das Gemeindegebiet im Osten und Norden und bildet abschnittsweise die Grenze zur Stadt Oldenburg. Sie prägt die Niederungslandschaft mit Auen und Feuchtgebieten und ist Hauptvorfluter der Region. Wichtigster Nebenfluss im Gemeindegebiet ist die Lethe, die den südlichen Teil entwässert. Weitere Gewässer sind unter anderem Bümmersteder Fleth/Osternburger Kanal und das Wardenburger Sieltief.[3] Stillgewässer wie der Tillysee besitzen vor allem landschaftsökologische Bedeutung.

Wardenburg zählt zu den moorreichen Landschaftsräumen Nordwestdeutschlands. Bedeutende Schutzgebiete sind das Naturschutzgebiet Benthullener Moor (NSG WE 156, ca. 270 ha)[4] mit Hochmoor- und Feuchtgrünlandflächen sowie das Naturschutzgebiet Wardenburger Moor (ca. 150 ha[5]), das überwiegend aus Nieder- und Hochmoorrestflächen besteht. Teilflächen des Jeddeloher Moor (NSG WE 226)[6] reichen in das Gemeindegebiet hinein. Entlang von Hunte und Lethe bestehen weitere Feuchtgebiete und Schutzflächen, darunter das Naturschutzgebiet Mittlere Hunte (NSW WE 319).[7][8]

Die Region ist durch hochwassergefährdete Niederungen und entwässerte Moorstandorte geprägt. Historische Moorentwässerung und landwirtschaftliche Nutzung führten zu Grundwasserabsenkungen, Torfzersetzung und CO₂-Freisetzung. Hochwasserereignisse – insbesondere im Winter 2023/24 – machten verstärkte Ufersicherungs- und Deichmaßnahmen erforderlich. Parallel dazu werden in Moorgebieten Wiedervernässungsprojekte umgesetzt, um Wasserstände anzuheben, Emissionen zu reduzieren und typische Moorlebensräume zu stabilisieren.[9]

Untergrundverhältnisse

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Wardenburg liegt in der Norddeutschen Tiefebene und ist geologisch durch quartäre Lockersedimente geprägt, die während der Saale- und Weichsel-Kaltzeit abgelagert wurden.

Der oberflächennahe Untergrund besteht überwiegend aus Sanden, Kiesen, Schluffen und Geschiebelehmen glazialen Ursprungs, die tertiäre Ton-, Schluff- und Sandablagerungen überlagern. Mächtige Sand- und Kieslagen besitzen eine besondere hydrogeologische Bedeutung, während tonige Zwischenschichten lokal als Grundwasserhemmer wirken.[10]

Hydrogeologisch gehört Wardenburg zum Lockergesteins-Grundwasserleiter-System der Norddeutschen Tiefebene. Der oberflächennahe Grundwasserleiter liegt in etwa 2–6 m Tiefe, wird durch Niederschlagsinfiltration gespeist und reagiert empfindlich auf saisonale Schwankungen.

Der für die Trinkwasserversorgung wichtigste zweite Grundwasserleiter befindet sich in 20–40 m Tiefe in pleistozänen Sand- und Kieslagen und ist durch tonige Deckschichten gut geschützt. Tiefere Aquifere über 50 m Tiefe sind häufig stärker mineralisiert und für die Wasserversorgung von geringer Bedeutung.[11]

Erste Erwähnung bis 16. Jahrhundert

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Bei Wardenberge an der Lethe wird 1270 erstmals die Burg „castrum Wardenburg“ urkundlich erwähnt. Der Westerholtsche Ritterbund baute zu dieser Zeit im Dienste der Oldenburger Grafen eine Niederungsburg sowie die Marienkirche. Wardenberge, nach Errichtung der Burg Wardenburg genannt, wurde Mittelpunkt des „Winkels“. Der Ort entstand an einem der ältesten Handelswege der Region, der entlang der Hunte Oldenburg mit Wildeshausen verband.[12][13]

Im 15. und 16. Jahrhundert lag Wardenburg an der Grenze zum Hochstift Münster und zur Herrschaft Wildeshausen. In dieser Zeit wurde das Dorf, das auf der direkten Verbindungsstraße nach Oldenburg lag, wiederholt von der Münsterschen Armee überfallen.[14] Die Burg wurde 1342 von Söldnertruppen des Bischofs von Münster zerstört. Eine weitere Zerstörung des Ortes und der Wallfahrtskirche ist im Rahmen einer Münsterschen Fehde im Jahr 1538 belegt.[12]

17. und 18. Jahrhundert

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Denkmal auf dem Tillyhügel in Wardenburg (2011)

Während des Dreißigjährigen Krieges belagerte vom 2. bis zum 23. September 1623 der katholische Feldherr Johann T’Serclaes von Tilly mit seinem rund 25.000 Personen starken Heer ein Gelände nordöstlich von Wardenburg, dem heutigen Tillyhügel.[12][15]

Tilly befand sich auf der Verfolgung des evangelischen Generals Ernst von Mansfeld, brach seinen Vormarsch nach Ostfriesland jedoch nach diplomatischen Verhandlungen mit Graf Anton Günther von Oldenburg ab. Im Gegenzug erhielt er unter anderem wertvolle oldenburgische Pferde.[12][16] Während des dreiwöchigen Aufenthalts kam es in der Umgebung zu Plünderungen und umfangreichen Beschlagnahmungen von Lebensmitteln und Vieh.[12][15]

In den Jahren 1638 und 1668 litt Wardenburg unter der Pest, mehr als 100 Menschen aus dem Dorf fielen ihr zum Opfer.[12][17]

Nach dem Tod Anton Günthers fiel die Grafschaft Oldenburg und damit auch Wardenburg von 1667 bis 1773 an Dänemark. Während des Nordischen Krieges drangen 1679 französische Truppen in Wardenburg ein und plünderten den Ort. Zur Finanzierung des Krieges verpfändete die dänische Krone Wardenburg von 1711 bis 1731 gegen eine jährliche Zahlung von 35.790 Talern an Hannover.[18][19]

1754 entstand die Wardenburger Wassermühle, dessen Korn-, Walk- und Ölmühle bis heute erhalten ist.[20] In dieser Zeit gingen zahlreiche Arbeitskräfte aus Wardenburg als Hollandgänger in die Niederlande. Die vor allem in den nördlichen und westlichen Landesteilen erzielten Löhne trugen wesentlich zum Einkommen vieler Wardenburger Familien bei. Einige der Hollandgänger erwarben sich insbesondere als Maler und Stuckateure einen guten Ruf.[21]

19. Jahrhundert

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Generalkarte der Vogtei Wardenburg 1803

