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Chéronnac

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Chéronnac
Chéronnac (Frankreich)
Chéronnac (Frankreich)
Staat Frankreich Frankreich
Region Nouvelle-Aquitaine
Département (Nr.) Haute-Vienne (87)
Arrondissement Rochechouart
Kanton Rochechouart
Gemeindeverband Porte Océane du Limousin
Koordinaten 45° 46′ N, 0° 46′ OKoordinaten: 45° 46′ N, 0° 46′ O
Höhe 217–323 m
Fläche 18,90 km²
Einwohner 314 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte 17 Einw./km²
Postleitzahl 87600
INSEE-Code

Die Ortskirche von Chéronnac

Chéronnac, okzitanisch Charennac, ist eine Gemeinde im Regionalen Naturpark Périgord-Limousin in Frankreich. Sie gehört zur Region Nouvelle-Aquitaine, zum Département Haute-Vienne, zum Arrondissement Rochechouart und zum Kanton Rochechouart.

Das okzitanische Charennac hieß im Jahr 1262 Charempnhac und im Jahr 1315 Charempnac. Die Vorläuferkapelle der Ortskirche trug im Jahr 818 noch die Bezeichnung Carentenago.

Das Okzitanische Charennac dürfte von einem germanischen Männernamen Cherramnus oder einem gallorömischen Männernamen Carennius abgeleitet sein. Carennius ist seinerseits eine Zusammensetzung aus dem Namen Caronem, an den das Suffix -acum angehängt wird. Der Suffix bezieht sich auf ein großes antikes Anwesen. Somit also das Anwesen des Caronem.

Die Gemeinde grenzt an Videix im Nordwesten, an Vayres im Osten, an Saint-Bazile im Südosten, an Saint-Mathieu im Süden und an Maisonnais-sur-Tardoire und Les Salles-Lavauguyon im Südwesten und Westen.

Videix
Les Salles-Lavauguyon Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Vayres
Maisonnais-sur-Tardoire Saint-Mathieu Saint-Bazile

Chéronnac ist eine sehr verstreut liegende Landgemeinde, die sich vollkommen außerhalb städtischer Agglomerationen und städtischer Einzugsgebiete befindet.

Nach der Präfekturstadt Limoges im Ostnordosten sind es 38,5 Kilometer, nach Nontron im Südsüdwesten 26,5 Kilometer. Angoulême (Stadtmitte) im Westsüdwesten ist 47 Kilometer entfernt (Angaben alle Luftlinie).

Lagekarte von Chéronnac

Neben dem Ortskern besteht die Gemeinde Chéronnac aus folgenden Weilern, Gehöften, einem Schloss, einer Schlossruine, zwei Mühlen, zwei Schmieden und Geländepunkten: Bachellerie, Bataillou(n), Bord, Bussac, Château de Chéronnac, Châtillou(n), Chez Bel-Air, Chez Daniel, Chez Forest, Chez Michel, Forge-du-Buisson, L'Hôpital, La Buzatière, La Féranchie, La Fé(e)randie, La Grue, La Maison du Bos, La Martinie, La Maurinie (La Mazinie), Lascaux, La Razide, Le Breuil, Le Buisson, Le Château, Le Coudert, Le (Grand) Bos, Le Masselieu, Le Moulin de la Razide, Les Brandes, Les Grandes Laides, Les Nè(e)ples, Les Petites Laides, Les Sept Châtains, Les Trois(-)Buissons, Les Vigeries, Montoum(rn)e, Moulin de Raux, Peyrassoulat und Puissenet.

Der topographisch tiefste Punkt mit 217 Meter über N. N. liegt an der Tardoire an der Südwestecke, der höchste Punkt mit 323 Meter befindet sich bei Chez Daniel im Osten. Die maximale Höhendifferenz beträgt 106 Meter.

Verkehrsanbindung

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Die Gemeinde Chéronnac liegt abseits größerer Verkehrsachsen. Von Ost nach West quert die D 34, die von Vayres nach Les Salles-Lavauguyon verläuft. Sie streicht 1 Kilometer südlich des Ortskerns vorbei. Durch den Ortskern zieht die D 87 in nördlicher Richtung. Sie verbindet Saint-Mathieu im Süden mit Videix im Norden. Den Ortskern verlässt nach Nordosten die D 90; diese mündet in die D10 von Saint-Gervais nach Rochechouart ein. Ansonst unterhalten Kommunalstraßen die Kommunikation der einzelnen Ortsteile untereinander aufrecht.

