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Stephan Engels

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Stephan Engels
Stephan Engels (2011)
Personalia
Geburtstag 6. September 1960
Geburtsort Niederkassel, Deutschland
Größe 178 cm
Position Mittelfeld
Junioren
Jahre Station
1966–1976 TuS Mondorf
1976–1978 1. FC Köln
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1978–1989 1. FC Köln 236 (39)
1989–1990 Fortuna Köln 16 0(7)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1976–1977 Deutschland U-16 3 0(1)
1977–1979 Deutschland U-18 11 0(4)
1980–1982 Deutschland U-21 9 0(1)
1987 Deutschland Olympia 1 0(0)
1982–1986 Deutschland B 2 0(0)
1982–1983 Deutschland 8 0(0)
Stationen als Trainer
Jahre Station
1993–1994 1. FC Köln Amateure (Co-Trainer)
1994–1995 1. FC Köln Amateure
1995–1996 1. FC Köln
1996–1999 1. FC Köln Amateure
2013–2015 1. FC Köln II
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Stephan Engels (* 6. September 1960 in Niederkassel) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler. Seit dem Ende seiner aktiven Karriere arbeitet er als Trainer.

Sportliche Laufbahn

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Vereinskarriere

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Engels spielte bereits in der Jugend des 1. FC Köln, zu der er 1976 vom TuS Mondorf gewechselt war, und schaffte in der Erstligasaison 1978/79 den Sprung in den Profikader der Geißböcke. Engels größter Erfolg im Vereinsfußball war der DFB-Pokal-Sieg 1983. Zweimal wurde er mit dem Effzeh Vizemeister. Einen weiteren Höhepunkt seiner Karriere stellten die Spiele im UEFA-Pokal 1985/86 dar. Das gilt nicht zuletzt für die Finalpartien gegen Real Madrid (damals mit Hin- und Rückspiel ausgetragen), in denen sich die Kölner aber gegen die Spanier nicht durchsetzen konnten.

Engels erzielte in 236 Bundesligaspielen für den 1. FC Köln 39 Tore.[1] Zur Winterpause der Saison 1988/89 wechselte er zum Stadtrivalen SC Fortuna Köln in die 2. Liga. Nach zahlreichen Verletzungen beendete er während der Spielzeit 1989/90 seine Karriere und wurde im Anschluss Trainer.

Auswahleinsätze

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Das Mittelfeldtalent entwickelte sich in der Bundesliga schnell zum Stammspieler und so konnte der frühere Juniorennationalspieler auch im Männerbereich seine Auswahlkarriere fortsetzen. Mit dem westdeutschen U-21-Team, in dem Engels in neun Spielen einen Treffer erzielte, gelangte er bei der 1982er-Ausgabe der U-21-Europameisterschaft bis ins Endspiel, musste sich dort aber dem englischen Nachwuchs geschlagen geben.

Im März 1982 gab er sein Debüt in der A-Nationalmannschaft. Wenige Monate stand er als Abrufspieler auch im erweiterten Aufgebot des DFB für die Weltmeisterschaft 1982 in Spanien. Für den DFB bestritt er bis April 1983 acht A-Länderspiele.[2]

Am 18. April 1987 in Cluj-Napoca war bei der 0:1-Niederlage gegen die Auswahl Rumäniens in der bundesdeutschen Olympiaauswahl am Ball. zwischen 1982 und 1986 hatte Engels auch in zwei Partien der B-Nationalelf auf dem Feld gestanden.

  • Deutscher Vizemeister: 1982, 1989
  • Deutscher Pokalsieger: 1983
  • Deutscher Pokalfinalist: 1980
  • UEFA-Pokalfinalist: 1986

Berufliche Laufbahn

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In der Saison 1995/1996 war er Cheftrainer des 1. FC Köln. Er übernahm die Mannschaft nach dem 2. Spieltag von Morten Olsen. Allerdings wurde er nach dem 25. Spieltag durch Peter Neururer ersetzt, da er nicht den erhofften Erfolg hatte. Seither hat er nie wieder als Bundesligatrainer gearbeitet. Er blieb bis zur Saison 1998/99 Trainer der 2. Mannschaft. 1999 agierte er als Scout beim 1. FC Köln und wurde 2000 Manager beim Wuppertaler SV.[3] 2005/06 kehrte er zum 1. FC Köln zurück, arbeitete als Chef-Scout und später als Jugend-Koordinator. Ab dem 22. April 2013 war er Trainer der U-21-Nachwuchsmannschaft des 1. FC Köln. Nach der Saison 2014/15 wurde die Zusammenarbeit auf Wunsch von Stephan Engels beendet.

Sein Sohn Mario ist ebenfalls Fußballspieler.

Er spielt in der Traditionsmannschaft des 1. FC Köln und ist seit 2010 Vorsitzender des TuS Mondorf.

Seit 2021 ist er Pate der Gesamtschule Niederkassel für das Netzwerk Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage.[4]

  • Fritz Tauber: Deutsche Fußballnationalspieler. Spielerstatistiken von A bis Z. AGON Sportverlag, Kassel 2012, ISBN 978-3-89784-397-4, Seite 33.
  • Christian Karn, Reinhard Rehberg: Enzyklopädie des deutschen Ligafußballs. Spielerlexikon 1963–1994. AGON Sportverlag, Kassel 2012. ISBN 978-3-89784-214-4, Seite 123.
Commons: Stephan Engels – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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  1. Matthias Arnhold: Stephan Engels - Matches and Goals in Bundesliga. RSSSF.org, 16. Juli 2026, abgerufen am 22. Juli 2026 (englisch).
  2. Matthias Arnhold: Stephan Engels - International Appearances. RSSSF.org, 16. Juli 2026, abgerufen am 22. Juli 2026 (englisch).
  3. | Stephan Engels feiert 60. Geburtstag.
  4. Schule ohne Rassismus: Pat*innen. Abgerufen am 7. März 2022.