
Wer kennt sie nicht, diese lauen Sommerabende an denen man bei einem kühlen Bier oder auch schlotzigem Wein in geselliger Runde sitzt und die Gespräche nach Wetter- und Tagespolitikthemen irgendwann Richtung launigen Erinnerungen abwandern. Übrigens funktioniert das auch an kalten Winterabenden, die man in freundschaftlicher Gemeinsamkeit am offenen Kamin oder warmen Ofen verbringt und dabei eher auf einen Glühwein zurückgreift. Die Jungen lauschen dann häufig den Alten mit offenem Mund und staunen über all die Anekdoten und Anekdötchen, die da zum Besten gegeben werden.
Ein solches Jubiläum wie das unsere erscheint uns nun als guter Anlass einige dieser Geschichten zu sammeln und aufzuschreiben, sonst gehen sie irgendwann verloren. Und das wäre wirklich schade, denn sie erzählen von unseren Anfängen, von zahllosen Festen und Erfolgen, von all dem, was einen Verein wie unseren ausmacht. Also – lasst uns in Erinnerungen schwelgen!
Interview und Text von Kerstin von Splenyi
textausloeser.de
Das gedenkt mir noch…
… als Handballer noch echte Kerle waren
Jeder Verein hat seine Gründungsmythen und daran sollte man wohl auch nicht rütteln. Die letzten Zeitzeugen, die man heute noch befragen kann, gehören der Nachkriegsgeneration an. Deren erste Spiele fallen in die 50er Jahre. In dieser Zeit wurde noch das ganze Jahr über gespielt, ohne Sommer- oder Winterpause. Bekanntermaßen gab es da noch echte Winter. Wolfgang Seidelmann erinnert sich noch an Spielfelder voll Eis und Schnee. „Es wurde trotzdem gespielt. Mit Ruß wurden kurzerhand die Kreise und sämtliche Feldmarkierungen nachgezeichnet.“ Natürlich spielte man im kurzen Dress während andere, wie Wolfgang Lang im langen Ledermantel am Spielfeldrand standen.
Auch die Infrastruktur ließ in dieser Zeit sehr zu wünschen übrig. Heute wäre wohl kaum ein Spieler bereit, sich nach dem Spiel am Brunnen, sozusagen auf offener Szene, mit wenigen Handvoll Wasser zu waschen und in die Kleider zu springen. „In Richen gab es die Möglichkeit,“ erzählt Karl Hess „sich in der Schule umzuziehen und da der Sohn der gegenüberliegenden Wirtschaft auch Handballer war, warteten zum guten Schluss noch belegte Brote auf alle.“ Eine beinahe luxuriöse Steigerung war ein Tankwagen mit Zinkwanne am Spielfeldrand, in der sich alle nacheinander gewaschen haben. „Wenn nicht der ‚größte Gangster‘ aus den eigenen Reihen (Namen werden hier nicht genannt) vorher seine Schuhe darin gereinigt hatte,“ stellt Wolfgang Seidelmann lachend fest.
Dossenheim und Handschuhsheim waren die ersten Vereine, die den Spielern Duschen und ein Vereinsheim zur Verfügung stellen konnten. Dafür mussten andere Gegebenheiten beachtet werden. So durfte in Dossenheim erst ab 11 Uhr gespielt werden. Warum? Weil bis dahin alle in der Kirche waren.
… als ganz andere Maße und Spielregeln galten
Und nicht zu vergessen, diese Spiele fanden damals ausschließlich im Freien und vor allem auf dem Großfeld statt. Großfeld? Spielfeld und Tor sind so groß wie beim Fußball und der Strafwurf war da noch ein Vierzehn-Meter-Wurf. Konditionell waren die Spieler extrem gefordert, auch wenn es 10 Feldspieler und einen Torwart gab, war einiges mehr an Laufpensum zurückzulegen als heute. Die damalige Dreiteilung des Spielfelds mag für heutige Verhältnisse verwirrend sein.
Aber kennen Sie die ‚Mannschaft-außer-Spiel‘-Regel? Dabei durften sich in jeder der beiden Angriffszonen, die 35 Meter vor dem Tor begannen, nur noch sechs Feldspieler jeder Mannschaft aufhalten. „Das heißt, vier Spieler konnten sich immer dazwischen ausruhen und man hat sich abgesprochen, wer gerade Verteidigung oder Sturm übernimmt,“ berichtet Karl Hess schmunzelnd.
… als die Entscheidung zwischen Handball und Fußball schwerfiel
Die Konkurrenz zwischen Fußball und Handball war direkt nach dem Krieg groß. Fußball spielt schon der kleinste Steppke, bei Handball müssen einige motorische Fertigkeiten vorhanden sein: Ball prellen, werfen und fangen. „Du lernst nur durch Schmerzen,“ weiß Alfred Müller aus eigener leidvoller Erfahrung. „Bevor man verstanden hat, warum beim Fangen die Daumen das wichtigste sind, gab es die eine oder andere blaue Nase,“ erklärt er grinsend.