Die Gemeinde Chéronnac unterliegt einem abgewandelten ozeanischen Klima (Cfb nach Köppen & Geiger) in der Klimaregion Poitou-Charentes. Diese Klimaregion charakterisiert sich durch eine recht gute Sonnenscheindauer, insbesondere im Sommer, und nur gemäßigte Winde.

Im Zeitraum 1971 bis 2000 betrug die Jahresmitteltemperatur 11,7 °C mit einer Jahresamplitude von 14,4 °C. Die Anzahl der Tage unterhalb von − 5 °C belief sich auf 2,3 und oberhalb von 30 °C auf 4,0.

Der durchschnittliche Jahresniederschlag in dieser Periode akkumulierte zu 1075 Millimeter – mit 13,0 Niederschlagstagen im Januar und 7,8 Niederschlagstagen im Juli.

Für die Periode 1995 bis 2010 wurde bereits eine Temperaturerhöhung auf 12,2 °C gemessen – gleichzeitig erhöhte sich der Jahresniederschlag auf 1107,3 Millimeter.

Chéronnac
Klimadiagramm
JFMAMJJASOND
 
 
106
 
9
2
 
 
84
 
10
2
 
 
86
 
14
4
 
 
104
 
17
6
 
 
87
 
20
9
 
 
77
 
24
12
 
 
72
 
26
14
 
 
79
 
26
14
 
 
80
 
22
10
 
 
97
 
18
9
 
 
122
 
11
4
 
 
113
 
9
2
_ Temperatur (°C)   _ Niederschlag (mm)
Quelle: METEO-FRANCE[1]
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Chéronnac
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Mittl. Temperatur (°C) 5,2 5,9 8,7 11,1 14,7 18,1 19,5 19,7 16,3 13,5 7,8 5,1 ⌀ 12,2
Mittl. Tagesmax. (°C) 8,5 10,0 13,8 16,5 20,2 24,1 25,5 25,8 22,2 18,1 11,4 8,5 ⌀ 17,1
Mittl. Tagesmin. (°C) 1,9 1,8 3,7 5,7 9,2 12,2 13,5 13,5 10,4 8,9 4,1 1,7 ⌀ 7,2
Niederschlag (mm) 106,2 83,9 85,9 103,6 86,7 77,3 72,3 79,3 80,1 97,1 122,1 112,8 Σ 1.107,3
Quelle: METEO-FRANCE[2]
Hydrographische Karte von Chéronnac
Die Tardoire bei Peyrassoulat

In der Gemeinde Chéronnac entspringt die Charente auf 308 Meter Meerhöhe. Es sind Quellen im Ortskern ausgeschildert, seinen eigentlichen Ursprung hat der Fluss jedoch in unmittelbarer Nähe von Chez Daniel weiter südöstlich. Die Charente fließt im Gemeindegebiet für 7 Kilometer nach Nordwest in Richtung Videix ab. Von hydrologischer Bedeutung ist ferner die Tardoire, die als südliche Gemeindegrenze fungiert und sich nach Westen dirigiert. Die Charente verfügt über zwei bedeutende linke Seitenarme – den Ruisseau de la Martinie mit seinem linken Seitenbach und den Ruisseau du Breuil sowie einen namenlosen rechten Seitenast. Die Tardoire hat nur rechte Zuflüsse – darunter der Ruisseau de l'Eau Plaidée (Teil der Südostgrenze), vier namenlose, von Norden kommende Seitenarme und der Ruisseau de Puissenet. Letzterer wird zu zwei Weihern aufgestaut und bildet Teil der Südwestgrenze. Die Wasserscheide zwischen dem Einzugsgebiet der Charente im Norden und der Tardoire im Süden folgt in etwa der D 34 und teilt die Gemeinde in zwei Hälften.

Tektonische Karte. Die Gemeinde Chéronnac liegt mittig links.
Leukogranitaufschluss mit eingeschuppten Glimmerschiefern bei Peyrassoulat

Die Gemeinde Chéronnac liegt vollständig auf dem kristallinen, variszischen Grundgebirge des nordwestlichen Massif Central. Die regionalmetamorphen Gesteine befinden sich in der Sillimanit-Zone. Hauptbestandteil ist hier die Untere Gneisdecke des Limousins, welche überwiegend aus Plagioklas-reichen Paragneisen und seltenen leptynitischen Gneisen aufgebaut wird.