Von 1811 bis 1813 gehörte Wardenburg infolge der Eingliederung des Herzogtums Oldenburg in das Französische Kaiserreich unter Napoleon zu Frankreich. In dieser Zeit galt französisches Recht und Französisch wurde zur Amtssprache. Im dörflichen Alltag blieb jedoch das Plattdeutsche die vorherrschende Sprache. Das Amtshaus wurde während der französischen Herrschaft von Wardenburg nach Oberlethe verlegt.[22]

Im 19. Jahrhundert begann langsam die Industrialisierung in Wardenburg. 1839 gab es im Gemeindegebiet vier Ziegeleien, unter anderem die Ziegelei Westerholt. Auch der Torfstecherei in den Fehnanstalten kam eine wachsende Bedeutung zu. Im Jahr 1873 schlossen sich 64 Landwirte aus Osternburg, Eversten und Wardenburg zu einer Genossenschaft zusammen, um Düngemittel und Saatgut gemeinschaftlich zu beschaffen und zu verwalten. In der Folge entstanden in Wardenburg weitere Genossenschaften, darunter eine Konsumgenossenschaft, aus der der heutige Raiffeisenmarkt hervorging, sowie eine Molkereigenossenschaft.[23]

Im Ortsteil Glum fand 1880 ein Bauer die Scheibenräder von Glum, die in die Frühe Bronzezeit um 1500 vor Chr. datiert werden.[24]

Frühes 20. Jahrhundert

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Wahlwerbung für den Wardenburger Spitzenkandidaten Diedrich Dannemann bei der Wahl zur verfassungsgebenden Landesversammlung 1919

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstanden in Wardenburg mehrere neue Einrichtungen. Im Jahr 1901 wurde eine Postagentur mit dem ersten Telefonanschluss eingerichtet,[20] 1908 folgte eine Sattlerei,[20] und 1913 nahm eine Stellmacherei den Betrieb auf.[25] Politisch galt Wardenburg vor dem Ersten Weltkrieg als Hochburg der Nationalliberalen Partei. Ab 1906 prägte der zunächst nationalliberale Gemeindevorsteher Diedrich Dannemann über mehrere Jahrzehnte die Kommunalpolitik.[26][27]

Der Erste Weltkrieg hatte erhebliche Auswirkungen auf die Gemeinde. Die Einberufung zahlreicher Männer bis zum Alter von 45 Jahren führte zu einem Mangel an Arbeitskräften. Zudem mussten Pferde für den Kriegsdienst abgegeben werden, was die Bewirtschaftung der Höfe erschwerte. Mit der Einführung der Kriegswirtschaft wurden Lebensmittel rationiert. Insgesamt fielen 214 Männer aus Wardenburg im Krieg. Zur Unterstützung der landwirtschaftlichen Betriebe wurden auf Wardenburger Höfen belgische, französische und russische Kriegsgefangene als Arbeitskräfte eingesetzt. Im Moor nahe Achternholt gab es ein Kriegsgefangenlager, wo im Herbst 1915 etwa 1.000 Menschen interniert waren.[28]

Nach Kriegsende bildete sich in Wardenburg eine aktive Ortsgruppe des Stahlhelmbundes, die das Gemeindeleben in den folgenden Jahren prägte.[20][29] Im Jahr 1920 wurde Wardenburg an das Stromnetz angeschlossen.[30] Die Freiwillige Feuerwehr Wardenburg wurde 1927 gegründet.[20] Auch die Weltwirtschaftskrise wirkte sich auf die Gemeinde aus und führte zu hoher Arbeitslosigkeit und wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Bereits bei der Reichstagswahl im Mai 1928 wurde die NSDAP mit 31,2 Prozent der Stimmen stärkste Partei in der Gemeinde. Reichsweit erreichte sie dagegen lediglich 2,6 Prozent.[31]

Zeit des Nationalsozialismus (1933 bis 1945)

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Nach der nationalsozialistischen Machtübernahme veranstaltete die örtliche NSDAP am 21. März 1933 anlässlich ihres Wahlsieges einen Fackelzug vom Schützenplatz zum Tillyhügel. Obwohl Diedrich Dannemann der NSDAP beigetreten war, wurde er am 30. Mai 1933 als Gemeindevorsteher durch den aus Charlottendorf-Ost stammenden Nationalsozialisten Gustav Kretzer ersetzt. Kurz darauf nahm sich Dannemann das Leben. In Folge der Machtübernahme wurden die Wardenburger Vereine, die Wardenburger Sparkasse, der lokale Stahlhelmbund sowie die landwirtschaftlichen Genossenschaften gleichgeschaltet und Jugendgruppen in die Hitlerjugend (HJ) und dem Bund deutscher Mädel (BDM) überführt.[32]

Der Wardenburger Pfarrer Friedrich Thorade (1880–1970) gehörte der Bekennenden Kirche (BK) an. Auch der von Stahlhelm-Anhängern dominierte Kirchenrat in Wardenburg bekannte sich gemeinsam mit Thorade zur BK und grenzte sich damit von den Deutschen Christen ab. Dies führte zu mehreren Auseinandersetzungen mit der örtlichen Parteileitung, die jedoch für keine der beteiligten Seiten weitere Konsequenzen hatten. Über diese kirchlichen Konflikte hinaus sind aus Wardenburg kaum Aktivitäten bekannt, die sich gegen das nationalsozialistische Regime richteten.[32][33]

Eine Ausnahme stellte der Gewerkschafter Erwin Fritzsche (1907–2007) aus Hundsmühlen dar. Nach der Machtübernahme beteiligte er sich am Widerstand gegen das NS-Regime. Im April 1933 rief Fritzsche dazu auf, die nationalsozialistischen Veranstaltungen zum „Tag der nationalen Arbeit“ am 1. Mai im Oldenburger Land zu boykottieren. Am 27. April 1933 wurde er wegen des Besitzes von Flugblättern gegen die nationalsozialistischen Maifeiern von der Gestapo verhaftet. Im August desselben Jahres verurteilte ihn ein Gericht wegen Vorbereitung zum Hochverrat zu vier Monaten Gefängnis in Einzelhaft.[32][34][35]

Der Reichsarbeitsdienst (RAD) unterhielt im Gemeindegebiet zwei größere Arbeitslager. Am Küstenkanal im heutigen Harbern befand sich das Lager „Staatsmoor“, das mit mehr als 200 Männern, überwiegend Arbeitslosen aus Ostfriesland, belegt war und bis 1938 bestand. 1935 wurde zudem das Lager Benthullen eingerichtet. In diesem Lager wurden später auch Kriegsgefangene zur Zwangsarbeit eingesetzt.[32]