Strategisch mussten die Handballer zu der Zeit auch einiges auf dem Kasten haben, denn es wurde bis in die 70er Jahre noch sowohl auf dem Groß- als auch auf dem Kleinfeld (Halle) gespielt. Und das ist nicht zu unterschätzen, wurden doch Mannschaftsaufstellung, Spieltaktik sowie Ausführung der Spielzüge an die jeweilige Situation angepasst. „Wir waren vielleicht nicht die besten Handballer,“ stellt Alfred Müller fest, „aber wir waren die besten Kameraden. Jeder hat für jeden gekämpft.“
… als endlich eine eigene Halle zur Verfügung stand
Ungefähr dort wo heute der Förderstützpunkt Jugendfußball zuhause ist, war bis Anfang der 60er Jahre der Handballplatz. Daneben gab es als Vereinsheim ein kleines Häusel, wo man sich duschen, umziehen und ein verdientes Bier trinken konnte.
Am englischen Institut in Heidelberg gab es die einzige große Sporthalle im Kreis. Dank der Initiative der Handballer und der Unterstützung des Bürgermeisters Wilhelm Willinger entschied die Sportgemeinschaft: Wir bauen selber eine Halle. Und selber war im wahrsten Sinne des Wortes gemeint! Wir hatten ein echtes Ass im Ärmel: unser Mitglied Willi Vorfelder war Architekt und konnte die Halle planen. Da alle Abteilungen der Sportgemeinschaft in der zukünftigen trainieren wollen, mussten auch alle mit ran bei der Umsetzung dieses Projektes. Also gab es einen festen Einsatzplan: montags die Handballer, dienstags die Fußballer, mittwochs die Turner, donnerstags die Leichtathleten zusammen mit den Handballern und freitags bzw. samstags alle zusammen. Mit sportlicher Muskelkraft und privaten Schubkarren wurde Betonlage über Betonlage in die Schalung eingefüllt.
„Für 180.000,00 DM erschufen wir uns ein neues Zuhause. Wobei davon 120.000,00 DM Eigenleistungen des Vereins waren und der Rest aus der Lotto-Sportförderung kam,“ glaubt sich Wolfgang Seidelmann zu erinnern. Übrigens rühren auch die Trainingszeiten der Handballer von diesem Arbeitseinsatz her. Wer Montag und Mittwoch arbeitet darf dann auch Montag und Mittwoch trainieren, wie die Handball-Herren. Die Frauenmannschaft trainiert dienstags sowie donnerstags und die Turner freitags. Und daran lässt sich auch nicht rütteln.
… als Sport das wichtigste lokale Ereignis war
Mit echtem Teamgeist ließen sich auch kleine Erfolge feiern. Wenn zum Beispiel die Roter A-Jugend, die zu diesem Zeitpunkt Kreismeister waren, anlässlich eines Kleinfeldturniers auf dem Sommerfest mit einem 2:2-Ergebnis blamiert wurde.
Und es gehört keineswegs in die Welt der erfundenen Geschichten, dass es 1973 Ein Freundschaftsspiel mit Galatasaray Istanbul gab. Zugegeben, bekannt ist der türkische Verein vor allem durch seine Herren-Fußballmannschaft, aber es gab auch mal eine Herren-Handballmannschaft. Galatasaray hatte bei den Walldorfern angefragt, ob man ein Trainingsspiel als Ergänzung zu ihrem Trainingslager gemeinsam absolvieren könnte. „Die Halle war zu diesem Spiel proppen voll,“ ist sich Uwe Seidelmann sicher.
… als erwachsene Männer viel Unfug im Kopf hatten
Dass Handballer nicht zimperlich sind, beweisen so manche „dumme Jungenstreiche“. Oder wie wäre das einzuordnen, dass Tormann Reinhold Günther mal kurzerhand aufgrund eines gezielten, knallharten 7-Meter-Wurfs mit Gehirnerschütterung ins Krankenhaus musste!? Die Anstifter zu diesem Unfug durften sich dann aber nicht beim Trainer blicken lassen, stand doch wenige Tage später ein Punktspiel auf dem Plan bei dem der Tormann dringend gebraucht wurde.
Schiedsrichter waren vor dem Unfug der jungen Herren auch nicht sicher. Da gab es den „Adler“ aus Ziegelhausen, der als einarmiger Schiedsrichter sowieso kein leichtes Leben hatte und leider auch nicht so trinkfest war wie gedacht. Oder die „Oma“ aus Mannheim, der ungeachtet aller Umwege zu allen Spielen mit dem Zug gefahren ist, was ihm so manchen dummen Spruch eingebracht hat. Sein Markenzeichen war die Aktentasche, die mit den notwendigen Utensilien wie Hose, Trikot, Schuhe und Pfeife gefüllt war.