Der Südteil der Gemeinde ist jedoch strukturell bereits dem Saint-Mathieu-Dom zuzurechnen – wobei der Chéronnac-Leukogranit eine tektonische Übergangsform zwischen den beiden Bereichen darstellen dürfte. Die Domstruktur wird als tektonisch bedingt angesehen und bildet eine parautochthone Aufwölbung im tiefen Grundgebirge. Sie wurde von der Parautochthonen Glimmerschiefereinheit und der Unteren Gneisdecke überfahren. Überreste der Glimmerschiefer finden sich als Scherlinsen im Saint-Mathieu-Leukogranit im Südosten der Gemeinde bei Le Buisson und bei Peyrassoulat an der Tardoire. Die Scherlinsen streichen Ost-West und fallen mit rund 40° nach Norden ein. Scherlinsen aus Glimmerschiefern finden sich aber auch im Chéronnac-Leukogranit. Die beiden Leukogranite sind somit sehr stark tektonisiert.

Im engen Zusammenhang mit den beiden Leukograniten steht eine Gangschar aus Nordnordwest-streichenden porphyrischen Mikrograniten und porphyrischen Granophyren. Diese durchsetzen aber nicht nur die Leukogranite, sondern finden sich auch in den Paragneisen (beispielsweise in der Umgebung von La Martinie). Die Gänge lassen eine Streckung des Grundgebirges in ostnordöstlicher Richtung erkennen. In den Paragneisen nordwestlich des Ortskerns erscheinen außerdem vereinzelte Raritäten wie Pegmatite bei La Féranchie und Peyrassoulat, ein leukogranitischer Aplitpegmatit südlich von Le Breiul, ein feinkörniger, ebenfalls Nordnordost-streichender Amphibolitgang westlich von Le Châtillou, von Pegmatiten durchsetzte Paragneise nördlich von Chez Michel und schließlich ein Mikrogranitvorkommen nordöstlich von Le Châtillou.

Die Trajektorien der Paragneise streichen Nordwest und drehen im östlichen Abschnitt sodann in die Ost-West-Richtung ein. Ihre Foliation fällt mit 55° nach Norden. Die Paragneise sind aber intern verfaltet, wie flaches, entgegengesetztes Südeinfallen mit 26° bei La Féranchie bestätigt.

Die Auswurfbrekzie des Typs Montoume

Vor etwa 200 Millionen Jahren (Rhätium) wurde das Grundgebirge im Norden vom Meteoriten-Einschlagkrater Rochechouart-Chassenon erfasst. Von der Auswurfdecke, die in drei Fazies auftritt, ist nur die Fazies des Typus Montoume dokumentiert. Dieser Typus unterscheidet sich von den anderen Fazies insbesondere durch seine charakteristische Rotfärbung. In ihm enthalten ist ferner Schmelzglas. Der Impakt hatte aber noch weitergehende Auswirkungen – so wurden beispielsweise der Chéronnac-Leukogranit und auch die Paragneise intern sehr stark gestört und ineinander geschoben – belegt durch eine Bohrung in der Nähe des Ortskerns.

Abschließend sind Oberflächenformationen und -bildungen des Pleistozäns und des Holozäns anzuführen. So erscheinen unter einer generellen Bodenbedeckung von 20 bis 50 Zentimeter Alterite (Alloalterite) über Kristallingesteinen. Die Alterite haben sich vor allem auf dem Höhenrücken entlang der Wasserscheide entwickelt. Subrezentes bis rezentes Alluvium findet sich in sämtlichen bedeutenden Flussläufen. An der Oberfläche ist es als mehr oder weniger tonhaltige Feinsande mit Kieseln und kleineren Gesteinsbrocken ausgebildet. Die Sande enthalten Quarz, Feldspäte und auch Glimmer. Kolluvium tritt in den Seitenarmen von Charente und Tardoire auf. Die meist grau gefärbten Böden konnten sich sehr gut in den Talniederungen an den Hangfüßen des einmündenden Kolluviums entwickeln. Unter stagnierenden und reduzierenden Bedingungen entstanden so Gleye und Pseudogleye.[3]

Bodenbedeckung in Chéronnac

Die Bodenbedeckung der Gemeinde Chéronnac schlüsselt sich im Jahr 2018 gemäß der europäischen Datenbank CORINE Land Cover (CLC) wie folgt auf:

  • heterogene landwirtschaftliche Nutzung – 38,7 %
  • Wiesen – 28,4 %
  • Wälder – 27,3 %
  • Ackerland – 5,6 %.