1935 wurde der neue Friedhof an der Litteler Straße eingeweiht. 1939 entstand auf der gegenüberliegenden Straßenseite ein neues Schulgebäude, das bereits über einen Luftschutzkeller verfügte und in dem sich heute die Grundschule Wardenburg befindet. Ab 1937 wurden in Wardenburg regelmäßig Luftschutzübungen durchgeführt. Zwischen dem heutigen Tillysee und der Oldenburger Straße befand sich von 1937 bis 1945 ein Schießstand der Wehrmacht. Er diente vor allem der Schießausbildung von Wehrmachtssoldaten aus Oldenburg. Ab dem 27. August 1939 wurde der Schießstand auch von Angehörigen der Sturmabteilung (SA) und der Schutzstaffel (SS) genutzt.[32][36]

Fast die gesamte jüdische Familie Kugelmann wurde im Holocaust ermordet. Die Familie lebte seit 1861 in Wardenburg und betrieb die örtliche Metzgerei. Seit Ende der 1920er Jahre waren es insbesondere die NSDAP, die DNVP und der Stahlhelm, von denen antisemitische Hetze gegen die Familie ausging. Am 1. April 1933 postierten sich zwei SA-Männer vor dem Geschäft der Familie Kugelmann an der Oldenburger Straße und riefen zum Boykott jüdischer Geschäfte auf. 1940 musste die Familie ihr Haus in Wardenburg unter dem tatsächlichen Wert verkaufen. Anschließend wurden die Familienmitglieder deportiert.[32][37]

Julius (* 1862) und seine Schwester Elise (* 1870) Kugelmann wurden 1942 im Vernichtungslager Treblinka ermordet. Ihre Schwester Emma (* 1863) Kugelmann wurde 1942 gemeinsam mit ihrem Sohn Hermann Harry Baumgarten (* 1896), dessen Ehefrau Wilhelmine (* 1898) und ihrer Enkeltochter Ilse (* 1923) im Ghetto Zamość ermordet. Der Bruder Louis (* 1865) Kugelmann wurde 1942 zusammen mit seiner Ehefrau Frieda Königsthal (* 1878) und der Tochter Erna (* 1919) im Konzentrationslager Auschwitz ermordet. Der weitere Bruder Semmi (* 1867) Kugelmann wurde 1942 im Ghetto Litzmannstadt ermordet, seine Tochter Luise (* 1897) wurde 1942 im Lager Piaski ermordet. Lediglich die beiden Cousinen Selma (1913–2008) und Gertrud (1908–1985) Kugelmann überlebten die Verfolgung.[32][37][38]

Gedenkgrab für sieben junge Zwangsarbeitende aus Polen, die in Wardenburg ums Leben kamen

In der Nacht vom 21. auf den 22. Juni 1940 wurde der Ortsteil Südheide durch britische und US-amerikanische Fliegerbomben leicht beschädigt. Im Sommer 1942 wurden drei Häuser im Ortskern von Wardenburg zerstört, 1944 wurde Charlottendorf-Ost ebenfalls leicht beschädigt. Zwischen 1939 und 1945 waren mehrere Hundert Kriegsgefangene im Gemeindegebiet untergebracht. Sie wurden unmittelbar in landwirtschaftlichen und industriellen Betrieben eingesetzt und teilweise in örtlichen Gastwirtschaften untergebracht. Zu diesen gehörten Fischbeck in Wardenburg, Willers in Oberlethe und Westerholt, Bruns in Westerburg und Dahms bei Littel, die aufgrund der hohen Belegungszahlen teilweise überfüllt waren.[32]

Am 1. Mai 1945 besetzte die kanadische Armee Wardenburg. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich keine deutschen Soldaten mehr im Ort. Damit endeten die Kampfhandlungen im Ort sowie die nationalsozialistische Herrschaft in Wardenburg.[32][39]

Entwicklung nach 1945

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1949 wurde in dem Ort Benthullen der Meteorit Benthullen gefunden. Im Jahre 2013 entdeckte ein Verpächter in Charlottendorf-West in 4,50 m Tiefe die Reste einer 5118 Jahre alten Eiche.[40] Der Baumstamm kann im Moor- und Bauernmuseum Benthullen besichtigt werden.[41]

Einwohnerentwicklung

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Die Zahl der Einwohner hat in den letzten Jahrzehnten stetig zugenommen. Besonders profitiert davon haben die Orte Hundsmühlen, Wardenburg, Tungeln und Littel.

Einwohnerentwicklung von Wardenburg nach nebenstehender Tabelle. Oben von 1650 bis 2017. Unten ein Ausschnitt ab 1871
Jahr Einwohner
1650874¹
17021.157¹
18062.097¹
18503.165¹
19003.260¹
19509.130¹
25. Mai 198713.508²
31. Dezember 199514.612²
31. Dezember 200315.929²
31. Dezember 200816.834²
31. Dezember 201615.975²
31. Dezember 201716.005²
31. Dezember 2024 16.484[2]

Quellen:
¹: Stelljes, siehe Literatur, Zusammentragung aus unterschiedlichen Quellen sowie Gemeindespiegel
²: Niedersächsisches Landesamt für Statistik

Konfessionsstatistik

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Gemäß der Volkszählung 2011 waren 59,8 % der Einwohner evangelisch, 10,0 % römisch-katholisch und 30,2 % waren konfessionslos oder gehörten einen anderen Religionsgemeinschaft an.[42] Die Zahl der Protestanten ist seitdem gesunken. Mit Stand 10. August 2020 waren von den 17.235 Einwohnern 48,8 % (8.406) evangelisch, 10,7 % (1.847) römisch-katholisch und 40,5 % waren konfessionslos oder gehörten einer anderen Religionsgemeinschaft an.[43] Im April 2019 waren von den 17.208 Einwohnern 8633 (50,2 %) evangelisch, 1850 (10,7 %) römisch-katholisch und 39,1 % gehörten einer anderen oder keinen Religionsgemeinschaft an.[44]

Der Rat der Gemeinde Wardenburg besteht aus 32 Ratsfrauen und Ratsherren. Dies ist die festgelegte Anzahl für eine Gemeinde mit einer Einwohnerzahl zwischen 15.001 und 20.000 Einwohnern.[45] Die Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1. November 2021 und endet am 31. Oktober 2026.

Stimmberechtigt im Gemeinderat ist außerdem der hauptamtliche Bürgermeister.

Gemeinderatswahl 2021
Wahlbeteiligung: 60,97 %
 %
40
30
20
10
0
36,2 %
(−0,4 %p)
23,5 %
(−6,7 %p)
23,3 %
(+7,7 %p)
10,3 %
(+1,6 %p)
6,8 %
(+1,4 %p)
n. k.
(−3,5 %p)
FWG e
20162021
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
e 
Freie Wählergemeinschaft Wardenburg e. V.