… als sich große sportliche Erfolge einstellten
Der Weg bis zum deutschen Meistertitel der A-Jugend 1969/70 war ein weiter. Über die Meisterschaft in der Kreisliga ging es zu den Badischen und Süddeutschen Meisterschaften. Beim Entscheidungsspiel um den Aufstieg in die Badenliga wurde Kronau beim allerletzten Spiel mit 9:7 geschlagen und der Weg Richtung Meistertitel war frei. „Dank der technischen Überlegenheit von Bundesligaspieler Rüdiger Hess, den Walldorf in seinen Reihen hatte, war der Sieg beinahe vorprogrammiert,“ meint Alfred Müller, der zu dieser Zeit noch in Sandhausen Handball gespielt hat. „Wenn nicht so viele Spieler weggegangen wären, hätten wir noch weiter aufsteigen können.“
Wer hätte gedacht, dass einst sogar der große Keijo Erik „Keke“ Rosberg, selbst begeisterter Handballspieler vor allem aber erfolgreicher Formel1-Rennfahrter, mit den Walldorfer Alten Herren trainiert hat. Die Verbindung kam wohl durch den Orthopäden und Formel1-Rennarzt Norbert Hofmann mit seiner Praxis in Walldorf zustande, der selbst Mitglied bei den Handballern war. Während der finnische Rennfahrer mit den Walldorfern übers Feld rannte, patrouillierte draußen um die Halle die Security.
… als echte Rivalitäten gepflegt wurden
Mancher Erfolg wurde auch tatsächlich noch mit körperlicher Züchtigung bezahlt. Wie damals in den 70er Jahren, als es nach einem Sieg mit nur einem Tor Unterschied zu einer Schlägerei kam, bei der Schiedsrichter und auch die Walldorfer Spieler in die Umkleidekabine flüchten und sich dort verschanzen mussten. Alfred Müller erzählt die Begebenheit mit viel Nachdruck und offensichtlich aus eigener Betroffenheit. Unter Polizeischutz wurden die siegreichen Walldorfer von Weinheim nach Heidelberg begleitet. „Aber wir waren dann Badische Meister,“ grinst Müller.
… als es üblich war, sich in Hinterzimmern Walldorfer Wirtschaften zu treffen
Das ehemalige Lamm in der Hauptstraße, wo heute ein asiatisches Nagelstudio beheimatet ist, avancierte jeden Freitag sozusagen zum Vereinslokal der Handballer. Hier haben Spielerversammlungen stattgefunden, die mit einem gemeinsamen Lied eröffnet wurden und gern auch mal etwas länger dauerten. Erste und zweite Mannschaft hat sich hier regelmäßig getroffen. „Und wenn du unter der Woche nicht gewusst hast, wo Du hingehen solltest, dann hast Du auch da immer jemanden von den Handballern im Lamm getroffen,“ so Seidelmann, „Das war unser Treff.“
In späteren Jahren zogen die Handballer um in den Stern, der dann zum Stammlokal der Ballkünstler wurde. Vor allem am Kerwemontag, damals noch ein Feiertag in Walldorf, mussten alle pünktlich da sein. Ob beim Würfelspiel oder bei zweifelhaften Trinkspielen mit Bierstiefeln, bei denen der zweiletzte bezahlen musste, die Handballer waren (und sind wohl auch noch immer) ein fröhliches und feierfreudiges Völkchen.
… als Kameradschaft kein leeres Wort war
So mancher Ausflug hatte seinen ganz eigenen Reiz, wenn beispielsweise die Baumwolltrikots als Abschleppseil genutzt wurden und erst am Zielort der Belastungsprobe beim Bremsen nicht mehr standhielten; oder ein Ausflug im Wormser Freudenhaus endet; oder eine „Ehekrise“ heraufbeschworen wird, weil eine zwar unbenutzte aber geöffnete Packung Kondome in der Jackentasche steckte. „Es ist so viel Blödsinn gemacht worden, da war immer wieder was los bei uns,“ gesteht Wolfgang Seidelmann belustigt.
„Bei uns herrschte eine ganz besondere Kameradschaft. Da ist nach dem Spiel keiner heimgegangen. Frauen und Kinder waren immer mit dabei,“ sinniert Wolfgang Seidelmann. „Das war bei uns nicht anders. Unsere Kinder haben das ganze Wochenende in der Halle verbracht. Dass nicht mehr Ehen draus geworden sind, verstehe ich gar nicht,“ merkt Alfred Müller lachend an. Die beiden gehören zwei Generationen von Handballern an und haben doch so viele gemeinsame Erinnerungen.
… als verrückte Ideen entstanden
Kennen Sie den Obstlerpokal? Das letzte Training vor Weihnachten ist eine nicht ganz ernst gemeinte, aber umso geselligere Veranstaltung. Ideen-Geber Alfred Müller spendierte in den Anfangsjahren vor über 30 Jahren den namensgebenden Obstler und jeder brachte mit, was an Hartgebrannten daheim vorrätig war. Gespielt wurde nach dem ersten Umtrunk eine wilde Mischung aus Fuß- und Handball. Jedes Tor zog für den Torwerfer und einen Spieler seiner Wahl eine Runde Hochprozentiges nach sich. Seit mehr als 30 Jahren gibt es diese feuchtfröhliche Tradition, die heute sogar zusammen mit den Damen zelebriert wird.
Wenn freitags beim Großmetzger in St. Ilgen ungefähr 15 Schweineköpfe gekauft wurden, dann war am Samstag Schlachtfest angesagt. Das bedeutete am Freitag nach dem Training Köpfe mit allem Drum und Dran rasieren, danach konnten samstags morgens drei Kessel angeheizt werden. Beim anschließenden Wellfleischessen gab es Bäcklin, Kopffleisch und Schnuffel. Der Rest wurde in Eigenregie verwurstet.
Wer kann sich heute noch vorstellen, dass für eine dreitägige Jugendfreizeit im Zeltlager in Ritschweiher mal kurzerhand Zelte von der NATO geliehen wurden, die dann auch noch von den amerikanischen Soldaten auf einer gemähten Bauernwiese auf- und abgebaut wurden. Oder dass für zwei Wochen in der Pfalz eine ganze Feldküche für ein Handballer-Zeltlager aufgebaut wurde. Da wurden solche Freizeiten auch noch vom BHV unterstützt. Ob Salemer Affenberg oder Sommerrodelbahn – für die Kids war es immer spannend.
… als zahlreiche Aktivitäten abseits des Handballs stattfanden
Die Handball-Jugend ist seit dem ersten Weihnachtsmarkt, der in Walldorf noch in Partyzelten vor der katholischen Kirche stattgefunden hat, bis heute mit dabei. Da gab es ganz nebenbei noch keinen Wirtschaftskontrolldienst und keine Auflagen bezüglich Warmwassers etc. Mit Strohballen wurde eine Krippe gestaltet und Bratwurst mit Glühwein war neben selbstgebackenen Gutseln auch damals schon der Renner.
Natürlich hatten die Handballer auch bei der Kerwe die Nase vorn. „Wir waren die ersten, die einen Kerwestand gemacht haben,“ betont Alfred Müller. Mit selbstzusammengeschraubten Ständen, ohne Bierwagen, aber mit viel Energie wurden die Kerwegänger erst gegenüber vom Rathaus, dann direkt davor und viel später erst auf der Hauptstraße (dann aber im Zelt mit Bierwagen und Bar) bewirtet. Im Handballer-Zelt trifft man sich jedes Jahr unter einem neuen ganz bestimmten Motto im Partyzelt – bis heute.
Aufgrund des viel geringeren Angebots an Freizeitaktivitäten oder Festen ist eben das ganze Dorf zu dem jeweiligen Verein gekommen, der etwas auf die Beine gestellt hat. Und die Vereine haben sich untereinander geholfen zum Beispiel mit Garderoben-, Bedien- und Bardienst bei der Faschings-Prunksitzung. Oder auch bei Drachenflugwettbewerben auf dem Flugplatz, bei denen ausschließlich Drachen Marke Eigenbau zugelassen waren. Nicht alle der Konstruktionen haben das Ende des Tages erlebt „Die Drachen mussten eine optische Bewertung bestehen und eine Flugtauglichkeit nachweisen,“ erinnert sich Uwe Seidelmann, der als Steppke dabei war.
… als endlich auch die Frauen den Ball in die Hand nahmen
Über den Zeitpunkt der Gründung einer weiblichen Handballmannschaft lässt sich nur spekulieren. Schätzungsweise zwischen 1958 und 1960. Dass es bis heute zwei Handballabteilungen gibt (also männlich und weiblich) ist wohl der Verweigerung durch Vorstand Anton Rein zu „verdanken“. Ob es wirklich nur um die Finanzierung ging oder auch männliche Profilierungsambitionen eine Rolle spielten, lässt sich heute nicht mehr eindeutig recherchieren. Aus dem Nichts wurde eine Damenabteilung aus dem Boden gestampft mit Spielerinnen im Alter von 16 bis 20 Jahren.
Am Ende zollen wir allen unseren lebenden oder bereits verstorbenen Gründungsmitgliedern, ehemaligen und aktiven Mitspielerinnen und Mitspielern höchsten Respekt für die geleistete Arbeit. Nur mit viel Engagement, Mut und Einsatzfreude kann ein Verein wie der unsere über so lange Zeit bestehen. Danke.