Die ackerbauliche Nutzung steht mit 72,7 % eindeutig im Vordergrund und hat im Vergleich mit 1990 (71,1 %) leicht zugenommen.

Risikokarte des Quellungs-/Schrumpfungsverhältnisses von Tonmineralen in Böden für Chéronnac

Naturrisiken manifestieren sich in Chéronnac als

In den Jahren 1982 und 1999 kam es aufgrund erhöhter Niederschläge zu Überschwemmungen, größeren Bodenbewegungen und Rutschungen (insbesondere 1999).

Wie die Risikokarte zeigt, ist Chéronnac zu 49,3 % seines Gemeindegebietes mittelmäßig bis relativ stark von der Gefahr durch Bodensetzungen betroffen, insbesondere in Flussniederungen.

Die Erdbebengefahr ist als relativ niedrig einzustufen, am Westrand des Massif Central sind recht seltene Beben der Stärke 3 auf der Richterskala bekannt.

Chéronnac ist ebenfalls einer signifikativen Radongefahr ausgesetzt und wird der Zone 3 zugeordnet.

Das Gemeindegebiet von Chéronnac gehört zum Regionalen Naturpark Périgord-Limousin.

Schutzgebiet des Typus 2

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Schutzgebiet des Typus 2

Ein Schutzgebiet des Typus 2 (ZNIEFF 2) begleitet die Tardoire am Südrand der Gemeinde. Dieses Gebiet trägt die französische Bezeichnung Vallée de la Tardoire (du Moulin du Cros à Peyrassoulat) – Tal der Tardoire (vom Moulin du Cros bis nach Peyrassoulat). In Peyrassoulat befand sich einst eine Schmiede – und der Ort wird nach wie vor von hundertjährigen Bäumen umgeben.

Réserve naturelle nationale de l'astroblème de Rochechouart-Chassenon

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Chéronnac bildet außerdem Teil der Réserves naturelles en France innerhalb des Meteoritenkraters – der Réserve naturelle nationale de l'astroblème de Rochechouart-Chassenon. Hierzu gehören zwölf Geotope innerhalb der Gemeinden Chéronnac, Rochechouart und Videix in der Haute-Vienne und Chassenon und Pressignac in der Charente.

Quellen der Charente

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Die Quellen der Charente genießen ebenfalls einen Schutzstatus.

Die Fundstätte Montoume an der Gemeindegrenze zu Vayres sollte hier Erwähnung finden. Sie erbrachte 3000 Fundstücke, die für das Mittelpaläolithikum, das Jungpaläolithikum, das Mesolithikum und das Neolithikum repräsentativ sind. Wie auch in Nouaillas in der Gemeinde Vayres wurden hier geschliffene Steinäxte, scharfe Pfeilspitzen und Schaber gefunden.[3]

Ältestes erhaltenes Bauwerk ist die Ortskirche von Chéronnac. Ihr romanisches Kirchenschiff war im 11. Jahrhundert erbaut worden. Die Kirche wurde im 13. Jahrhundert renoviert und erweitert. Jedoch besaß die Kirche eine Vorgängerkapelle, die im 9. Jahrhundert auf einer von Gräben umgebenen Erhöhung errichtet worden war. Deren Bezeichnung lautete La Mothe de Chéronnac und verweist auf eine ehemalige Motte. Das Presbyterium der Ortskirche wurde während der Französischen Revolution im Jahr 1796 als Bien national verkauft.

In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts wurde das Schloss von Chéronnac (Château de Chéronnac) westlich des Ortskerns erbaut. Das zwei Kilometer weiter südlich gelegene Château de Mirabeau stammt aus dem 15. Jahrhundert. Außer einem vierseitigen Wall und einem teilweise verfallenen Turm ist von der Burganlage nicht mehr viel erhalten geblieben.

