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Kępa Kalnicka

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Kępa Kalnicka
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Kępa Kalnicka (Polen)
Kępa Kalnicka (Polen)
Kępa Kalnicka
Basisdaten
Staat: Polen Polen
Woiwodschaft: Ermland-Masuren
Powiat: Ostróda
Gmina: Morąg
Geographische Lage: 53° 59′ N, 19° 50′ OKoordinaten: 53° 58′ 47″ N, 19° 50′ 18″ O
Einwohner:
Postleitzahl: 14-300[1]
Telefonvorwahl: (+48) 89
Kfz-Kennzeichen: NOS
Wirtschaft und Verkehr
Straße: Kalnik/DW 527 ↔ Chojnik
Eisenbahn: kein Bahnanschluss
Nächster int. Flughafen: Danzig

Kępa Kalnicka (deutsch Wilhelmsthal) ist ein Ort in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren und gehört zur Gmina Morąg im Powiat Ostródzki.

Geographische Lage

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Kępa Kalnicka liegt im nördlichen Westen der Woiwodschaft Ermland-Masuren, neun Kilometer nordwestlich der Stadt Morąg bzw. 30 Kilometer nordwestlich der Kreismetropole Ostróda.

Der früher Wilhelmsthal, auch: Wilmsthal genannte Ort bestand aus mehreren kleinen und großen Höfen und Gehöften.[2] Noch um 1600 galt der Ort als wüst.[3] Im Jahre 1785 aber war Wilhelmsthal ein königliches Dorf mit sechs Feuerstellen, im Jahre 1820 ein Schatulldorf mit sieben Feuerstellen bei 42 Einwohnern.

Die Zahl der Einwohner von Wilhelmsthal belief sich im Jahre 1885 auf 73 und im Jahre 1910 auf 60.[3] Am 1. Januar 1929 wurde das Dorf nach Kahlau eingemeindet.[4]

Als 1945 das gesamte südliche Ostpreußen in Kriegsfolge an Polen fiel, erhielt Wilhelmsthal die polnische Namensform „Kępa Kalnicka“. Das Dorf ist heute als Osada (= „Siedlung“) eine Ortschaft der Gmina Morąg im Powiat Ostródzki, von 1975 bis 1998 der Woiwodschaft Olsztyn, seither der Woiwodschaft Ermland-Masuren zugehörig.

Wilhelmsthal war bis 1945 in den Sprengel Kahlau der vereinigten evangelischen Kirchengemeinden Kahlau-Chojnik im Superintendenturbezirk Mohrungen im gleichnamigen Kirchenkreis in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union eingepfarrt,[5] außerdem in die römisch-katholische Kirche St. Joseph in der Kreisstadt Mohrungen im damaligen Bistum Ermland.[3]

Heute gehört Kępa Kalnicka katholischerseits zu Kalnik im Dekanat Morąg des Bistums Elbląg, evangelischerseits zur Kirchengemeinde in Morąg, einer Filialgemeinde der Pfarrei Ostróda in der Diözese Masuren der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen.

Kępa Kalnicka liegt an einer Nebenstraßé, die bei Kalnik von der Woiwodschaftsstraße 527 (einstige deutsche Reichsstraße 133) abzweigt und bis nach Chojnik führt. Eine Bahnanbindung besteht nicht.

Einzelnachweise

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  1. ↑ Polska w Liczbach: Osada Kępa Kalnicka w liczbach (polnisch)
  2. ↑ Dietrich Lange: Wilhelmsthal, in: Geographisches Ortsregister Ostpreußen (2005)
  3. 1 2 3 Geschichtliches Orts-Verzeichnis: Wilhelmsthal (Landkreis Mohrungen)
  4. ↑ Rolf Jehke: Amtsbezirk Hagenau/Kahlau
  5. ↑ Walther Hubatsch: Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens, Band 3 Dokumente, Göttingen 1968, S. 466