Die letzten Gemeinderatswahlen ergaben folgende Sitzverteilungen:

Partei 2021[46] 2016[47] 2011
CDU121212
SPD8910
Bündnis 90/Die Grünen754
FDP332
FWG222
Die Linke1
Rathaus von Wardenburg (2006)

Mit Wirkung zum 1. Juli 2005 wurde das zuvor ehrenamtlich ausgeübte Amt des Bürgermeisters in ein hauptamtliches Amt umgewandelt.[48] Zur ersten hauptamtlichen und zugleich ersten weiblichen Bürgermeisterin der Gemeinde wurde Martina Noske gewählt. Bei der letzten Bürgermeisterwahl am 22. September 2019 wurde Christoph Reents (parteilos) in der Stichwahl mit 54,79 % der Stimmen gewählt. Die Wahlbeteiligung betrug 46,39 %.[49] Stellvertretende Bürgermeister sind Veronika Hillenstedt (Grüne), Achim Grätz (CDU) und Peter Kose (SPD).

Seit 1945 hatten folgende Personen das Amt des Bürgermeisters der Gemeinde Wardenburg inne:

  • 1945–1946: Johann Bruno Groenhagen[50]
  • 1946–1948: Hermann Beneke[51]
  • 1948–1968: Georg Meiners[51]
  • 1968–1986: Diedrich Fischbeck (CDU)[52]
  • 1986–1996: Eckhardt Hildebrandt (SPD, später Freie Wählergemeinschaft)[51]
  • 1996–1999: Karl-Heinz Oeltjen (CDU)[53]
  • 1999–2005: Eckhardt Heinje (CDU)[48]
  • 2005–2019: Martina Noske (parteilos, unterstützt von CDU)[54]
  • seit 2019: Christoph Reents (parteilos, unterstützt von CDU)

Das Wappen der Gemeinde Wardenburg zeigt den Glockenturm der Wardenburger Kirche und darüber den gespaltenen Schild des früheren Geschlechts derer von Westerholte mit links einem blauen Balken auf weißem Feld und rechts einem weißen Balken auf blauem Feld.[55]

Die Flagge der Gemeinde Wardenburg zeigt im oberen Feld die Farbe Blau und im unteren Feld die Farbe Weiß. Die Mitte der Flagge ist mit dem Wappen der Gemeinde belegt.[55]

Gemeindepartnerschaften

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Die Gemeindepartnerschaften werden vom Partnerschaftskomitee Wardenburg betreut. Zu seinen Aufgaben zählen die Pflege und der Ausbau der Beziehungen, die Organisation gegenseitiger Besuche und Bürgerfahrten sowie die Unterstützung des Jugendaustauschs.[56] Wardenburg hat mit zwei Gemeinden eine Gemeindepartnerschaft geschlossen:

Im Mai 2026 beschloss der Gemeinderat einen Partnerschaftsvertrag mit der polnischen Gemeinde Biskupiec zuzustimmen.[57]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

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Bauwerke und Museen

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Neben historischen Gebäuden innerhalb der Ortschaft Wardenburg gibt es im Gemeindegebiet weitere sehenswerte Bauwerke:

Parks und Landschaftsstriche

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Tillysee und Hunte
  • Tillyhügel und Tillysee: Der Wardenburger Tillysee gehört zur Hälfte dem Fischereiverein und zur anderen Hälfte dem Naturschutzbund.
  • Gloysteins Fuhren
  • Wardenburger Marsch

In der Gemeinde sind Schutzgebiete in allen Abstufungen ausgewiesen. Die Zuständigkeit liegt bei der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Oldenburg.[58] Teilbereiche der Gemeinde gehören zum Naturpark Wildeshauser Geest.

Es gibt zwei Naturschutzgebiete (Benthullener Moor, Harberner Heide) sowie etliche Landschaftsschutzgebiete (Mittlere Hunte, Griesenmoor, Lethetal und die Staatsforsten Tüdick, Oberlether Fuhrenkamp, Hoop, Litteler Fuhrenkamp). Darüber hinaus ist das Fauna-Flora-Habitat „Mittlere und Untere Hunte“ als Teil des europäischen Schutzprojekts Natura 2000 anerkannt.

Unter Schutz stehen zahlreiche Naturdenkmale[59] und geschützte Landschaftsbestandteile, ferner die Wallhecken. Über den gesetzlichen Naturschutz hinaus engagiert sich der Arbeitskreis Biotopverbund Wardenburg für ein flächendeckendes, integriertes Schutzgebietssystem.[60] Ihren Sitz in Wardenburg hat die Biologische Schutzgemeinschaft Hunte Weser-Ems. Auf dem Gelände des ehemaligen Schießstandes betreut die BSH einen Naturlehrpfad.

Kunst im öffentlichen Raum

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Storchendenkmal in Wardenburg

Im Ortsbild von Wardenburg finden sich mehrere Kunstobjekte von Künstlerinnen und Künstlern aus der Gemeinde und der Region.

  • Vor dem Haus der BSH – an der Friedrichstraße – die (Bronze- und Stein-)Skulptur Der Keimling (2000) von Udo Reimann,
  • Sm Anbau der Gemeindeverwaltung (Eine-Welt-Laden) – Eelder Straße – die Bronze-Skulptur Eine Welt (Erde, Frieden und Ginkgo) (2001) von Karin Engel,
  • In Sichtweite des Glockenturmes – an der Ecke Patenberg/Oldenburger Straße – die Skulptur Der Gemeindebaum (2006) von Daniel Hübner auf Initiative der Gemeinde Wardenburg Marketing Forums,
  • Auf dem „Gloysteinschen Hof“ – an der Oldenburger Straße – die Skulptur Wardenburger Störche (2007) von Daniel Hübner,
  • Entlang der Oldenburger Straße, der Friedrichstraße und des Patenbergsweg hat das Gemeinde Wardenburg Marketing Forum 2011 nach einer Idee von Oliver Bremer die „Wardenburger Geschichte(n)“ installiert – hierbei handelt es sich um 28 Edelstahlplatten mit geschichtsträchtigen Daten der Gemeinde Wardenburg, die in den Boden eingelassen sind,
  • An der alten B 69 (heute Öffentliche Versicherung) stand in den 1960er Jahren ein Brunnen aus Stein,
  • Im Ratssaal der Gemeinde Wardenburg – Friedrichstraße – das Triptychon Wardenburg, Eelde und Röbel (2004) von Daniel Hübner

In Wardenburg sind zahlreiche Sportvereine ansässig, die zumeist die beiden Sport- und Schwimmhallen der Grundschule sowie der IGS als Trainings- und Wettkampfstätten nutzen:

  • DLRG Ortsgruppe Wardenburg e.V.
  • Kyudo-Gruppe Wardenburg e.V.
  • VfR Wardenburg e.V. (gegründet am 1. März 1950)[61]
  • Wardenburger Schützenverein e.V. (gegründet am 28. September 1900)[62]
  • Wardenburger Schwimm-Club 1978 e.V.
  • Wardenburger Tennisclub e.V.
  • Wardenburger Turnverein v. 1898 e.V. (gegründet am 31. Oktober 1898)[20]

Regelmäßige Veranstaltungen

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  • Zur Osterzeit wird in vielen Dörfern des Gemeindegebiets die Tradition des Osterfeuers gepflegt.
  • Seit 2002 findet meist jährlich am 1. Mai die Wardenburger Schlemmertour statt. Die durch das Gemeindegebiet führende Fahrradtour wird von der Tourist-Information umtref Wardenburg e.V. organisiert und verbindet verschiedene Stationen mit gastronomischen Angeboten und Mitmachaktionen. Die Veranstaltung ist auf 1200 Anmeldungen begrenzt und erreicht regelmäßig die maximale Teilnehmendenzahl.[63]
  • Am dritten Wochenende im Juli findet jährlich das vom Wardenburger Schützenverein ehrenamtlich organisierte Schützenfest auf dem Marktplatz statt. Das erstmals 1902 ausgerichtete Fest zählt zu den größten Schützenfesten der Umgebung und zieht jedes Jahr mehrere tausend Besucher an.[64] Zu den Höhepunkten gehören der Festumzug durch den Ort sowie ein Feuerwerk.
  • Von 1999 bis 2019 fand jährlich im August das Wardenburger Cityfest statt. Es zählte zu den größten Veranstaltungen im Landkreis Oldenburg. Eröffnet wurde das Fest jeweils am Freitag mit dem überregional bekannten Lichterumzug. Am Freitag und Samstag wurde auf mehreren Bühnen Livemusik geboten. Der Sonntag stand als Familientag mit Flohmarkt, Kunsthandwerksmarkt und Angeboten für Kinder im Mittelpunkt. Seit 2025 wird mit dem „Sommergefühl“ eine Nachfolgeveranstaltung ausgerichtet.[65]
  • Der erste Wardenburger Sommerlauf fand 2009 mit rund 800 Teilnehmenden statt.[66] In den folgenden Jahren etablierte sich die Marathonveranstaltung und verzeichnete steigende Anmeldezahlen. Am 15. Wardenburger Sommerlauf im Jahr 2025 nahmen 1490 Personen teil.[67]
  • Im historischen Glockenturmviertel findet zu Beginn der Adventszeit jährlich der vom Wirtschaftsförderungsverein organisierte „Budenzauber“ mit zahlreichen Marktständen und Aktionen statt.[68]

Kulinarische Spezialitäten

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Wie im übrigen Oldenburger Land zählt auch in der Gemeinde Wardenburg Grünkohl zu den regionalen Spezialitäten. Bekannt ist insbesondere der „Grünkohl Hundsmühler Art“, der traditionell mit Hafergrütze zubereitet wird. Darüber hinaus wird in der Gemeinde die Tradition der Kohlfahrt gepflegt, bei der im geselligen Beisammensein das Grünkohlessen zelebriert wird.[69]

Wirtschaft und Infrastruktur

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Wardenburg ist über die Bundesautobahn 29 mit der Anschlussstelle Wardenburg, zwei Landstraßen (die Oldenburger Straße als L870 sowie die Litteler Straße als L847) und mehrere Kreisstraßen zu erreichen. Außerdem besitzt die Gemeinde ein loses Netz aus Fahrradwegen, unter anderem eine Fahrradstrecke die über den Huntedeich in Richtung Oldenburg führt.

Innerhalb des Gemeindegebietes ist die Weser-Ems-Bus GmbH im Verkehrsverbund Bremen-Niedersachsen (VBN) für die Personenbeförderung tätig. Wardenburg wird von Oldenburg aus montags bis samstags von den Buslinien 280 sowie auch Sonntags von der 314 und 320 angefahren. Die Linien 280 und 320 fahren jeweils im 60-Minuten-Takt über die Cloppenburger Straße zum Oldenburger Hauptbahnhof und ergänzen sich auf dem gemeinsam bedienten Abschnitt im 30-Minuten-Takt. Zu den Schulzeiten fahren zusätzliche Busse. Ab der Haltestelle Buschhagenweg in Oldenburg-Kreyenbrück fährt die Linie 280 über den Westfalendamm weiter, die Linie 320 über die Bremer Straße und die Amalienbrücke. Die Linie 314 fährt montags bis samstags tagsüber im 30-Minuten-Takt über Achternmeer, Hundsmühlen und Oldenburg-Eversten in die Innenstadt, spät abends und sonntags abwechselnd über Achternmeer und Tungeln.

Der nächstgelegene Bahnhof befindet sich im rund fünf Kilometer entfernten Sandkrug in der Nachbargemeinde Hatten. Aufgrund der vergleichsweise eingeschränkten ÖPNV-Anbindung zwischen Wardenburg und Sandkrug ist der Oldenburger Hauptbahnhof mit öffentlichen Verkehrsmitteln in vielen Fällen besser erreichbar.

In den Ortschaften in der Gemeinde Wardenburg sind viele landwirtschaftliche Betriebe zu finden. Der Ort Wardenburg hingegen ist mehr ein Wohn-, Dienstleistungs- und Gewerbezentrum. Nach dem Raumordnungsprogramm ist der zentrale Ort Wardenburg Grundzentrum mit den besonderen Entwicklungsaufgaben für „Wohnen und gewerbliche Wirtschaft“. Insgesamt sind auf dem Gemeindegebiet sechs Gewerbegebiete ausgewiesen.

Ansässige Unternehmen

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Dynapac-Werk in Westerholt

Größter Arbeitgeber der Gemeinde ist Dynapac mit etwa 310 Arbeitsplätzen.[70][71] Dynapac ist ein Unternehmen der französischen Fayat-Gruppe und betreibt im Ortsteil Westerholt ein Werk zur Produktion von Asphaltfertigern.

Das Betriebsgelände des Wardenburger Standorts von Berding Beton ist flächenmäßig das größte Gewerbeareal des Kernortes. Auf dem Werksgelände befindet sich unter anderem eine 2014 errichtete Halle, in der auf einer Fläche von mehr als 20.000 Quadratmetern Betonsteine ausgehärtet und gelagert werden können.[72]

Einige Unternehmen der Gemeinde engagieren sich im Wirtschaftsförderungsverein, der sich zum Ziel gesetzt hat die Gemeinde attraktiver zu gestalten und damit die Wirtschaft zu fördern.[73]

Die wichtigste Tageszeitung in der Gemeinde ist die Nordwest-Zeitung, die einen Redaktionsstandort in Wardenburg unterhält. Von 1971 bis 2020 erschien zudem vierteljährlich der Wardenburger Gemeindespiegel. Nach 49 Jahren und insgesamt 194 Ausgaben wurde die Publikation eingestellt.[74] Darüber hinaus berichtet die Onlinezeitung Landkreis Kurier über das Gemeindegeschehen. Ergänzt wird ihr Angebot durch die kostenfrei erscheinende Druckausgabe Meine Region, die an verschiedenen Auslagestellen im Gemeindegebiet erhältlich ist.

Im Gemeindegebiet gibt es sieben Einrichtungen mit Kindergarten- und Krippenplätzen, zwei reine Krippen und vier Horteinrichtungen.[75]

Im Ort Wardenburg gibt es eine Grundschule an der Litteler Straße. Die IGS Wardenburg ist eine 2010 gegründete Gesamtschule des Landkreises Oldenburg. Die Schule entstand am Standort der bis 2015 bestehenden Everkampschule, in der seit dem Schuljahr 1971/72 die Hauptschule und seit dem Schuljahr 1979/80 zusätzlich die Realschule von Wardenburg untergebracht waren.[76]

In einigen Ortschaften sind noch Grundschulen erhalten geblieben, so in Achternmeer, Hohenfelde und Hundsmühlen. Eine Volkshochschule ist seit 1971[77] ebenfalls in Wardenburg vertreten und befindet sich im historischen Glockenturmviertel.

Persönlichkeiten

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  • 1912, 20. Januar: Hermann Gerhard Diedrich Willers (1832–1915), Gemeindevorsteher von 1873 bis 1906 sowie langjähriger Standesbeamter; geboren in Oberlethe[78]
  • 1931, 13. Januar: Heinrich Friedrich Arnken (1864–1948), Gemeinderatsmitglied von 1896 bis mindestens 1936, Beigeordneter, Standesbeamter sowie Vertretung für den Gemeindevorsteher Dannemann im Ersten Weltkrieg; geboren in Wardenburg[78]
  • 1931, 01. Mai: Diedrich Dannemann (1874–1933), Gemeindevorsteher von 1906 bis 1933, Standesbeamter, Politiker der DVP und später NSDAP; geboren in Tungeln[78][79]

In der Gemeinde Wardenburg geboren

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  • Georg Claussen (1819–1898), Jurist, oldenburgischer Abgeordneter und Landgerichtsdirektor in Lübeck; geboren in Wardenburg
  • Robert Dannemann (1902–1965), Politiker (NSDAP, später FDP), Bundestagsabgeordneter, Präsident des Verwaltungsbezirks Oldenburg; geboren in Tungeln[79]
  • Sabrina Paradies (* 1977), Miss Germany 1997 und Fotomodell; geboren in Wardenburg[80]

Mit der Gemeinde Wardenburg verbunden

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  • Erwin Fritzsche (1907–2007), Gewerkschafter, NS-Verfolgter, Mitglied im Gemeinderat Wardenburg, Träger des Bundesverdienstkreuzes; lebte in Hundsmühlen[34][35]
  • Werner Meiners (* 1946), Pädagoge, Historiker und Autor; lebt in Wardenburg
  • Horst Bösing (* 1954), deutscher Komponist und Musikproduzent; lebte von 1992 bis 1998 in Achternmeer
  • Dennie Christian (* 1956), deutscher Schlagersänger und Moderator, Mitglied im Gemeinderat Wardenburg; lebt in Wardenburg[81]
  • Markus Böckermann (* 1986), Volleyball- und Beachvolleyballspieler, in Hundsmühlen aufgewachsen[82][83]
  • Wolfgang Stelljes: Wardenburg: Ein Lesebuch zur Geschichte einer Gemeinde im Oldenburger Land. Isensee Verlag, Oldenburg 1995, ISBN 3-89598-304-7.
  • 700 Jahre Wardenburg – Im Spiegel der Zeit. Festbuch zur 700-Jahrfeier, hrsg. v. Wardenburger Bürgerverein, 1970.
  • Menschen, Bilder & Geschichten – Landkreis Oldenburg. Jahrbuch für den Landkreis Oldenburg 2009, S. 64–67.
Commons: Wardenburg – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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  1. Tabelle EVAS 12411, Fortschreibung des Bevölkerungsstandes auf Basis des Zensus 2022, Stand 31. Dezember 2025 (Hilfe dazu).
  2. 1 2 Östliche Hunte-Leda-Moorniederung. In: bfn.de. Abgerufen am 27. Januar 2026.
  3. Geschichtliches. Abgerufen am 25. Mai 2026.
  4. Verordnungstext zum Naturschutzgebiet „Benthullener Moor“. Nds. Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 19. November 2023; abgerufen am 26. Januar 2026.
  5. 3.3.1 Wardenburger Moor. In: Moor IS – Niedersächsische Moorlandlandschaften. Abgerufen am 26. Januar 2026.
  6. Verordnungstext zum Naturschutzgebiet „Jeddeloher Moor“. Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz, abgerufen am 26. Januar 2026.
  7. Östliche Hunte-Leda-Moorniederung. In: bfn.de. Abgerufen am 26. Januar 2026.
  8. Naturschutzgebiet „Mittlere Hunte“. Nds. Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz, archiviert vom Original am 13. Oktober 2025; abgerufen am 2. Februar 2026.
  9. „Erfolgreiche Wiedervernässung kann gelingen“. In: NWZonline.de. 5. Juni 2018, abgerufen am 26. Januar 2026.
  10. Grundwasser | Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 3. Januar 2026; abgerufen am 26. Januar 2026.
  11. Grundwasserbericht Niedersachsen | Nds. Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 22. November 2025; abgerufen am 26. Januar 2026.
  12. 1 2 3 4 5 6 Achim Knöfel, Hans-Hermann Büsselmann, Imke Gießing: Marienkirche und Glockenturm Wardenburg. In: Kirchen im Oldenburger Land. 1. Auflage. Nr. 6. Isensee Verlag, Oldenburg 2023, ISBN 978-3-7308-2013-1, S. 313.
  13. Wolfgang Stelljes: Wardenburg - Ein Lesebuch zur Geschichte einer Gemeinde im Oldenburger Land. 1. Auflage. Isensee Verlag, Oldenburg 1995, ISBN 3-89598-304-7, S. 2122.
  14. Wolfgang Stelljes: Wardenburg - Ein Lesebuch zur Geschichte einer Gemeinde im Oldenburger Land. 1. Auflage. Isensee Verlag, Oldenburg 1995, ISBN 3-89598-304-7, S. 4849.
  15. 1 2 Wolfgang Stelljes: Wardenburg - Ein Lesebuch zur Geschichte einer Gemeinde im Oldenburger Land. 1. Auflage. Isensee Verlag, Oldenburg 1995, ISBN 3-89598-304-7, S. 266267.
  16. Dirk Fass: Erst kam Tilly, dann der „Stahlhelm“. Kreiszeitung, 28. November 2019, abgerufen am 28. Juli 2026.
  17. Wolfgang Stelljes: Wardenburg - Ein Lesebuch zur Geschichte einer Gemeinde im Oldenburger Land. 1. Auflage. Isensee Verlag, Oldenburg 1995, ISBN 3-89598-304-7, S. 6972.
  18. Wolfgang Stelljes: Wardenburg - Ein Lesebuch zur Geschichte einer Gemeinde im Oldenburger Land. 1. Auflage. Isensee Verlag, Oldenburg 1995, ISBN 3-89598-304-7, S. 106.
  19. Thomas Husmann: Oldenburg: Vor 251 Jahren endete die Dänenzeit – Katharina die Große tauschte Besitztümer in Holstein gegen Oldenburg und Delmenhorst ein. In: NWZonline.de. 3. April 2024, abgerufen am 31. Juli 2026.
  20. 1 2 3 4 5 6 Erich Martens: Wardenburg in alten Ansichten. Europäische Bibliothek, Zaltbommel 1984, ISBN 90-288-2730-7.
  21. Wolfgang Stelljes: Wardenburg - Ein Lesebuch zur Geschichte einer Gemeinde im Oldenburger Land. 1. Auflage. Isensee Verlag, Oldenburg 1995, ISBN 3-89598-304-7, S. 186200.
  22. Wolfgang Stelljes: Wardenburg - Ein Lesebuch zur Geschichte einer Gemeinde im Oldenburger Land. 1. Auflage. Isensee Verlag, Oldenburg 1995, ISBN 3-89598-304-7, S. 132136.
  23. Wolfgang Stelljes: Wardenburg - Ein Lesebuch zur Geschichte einer Gemeinde im Oldenburger Land. 1. Auflage. Isensee Verlag, Oldenburg 1995, ISBN 3-89598-304-7, S. 158175.
  24. Albrecht Eckhardt: Oldenburgisches Ortslexikon, Band 2, Isensee Oldenburg 2011, ISBN 978-3-89995-757-0, S. 1074 f.
  25. Baudenkmal 35974155. In: Denkmalatlas Niedersachsen. Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, abgerufen am 27. Juli 2026.
  26. Wolfgang Stelljes: Wardenburg - Ein Lesebuch zur Geschichte einer Gemeinde im Oldenburger Land. 1. Auflage. Isensee Verlag, Oldenburg 1995, ISBN 3-89598-304-7, S. 222225.
  27. Joachim Tautz, Mareike Witkowski: Ergebnisse der Untersuchung von Straßennamen (Wardenburg). Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Oldenburg 9. Februar 2023 (wardenburg.de [PDF]).
  28. Wolfgang Stelljes: Wardenburg - Ein Lesebuch zur Geschichte einer Gemeinde im Oldenburger Land. 1. Auflage. Isensee Verlag, Oldenburg 1995, ISBN 3-89598-304-7, S. 237239.
  29. Dirk Fass: Erst kam Tilly, dann der „Stahlhelm“. Kreiszeitung, 28. November 2019, abgerufen am 28. Juli 2026.
  30. Wolfgang Stelljes: Wardenburg - Ein Lesebuch zur Geschichte einer Gemeinde im Oldenburger Land. 1. Auflage. Isensee Verlag, Oldenburg 1995, ISBN 3-89598-304-7, S. 270274.
  31. Wolfgang Stelljes: Wardenburg - Ein Lesebuch zur Geschichte einer Gemeinde im Oldenburger Land. 1. Auflage. Isensee Verlag, Oldenburg 1995, ISBN 3-89598-304-7, S. 276.
  32. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Wolfgang Stelljes: Wardenburg - Ein Lesebuch zur Geschichte einer Gemeinde im Oldenburger Land. 1. Auflage. Isensee Verlag, Oldenburg 1995, ISBN 3-89598-304-7, S. 282329.
  33. Werner Fademrecht: „In hohem Grad anfällig für Propaganda“. In: NWZonline.de. 21. Februar 2009, abgerufen am 11. August 2026.
  34. 1 2 „Bundesverdienstkreuz mehr als verdient“ Nordwest-Zeitung, Oldenburger Nachrichten, 29. Mai 1979, S. 24
  35. 1 2 Klaus Klattenhoff: Laudatio zur Verleihung der Ehrenbürgerwürde der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg an Herrn Erwin Fritzsche am 8. Dezember 1993. In: Erwin Fritzsche - Ehrenbürger der Universität. Nr. 60. Bibliotheks- und Informationssystem der Universität Oldenburg, Oldenburg 1994, S. 1123 (uni-oldenburg.de [PDF; abgerufen am 3. August 2026]).
  36. Werner Fademrecht: Schatten liegt über Schießstand. In: NWZonline.de. 24. November 2007 (nwzonline.de [abgerufen am 29. Juli 2026]).
  37. 1 2 Werner Meiners: Unsere jüdischen Nachbarn - Wege und Stationen im Leben der Familie Kugelmann aus Wardenburg. Isensee Verlag, Oldenburg 2011, ISBN 978-3-89995-804-1.
  38. Heide Sobotka: Die Geschichte der Kugelmanns. In: Jüdische Allgemeine. 2. Januar 2012, abgerufen am 24. Juli 2026.
  39. Christopher Hanraets: Als Wardenburg britisch wurde. In: NWZonline.de. 13. August 2015, abgerufen am 29. Juli 2026.
  40. Werner Fademrecht: Eiche noch älter als die Pyramiden. In: NWZonline.de. 6. April 2013, abgerufen am 10. Mai 2013.
  41. Alte Eiche ist neue Attraktion. In: NWZonline.de. 10. Mai 2013, abgerufen am 10. Mai 2013.
  42. Wardenburg Religion -in %, Zensus 2011.
  43. Wardenburg Daten Fakten abgerufen am 20. Februar 2021.
  44. Wardenburg Daten Fakten abgerufen am 21. Februar 2020.
  45. Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG) in der Fassung vom 17. Dezember 2010; § 46 – Zahl der Abgeordneten, abgerufen am 7. Januar 2017.
  46. Ergebnis Gemeinderatswahl 2021. Abgerufen am 16. August 2022.
  47. Gemeinde Wardenburg – Gesamtergebnis Gemeinderatswahl 2016, abgerufen am 7. Januar 2017.
  48. 1 2 Werner Fademrecht: „Stehe für Ämter zur Verfügung“. In: NWZonline.de. 30. Juni 2005, abgerufen am 23. Juli 2026.
  49. Gesamtergebnis Bürgermeisterwahl 22. September 2019, abgerufen am 6. August 2020.
  50. Vom Schiffsjungen zum anerkannten Bürgermeister. In: NWZonline.de. 4. Juli 2013, abgerufen am 23. Juli 2026.
  51. 1 2 3 Wolfgang Stelljes: Wardenburg: Ein Lesebuch zur Geschichte einer Gemeinde im Oldenburger Land. Isensee Verlag Oldenburg, 1995, ISBN 3-89598-304-7, S. 359.
  52. Werner Fademrecht: Gemeinde verliert beliebten Volksbürgermeister. In: NWZonline.de. 27. Januar 2012, abgerufen am 23. Juli 2026.
  53. Werner Fademrecht: Mit frischem Wind und neuen Ideen. In: NWZonline.de. 2. August 2008, abgerufen am 23. Juli 2026.
  54. Stefan Idel: Noske verzichtet auf Kandidatur – Speckmann tritt an. In: NWZonline.de. 18. Januar 2019, abgerufen am 23. Juli 2026.
  55. 1 2 Hauptsatzung der Gemeinde Wardenburg (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive), abgerufen am 14. September 2014
  56. Kommunale Partnerschaften. In: wardenburg.de. Gemeinde Wardenburg, abgerufen am 24. Juli 2026.
  57. Marén Bettmann: Kulturbeauftragter Hendrik Müller im Interview: „Partnerschaften machen Europa erlebbar“ – Wardenburg stärkt Verbindung zu Biskupiec in Polen. In: NWZonline.de. 12. Mai 2026, abgerufen am 23. Juli 2026.
  58. Schutzgebiete auf der Website des Landkreises (Memento vom 21. September 2012 im Internet Archive).
  59. Landkreis Oldenburg / Umwelt und Abfall / Schutzgebiete / Naturdenkmale. Abgerufen am 18. Juni 2023 (Links zu den Karten und Listen der Naturdenkmale der Gemeinden im Landkreis Oldenburg).
  60. Arbeitskreis Biotopverbund Wardenburg: Grundlagen eines Biotopverbundsystems für Wardenburg. (PDF; 7,39 MB) zusammengestellt von Ruth Drügemöller, abgerufen am 18. Juni 2023.
  61. Geschichte – VfR Wardenburg e.V. von 1950. VfR Wardenburg e.V., abgerufen am 24. Juli 2026.
  62. Die Geschichte des Wardenburger Schützenvereins. Wardenburger Schützenverein e.V., abgerufen am 24. Juli 2026 (deutsch).
  63. Nika Kramer: Erlebnis-Radtour in Wardenburg: Genussvolle Schlemmer-Tour zieht 1200 Teilnehmer an. In: NWZonline.de. 2. Mai 2025, abgerufen am 24. Juli 2026.
  64. Festschrift zur Jubiläumsfeier am 29. und 30. September 2000. Wardenburger Schützenverein e.V., Wardenburg 29. September 2000, S. 8.
  65. Marén Bettmann: Wardenburg bekommt ein neues „Cityfest“: „Sommergefühl“ nennt sich die zweitägige Party-Veranstaltung im Juli. In: NWZonline.de. 4. März 2025, abgerufen am 23. Juli 2026.
  66. Wardenburger Sommerlauf wartet mit Neuerungen auf. In: NWZonline.de. 25. Juni 2010, abgerufen am 23. Juli 2026.
  67. Michael Hiller: Starke Resonanz: 1650 Voranmeldungen für Wardenburger Sommerlauf. In: NWZonline.de. 5. September 2025, abgerufen am 23. Juli 2026.
  68. Marén Bettmann: Weihnachtsmarkt in Wardenburg: Adventszauber am Glockenturm mit Lesung und Kunsthandwerk – Wo weitere Märkte in der Gemeinde zu finden sind. In: NWZonline.de. 24. November 2025, abgerufen am 23. Juli 2026.
  69. Christina Aue: Das Hunte-Kochbuch - Ein regionales, modernes und illustriertes Kochbuch aus Tungeln und Hundsmühlen. 4. Auflage. Caritas Sozialwerke, Dinklage Oktober 2001, S. 910.
  70. Werner Fademrecht: Zwaig besucht größten Wardenburger Arbeitgeber. In: NWZonline.de. 2. März 2012, abgerufen am 27. Juli 2026.
  71. BARLAG werbe-& messeagentur: Ausstellerprofil Dynapac GmbH. Abgerufen am 27. Juli 2026.
  72. Martin Thaler: Berding Beton investiert in Standort. In: NWZonline.de. 12. Juni 2014, abgerufen am 28. Juli 2026.
  73. Unternehmer Netzwerk Wardenburg - Eine starke Gemeinschaft. Wirtschaftsförderungsverein Wardenburg e.V., abgerufen am 27. Juli 2026.
  74. Marén Bettmann: „Gemeindespiegel“ wird nach 49 Jahren eingestellt. In: NWZonline.de. 17. Mai 2022, abgerufen am 24. Juli 2026.
  75. Kindertagesstätten. Gemeinde Wardenburg, abgerufen am 28. Juli 2026.
  76. Merle Ullrich: Wehmut und freudige Erinnerungen. In: NWZonline.de. 21. Juni 2022, abgerufen am 25. Juli 2026.
  77. Wolfgang Stelljes: Wardenburg - ein Lesebuch zur Geschichte einer Gemeinde im Oldenburger Land. 1. Auflage. Isensee Verlag, Oldenburg 1995, ISBN 3-89598-304-7, S. 376.
  78. 1 2 3 Anfrage zu Ehrenbürgerschaften der Gemeinde Wardenburg. In: fragdenstaat.de. 10. August 2026, abgerufen am 11. August 2026.
  79. 1 2 Wolfgang Stelljes: Wardenburg - Ein Lesebuch zur Geschichte einer Gemeinde im Oldenburger Land. 1. Auflage. Isensee Verlag, Oldenburg 1995, ISBN 3-89598-304-7, S. 285287.
  80. Werner Fademrecht: „Ich bin immer ich selbst geblieben“. In: NWZonline.de. 11. August 2005, abgerufen am 11. August 2026.
  81. Jan-Michael Heimann: Was Schlagerstar Bernhard Althoff im Rat erreichen will. In: NWZonline.de. 13. September 2021, abgerufen am 11. August 2026.
  82. Marén Bettmann: Wollen Sohn live jubeln sehen. In: NWZonline.de. 4. August 2016, abgerufen am 11. August 2026.
  83. Gloria Balthazaar: Markus Böckermann beendet seine Profikarriere. In: NWZonline.de. 13. Juli 2018, abgerufen am 11. August 2026.