Bevölkerungsentwicklung

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Bevölkerungsentwicklung in Chéronnac
Jahr Einwohner
1962632
1968611
1975463
1982371
1990338
1999308
2005305
2006300
2008310
2010325
2015337
2018330
2020317
2023314

Quelle: INSEE

Die Bevölkerung von Chéronnac ist seit 1962 stark rückläufig (Gesamtverlust von 50,3 Prozent), insbesondere in den Jahren 1968 bis 1982 war der Verlust sehr stark. Ab 2006 scheint sich diese negative Tendenz etwas umzukehren.

Ihren höchsten Bevölkerungsstand hatte die Gemeinde im Jahr 1851 mit 1109 Einwohnern. Sie hat seitdem einen Rückgang von 71,7 % erlitten.

Die Gemeinde hat bei einer Fläche von 18,90 Quadratkilometer eine Bevölkerungsdichte von 16,6 Einwohner/km².

Bürgermeister von Chéronnac ist seit 2026 der parteilose Pascal Mériguet.

Präsidentschaftswahl 2022

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Kandidaten Parteien 1. Wahlgang 2. Wahlgang
Stimmen % Stimmen %
Marine Le Pen Front national FN 46 25,27 % 90 56,60 %
Emmanuel Macron En marche ! EM 47 25,82 % 69 43,40 %
Jean-Luc Mélenchon Front de gauche FDG 29 15,93 %
Jean Lassalle Résistons ! R 15 8,24 %
Éric Zemmour Reconquête REC 13 7,14 %
Valérie Pécresse Les Républicains LR 8 4,40 %
Nicolas Dupont-Aignan Debout la République DLR 6 3,30 %
Fabien Roussel Parti communiste français PC 5 2,75 %
Anne Hidalgo Parti socialiste PS 4 2,20 %
Yannick Jadot Europe Écologie-Les Verts EELV 4 2,20 %
Philippe Poutou Nouveau Parti anticapitaliste NPA 3 1,65 %
Nathalie Arthaud Lutte Ouvrière LO 2 1,10 %
Gesamt 182 100 % 159 100 %
Gültige Stimmen18278,45 %15968,24 %
Ungültige Stimmen41,72 %229,44 %
Wahlbeteiligung18680,17 %18177,68 %
Enthaltungen4619,83 %5222,32 %
Registrierte Wähler 232 233

Quelle: La Dépêche[4]

Die Präsidentschaftswahl 2022 in Chéronnac konnte Marine Le Pen für sich entscheiden.

Söhne und Töchter der Gemeinde

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Sehenswürdigkeiten

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Glockenstuhl der Ortskirche Verklärung des Herrn
Die eingefasste Quelle der Charente im Ortskern
  • Die Ortskirche Verklärung des Herrn. Die Kirche wurde bis in die Zeit der Fronde bewehrt, ihre Fundamente wurden auf dem Tuff-artigen Grundgebirge errichtet. Das Kirchenschiff stammt aus dem 11. Jahrhundert, das Eingangsportal wurde im 12. Jahrhundert hinzugefügt. Das Chorgewölbe mit seinen Rippen wird von Säulen ohne Kapitell abgestützt – typisch für die Architektur während des Hundertjährigen Krieges. Die beiden Seitenkapellen wurden im 18. Jahrhundert angebaut. Recht ungewöhnlich ist die Holzbewehrung des Glockenstuhls.
  • Das Château de Chéronnac.
  • Das Château de Mirabeau.
  • Die Quellen der Charente.

Einzelnachweise

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  1. ↑ Meteo France: Fiche climatologique – CHERONNAC_SAPC (87). 2022 ( [PDF]).
  2. ↑ Meteo France: Fiche climatologique – CHERONNAC_SAPC (87). 2022 ( [PDF]).
  3. 1 2 P. Chèvremont, J. P. Floc'h, F. Ménillet, J. M. Stussi, R. Delbos, B. Saliret, J. L. Blès, C. Courbe, D. Vuaillat und C. Gravelat: Notice explicative, Carte géol. France (1/50000), feuille Rochechouart (687). In: Carte géologique par M. Chèvremont, J. P. Floc'h. BRGM, Orléans 1996, ISBN 2-7159-1687-6.
  4. ↑ La Dépêche: Résultats de l'élection présidentielle 2022 – Chéronnac (87600). 2022 ().
Commons: Chéronnac – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien